Apple Watch: Less than perfect

I used to close all my rings every single day. In a way, I still do. But I also fail because I am no longer looking. I missed it on September 9 and I missed it again on October 5. That means no more perfect months for me, while I hold up my habit of moving enough every single day. Towards the end of the year I will have 2750 perfect days, more than enough.

The side effect of being sloppy is that challenges become more interesting. This month I was asked to complete 27 (out of 31) days. Easy enough. Although Apple is just as sloppy as I am. For October they are showing 3 days complete although the screenshot above clearly shows 4.

It’s a minor annoyance because Apple sometimes catches up after a few days. And they sometimes forget the awards previously earned. On the upside, since the challenges have suddenly become more reachable, I completed a few in a row.

Logitech Sight für hybride Meetings

Webkonferenzen, bei denen jeder vor seiner eigenen Kamera sitzt, sind mittlerweile gut verstanden und werden technisch ausreichend unterstützt. Laptop-Hersteller rüsten nach und nach auf 1080p auf und selbst Apple hat eingesehen, dass 720p Kameras einfach nicht gut genug sind.

Was eine Herausforderung bleibt, sind hybride Meetings, bei denen ein Teil gemeinsam in einem Konferenzraum sitzt und alle anderen zugeschaltet werden. Eine Videobar unter oder über einem Display an der Stirnseite des Raums ist die aktuell akzeptierte Lösung. Diese Perspektive führt jedoch zu einigen Problemen, selbst wenn die Videobar auf die gerade sprechenden zoomt. Mitarbeitern, die nicht im Raum sind, entgehen viele subtile Interaktionen, die in Webkonferenzen mit individuellen Kameras transportiert werden.

Logitech hat sich nun eine weitere, spezielle Lösung ausgedacht, bei der die Videobar durch eine (Beinahe-)Rundum-Kamera mit zwei 4k Sensoren in der Tischmitte ergänzt wird. Über ein Mikrofonarray erkennt das System, wer gerade spricht und kann diese Person in den Vordergrund holen, auch wenn sie für die Videobar nicht abbildbar ist. Als entfernter Teilnehmer schaut man nicht nur “den Tisch hinunter” sondern jedem einzelnen Sprecher direkt ins Auge, egal ob er sich gerade zur Videobar orientiert oder zur Tischmitte.

Logitech Sight arbeitet ausschließlich mit Logitech Rally Bar oder Rally Bar Mini, weil sie nicht als weitere Kamera auftritt, sondern in die Gesamtlösung integriert ist. Logitech Sight ersetzt gleichzeitig die Mic Pods, die man sonst zur Audio-Verbesserung in größeren Räumen einsetzt.

Logitech Sight soll voraussichtlich Mitte 2023 für ca 2400 Euro angeboten werden.

A good ePub reader for Windows

Once upon a time, you could read ePub files in Edge, until Microsoft dumped the feature. Ever since, I have been on the lookout for a decent ePub reader that does not drown in chrome or bad UI choices. Yesterday, I vented my frustration on Twitter and was rewarded by @thomas_j with a great lead.

Check out Aquile Reader. I don’t want to pay for a subscription, but I will buy the lifetime license.

Ein Gesunder ist ein Kranker, der nicht gründlich untersucht wurde

I woke up in a strange bedroom with 24 electrodes glued all over my body and a plastic mask attached to a hose covering my face.

The lab technician who watched me all night via video feed told me that I had “wicked sleep apnea” and that it was “central sleep apnea”—a type that originates in the brain and fails to tell the muscles to inhale.

Eine spannende Geschichte, die aufzeigt, wie das Gesundheitssystem in USA vermeintlich Kranke definiert und wie der Therapieaufwand sehr schnell massiv teuer wird. Unbedingt bis zum Ende lesen.

Einfach mal wieder Gemüse essen

Weniger als 100 kCal

Neulich haben mir liebe Freunde erzählt, dass sie eine Mahlzeit am Tag durch irgendeinen Zaubertrank ersetzt haben, den sie mir auch gleich vermitteln wollten. Da springt sofort mein Bullshit Detector an.

Als jemand, der schon viel Gewicht verloren und wiedergefunden hat, kann ich vielleicht einmal was zur Sache sagen.

  1. Man nimmt zu, wenn man mehr Kalorien zu sich nimmt, als man verbraucht. Und umgekehrt.
  2. Jede Diät funktioniert. Such dir eine aus. Sie funktionieren alle, weil du über Essen nachdenkst.
  3. Jede Diät scheitert langfristig, weil du wieder bei Punkt 1 landest.

