Ein paar Gedanken zu den aktuell angebotenen Sonos-Playern

by Volker Weber

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Ich habe mir diese Grafik mal genauer angeschaut und mit Frau Brandlinger diskutiert. Sie hatte nicht viel beizutragen, aber stimmt mir schweifwedelnd zu. Ich habe keine Ahnung, was Sonos plant, so dass Ihr das als eine reine Denksportaufgabe nehmen solltet:

Amp, Beam, Move und One haben alle die gleiche Speicherausstattung. Das sind die mit Voice Assistant. One SL, Port und Symfonisk haben weniger. Das sind die ohne Voice. Diese Geräte kann man bedenkenlos kaufen, da sie auf lange Sicht als technische Basis ausreichen. Beam ist auch ohne TV ein Lautsprecher mit breiter Stereobühne.

Play:5 (2nd gen) und Playbase werden noch lange verkauft, aber scheinen mir reif für einen Refresh. Sonos macht das hinter und vor den Kulissen. Man beachte etwa den Connectv2 oder den in der Grafik nicht aufgefühten Play:1v2. Selbst den Sonos One gibt es bereits in zwei Versionen. Play:5 passt vom Branding her nicht mehr in die Sonos-Produktfamilie. Da erwarte ich auch eine Umbenennung. Das ist schon einmal passiert. Der alte Play:5 hieß anfangs S5.

Man beachte außerdem, dass alle neuen Sonos-Player eine reine Touchbedienung haben. Die Lösung von Playbase und Play:5 wurde nicht in das neue Design übernommen. Die IKEA Symfonisk arbeiten noch mit den alten Tasten, die Sonos von Anbeginn hatte. Sub ist in der ganzen Betrachtung außen vor. Der hat eine dedizierte Aufgabe und fährt als Anhänger einfach mit.

Das sind alles nur Denkspiele. Ich weiß gar nichts über die Sonos Roadmap.

A message from the Sonos CEO :: And what it means

by Volker Weber

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Patrick Spence has posted on the Sonos blog and communicates the plan much better. Read it. What is new? Not much. Sonos will issue security fixes to legacy players in the future.

You can continue to use your legacy players as you please. If you only have legacy players, you won't notice a thing. Things get tricky if you have legacy and modern players, for example one Connect to power your old stereo and a Play:1 in the kitchen. Come May, they may not be talking to each other anymore. Let me explain why.

Sonos is a system. All players have to run the same software and they collaborate. Only one of the players talks to Spotify for instance. If that is your Connect, then your Play:1 receives Spotify through Connect. This gives you a special privilige. Several Sonos players can play different streams from Spotify and they still count only as one. All players elect their "chief". If it dies, because you pulled the power cord, they will elect a different one.

When Sonos issues a software release that cannot run on all players in your house, because you have both modern and legacy players, this becomes a problem. It looks like Sonos will solve this by creating two distinct systems in your house. One with the legacy players, one with the modern ones. You may have the choice to keep all players in the legacy domain, forgoing feature upgrades, but that needs to be ironed out yet. One of the prerequesites would be the ability to downgrade players to shoehorn them in later if you decide that's what you want. However, that will not work with yet to be released product which require the new software. It's complicated and Sonos does not really like complicated.

Sonos made a bad decision with their "30% discount if you disable an old player" program. It demonstrates their ability to shut off old players. Mixed with the legacy/modern split it created the impression your old players would stop working. Sonos truly wanted to make it easy to get the discount, but instead they created this confusion.

There is only one thing that Sonos is not honest about. They would love to get rid of the old legacy players. Then life would remain simple for its customers, and in the end, for Sonos itself. And that is exactly my advice: dispose of the legacy players by selling them, by giving them away, or by disabling them for a 30% discount on new players. There is one exception: if you have only legacy players, sit tight and continue to use them, as long as you can.

Heimautomatisierung mit Shelly 2.5 PM

by Volker Weber

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Nach und nach mache ich unser Heim schlau. Ich habe absichtlich kein zentrales Bussystem sondern eine dumme Verkabelung. Aber die rüste ich Schritt für Schritt mit per Software schaltbaren Relais aus. Die normale Schalterfunktion bleibt erhalten, aber das Relais kann per WLAN geschaltet werden. Das funktioniert aus dem Stand mit Alexa oder Google Home und bei mir per Homebridge mit Homekit. Shelly betreibt eine Cloud, die ich nicht nutze. Über die kann man die Relais auch ohne die drei Großen bedienen.

Shelly hat ein sehr breites Angebot, aber mein Lieblingsmodell ist der Shelly 2.5 PM. Der kann sehr viel, etwa Rolladen mit automatischer Endabschaltung fahren, Doppelschalter bedienen und er misst auch den Stromverbrauch. Ich steuere damit Jalousien, das Licht im Treppenhaus mit automatischer Abschaltung und jede Menge andere Lichtsituationen.

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In dem Bild oben sieht man eine typische Anschaltung. Wichtig ist, dass in der Dose ein Neutralleiter (N) liegt. Die Schutzerde (PE) braucht man nicht, das das Relais in der Wand verschwindet. Außerdem muss die Dose ausreichend Platz für das Gerät haben. Das ist bei mir immer der Fall. In meinem Beispiel waren drei Neutralleiter in einer Klemme, die exakt so aussah, wie die der Schutzerde. Diese 3er-Klemme habe ich durch eine 5er ersetzt, damit ich dort ein kurzes Kabel für den Anschluss an Shelly-N aufklemmen konnte.

Der Doppel-Schalter ist um 90 Grad nach links verdreht. Das Kabel, das ursprünglich am dem rot markierten Eingang rechts auflag, ist jetzt am Shelly-L angeklemmt, die beiden Kabel an den Ausgängen des Schalter liegen beim Shelly auf 01 und 02. Damit ersetzt der Shelly den Schalter. Drei kurze Kabel verbinden den Doppelschalter mit dem Shelly. Das braune Kabel holt L vom Shelly ab, das schwarze Kabel liegt auf SW1 und das weiße auf SW2. Damit kann der Schalter die Ausgänge 01 und 02 direkt bedienen.

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Das Relais hat einen eigenen Webserver, mit dem man es konfigurieren kann und lässt sich durch sein offenes API in alle Heimautomatisierungen integrieren. Einziger Nachteil, das Ding macht süchtig. Es gibt auch ein einfacheres Modell mit nur einem Kanal, das aber keinen Strom misst.

Eine Nachricht an die unermüdlichen Leugner des menschengemachten Klimawandels

by Volker Weber

Ein Kommentar bei Spiegel Online von Prof. Dr. Christian Stöcker:

Eine Nachricht an die unermüdlichen Leugner des menschengemachten Klimawandels hier: Hören Sie doch bitte endlich auf, Ihre und unsere Zeit zu verschwenden.

Es ist ganz einfach: 196 Staaten plus die EU, darunter Demokratien, Diktaturen und kommunistische Staaten, kleine und große, reiche und arme, Inseln und Flächenstaaten, haben das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Die Weltbank und der Internationale Währungsfonds, das Weltwirtschaftsforum, Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter, der Papst, die großen Automobil- und sogar die Mineralölfirmen (die, die den EIKE-Chef früher fürs Leugnen bezahlt haben) sind sich längst völlig einig darin, dass der menschengemachte Klimawandel existiert und ein existentielles Problem ist. Totaler Konsens, über ideologische, wirtschaftliche und physische Grenzen hinweg. Die einzige Möglichkeit, zu erklären, dass all diese Institutionen, Organisationen, Unternehmen, Staaten falsch liegen und ein übriggebliebener Leugnungslobbyist und ein Elektrotechniker aus Deutschland im Besitz der eigentlichen Wahrheit sind, wäre eine gigantische Verschwörung, der neben Papst Franziskus auch Xi Jinping und der VW-Chef angehören müssten.

Kürzer: Klimawandelleugner sind heutzutage Verschwörungstheoretiker der extremeren Art (das gilt auch für die verbliebenen Präsidenten unter ihnen).

