
Charlie ❤️ U


The Economist has an Nvidia-Fanboy article which boils down to two paragraphs:
Yet many also see Mr Huang as a magician in a more worrying sense, fearing that he is an illusionist inflating a dangerous bubble. Through $1trn-worth of deals, Nvidia provides data-centre landlords and ai labs with cash or guarantees so that they can buy its gpus. Some call it the“bank of ai”. At the very least, Nvidia’s critics say, its financial engineering smacks of the “vendor financing” which pumped up the revenues of networking-gear makers like Cisco in the dotcom mania of 2000-01, whose collapse brought about a recession.
Look more closely, however, and the worries are mostly unjustified. If Nvidia’s bets on ai come good, they could accelerate the technology’s adoption, boosting productivity and living standards. If they misfire, the cost will fall chiefly on Nvidia’s shareholders. That is how capitalism is supposed to work.
Sounds good until you realize who the shareholders are. Every single index fund, pensions funds etc. When the AI bubble bursts, there will be carnage.

Andreas (@oldwired) hat ein Whiteboard für eigene Zwecke geschrieben und nun open source auf Github veröffentlicht. Das ist eine einzige HTML-Datei, die bereits den ganzen Code enthält. Die kann man selbst irgendwo hosten oder direkt auf Github nutzen.

Lenovo kündigt zur IFA wie immer eine ganze Flut von Geräten an. Ich picke mal ganz bewusst ein Gerät raus, was eher Brot & Butter ist. ThinkBook 14 Gen 9 hat einen Snapdragon X2-Prozessor, läuft bis 26 Stunden mit einer Akku-Ladung und hat wie die anderen heute angekündigten Geräte wieder mehr verschiedene Ports. Hier sieht man USB-C (1 & 4), USB-A (3 & 7), HDMI (2), 3.5 mm Audio (5) und Fullsize SD (6). Das ist eine gute Entwicklung.

Das heißt jedoch keineswegs, dass ultraflache Notebooks nun out sind. Lenovo arbeitet im Project AeroBlade an einer neuen Kühlungstechnik, die leistungsfähige superflache Rechner ermöglichen soll. Noch kein konkretes Produkt, aber das wird kommen.

Einstweilen sehen viele neue Rechner nach starkem Gebläse aus, insbesondere wenn sie NVidia Spark für hybride KI enthalten. Lenovo trommelt da weiter kräftig, aber ich bin skeptisch.


Und was mittlerweile Tradition ist: Ein schräger ThinkBook-Prototyp mit “anderem” Bildschirm. Dieses Jahr ist das “Project Swan”, dessen Bildschirm von 14″ auf 16″ in die Breite wächst.


Zu guter Letzt ist mir noch ein sehr schickes großes Tablet aufgefallen, mit wunderbarer Tastaturhülle und Stift. Großer Haben-Wollen-Effekt, aber die Erfahrung zeigt, dass ich am Ende doch wieder zum Laptop greife.



Ich probiere immer wieder mal aus, was Lenovo Qira so kann. Das ist eine “hybride” KI und damit meint Lenovo, dass sie sowohl lokal als auch serverbasiert arbeiten kann und dabei über ein Lenovo-Konto und Smartconnect alle Geräte des Anwenders verbindet.
Aktuell habe ich Version 1.4 ausprobiert und die ist immer noch völlig nutzlos für mich. Immerhin lässt sich die umfangreiche Installation ruckzuck wieder entfernen. Das neue McAfee.


Nach der USB-C Euphorie folgt eine Rückbesinnung. Laptops haben nicht mehr ausschließlich USB-C, sondern auch das ältere USB-A, HDMI, SD-Card und Audio-Ports. Dafür gibt es viele Beispiele: MacBook Pro, ThinkPad X1 2-in-1, aber auch das erst angekündigte Surface Laptop Ultra von Microsoft.
Sonos recently had a big press annoucement. Things I learned:
Up until about ten years ago, I have been very involved with Sonos and their development. Since then I have lost interest and am no longer using Sonos gear. But I remember that I discussed the portable surround feature already ten years ago. It is good to see this finally coming to pass.
Good story im The Atlantic about the tech billionaires who built our world having taken the wrong lessons from their favorite science fiction.
I have a new destination for a time machine, should I ever finally get my hands on one. I’d set the dial to some night in the late 1970s or ’80s and visit the boyhood rooms of the Silicon Valley titans Elon Musk, Peter Thiel, and Sam Altman. Then I’d confiscate all of their science fiction. Isaac Asimov, Arthur C. Clarke, Robert Heinlein—all of it.
As young people, the future billionaires were spending hours (under their covers with flashlights, I imagine) consuming stories about killer robots or Mars colonies. What they seemed not to get—maybe couldn’t get—was that these were cautionary tales, stories that projected deep societal worries into space or onto a future many millennia away. These boys just thought the killer robots sounded cool. They grew up to become ruthless entrepreneurs, but their surface enchantment stayed with them. It helped shape their desires.
This tale goes well with my observation that these men are still snickering about the same jokes 13-year-old-boys would.
Stephan Weber hat eine Verbesserung in der TK Ident App entdeckt und kommentiert: Die Freischaltung läuft erst nach 12 Monaten ab. Das habe ich gleich mal geprüft und dabei gesehen, dass die Gültigkeit dort auch grob angezeigt wird. Besser wäre ein konkretes Datum, aber “drei Monate” reicht mir, dass ich nicht bei der nächsten Verwendung wie ein begossener Pudel da stehe.
Nun habe ich die Gültigkeit vor Fälligkeit verlängert und einen Eintrag für Anfang August 2027 im Kalender hinterlassen, der mich daran erinnert, die Gültigkeit erneut zu verlängern. Damit kann ich leben.