War wirklich hilft, ist eine Änderung der Gewohnheiten. Und die einfachste ist, nicht jeden Tag einen Wundertrank zu sich zu nehmen, sondern Gemüse zu essen. Auf dem Teller da oben sind weniger als 100 kCal, deutlich weniger als ein trockenes Brötchen. Nachdem ich das Gemüse gegessen habe, bin ich pappsatt.

Einfach zu merken: Alles, was einen EAN-Code hat, ist kein Lebensmittel.

Ich kann auch noch was zum Wie sagen. Wir kochen jedes Gemüse im Dampf. Dazu benutzen wir den TupperWare MicroGourmet in einer Mikrowelle. Der verwandelt eine kleine Menge Wasser in Dampf und schirmt dabei das Gemüse vor den Mikrowellen, damit es durch den Dampf gart und nicht die Mikrowellen selbst. 22 Minuten bei 750 Watt und fertig. Das Wasser ist danach eine gute Basis für eine Suppe.

Wir machen mehr als eine Portion und stellen den Rest in den Kühlschrank. Von dort lässt sich eine Portion wie oben in 2 Minuten wieder erhitzen. Man findet über diesen Link auch zahlreiche Gebrauchtgeräte um 60 bis 70 Euro.

WordPress: Von Hundert auf Null

Nach dem Umstieg von Movable Type auf WordPress sah ich mich mit einem neuen Phänomen konfrontiert: Täglich Hunderte von Einbruchsversuchen.

Gegen Brute Force Attacken kann man sich mit Plugins leidlich schützen, die Anmeldeversuche blockieren. Das hilft wenig gegen verteilte Angriffe, die nur einen Versuch von einer IP machen, um dann den nächsten Bot einzuschalten. Man setzt einfach mal die Anzahl der Retries auf null, um diese Bots zu zählen. Es sind Hunderte, wenn nicht Tausende.

Meine nächste Maßnahme waren IP-Blocks. Alles von Google, Amazon und Microsoft, dazu weniger bekannte Hoster. Erst wenn man beinahe das gesamte IPv4-Internet gesperrt hat, kommen die Attacken nur noch aus dem IPv6-Netz und machen sich die Tatsache zunutze, dass temporäre Adressen sehr schnell zu ändern sind.

Abgestellt habe ich diese ganzen Angriffe mit einem einfachen Eintrag in .htaccess:

# Block WordPress xmlrpc.php requests
<files xmlrpc.php>
order deny,allow
deny from all
</files>

Kein XMLRPC, und schon ist Ruhe.

Drei neue, alte Jabra Produkte

Jabra hat gestern drei neue Produkte angekündigt, die ich schon eine Weile kenne:

Jabra Connect 5t, 4h und 4s
  • Jabra Connect 5t entspricht dem Elite 5, das ich neulich mit viel Spaß getestet habe. Für 170 Euro Listenpreis bekommt man das gleiche Headset und dazu noch ein Qi-Ladepad für das Case. Technische Unterschiede gibt es ansonsten keine. Beide Produkte sind praktisch neu. Das Elite 5 wird deshalb immer noch für 150 Euro gehandelt.
  • Jabra Connect 4h (100 Euro) ist technisch ein Evolve2 30 (70 Euro), ein kabelgebundenes Headset mit Mikrofonbügel. Ich persönlich würde unbedingt ein wenig dazulegen und das Evolve2 40 nehmen, das deutlich bessere Ohrmuscheln hat. Vor allem aber ist das 40er mit seinen drei Mikrofonen dem 30er mit nur zwei deutlich überlegen, weil es die Nebengeräusche im Raum besser unterdrücken kann. Ohne Strippe nimmt man das Evolve2 65, immer noch unerreicht.
  • Jabra Connect 4s scheint das beliebte Speak 510 zu sein. Meine persönliche Empfehlung ist das Sync 20 von Poly, weil es mit drei Mikrofonen besser abbildet als das Speak mit nur einem.

Rebrandings bestehender Produkte sind nicht ungewöhnlich. Neulich erst kündigte Jabra das Talk 65 an, das erkennbar ein Blueparrott M300-XT ist. Auch hier würde ich ohne Zweifel lieber zum Poly Voyager 5200 greifen.

Die besten und schlechtesten Features moderner Smartphones

Apple-Netzteile mit 20, 12 und 5W, daneben Lenovo-Netzteile mit 30 und 125 W

Wenn man ein neues Smartphone bekommt, dann macht man nach meiner Beobachtung damit exakt das Gleiche wie mit dem alten Smartphone. Thema Laden: Das Smartphone muss den ganzen Tag durchhalten und man lädt über Nacht. Wenn der Akku schwächer wird, also nach 800 bis 2000 Zyklen, dann lädt man es halt zwischendurch mal. Wer einen induktiven Qi-Charger hat, der parkt das Smartphone halt doch.