Sie sind hängengeblieben auf den Lügen derer, die das Lügen selbst mittlerweile sein lassen, weil es so lächerlich geworden ist im Angesicht der überwältigenden Evidenz. Lassen Sie den Rest der Menschheit, der gerne einen lebenswerten Planeten behalten möchte, doch einfach endlich zufrieden. Sie stimmen hier niemanden mehr um mit diesem Unsinn.

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Sonos anticipated the blowback in their 10-K filing

by Volker Weber

The blowback isn't unexpected. From the 10-K filing for the fiscal year ending on 28-Sep-2019:

We have historically maintained, and we believe our customers may expect, extensive backward compatibility for our older products and the software that supports them, allowing older products to continue to benefit from new software updates. We expect that in the near term, this backward compatibility will no longer be practical or cost-effective, and we may decrease or discontinue service for our older products. If we no longer provide extensive backward capability for our products, we may damage our relationship with our existing customers, as well as our reputation, brand loyalty and ability to attract new customers.

For these reasons, any decision to decrease or discontinue backward capability may decrease sales and adversely affect our business, operating results and financial condition.

It's kind of moot to tell Sonos you are p!ssed. Voting with your wallet is the only lesson you can teach.

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Sonos Legacy :: Meine Empfehlung

by Volker Weber

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Ziemlich viel Aufregung in den letzten 24 Stunden wegen der Sonos-Ankündigung, nicht mehr alle Geräte mit Updates zu versorgen. Ende 2015 habe ich bereits mit den Sonos-Entwicklern über dieses Problem gesprochen und ich bewundere die Truppe, dass sie das so lange herauszögern konnte. Zwei Dinge finde ich unglücklich:

Die Katze ist also aus dem Sack: Computer halten nicht ewig und Sonos-Player sind Computer, auch wenn sie wie Lautsprecher aussehen. Das wird den Amazon Echos und Apple HomePods auch nicht anders gehen. Ich hatte in der Vergangenheit schon mal darauf hingewiesen, dass es zwei Klassen von Sonos-Geräten gibt: Mit und ohne AirPlay. Selbst wer kein AirPlay braucht, erkennt, welche Geräte viel und welche wenig Leistung haben. Jetzt gibt es also drei Klassen:

Meine Empfehlung lautet weiter, die Legacy-Geräte zu verkaufen oder zu verschenken. Außerdem sollte man nicht mehr in Geräte ohne AirPlay investieren. Das ist die nächste Generation, die in ein paar Jahren "legacy" wird.

Was das Upgrade-Angebot angeht (30% Rabatt gegen Stilllegung von Legacy-Geräten), ist das eine Rechenaufgabe. Verkauft man einen Play:5.1, bekommt man dafür sicherlich mehr als die 30% bei der Anschaffung eines One ausmacht.

Und es handelt sich tatsächlich um Upgrades und nicht nur um Umtausch. Ein Play:5.1 lässt sich locker durch einen Move ersetzen, ein Stereopaar Play:5.1 kann weniger als ein einzelner Play:5.2. Der Port gewinnt gegenüber dem Connect unter anderem einen Signalausgang, der Vollverstärker und Receiver schalten kann. Der Amp hat weit mehr Leistung und einen besseren Klang als ein Connect:Amp.

Ich sehe derzeit keinen anderen Hersteller solcher Geräte, der einen längeren Support als Sonos bietet. Dennoch sollte man sich überlegen, wohin man sich entwickelt. Alexa-Nutzer kommen mit den Echos für weniger Geld viel weiter als mit Sonos-Geräten. Wer bei Apple zuhause ist, dem nützen HomePods wahrscheinlich mehr als Sonos-Player.

Google mag kein Chromium

by Volker Weber

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Wenn man mit dem auf Chromium aufbauenden Edge eine Google Site ansurft, bekommt man die allseits beliebten und nicht abschaltbaren Spams, man möge sich doch gefälligst Chrome installieren. Chromium reicht nicht. Warum wohl nicht? Ich denke, da fehlt zu viel Tracking.

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Sonos sunsets software support for older hardware

by Volker Weber

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This coming May, these legacy products—our original Zone Players, Connect, and Connect:Amp (launched in 2006; includes versions sold until 2015), first-generation Play:5 (launched 2009), CR200 (launched 2009), and Bridge (launched 2007)—will no longer receive software updates or new features.

If you have any of these devices in your Sonos household, none of your players will receive updates. Sonos wants these products off the market, so you can trade them in for a 30% discount on new hardware.

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Plantronics 8200 vs Surface Headphones vs Beats Studio³ Pro

by Volker Weber

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Ich benutze derzeit parallel zwei dieser Headphones. Surface und Beats. Aber das Plantroics passt dort mit hinein. Alle Headsets sind "over-ear", liegen also um die Ohren herum am Kopf an. Alle haben eine ordentliche Geräuschunterdrückung, die nicht komplett isoliert. Ein kleiner Vergleich in kurzen Stichworten.

Beats Studio³ Pro:

+ Perfekt für Apple Gear
+ Ausgewogener Klang (!) und bequeme Passform
+ Simple Bedienung mit einer Wippe und zwei Knöpfen
- nur mit einem Gerät verbunden
- Taugt nicht zum Telefonieren

Surface Headphones:

+ Perfekte Bedienung mit zwei Drehrädern für Geräuschunterdrückung und Lautstärke
+ Laden per USB-C statt MicroUSB
+ Gute Verständlichkeit beim Telefonieren
+ Gleichzeitig mit zwei Geräten verbunden
- Wenig Bass und Transparenz. Schwächster Klang in diesem Trio

Plantronics Voyager 8200 UC:

+ Bestes Headset zun Telefonieren durch Einspielen der eigenen Stimme
+ Kristallklarer Sound mit viel Bass
+ USB Dongle für bessere Verbindung zu PC/Mac
+ Gleichzeitig mit zwei Geräten verbunden
- Scheußliches Design mit Holzimitat

How to deal with Critics and Trolls Online

by Volker Weber

Sean Tucker, thoughtful as ever. He speaks about the level playing field. A perfect explanation why I do not engage anonymous trolls, ever. I read only comments from people who make an effort to be honest.

Matt Velloso's inconvenient truths

by Volker Weber

Matt Velloso, Technical Advisor to the CEO at Microsoft:

I woke up thinking of a list of inconvenient truths. It's an exercise I like to do sometimes. This is what I came up with so far:

Read them here >

Digitalisierung ist schwierig

by Volker Weber

Muster des Personalausweises RS

Ich versuche um 21:00 Uhr eine Sendung in der ZDF App zu schauen, die nach der Meinung der Anstalt nicht für Jugendliche geeignet ist. Ich könnte mich schätzen lassen ... Nein, ich soll mich anmelden. "Unter dieser Mailadresse ist uns kein Konto bekannt." Also ein neues registrieren. "Unter dieser Mailadresse besteht schon ein Konto." Och nö. Das wird kompliziert. Nächste Mailadresse ist genehm. "Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein, einen Großbuchstaben und eine Zahl haben." Kinners, da fehlt noch ein Sonderzeichen!

Anmeldung reicht nicht. Jetzt soll ich den Personalausweis hervorholen und ein paar Nummern eingeben. Das ist ja eine tolle Idee. Vor allem, weil sich jedes Kind solche Nummern ausdenken kann. Glaubst du nicht? Ist aber so.

Liebes ZDF, Ihr habt Euch schon ganz schön angestrengt, dass Erwachsene Eure Sendung nicht gucken können. Nach zehn Uhr abends geht es auch ohne den Zirkus. Dann muss ich aber ins Bett und die Jugendlichen sind bald schon am Vorglühen.

Jetzt macht das mal richtig. Verlangt die AusweisApp2 oder eine De-Mail-Adresse. Und dann bitte voratsdatenspeichern, welche schlimmen öffentlichrechtlichen Sendungen man sich so reinpfeift.

