Zack
by Volker Weber
Hal Faber:
Nach den Kinderklappen und der Kunstklappe wäre ein Türchen ganz angebracht, durch das der größte Unsinn dieser Branche entsorgt werden kann. Nehmen wir nur das endlose Gerede vom Web 2.0, dass Die Ritter der Schwafelrunde von sich geben. Im Kern ist es nur ein gutes Geschäft, wenn eine Gefälligkeitsrezension eines Bloggers über die neue Software eines anderen Bloggers erscheinen kann. Da sollte man sich den Sermon über "Social Software" sparen und lieben von Web $,e reden.
Comments
Starkes Stück. Mario Sixtus hat die Gefälligkeitsrezension nicht als Blogger geschrieben, sondern als freier Journalist für heise. Und nun wendet ein Autor desselben Verlags diesen Sachverhalt gegen die Blogosphere, anstatt seinen Brötchengeber dafür zu kritisieren (das sage ich übrigens als Blogger und nicht als Redakteur der Computerwoche, von wegen "Kollegenschelte"). Und er zitiert zustimmend einen SZ-Schreiber, der ungeniert Debatten in der Blogosphere plündert (natürlich ohne Quellenangaben), um daraus einen polemischen Artikel gegen Weblogs ("Schwafelrunde") zusammenzuklatschen. Siehe dazu meine Reaktion.
Achja, "Gefälligkeitsrezension" ist keine Kritik am Brötchengeber? Ist es nicht völlig egal, ob ein Blogger oder ein freier Journalist eine Gefälligkeitsrezension schreibt?
Zur Mabber-Beta gab es auch hier bei vowe eine Meinung, aber die passt natürlich nicht ins Weltbild der Web 2.0-Apologeten. Lustig finde ich es, dass die Konvertierung nicht den Euro bei Web 2 $,€ schaffte. --Detlef
Detlef, es ist doch ein Unterschied, ob ich schreibe "Blogger erweist Blogger eine Gefälligkeit" oder "Verlag publiziert Gefälligkeitsrezension eines freien Journalisten"? Natürlich sollte die betreffende Person in beiden Rollen seriöse Texte schreiben. Aber wenn ein Verlag seiner Verantwortung nicht gerecht wird, dann kann man das Ergebnis nicht als Entgleisung eines Bloggers hinstellen.
Zitat: Ist doch für einen guten Zweck.
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