Ein Verrechnungsscheck

by Volker Weber

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Oh, das ist aber schlau. Da verschickt Ihr eine Rückzahlung als Verrechnungsscheck, wohl wissend dass viele Leute vergessen werden, den einzureichen. Und die Gebühren könnt Ihr leider auch nicht übernehmen.

Dabei wäre es doch so einfach. Ihr zieht doch jeden Monat Geld von meinem Konto ein. Aber ich habe eine Idee. Ich kündige jetzt diese Einzugserlaubnis und schicke Euch Verrechnungsschecks. Jeden Monat einen etwas zu hohen Abschlag und zwischendurch dann einen kleineren Betrag, der das passend macht. Dazu legen ich Euch ein paar Flyer in den Umschlag, um Euch über die neuesten Marketingsprüche zu informieren. Das macht doch sicher nicht zu viel Mühe.

Comments

Wenn die eh regelmäßig bei Dir abbuchen ist gar kein separater Ausgleich notwendig. Die könnten einfach Deine nächste Rechnung entsprechend reduzieren.

Mariano Kamp, 2014-03-01

Ja, aber dann müssten sie ja zahlen. So ein Scheck kann schnell als Werbung missverstanden werden und landet im Müll.

Volker Weber, 2014-03-01

Ich sammle die Flyer, die sie den Anschreiben beilegen immer und schicke sie in unregelmäßigen Abständen gebündelt an den Chef, unfrei. Bin sie wenigstens los, Briefkasten ist näher als dir blaue Tonne.

Tobias Hauser, 2014-03-01

...oder einfach mal den Versicherer wechseln. Andere Mütter haben vielleicht sogar schönere Töchter

Uwe Papenfuss, 2014-03-01

Formlos an die Bank schicken, evtl noch hinten unterschreiben, 2Tage später auf dem Konto haben.
Ich weiß nicht wie viel es bei der TK ist aber bei meiner Krankenkasse hat sich das Porto für den Brief an die Bank gelohnt.
Ist allerdings schon sehr selten, so ein Scheck.

Patrick Bohr, 2014-03-01

Genau das gleiche System bei der Krankenkasse meiner Frau, die einen Jahresbonus heute per Scheck erhielt. Meine Aufreger-Gedanken waren identisch zu Deinen! Seltsamerweise konnten sie eine Werbeprämie letzten Monat direkt aufs Konto überweisen. Was ist da der Unterschied? Es scheint also nicht am "nicht können" zu liegen...

Oliver Schult, 2014-03-01

Ich kenne Krankenkassen, die schicken noch nicht mal einen Scheck, sondern kassieren nur.

Michael Urspringer, 2014-03-01

Ich verstehe, dass man das für blöd hält. Ist es aber nicht: Nur bei ganz wenigen Versicherten öffentlich-rechtlicher Krankenversicherer ist dem Versicherer das Konto des Versicherten überhaupt bekannt - die meisten sind nämlich Angestellte, und da führt der Arbeitgeber den Krankenversicherungsbeitrag (zusammen mit den Rentenversicherungsbeiträgen) direkt ab. Die Rückzahlung steht aber nicht dem Arbeitgeber zu, sondern dem Versicherten. Welches Verfahren zur Ermittlung der Kontonummer würdest Du Dir denn wünschen, das ausreichend sicher und kostengünstig wäre?

Im übrigen ist eine Einlösbarkeit von einem Jahr ungewöhnlich kundenfreundlich. Allgemein üblich sind vier Wochen. Und es ist auch nicht so, dass alle Kassen so wirtschaften würden, dass überhaupt eine Rückzahlung ansteht. Oder vergleichbare Prozessqualität abliefern.

Jan Tietze, 2014-03-02

Ein sehr guter Match wäre, wenn der Name des Versicherten mit dem Namen des Kontoinhabers übereinstimmen. Aber Du hast recht. Ich habe nicht bedacht, dass nicht jeder zahlt, sondern bezahlt bekommt.

Volker Weber, 2014-03-02

Die IKK hat das auch immer so gemacht, nach einem kurzen Telefonat wurden alle zukünftigen Rückzahlungen immer direkt überwiesen, vll. ist bei der TK etwas ähnliches möglich. Aber ärgerlich ist es trotzdem. :(

Reik Keutterling, 2014-03-02

Und dann war da noch SEPA und die Sache mit den Mandaten…

Gunnar Jäckel, 2014-03-03

Man kann sogar bei Direktbanken noch Schecks einreichen! Aber umständlich ist es natürlich schon. Wenn man schon Papier verschickt sollte man einen QR-Code drauf drucken den ich als Kontoinhaber mit meiner Bank App einlese und das Geld sofort auf dem Konto habe. OK, dafür braucht das deutsche "Online Banking" wahrscheinlich weitere 20 Jahre. Oder wieso gibt es z.B. immer noch "Öffnungszeiten" beim Online Banking?

Detlev Buschkamp, 2014-03-04

Auch wenn alle den Scheck einlösen (was nicht passieren wird) tun es nicht alle am ersten Tag. Und solange macht die KK Zinsen mit dem Geld. Hat mir mein Bänker heut erklärt.

Thomas Merchel, 2014-03-04

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