An dieser Stelle habe ich dann MediathekViewWeb aufgerufen, die Sendung gesucht und runtergeladen. Kann so einfach sein.

Charcoal for iOS

by Volker Weber

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Charcoal is incredibly easy to use: Just create or open a sketch and start drawing. There are no layers, properties panels or confusing settings. Instead, Charcoal features rich tools and beautiful color palettes.

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From my inbox

by Volker Weber

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Thank you, Secret Santa!

Yahoo, Altavista, Google. Next?

by Volker Weber

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Als das Internet noch klein war, versuchte Yahoo alles systematisch zu ordnen. Altavista aber probierte ein einfaches Suchfeld und wurde erst von Google abgelöst. Von der ursprünglichen schlichten Darstellung hat sich Google jedoch längst verabschiedet. "Installier dir Chrome" ist da noch die kleinste Ablenkung. Die Suchergebnisse bestehen überwiegend aus gekauften Platzierungen und das Vertrauen, dass das wichtigste oben steht, ist längst weg.

Man merkt das besonders, wenn man Pi-hole einsetzt, das die ganzen Werbetracker blockiert. Die meisten Google-Links lassen sich somit nicht mehr anklicken. Es wird Zeit für einen Neuanfang. Der wird nicht einfach, weil viele Unternehmen, etwa Firefox, von der Suchmaschinenplatzierung leben.

Noch dominiert Google, aber es gibt Alternativen. Microsoft kriegt mit Bing nicht wirklich einen Fuß in die Tür, obwohl das mittlerweile sehr prima funktioniert. Startpage liefert Google-Ergebnisse ohne das Tracking, Ecosia hat sich dem Umweltschutz verschrieben, DuckDuckGo ist vielleicht der aussichtsreichste Kandidat.

Und Ihr so?

Android One ist überbewertet

by Volker Weber

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In der Theorie klingt alles so schön. Android One ist unverbasteltes Android, so wie Google es schuf. Das spielen die OEMs dann auf ihre Geräte und auf Jahre hinaus sind die Updates gesichert.

Die Praxis sieht anders aus. Nokia/HMD hat sich Android One verschrieben. Alle Smartphones werden damit geliefert. Aber HMD hat sehr, sehr viele Nokia Smartphones und verzettelt sich.

Letzte Woche kam eine Pressemeldung:

HMD Global, Home of Nokia Phones, gibt heute bekannt, dass neben dem Nokia 7.1, Nokia 9 PureView und Nokia 8.1 nun auch für das Nokia 6.1 Plus, Nokia 7 Plus und Nokia 6.1 die neueste Betriebssystemversion zur Verfügung steht. Somit haben seit dem offiziellen Start sechs Nokia Smartphones das neueste Android Betriebssystem erhalten. HMD Global hat damit sein Versprechen zur Aktualisierung von drei Geräten in Q4 2019 und drei weiteren in Q1 2020 eingehalten.

Das ist schön. Ich habe zwei davon. Das 8.1 läuf mit Android 10 Dezember 2019 und das 7 Plus mit Android 9 November 2019. Beide behaupten, up-to-date zu sein.

Dass es auch anders geht, zeigt Samsung. Mein Galaxy S10 bekam einen Tag nach Googles Pixel das Januar-Update für Android 10. Obwohl sie ihr eigenes OneUI haben, liefert Samsung konsistent Android Sicherheitsupdates Wochen (!) vor HMD. Und bei den Enterprise-Geräten versprechen sie vier Jahre Sicherheitsupdates.

Es muss nicht Android One sein, wenn die Prozesse stimmen.

Chredge is here

by Volker Weber

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It is the exact same build I have been running for weeks. Only the icon has changed. It's Chrome, minus Google, minus battery drain.

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Surface Laptop 3 :: Ein blinde Empfehlung

by Volker Weber

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Bild Microsoft

Ich habe so gute Erfahrungen mit dem Surface Pro gemacht, dass ich mittlerweile nicht nur die Lenovo Notebooks empfehle, sondern auch das Surface Laptop 3. Menschen, die von einem MacBook auf einen PC umstellen, fühlen sich mit diesem Laptop sehr wohl. Verglichen mit Lenovo hat das Surface Laptop allerdings wenig Schnittstellen: USB-A, USB-C, Headset, Surface Connector. Das war's. Wer einen Beamer über HDMI anschließen will, sollte besser einen Hub als ein Dongle kaufen - ich verwende diesen, allerdings mit Lenovo-Aufdruck.

Auf den ersten Blick gleicht das Surface Laptop einem MacBook Air, aber tatsächlich ist es im Detail viel besser gestaltet. Besonders schnellt lädt das Surface Laptop 3 mit dem mitgelieferten Netzteil am Surface Connector, aber es lässt sich auch per USB-C laden.

Ich habe mir die verschiedenen Modelle mit Aluminium und Alcantara-Tastatur in Berlin ausgiebig angeschaut und mir persönlich gefällt das mattschwarze am besten. 13,5 oder 15" gibt es. Mir reicht das kleinere.

Unauffällig, aber supernützlich: Alle Surface haben ein Bildschirmformat von 3:2. Das ist zum Arbeiten viel besser als die Breitbandformate, die man sonst sieht. Bei Filmen hat man dann halt oben und unten einen schwarzen Rand.

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Akkulaufzeit ist Trumpf

by Volker Weber

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Akkulaufzeit ist entweder total wichtig. Oder gar nicht.

Die meisten Laptops sind dauerhaft am Strom. Sobald sie auf dem Schreibtisch stehen, werden sie angeschlossen. Im Zug kramt der Nutzer sofort sein Netzteil heraus.

Anders das iPad. Der Nutzer weiß, das hält zehn Stunden, so oder so. Nur selten sieht man jemanden, der sein iPad am Strom betreibt.

Die Laufzeitangaben von Laptops sind dagegen irrsinnig. Zehn Stunden, 16 Stunden, 18 Stunden, wer bietet mehr? In der Praxis sind es dann doch eher sechs. Und die reichen eben nicht für einen Arbeitstag. Also kommt das Ding ans Kabel, wann immer möglich. Und dann kommt es auf die Akkulaufzeit auch gar nicht mehr an.

Bei Handys sieht das anders aus. Akkulaufzeit schlägt alle anderen Features. Schielt nicht auf die höchste Bildschirmauflösung, den schnellsten Prozessor, die allerbeste Kamera. Das Ding muss laufen, egal wie spät es, egal wie lange das Display an war.

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Die beste Krücke dafür ist der Low Power Mode. Stellt das mal auf eine 20-Prozent-Schwelle, besser noch viel mehr. Diesen Modus kann jedes Handy, kann die Apple Watch, kann jeder Windows Laptop. Wer fehlt? Das Macbook.

Ein frommer Wunsch :: Ein Netzteil für alles

by Volker Weber

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"Ein Netztteil für alle Geräte" ist ein vernünftiges Ziel der EU-Politik, für das es schrecklich viele Fallstricke gibt.

Wir haben diesen Standard eigentlich schon, aber er ist zu schwach. Die meisten Kleingeräte lassen sich heute per USB-A aufladen. Man braucht möglicherweise ein eigenes Kabel, aber das andere Ende passt in USB-A. Wie die meisten wissen, funktioniert das nur so leidlich, weil USB nur mit 500 mA und 5 V spezifiziert war. Man kann noch mit 1 A rechnen, oder mit 2,4 A, aber dann ist Schluss. Eigentlich. Und dann kommen proprietäre Ladetechniken wie Quickcharge und Superduperturocharge dazu, die noch mehr können.

Und auf einmal merkt man, dass das Handy doch nicht so schnell lädt, weil man das falsche Netzteil oder sogar das falsche Kabel eingestöpselt hat. Dabei sehen die alle gleich aus.

Das droht auch bei USB-C. Es spielt keine Rolle, ob Laptop und Handy den gleichen Anschluss haben, wenn die Netzteile oder die Kabel nicht den erforderlichen Strom liefern. Man kann ein Thinkpad nicht mit einem iPad Netzgerät laden, auch wenn beide USB-C Anschlüsse haben.

