Fünf Buchstaben
by Volker Weber
Ob der Autor dieses Artikels weiß, dass es sich um dieses und nicht um jenes Unternehmen handelt? Hier werden schließlich auch keine Grills hergestellt.
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Kann jetzt nicht erkennen wie du darauf kommst, dass er es nicht weiß. Übersehe ich jetzt was oder?
Grüße
Ralf
Genau die gleiche Frage habe ich Unwissender mir auch soeben gestellt...
Ralf + Markus:
Ich wusste nicht, dass die amerikanische Merck & Co., Inc. heute nichts mehr mit den Darmstädtern zu tun hat. Gleichwohl ich beim ehemaligen Mutterkonzern schon eine Führung erleben durfte.
Selbst wenn man die grundsätzliche Situation kennt, kann man anhand der Bezeichnung "Merck" nicht erkennen, welches der beiden Unternehmen jetzt verklagt wurde. Das ist ja nicht völlig nebensächlich.
Die Wikipedia schreibt dazu übrigens: "Dies ist der Grund dafür, dass Merck & Co. ausschließlich auf dem US-amerikanischem Markt mit diesem Markennamen auftreten darf. International operiert es beispielsweise als "Merck Sharp and Dohme (MSD)", in Deutschland als "MSD SHARP & DOHME GMBH"."
Volker hat nur Sorge, dass auf sein Darmstadt ein Schatten fallen könnte ... Dem allgemeinen Weltwirtschaftsleben ist schon bekannt, dass die amerikanische ehemalige Merck-Tochter heute ein vollkommen eigenständiges Unternehmen ohne jegliche Kapitalverflechtung mit der historischen deutschen Merck-Mutter ist. Die Trennung erfolgte nach dem II. Weltkrieg durch die Konfiszierung der amerikanischen Tochter durch die USA. Soweit ich weiss, existiert aber eine Gründer-Familienstiftung, von der heute noch zahlreiche Abkömmlinge ihren Lebensunterhalt bestreiten. Ich weiss aber nicht wie diese Stiftung wirklich mit den beiden Gesellschaften zusammenhängt.
Interessant finde ich, dass die Darmstädter (!) seit dem frühen 19. Jahrhundert schon recht früh die Morphin-, Kokain- und im II. Weltkrieg die Ectasy-Herstellung entdeckt und patentiert haben ...
Cem: Der Spiegel wird nicht ausschließlich vom "allgemeinen Wirtschaftsleben" gelesen. Von daher darf man schonmal "an die Leser denken".
Ecstasy im WWII? Hm, klingt als wäre das ein Beispiele für ein zu früh (d.h. zu lange vor Marktreife) angemeldetes Patent. :-) Hier war der Markt erst ein halbes Jahrhundert später für das Produkt reif. Dumm gelaufen... ;-)
WW I nicht WW II
Die Merck wurde im ersten Weltkrieg getrennt.
Und Ecstasy wurde 1912 in Darmstadt von Merck zum Patent angemeldet.
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