Bis Apple aufgehört hat, Netzteile dazuzulegen, hatte ein iPhone-Netzteil 5 W. Einmal Aufladen dauerte rund drei bis vier Stunden. Dafür ist die Nacht stets lang genug. Wer ein iPad hatte, nahm dessen Netzteil, um tagsüber nachzuladen: 12 W (2,4 A bei 5 V). Aber das dauert immer noch dicke über eine Stunde. Für das schnelle Nachladen reicht das nicht. Mit dem 18W/20W Netzteil geht es merklich schneller, wenn das iPhone neu genug ist, die höheren Spannungen zu nutzen, etwa 2 A bei 9 V. Bei 3 A wären wir dann schon bei 27 W.

Bei den Flagship-Androids gibt es nun ein Wettrüsten unter den Herstellern. vivo lädt bei 80 Pro mit bis zu 80 W und Motorola beim Edge 30 Ultra schon mit 125 W. Die ersten Modelle mit 200 W gibt es bereits in China. Was bringt das? Eine schnelle Rechnung zeigt das Potential. Unsinnigerweise werden Akkus mit mAh Kapazität bewerben. Ohne die passende Spannung ist der Wert unsinnig. Da fehlen die 3.7 V, die aus 5000 mAh (oder besser 5 Ah) dann 18.5 W machen.

Man könnte also denken, mit 125 W ist so ein Akku binnen in 12 Minuten voll. Ganz so schnell geht es nicht, weil man bei einem fast vollen Akku nicht mehr so schnell laden kann. Aber in 7 Minuten “plus 50%” ist ein brauchbarer Wert, weil man kaum von 50 auf 100, sondern eher mal schnell von 20 auf 70 lädt.

Und das ist ein “Game Changer”. Beim Motorola Edge 30 Ulra achte ich überhaupt nicht mehr auf den Ladezustand. Ich lasse bei 20% meckern und hänge das Smartphone nach mal eben dran, während ich mir die Zähne putze (+ 30%), mich anziehe und die Siebensachen suche (nochmal + 40%). Bis ganz voll lade ich es nur, wenn ich vergesse, dass es noch geladen wird.

Das kommt und es fehlt beim iPhone. Die Schattenseite: Alles proprietär. Das Netzteil passt nur zu diesem Handy, und auch das Kabel muss passen. Mit einem anderen Kabel oder einem anderen Netzteil geht es dann auf einmal wieder nur mit 18 W oder so. Das große Versprechen “USB-C und alles wird gut” ist eine Lüge.

12 Megapixel, 50 Megapixel, 200 Megapixel, das erinnert an die Megahertz-Rennen der PC-Urzeiten bei Vobis und Escom. Fotos werden standardmäßig mit 12 Megapixeln (3000 x 4000 Pixel) aufgenommen. Bei den 50 Megapixel-Sensoren fasst man vier Pixel zu einem zusammen, beim 200er sind es gar 16. Man kann auch jedes Pixel speichern, aber dann ist man bei 50 Megabyte und mehr. Ein Spiel für die Measurebator.

Super-nervig finde ich die um die Kante gebogenen Displays bei den teuren Androids. Diese Mode macht sie schlechter als die billigeren. Man hat kaum noch eine Möglichkeit, das Gerät zu greifen, ohne an das Touch-Display zu stoßen. Das muss dann mit vielen Software-Tricks behoben werden. Beim vivo nutze ich das mitgelieferte Plastik-Case, damit ich eine Extra-Kante zum Greifen habe.

Das führt mich dann zu den Kamera-Hubbeln. Diese asymmetrischen Inseln sind mir ein großes Ärgernis, weil das Smartphone heftig wackelt auf dem Tisch. Vorteil vivo 80 Pro: Die Insel geht über die ganze Breite und alles liegt bombig auf dem Tisch.

Meckern auf ganz, ganz hohem Niveau. Moderne Smartphones machen alles, was man braucht. Sie haben längst die Fotoknipsen vom Markt gefegt, sie sind zur Fernbedienung unseres Lebens geworden. Und egal, wie lange Zähne euch das allerneuste Modell macht, vier bis fünf Jahren sollten sie schon halten. Und diese Erkenntnis setzt sich langsam auch bei Android-Herstellern durch. Wenn ich mir was wünschen darf:

Ein vernünftiger USB PD Standard für das Laden statt vieler proprietärer Lösungen und bitte alle eine ordentliche Griffleiste rund ums Handy statt der rundgelutschten Displays.