Ein Ausweg ist USB PD. PD steht für Power Delivery. Und dazu ein gut lesbarer Aufdruck auf dem Netzteil, der darüber aufklärt, was es leistet. Vorbildlich gelöst bei den tizi-Tankstationen. Und dann muss man noch das richtige Kabel haben. USB-C Stecker reichen nicht.

Ein Netzteil für alles wird nicht funktionieren. Dazu sind die Anforderungen zu unterschiedlich. Aber ein Standard gehört trotzdem her. Wenn ich mir was wünschen darf: Bitte einigt euch auf eine gute Signalisierung, zum Beispiel: dunkel = lädt nicht, blinkt = lädt, leuchtet = voll. Gerne auch als rot/gelb/grün. Aber bitte nicht jeder seine eigene Suppe!

Die Tankstation ist übrigens meine Lösung für alles. Ob iPhone, iPad, ThinkPad, Macbook, Android-Handy, alles hängt an der Tankstation. Sogar für das Surface Pro habe ich ein Kabel.

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Eve Water Guard :: Wenn nur alles so einfach ginge

by Volker Weber

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Heute kam mein Water Guard von Eve. Hier ist noch die Folie drauf und man sieht den ganzen Inhalt der Verpackung: Der Water Guard selbst, vier verschiedene Adapter für die Steckdose, ein 2 Meter langes Kabel, das durch weitere Kabel bis auf 150 Meter zusammengestöpselt werden kann.

Und dann ging alles rasend schnell. Den passenden Stecker eingeklipst, die anderen in die Wertstofftonne, das Kabel abgerollt und eingestöpselt, dann den Waterguard in die Steckdose. Eve App öffnen, Gerät hinzufügen, QR Code scannen und schon geht es los:

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Den richtigen Raum im Home zuweisen und die Beschreibung lesen. Schon ist das Ding bereit. Man bekommt noch eine Erinnerung, die Benachrichtungen in der Apple Home-App zu erlauben, aber dann geht es schon an den Funktionstest. Alle sechs Monate sollte man ihn wiederholen. Sirenen werden jedes Vierteljahr getestet, da sollte man den Water Guard auch zweimal im Jahr ausprobieren. Normalerweise macht der ja nie was.

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Also erst mal der Scheffin bescheid gesagt: Jetzt kommt ein Probealarm. Dann das Kabel in eine kleine Pfütze in einer Waschschüssel gelegt und ein, zwei Sekunden später piepst der Alarm. Nicht lauter als eine Waschmaschine, die zur Sicherheit eingesetzten Ohrenstöpsel wären nicht nötig gewesen*. Es piepst so lange, bis man den Alarm quittiert. Der erscheint sofort als Mitteilung auf dem Sperrbildschirm aller Leute, die Zugriff auf das Home haben. Sichtbar bleibt die Auslösung so lange, bis das Kabel wieder trocken ist.

Wenn man diese Alarme unterwegs haben will, braucht man eine "Steuerungszentrale", also ein Apple TV oder HomePod im Haushalt. Eve betreibt keine Cloud, die Daten bleiben stets im Haushalt. Ein Apple TV oder ein HomePod können aber Benachrichtigungen über den APNS absetzen, die dann auf alle berechtigten Geräten auftauchen. Um das Home von unterwegs zu steuern, bauen diese Endgeräte dann eine verschlüsselte Verbindung zur Steuerungszentrale auf.

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Wenn keine Steuerungszentrale in Bluetooth-Reichweite des Water Guards ist, aber dort WLAN erreichbar ist, braucht man zusätzlich einen Eve Exend, der Bluetooth zu WLAN bridged. Das geht mit bis zu acht Eve-Geräten, die alle in der Reichweite des Extend sein müssen. Hat man mehrere Steuerungszentralen, dann geht die Verbindung über jede, also nicht nur die aktive. Ich habe ein Apple TV und vier HomePods, die praktisch das ganze Haus abdecken, aber ohne den Keller. Dort hängt jetzt ein Extend und spricht mit dem Water Guard. Als nächstes kommt noch ein Eve Energy vor die Stromversorgung der Waschmaschine und eine Automation in Home: "Wenn Water Guard auslöst, schalte Waschmaschine aus". Außerdem lege ich ein insgesamt zehn Meter langes Meldekabel hinter Trockner, Waschmaschine, Ausgussbecken, Hebeanlage, Warmwasserspeicher, Entkalkungsanlage und Wasserfilter. Der nächste Water Guard kommt dann in die Küche unter Waschbecken und Spüle.

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Wasserschäden sind fuchtbar. Checkt mal ab, gegen was Ihr eigentlich versichert seid. Und selbst wenn alles bezahlt wird, dauert die Behebung Monate. Wasserschäden sind gar nicht mal so selten. Wir hatten in der Nachbarschaft schon drei Stück, alle mit Leitungswasser.

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*) Ich habe da mit 19 eine Lektion gelernt, als ich an meinem Kleinwagen ein Bosch-Doppeltonhorn statt der peinlichen Quietsche montiert habe. Spoiler Alert: Ganz dumme Idee, die beiden Enden des Kabel testweise an die Batteriepole zu halten, wenn das Horn genau vor dem Gesicht auf dem Luftfilter liegt.

Samsung Galaxy XCover Pro Enterprise Edition Ende Januar 2020 verfügbar

by Volker Weber

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Samsung reicht die Verfügbarkeit für das Galaxy XCover Pro nach:

In Deutschland wird das Samsung Galaxy XCover Pro Enterprise Edition Ende Januar 2020 verfügbar und ausschließlich in der Enterprise Edition erhältlich sein.

Vorteile der Enterprise Edition:

  • Mindestens zwei Jahre Marktverfügbarkeit (bis Januar 2022)
  • Mindestens vier Jahre regelmäßige Sicherheits-Updates (bis Januar 2024)
  • Lösung für Gerätekonfiguration und Firmware-Update-Steuerung (Knox Configure und Knox E-FOTA on MDM) enthalten

Ich habe mal angefragt, wo man das kaufen können wird, denn ich halte das für eine sehr schlaue Anschaffung. Die Antwort ist etwas generisch:

Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) liegt bei 509,- €. Die Vermarktung erfolgt - analog zum Samsung Galaxy XCover 4s - über B2C- und B2B-Kanäle.

Meine iPhone Meilensteine

by Volker Weber

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Jedes Jahr gibt es ein neues iPhone, und jedes Jahr ist es "das beste iPhone, das wir je gebaut haben." Ich habe jedes einzelne von ihnen benutzt und habe diese Verbesserungen deshalb auch selbst erlebt. Zwischendurch hat das iPhone dabei die zweite Geige gespielt. Ich mochte zum Beispiel die Lumias bis zum 1020 und 1520 mehr. Windows Phone war viel schöner als Android und iOS, das 920 hatte erstmals eine viel bessere Kamera mit Bildstabilisierung und das 1520 hatte ein 6" Display in einer Zeit, in der das iPhone nur 5" hatte.

Wie signifikant das erste iPhone war, muss man wohl nicht mehr erzählen, aber das iPhone 4 war für mich das schönste von allen. Das iPad Pro hat einen ähnlichen Vibe und es könnte sein, dass das iPhone 12 zu diesem Design zurückfindet. Drei Geräte aber bleiben mir in besonders guter Erinnerung:

Auch wenn ich keine Zusatzbatterie mehr benötige, mag ich das neue Smart Battery Case sehr, weil es mir den Kamera-Auslöser zurückgibt, den ich seit Lumia 1020 und 1520 vermisse.

Updates on Telegram

by Volker Weber

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Most of my readers are old enough to know RSS. But you can also be alerted on Telegram, whenever a new post appears on this website. No rules. Just add the channel to your Telegram client.