Update: Zu früh gefreut. Drei Leute berichten mir exakt das Gleiche:
Ich wollte heute die Laufzeit verlängern. Bisher habe ich das mit dem Personalausweis gemacht. Funktioniert aber nicht, da es angeblich nicht der gleiche Ausweis wie bei der letzten Verlängerung ist. Ich bin mit aber ziemlich sicher, diesen Ausweis verwendet zu haben. Also die Option gewählt, den Ausweis neu zu registrieren. Funktioniert auch nicht, da angeblich die Daten von Ausweis und TK nicht übereinstimmen. Beim Vergleich von Adresse und Geburtsdatum kann ich keine Abweichung erkennen. Also EGK und PIN. Funktioniert auch nicht, da die Karte wegen eines Defekts getauscht wurde und dadurch die PIN ungültig ist.
Ich habe also einfach nur Schwein gehabt, dass ich gerade durch die drei brennenden Reifen gesprungen bin, um mir eine neue PIN zu besorgen.
Ich bleibe also bei der Diagnose “unbenutzbarer Müll”. Wir haben hier in Deutschland zu viele Identifikationsverfahren, die nicht funktionieren.

Die Techniker Krankenkasse hat es geschafft, ihre App noch einmal schwieriger zu machen. Man kann nun nämlich keine Screenshots mehr machen.
Wozu Screenshots? Das war eine willkommene Krücke, um ein Medikament in der Apotheke abzuholen. Die TK hat sich das nämlich so vorgestellt: Der Versicherte geht in die Apotheke und zeigt dort das Rezept vor. Der Apotheker scannt den QR Code und händigt die Medikamente aus. Dort gab es bisher drei Hürden:
Die beiden Anmeldungen lassen sich nach erfolgreicher Freischaltung per FaceID öffnen. So weit so gut. Der Pferdefuß ist die Freischaltung, denn dafür benötigt man Service-Pins, die nicht einmal dauerhaft gültig sind. Ich habe davon erzählt.
Dummerweise erlischt die Freischaltung in der TK Ident App alle sechs Monate. Man steht also ggfls. in der Apotheke, will sein Rezept vorzeigen und nach diversen Taps und zwei FaceIDs wird man dann zur Freischaltung aufgefordert, für die man Gesundheitskarte oder Perso nebst der passenden PINs bereithalten muss.
Wenn ich die Gesundheitskarte dabei hätte, dann würde ich die direkt in der Apotheke einlesen lassen, n’est-ce pas?
Also checkt man sein Rezept besser, bevor man dran ist und macht geschwind einen Screenshot vom QR Code, damit man nicht den ganzen Laden aufhält. Aus die Maus, geht nicht mehr.
Es sei denn, man hat zwei Handys und fotografiert das eine mit dem anderen.
Spannende Studie von Prof. Buxmann, TU Darmstadt zum Thema “Wie blickt Deutschland auf Künstliche Intelligenz?”:
Besonders bemerkenswert ist der Zusammenhang zwi-
schen Wissen und Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz.
Ausgerechnet diejenigen, die sich intensiv mit KI beschäf-
tigen, erwarten häufiger tiefgreifende Veränderungen ih-
rer beruflichen Tätigkeit. Fundiertes Wissen führt also
nicht automatisch zu größerer Gelassenheit; es schärft
eher den Blick darauf, welche Tätigkeiten künftig auto-
matisiert oder grundlegend verändert werden könnten.
Ich habe diese Woche mehrere sehr liebe Mails mit jemandem ausgetauscht, der seinen Hund Ende April verloren hat. Er hatte sich sehr über dieses Video gefreut. Dabei hat er mir etwas geschildert, das ich nachempfinden kann:
Seit dem kommen wir an keinem Hund mehr vorbei, ohne dass wir mit den Frauchen und Herrchen ins Gespräch kommen und die Hundis streicheln müssen. Wir sind immer noch in Trauer und brauchen noch ein wenig Zeit, bis wir uns dann wieder ein Familienmitglied mit Fell holen.
Uns ging es genauso. Deshalb hatten wir unsere Wochentagshunde. Das hilft ungemein bei der Erkenntnis, dass alle Hunde toll sind und dass man sich nicht zu lange in Trauer verzehren sollte.
Ich habe ihm dann sehr bei diesem wunderbaren Tier zugeredet, konnte ihn aber noch nicht überzeugen.


Disclaimer: 🤦♂️

Yuval Noah Harari is a big-ideas guy. He’s known for writing best-selling books that tackle broad sweeps of history. Harari’s most popular book “Sapiens” has sold 25m copies worldwide. But the historian-cum-philosopher has now turned his attention to AI, which he says is the “biggest psychological and social experiment in human history”.
Harari sat down with Zanny Minton Beddoes, The Economist’s editor-in-chief, to discuss why he believes AI will come to control civilisation—and what it might mean to be human in that world.