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dazz - Jazz Winter Darmstadt 2020 | 10. bis 19. Januar 2020

by Volker Weber

Das Programm >

[Danke, Ralf]

Apple opens replacement program for iPhone XS/XR battery cases

by Volker Weber

This problem has driven me nuts. I always suspected a software issue in iOS, and then it came back time after time. I was never able to figure out under which condition it would fail.

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CES 2020 :: Es hängt an der Software

by Volker Weber

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Foto Mercedes Benz

Ich habe mich selten so gut über die CES informiert gefühlt wie dieses Jahr, und dabei war ich noch nicht mal da. Ich meide Las Vegas und solche Monsterveranstaltung. Ich bin schlicht überfordert, den Wald zu erkennen, wenn ich zwischen den Bäumen stehe.

Wie jedes Jahr gab es jede Menge Science Fiction. Träume, die nicht wahr werden, Prototypen, die niemals zu Produkten werden und Ankündigungen, denen nichts folgt. Der große Star 2019, das aufrollende OLED-TV von LG, kam nie auf den Markt. Dieses Jahr gab es jede Menge biegsame Laptops als Konzept-Studien.

Unter all den Studien war auch ein richtiges Produkt, der ThinkPad X1 Fold, der tatsächlich Mitte des Jahres auf den Markt kommen soll. Und man kann sicher sein, dass Microsoft dann die Software noch nicht fertig hat, die man für solche Geräte braucht. Lenovo wird also irgendwas mit Windows 10 zaubern müssen, bis Microsoft sein Ei gelegt hat.

Software wird immer mehr zum Hemmschuh. Das iPhone 11 war fertig, weit bevor iOS 13 brauchbar war. Volkswagen produziert fließig ID.3 und schieb sie "dumm" auf den Hof. Wenn dann in ein paar Monaten die Software so weit fertig ist, dass man sie auf Kunden loslassen kann, dann werden Update-Trupps ausrücken, um die schon fertigen Autos mit Software nachzurüsten. Und es werden sicher viele Updates folgen, bis das alles ordentlich funktioniert.

Und das ist bereits ein großer Sprung vom jetzigen Stückwerk unserer Qualitätshersteller, die so viele verschiedene Systeme integrieren müssen. So sehr Tesla von Produktionsproblemen geplagt war, haben sie dennoch als einziger Hersteller eine voll integrierte Software-Plattform, die man "over the air" updaten kann.

Und Updates werden sehr schnell zum wichtigsten Thema überhaupt werden. Software ist viel liederlicher als Hardware. Einstürzende Brücken sind relativ selten. Passiert das doch mal, dann liegt es an fehlender Wartung oder massiver Überbelastung. Versagende Software aber kennen wir alle.

Ich habe es längst aufgegeben, mir Android-Hardware von Lenovo anzuschauen, weil man binnen einem oder maximal zwei Jahren von allen Updates abgeschnitten ist, während die gleiche Hardware mit Windows locker zehn Jahre weitergepflegt wird.

Und selbst dann hakt es auch dort oft an der Software. Lenovo macht nicht nur Studien, sondern baut auch innovative Produkte. Das Yoga Book zum Beispiel vereinte einen Bildschirm mit einem Wacom Digitizer, der auch eine Tastatur darstellen kann. Dummerweise verschluckt die auch Jahre später stets den ersten Tastaturanschlag. Das Yoga Book C930, nicht zu verwechseln mit dem Yoga C930, ergänzte den Digitizer um ein E-Ink-Display. Das wandert beim ThinkBook Plus auf die Außenseite. Damit hat man zwar innen eine sehr gute Hardware-Tastatur, aber man wird sehen müssen, wie gut die Software dieses E-Ink-Display versorgt. Ich bin neugierig, aber nicht optimistisch.

Man kann sehr viel bauen, aber man wird immer wieder durch die Software gebremst. Zwei neue Designs haben sich bei PCs in den letzten Jahren bewährt und wurden von vielen Herstellern nachgebaut: Das Lenovo Yoga Convertible mit 360-Grad-Scharnier und das Microsoft Surface Pro Detachable. So nützlich sie sind, so werden sie dennoch von Windows ausgebremst, das für die Tablet-Nutzung ohne Tastatur nicht viel taugt.

Es hängt immer an der Software.

Gescheites Werkzeug statt Chinakracher

by Volker Weber

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Neulich haben wir im Circus diskutiert, ob man irgendeinen Werkzeugkoffer zum Heimwerken kaufen sollte. Mir dreht's dabei den Magen rum. Mein Opa war Feilenhauer, mein Onkel Industriemeister, mein Vater Geschäftsführer eines Werkzeugmachers. Ich habe selbst als Jugendlicher dort gearbeitet und in meiner Ingenieursausbildung auch in einer Lehrwerkstatt gearbeitet. Und wenn man dabei eins mitbekommt, dann ist das eine Liebe für gutes Werkzeug. Das ist auf Dauer auch viel billiger, weil es ein Leben lang hält. Ich will mal ein paar Empfehlungen aussprechen:

Profis nehmen Bohrhammer von HILTI und Werkzeugmaschinen von Festool. Aber da sind wir schnell bei vierstelligen Beträgen.

Von Jörg Hermann noch ein Bild. So sieht das aus, wenn gescheites Werkzeug sachgemäß eingesetzt wird:

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Samsung Galaxy XCover Pro

by Volker Weber

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Manchmal flutscht ein sehr vernünftiges Smartphone einfach so durchs Raster. So hat Samsung in Finland ein neues Galaxy XCover Pro angekündigt, das für den robusten Einsatz vorgesehen ist. IP69, MILSTD 810G, das Ding ist gegen Staub und Wasser geschützt, kann immer wieder aus 1.5 Meter Höhe auf den Boden fallen, ohne eine Hülle zu brauchen. Die Finger dürfen nass sein oder in Handschuhen stecken. Statt eines blöden Bixby Knopfes bekommt man zwei programmierbare Buttons. Und vielleicht das dollste Feature: Ein wechselbarer Akku mit 4050 mAh. Mit 217g ist es gar nicht mal so schwer für so ein robustes Gerät mit 6.3" Infinity Display.

Listenpreis 499 Euro in Finland ab Ende Januar. Kann nicht mehr lange dauern, bis es hier auch auftaucht. Wer kauft sowas? Unternehmenskunden, die robuste Geräte etwa in der Logistik brauchen.

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Nur für Homekit :: Eve Cam und Eve Waterguard

by Volker Weber

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Den richtigen Kick, was Eve-Produkte angeht, habe ich erst im letzten Sommer bekommen. Eve Systems hat eine Ausnahmestellung: Eve betreibt keine Cloud und weiß nichts über die Kunden. Das ist gut für den Kunden und schlecht für Eve Systems, zumindest kurzfristig. Investoren lieben Datensammlungen über alles. Während die anderen Hersteller fleißig einen Datenschatz anlegen, hält sich Eve zurück. Darum funktionieren die Produkte übrigens auch nicht mit Google Assistant oder Alexa.

Nun gibt es zwei neue Produkte: Eve Cam und Eve Water Guard. Cam gibt einen Einblick ins Heim, Water Guard schlägt Alarm, wenn irgendwo Wasser wegläuft. Ein 2 Meter langes Kabel ist dabei, aber man kann es bis zu 150 Meter verlängern.

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Ich würde zum Beispiel 10 Meter brauchen, um hinter Waschmaschine, Trockner, Hebeanlage, Warmwasserspeicher und Entkalker entlang zu fahren. Wird das Kabel irgendwo nass, schlägt der Alarm an.

In der Küche dagegen kommt man in der Regel mit dem 2 Meter langen Kabel aus. Einmal am Waschbecken runter und dann hinter die Spülmaschine. Wenn man einen Holzboden verlegt hat, dann ist Wasser ein Riesenproblem. In so einem Raum würde man ein solches Kabel wohl auch an einer Terrassentür verlegen wollen.

Was man für beides haben sollte, ist ein Home Hub in Form eines HomePod oder Apple TV. Und um Videos sicher bei Apple zu speichern, braucht man mindestens einen 200 GB umfassenden iCloud-Speicher. Man lese also das Kleingedruckte. Eve Cam arbeitet mit WLAN, Eve Water Guard anscheinend mit Bluetooth. Wenn es den Home Hub so nicht erreichen kann, braucht man einen Eve Extend, der Bluetooth für Eve-Geräte ins WLAN bringt. Wenn man einen Home Hub hat, dann bekommt man Alarme von Water Guard oder Eve Cam auch unterwegs.

Eve Water Guard kann jetzt vorbestellt werden und wird ab 12. Februar geliefert, Eve Cam gibt es ab April.

Lenovo ThinkBook Plus with E-ink cover

by Volker Weber

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Today, Lenovo unveiled the latest ThinkBook designed for the next generation workforce. ThinkBook Plus features an innovative e-Ink cover display that helps users be more productive when multitasking by improving focus, collaboration and creativity. Featuring a 13.3-inch FHD main display and a 10.8-inch e-ink display on the cover, on which users can create illustrations and diagrams with the integrated Lenovo Precision Pen and receive essential notifications when the lid is closed allowing them to stay focused during meetings.

Looks like a ThinkBook 13s with a large Kindle cover, only that you can draw on it. The Yoga Book C930 had a similar display as a keyboard replacement and that was rather weird. This one looks more interesting.

Looks like it is going to USB-C charging because the charging port on the left side is gone, while the rest of the ports remain the same: full size HDMI, USB-C, headset. I cannot see the other side in any photo. On the 13s there are two USB-A on the right side.

ThinkBook Plus is supposed to be available in March and start at $1199.

Backdoor for end-to-end encryption patent

by Volker Weber

Differential work factor cryptographic method, system, and data structure for reducing but not eliminating the work factor required by an authority to break an encrypted message encrypted with a secret encryption key. The secret key is split into at least two partial keys such that knowledge of a first of the partial keys reduces but does not eliminate the work factor required to break the encrypted message. The first partial key is encrypted using a public key of the authority. The encrypted first partial key is provided with the encrypted message to enable the authority, upon obtaining the message, to decrypt the encrypted first partial key using the authority's private key and to break the message using the first partial key. In preferred embodiments, the first partial key is encrypted with additional information which can be reconstructed by the recipient, such as a hash of the secret encryption key, a hash of the secret key concatenated with a salt, all or part of the salt, and control information. The use of a hash function provides one method of enforcing the partial key system. If a salt is used, the salt is also encrypted with the secret key encrypted using the intended recipient's public key. The invention provides secure communications against attackers while satisfying governmental restrictions on the use, export or import of strong encryption products.

To work around export restrictions, Lotus had to provide NSA with a backdoor to break the Notes encryption. This is the patent awarded to the scheme.

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Moxie on decentralized vs centralized

by Volker Weber

Die Lösung liegt in dir selbst

by Volker Weber

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Foto Christian Hirth

Galaxy Note 10 lite :: Ich mag das

by Volker Weber

Annotation 2020-01-03 132415.pngKurz vor Weihnachten lud Samsung zur Eröffnung des neuen Smarthome-Showrooms in der Deutschlandzentrale ein. Und sie hatten einige Informationen unter NDA dabei, die vorhersehbar mittlerweile alle durchgesickert sind. Die neuen A71 und A51 waren gar am selben Tag bereits höchstoffiziell in Asien vorgestellt worden. Es war eine schwierige Situation für die PR-Leute.

Zum A71 und dem A51 gab es auch noch zwei neue "Lite"-Versionen von Galaxy S10 und Note 10. Und dabei interessierte mich vor allem das Note 10. Denn erstmals gibt es nun ein Note mit S-Pen zu einem gescheiten Preis. Samsung lässt einfach die unwichtigen Sachen weg, etwa den gebogenen Bildschirm und startet mit einem Listenpreis von 599 Euro noch in diesem Quartal. Ein Marktpreis von unter 500 Euro ist also bereits absehbar.

Das Galaxy Note ist ein völlig konkurrenzloses Gerät. Niemand sonst hat ein Smartphone mit einem Pen, direkt im Gerät. Und auf einmal gibt es auch wieder einen Headphone Jack, wenn ich mich recht erinnere. Wireless Charging hat es nicht, aber ein 25W-Ladegerät direkt in der Schachtel, dazu einen Akku mit 4300 mAh. Drei 12MP-Kameras mit Tele und Weitwinkel. Auch die restlichen Daten gehen voll in Ordnung.

Wie alle Samsung-Geräte zieht auch das Note 10 Fingerabdrücke an wie das Licht die Motten. Aber da es sowieso in einem Case verschwindet, ist das völlig gleichgültig. Samsung macht alles andere gerade sehr richtig. Schnelle Updates, eine abgespeckte Software, nun auch einen guten Preis für ein Galaxy Note. Das ist eine Empfehlung wert.

Surface Headphones :: Im zweiten Test erfolgreich

by Volker Weber

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Ich mochte sie nicht. Zu groß, nicht faltbar, zu fester Sitz. Im zweiten Anlauf aber mag ich sie. Die Zeit macht den Unterschied. Ich hatte in der ersten Runde nicht genug Zeit, die Headphones kennenzulernen. Nun trage ich sie seit Wochen und ich mag sie gar nicht mehr ablegen.

Ich habe die Surface Headphones mit vier Geräten verbunden: Mit dem iPhone 11 Pro, einem Surface Pro, einem Lenovo X1 Yoga und einem Lenovo ThinkPad. Von den drei PCs ist stets nur einer in Betrieb, das iPhone jederzeit. Und so kommt es, dass sich die Headphones automatisch sowohl mit dem iPhone als auch dem PC verbinden, den ich gerade benutze.

Man kann diesen Kopfhörer nur dann richtig ausspielen, wenn man auch einen PC hat. Die Konfiguration passiert nämlich ausgerechnet über eine Cortana App für Windows. Die hat auch ein klangverbesserndes Software-Update eingespielt. Die App ist ein Überbleibsel aus der Zeit, in der Microsoft noch versuchte, mit Cortana gegen Alexa anzustinken. Heute ist sie ein Anachronismus. Ich habe Cortana auch einfach abgeschaltet, da ich diesen Assistenten nicht benutze. Die Headphones müssen deshalb nicht lauschen, ob ich "Hey, Cortana" sage. Zwischenzeitlich hatte ich auch die Touchgesten abgeschaltet, aber aktuell sind sie an. Lege ich einen Finger auf eine der beiden Seiten, meldet sich Siri vom iPhone.

Absolut genial ist die Bedienung mit den beiden großen Rädern links und rechts. Nach hinten dreht man zu, nach vorne auf. Rechts wird dann die Musik lauter, links verstärkt sich die aktive Geräuschunterdrückung. Das ist eine völlig natürliche Handbewegung, die man schnell lernt. Mit beiden Händen konfiguriert man die Headphones blitzschnell so wie man sie braucht. Die Touchgesten sind die gleichen wie bei den AirPods oder den Beats. Einmal heißt Start/Stop, zweimal vorwärts, dreimal rückwärts. Das geht ebenfalls automatisch richtig und funktioniert auf beiden Ohren.

Was ich noch mehr probieren muss ist telefonieren. Die Headphones sind gut dafür gerüstet mit vier Mikrofonen, die jeweils nach vorne lauschen, um die Stimme von den Umgebungsgeräuschen zu trennen. Aber auch die AirPods Pro sollen das können und das Ergebnis überzeugt nicht. Ich bleibe also dran.

Im direkten Vergleich mit den Beats Studio³ fällt der Klang etwas ab und die Surface Headphones sind auch mehr zu spüren. Wenn man aber stets nur einen Kopfhörer nutzt, fällt das nicht so auf wie im direkten Vergleich. Die Beats nutze ich aktuell nur mit dem iPad Pro und niemals zum Telefonieren.

Erfreulicherweise hat sich der Preis der Surface Headphones nun etwas normalisiert. Sie kosten nicht mehr exorbitante 380 € sondern sind schon für ca. 220 € zu haben.

Forbes about Panos Panay

by Volker Weber

“Let’s all get in the same boat, grab an oar, let’s go. I’ll bang that drum and keep our rhythm.”
— Panos Panay

I got to finally shake hands with Panos last fall in Berlin after having watched his product announcements for many years. Not enough to really get to know the man, but he seems like a really great person.

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Your personal Kanban board

by Volker Weber

Kanban boards often have three columns: to do, doing, done. However, not everything gets done only because it is added to the todo list. That is why I propose a fourth column: the not-todo list. Stop procrastinating unimportant things. Just move them to the fourth column as necessary.

Corollary: don't stash old articles because you might one day read them. You won't.

If you want to play with a Kanban board, create one on Trello.com. It's free. Apps are available. You won't need more than 1 percent of its features.

Lenovo ThinkBook 13s :: Tastatur und Akku überzeugen

by Volker Weber

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Zwei Eigenschaften lassen mich immer wieder zum Lenovo ThinkBook 13s greifen: Akku und Tastatur. Durch das matte HD-Display braucht das ThinkBook weniger Strom als mein 4k-Yoga. So reicht der Akku den ganzen Tag.

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Ich mag vor allem die Tastatur. Das ist totale Geschmacksache, aber ich tippe damit sehr präzise. Sehr schön auch der runde Einschalter mit dem eingebauten Fingerabdrucksensor. Der ist so fix, dass ich immer wieder mal mit einem anderen Finger teste, ob er überhaupt aktiv ist.


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Das ThinkBook hat einen i7 mit 16 GB RAM und 512 GB SSD. Ich betreibe es im Quiet-Modus, damit der recht rauhe Lüfter nicht anspringt. Das matte Display ist im besten Sinne langweilig und ich hätte lieber ein USB-C-Netzteil. Das ist aber wirklich nur eine kleine Nickeligkeit. Eigentlich sehe ich das Netzteil gar nicht, weil ich das ThinkBook nur nachts anstecke.

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Der beste Vortrag des letzten Jahres

by Volker Weber

Schaut Euch das bis zur letzten Minute an. Am Ende kommt eine wichtige Botschaft. One more thing.

Auf ein gutes 2020 :: Nehmt Euch nicht zu viel vor

by Volker Weber

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Es ist ja nicht so, als hätten wir keine guten Vorsätze. Das Problem ist, wir haben zu viele. Also reduziert das maximal. Macht eine Liste, was besser werden muss und dann sortiert sie. Erst fliegen die Sachen raus, die ihr nicht ändern könnt. Und dann kommt die Wichtigste, nicht die Dringendste nach ganz oben. Und nur diese eine wandelt Ihr in eine neue Angewohnheit um. Neue Gewohnheiten sind zarte Pflänzchen.

Beispiel: Ich bin zu dick, ich sollte besser essen und mich mehr bewegen. Falsch wäre es, jetzt den Kühlschrank voller besserer Lebensmittel zu packen und sich im Sportstudio anzumelden. Richtig dagegen: Bilde eine neue Gewohnheit, jeden Morgen auf die Waage zu gehen. Jeden Morgen, egal was gestern war. Und dieses Gewicht schreibt ihr dann auf. Ich empfehle eine Waage, die das selbst macht. Warum ist das so wichtig? Weil man nicht mehr wegschaut. Und weil das so eine einfache Gewohnheit ist. Das Gewicht wird rauf und runter gehen. Das macht nichts. Aber man sieht nach ein paar Wochen, wohin es wandert. Und das alleine motiviert, besser zu essen. Aus der ersten Gewohnheit folgt die zweite.

Jedem Tag auf die Waage zu gehen und das Ergebnis aufzuschreiben hat fast jedem geholfen, das Problem anzupacken. Ich habe ein paar Beispiele aus diesem Jahr mit dramatischen Ergebnissen. Mit Erfolgen, die nicht für möglich gehalten wurden. Wir sind Gewohnheitstiere, wir machen fast alles im Automatikmodus. Und unsere Gewohnheiten bestimmen das Ergebnis.

Nur drei Gewohnheiten haben bei mir massive Veränderungen bewirkt:

  1. Jeden Tag ausreichend Bewegung. Mindestens 30 Minuten volle Pulle, 12 Stunden lang jede Stunde mal aufstehen und herumgehen, am Tag 600 kCal verbrauchen, umgerechnet eta 75 kCal pro 10 kg Körpergewicht. Das versteht sich zusätzlich zum Grundumsatz von ca. 20 kCal pro kg.
  2. Nur noch zweimal am Tag essen und zwischendurch gar nichts. Snacken macht dick. Wie kriegt man das hin? In dem man alles aufschreibt, was man isst. Das ist so lästig, dass man nicht mal nebenbei was isst. Wie geht das? Ich empfehle Yazio. Die tägliche Kalorienaufnahme sollte regelmäßig nicht mehr als der Grundumsatz sein.
  3. Jeden Tag auf die Waage gehen. Man kann nur verbessern, was man auch misst. Habt keine Angst vor dem, was die Waage euch anzeigt. Ihr könnt nicht ändern, was hinter euch liegt. Aber ihr könnt jetzt die Zukunft bestimmen.

Wenn man versucht, alle drei Gewohnheiten auf einmal einzuführen, dann könnte man sich verzetteln. Fangt mit einer an und nehmt die nächste in Angriff, wenn die erste "sitzt".

Wichtig: Kein Ziel setzen, etwa "ich will 10 kg abnehmen". Das passiert ganz automatisch. Es geht auch nicht darum, an einem Ziel anzukommen. Es geht vielmehr um eine relativ kleine Kursänderung, die auf einen neuen Weg führt.

In diesem Sinne, nehmt Euch nicht zu viel vor. Nur eine einzige Sache, und daraus müsst ihr eine neue Gewohnheit machen. Gleich jetzt, gleich heute. Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Der Weg zeigt sich dann beim Gehen.

Und jetzt alle mitmachen #dontbreakthechain

by Volker Weber

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Dieses Jahr war perfekt. Ich war nicht einen Tag krank, ich habe jeden Tag alle Ringe geschlossen und ich habe selbst die abstrusesten Herausforderungen geschafft. 1672 perfekte Tage sind es nun. Macht alle mit! Bewegung tut gut und macht gute Laune. 75 kCals pro 10 kg Körpergewicht, das wäre das gleiche Niveau, das die Scheffin und ich abspulen. Geht nicht gibt es nicht. Die Scheffin ist auch jeden Tag zehn Stunden im Büro und fährt mit dem Auto hin. Fangt gleich morgen mit einem langen Neujahrsspaziergang an, der die Birne wieder freipustet.

From my inbox

by Volker Weber

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Letztes Geschenk für 2019, und was für eins! Ich habe noch diese Nacht von 1 bis 2 Uhr im Keller gedremelt. Wie konnte ich es nur so lange ohne aushalten? Jetzt passen alle Dyson-Teile an alle Sauger, die Gartenschere ist wieder scharf, die Gürtelschnalle glänzt. So ein Ding muss man einfach haben.

Thank you, Secret Santa! Und jetzt muss ich mir neue Sachen für meine Wunschliste ausdenken. Alles abgeräumt. Ich wurde reich beschenkt, aber ich habe selbst auch viel verschenkt. In der Summe ist das Haus eher leichter als schwerer geworden.

Tops und Flops 2019 :: Ein Blick zurück

by Volker Weber

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich schaue noch einmal in den Rückspiegel, bevor es ins nächste geht. Meine Highlights haben dabei sehr wenig mit Technik und viel mit Menschen zu tun.

Vor gut einem Jahr haben wir vowe's magic flying circus online genommen. Zunächst mit ginlo, dann Kaizala und nun mit Telegram. Zwei Umzüge haben wir erstaunlich einfach weggesteckt und sind bei ca 300 registrierten Teilnehmern, von denen 50 sehr aktiv sind und viele andere nur zuschauen. Dabei ist eine wunderbare Gemeinschaft entstanden, die sich gegenseitig unterstützt und anderen hilft. Ich musste dazu relativ wenig moderieren, sondern nur ein paar einfache Regeln durchsetzen. Jeder ist mit seinem richtigen Namen dabei, jeder hat ein Profilbild, auf dem man auch den Menschen erkennt, und alle gehen respektvoll miteinander um. Wer das nicht kann, ist draußen. Ich hatte erwartet, dass das funktioniert, aber ich habe mir nicht träumen lassen, wie gut das wird.

Mein größter persönlicher Erfolg dieses Jahr war, dass ich durch bessere Ernährung meinen Diabetes soweit zurückdrängen konnte, dass ich keine Medikamente mehr nehmen muss. Ich bin damit sehr offen umgegangen und habe andere Menschen inspiriert, das auch zu versuchen. Meine eigenen Vorher-Nachher-Bilder haben andere angestiftet, etwas gegen ihr immenses Übergewicht zu unternehmen, und das mit durchschlagendem Erfolg. 10, 20, 30 Kilogramm und mehr, alles in diesem Jahr. Das ist so toll.

Auch in der Technik gab es ein paar Überraschungen, positiv wie negativ:

Größter Flop 2019 war Apples unterirdische Software-Qualität. Dass die MacBooks schon lange nicht mehr die besten Notebooks sind, zeigte sich schon seit Jahren, aber dass Apple derart fehlerbehaftete Software in den Markt drückt, das war wirklich neu. Es wird Jahre dauern, das zu reparieren. Microsoft hat sehr lange gebraucht, Windows zu heilen und Apple wird es nicht viel einfacher haben. Das ist ein systematisches Problem und kein Unfall.

Meine positive Überraschung war dagegen, wie gut Lenovo geworden ist. Der Fortschritt bei den Yoga 9xx ist deutlich zu spüren, völlig unerwartet bei einem so ausgereiften Produkt. Das C930 entwickelte sich sehr schnell zu meinem Lieblingsrechner und vor einem halben Jahr habe ich es dann turnusmäßig zurückgegeben und durch ein Thinkpad X1 Yoga der vierten Generation ersetzt. Was für ein phantastischer Alleskönner! Zwischendurch gab es ein Thinkbook 11s mit schmalem Preis und schmaler Ausstattung, das sehr ordentlich war, aber nicht wirklich mithalten konnte. Auch da habe ich mittlerweile ein Gerät mit besserer Ausstattung und das habe ich sehr lieb gewonnen. Das Display macht den Unterschied. Statt 4k wie bei den Yogas hat das Thinkbook nur ein mattes HD-Display, das weitaus weniger Strom braucht. Ich komme damit mühelos durch einen ganzen Arbeitstag. Mir ist der Lüfter noch etwas zu rauh und die fehlende Lademöglichkeit über USB-C stört mich noch, aber diese Baureihe hat Potential.

2019 war dann auch das Jahr, wo ich erstmals ernsthaft mit einem Chromebook gearbeitet habe. Die sind äußerst preiswert, weil sie wenig kosten und absolut keinen Aufwand beim Betrieb machen. Man meldet sich einfach mit seiner Google-ID an und zack ist alles eingerichtet. Aus dem Karton in 30 Sekunden in Betrieb. Der Wahnsinn. Besonders schön ist der Multiuser-Support. Man kann es einfach jemand anderem geben und der ist genauso schnell produktiv. Chromebooks sind mittlerweile keine reinen Online-Geräte mehr. Sie führen Android Apps aus und können mit Cloud-Diensten Daten synchronisieren.

Sonos hat dieses Jahr viel richtig gemacht. Endlich ein Player, den man mit raus nehmen kann, und eine gute Zusammenarbeit mit IKEA, die uns eine singende Lampe beschert hat. Damit erschließen sie sich neue Kunden, die dann mal geschwind einen Beam nachkaufen. Man darf auf weitere komplementäre Produkte gespannt sein. Zum Jahresausgang hat sich Sonos dann in den Fuß geschossen mit ihrem "Recycling". Es ist für Amerikaner einfach unmöglich, die Wahrheit zu sagen. Das alte Zeugs muss weg, so einfach ist das. Mittlerweile gibt es immerhin eine Konkretisierung der Policy. Mindestens zehn Jahre lang, und mindestens fünf Jahre nach Verkaufsende, wird es Software-Updates geben. Damit kann man rechnen.

So sehr Apple bei der Software gepatzt hat, so viel haben sie anderswo richtig gemacht. Bei Macbook Pro und Mac Pro kriegen sie die Kurve, die iPhones sind dicker geworden und haben eine bessere Batterie, die Watch und die AirPods sind konkurrenzlos gut und verkaufen sich wie warme Semmeln. Schwer tun sie sich mit Apple TV und HomePods. Gut, aber zu teuer. Bei den Services ist das Urteil noch nicht gesprochen. News+ ist wohl ein Flop, TV+ verschenkt sich gut, iCloud kann nicht mal auf den Tisch von Amazon, Google und Microsoft gucken.

Bei mir zu Hause ist jetzt alles Homekit. Die letzte Alexa ist ausgezogen, der Google-Assistent darf ohnehin nicht, aber Siri muss hier schalten und walten. Und weil in (fast) jedem Raum ein HomePod steht, klappt das auch bestens. App des Jahres ist für mich Jumbo Privacy. Wer es nicht hat, sollte es schleunigst installieren und endlich bei Facebook & Co aufräumen. Alles, was älter als eine Woche ist, darf auf den Müll.

O=MiniTruth CN=Big Brother :: The NSA Backdoor in Lotus Notes

by Volker Weber

Before the US crypto export regulations were finally disolved the export version of Lotus Notes used to include a key escrow / backdoor feature called differential cryptography. The idea was that they got permission to export 64 bit crypto if 24 of those bits were encrypted for the NSA's public key. The NSA would then only have the small matter of brute-forcing the remaining 40 bits to get the plaintext, and everyone else would get a not-that-great 64 bit key space (which probably already back then NSA would have had the compute power to brute force also, only at higher cost).

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[Thanks, Giorgio]

A few thoughts on Sonos intentionally bricking their devices

by Volker Weber

Sonos offers a trade-up program where you get a discount on new hardware for returning old hardware. Actually, you don't return it but you decommission the old hardware. Sonos calls it "recycle mode". It's a 21 day countdown at the end of which the Sonos player no longer works. These are the facts:

There is a reason behind all of this and it's technical. All Sonos players run the same software. When you update them, one player downloads the new software and then deploys it on all players in your household. Newer devices are more powerful than older devices. That is why not all of them support Apple AirPlay 2. And this is holding the platform back.

In its first ten years of existence Sonos did not have to worry about their legacy. Now they do and they have chosen to abandon their oldest products. In an effort to not piss off their customers, they are buying back their oldest devices.

Update: I think this is important to consider. The devices that Sonos is trying to get off the market are those who have ancient networking hardware designed to run 10 MBit SonosNet. They make a more recent Sonos setup unreliable since they can't really keep up. I have heard multiple reports of how everything got better as soon as people started taking their ZP90s and ZP100/120s out of their setup. The S5/Play:5 gen1 is the last player with that configuration. I have come to the conclusion this has more weight than CPU/memory considerations.

My opinion is that "recycling mode" was a terrible idea. Sonos should have gone to the expense to actually collect the old hardware and then recycle it themselves.

What does that all mean for you as a customer? Read the writing on the wall. Sonos players don't last forever. They are designed to be supported for at least ten years after they were announced. Do not plan for a longer usage.

Sonos players that support AirPlay 2 should have a long life ahead. If you want my advice, sell those without AirPlay 2 before Sonos offers to buy them back.

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I explain difficult concepts in simple ways. For free, and for money. Clue procurement and bullshit detection.

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