From my inbox

by Volker Weber

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Sonntagabend haben wir ein paar Amazon-Bestellungen aufgegeben und am Montag klingelt bereits der Amazon-Mann, obwohl die ersten Lieferungen für heute angekündigt waren. Im Karton war dann was ganz anderes: Eine weitere großartige Ergänzung von meiner
Amazon-Wunschliste. Ja, das ist Luxus, aber es ist ganz wunderbarer Luxus, der mich jeden Tag erfreut. Auch dieser Spender möchte nicht genannt werden, aber ich weiß, wer es ist:

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Vipp ist unfassbar gut. Hatte eine Frage an info@ geschickt und binnen neun Minuten eine befriedigende Antwort. Das ist ein ganz kleines Unternehmen, das funktioniert.

Wakelet :: Bookmark, Curate, Share

by Volker Weber

This made me curious about Wakelet:

Hot on the heels of Wakelet’s Immersive Reader integration announcement last week, we’re excited to announce that – due to popular demand - Wakelet is now available as an app within Microsoft Teams. To view a public or unlisted Wakelet collection in Teams, simply open a new tab and select the Wakelet app.

Wakelet allows people to quickly and easily save, organize and share content from across the web. Educators around the world are using it to create collections of resources, newsletters, portfolios, for digital storytelling and much, much more!

I opened up an account in Wakelet and checked it out. Turns out, it is pretty great.

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Deutsch mit amerikanischem Layout schreiben

by Volker Weber

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Ich teste gerade intensiv das in Alu gekleidete Lenovo ThinkBook in der kleinen Ausstattung mit Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD. Auf die Schnelle habe ich das nur mit amerikanischem Tastatur-Layout bekommen. Also spiele ich mit einem mir unbekannten Instrument. Die einfachste Lösung ist natürlich, einfach in Windows ein deutsches Layout zu wählen und die Beschriftung zu ignorieren. Aber das funktioniert nur zum Teil. Links neben dem Z ist eine breite Shift-Taste und damit sind die spitzen Klammern woanders. Und um die Enter-Taste herum ist auch alles anders organisiert. Also bleibe ich mal beim US-Layout und lerne ein anderes Tuning. Machen Gitarrespieler auch, sogar im selben Konzert. Das geht überraschend einfach, von den gelegentlichen ZY-Fehlern abgesehen. Nur bei den Sonderzeichen wird es spannend, das beginnt bereits beim Bindestrich. Auf der anderen Seite hat das US-Layout enorme Vorteile beim Programmieren, weil die verschiedenen Klammernpaare sehr nah in einem Cluster liegen. Beim Mac ist das deutsche Layout ganz übel, weil Apple nicht mal die Alt-Belegungen auf die Tasten druckt. Bekannteste Ausnahme Alt-L für das @-Zeichen.

Aber die Umlaute, was mache ich mit den Umlauten. Beim Mac macht man das mit Option-U, gefolgt von dem umlautlosen Vokal. Also frage ich geschwind bei Twitter, mit enormer Resonanz:

Arbeitet jemand von Euch als Deutscher mit einem amerikanischen Tastatur-Layout? Wenn ja, wie kommt man am besten an die Umlaute ran?

Die wichtigeste Erkenntnis: Es gibt ein US-Layout mit dem Namen "United States-International", das die Gänsefüßchen zu einem Präfix macht. Aus "a wird dann ä. Das ß erreicht man über AltGr-s.

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Nachteil dieser Belegung: Für die reinen Gänsefüßchen muss man ein Leerzeichen anhängen, damit sie erscheinen. Auch dafür gibt es eine Lösung: Mit Windows-Leerzeichen schaltet man blitzschnell zwischen US und US International um, ohne die Sprache zu wechseln.

Ich betreibe Windows stets zweisprachig mit EN-US und DE. Nun teste ich die Kombination EN-US mit US und US International und DE mit US-Unternational und DE. Dann kann ich bei deutschem Langtext einfach auf DE umschalten und blind schreiben, ohne auf die Tastatur zu blicken. Bei englischen Texten wechsle ich dann auf das physische US-Layout.

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Die Angaben von Windows zur Batterielaufzeit sind noch etwas abenteuerlich, aber gestern hat das Gerät tatsächlich den ganzen Tag durchgehalten. Dabei ist der Bildschirm auf maximale Helligkeit eingestellt, weil er nur 300 Nits schafft. Sehr angenehm ist die matte Beschichtung. Das hatte ich lange nicht mehr. Und was mich komplett wahnsinnig macht, ist der fehlende Touchscreen. Wenn man das einmal gewohnt ist, dann fühlt sich alles andere kaputt an.

This is how you update

by Volker Weber

Alongside the launch of iOS 12.4, Apple today released new versions of iOS 9.3.6 and iOS 10.3.4 for older iPhones and iPads that aren't able to run iOS 12.4.

The iOS 9.3.6 update is available for cellular models of the original iPad mini, the iPad 2, and the iPad 3, while iOS 10.3.4 is available for the cellular version of the iPad 4 and the iPhone 5.

Why the cellular models only? Because it fixes a GPS week rollover issue and only those models have GPS.

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The Possibility Gap

by Volker Weber

The Possibility Gap is a dark pattern that arises when a product takes advantage of unknown unknowns on the part of their users, as it relates to their understanding of what is possible in digital products today.

You have no idea what your app can do.

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Eve Room und Eve Degree :: Zwei Homekit-Sensoren

by Volker Weber

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Eve Room und Eve Degree sind zwei unterschiedliche Sensoren im sehr feinen Gehäuse, das Apple Fans ansprechen soll. Beide kommunizieren per BTLE (Bluetooth Low Energy) mit Homekit, entweder über einen Hub wie Apple TV respektive HomePod oder direkt mit dem iOS-Gerät. Die Displays sind wie die Vernetzung auf Energiesparen ausgelegt, sodass sie ständig eingeschaltet sein können. Beide können Temperatur und Luftfeuchte messen, sind aber ansonsten sehr unterschiedlich.

Eve Room, oben abgebildet, hat ein E-Ink-Display wie ein Kindle und ist für den Einsatz im Raum gedacht. Es wird alle sechs Wochen per MicroUSB geladen und bestimmt zusäzlich die VOC-Konzentration. Steigt dieser Wert, muss dringend mal gelüftet werden. Eve steht hier mal kurz auf Eve Degree für das Photo und hat noch nicht die Temperatur gemessen, was die Abweichung erklärt. Das passiert alle 10 Minuten und die historischen Daten sind in der Eve App ablesbar. Erst wenn man die App aufruft, werden die Daten vom Sensor geladen. Eve betreibt keine Cloud, so dass die Daten stets nur im Sensor oder dem Endgerät lagern. Der interne Speicher reicht drei Wochen zurück.

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Eve Degree ist dagegen eine klassische Wetterstation, die auch den Luftdruck auf Meereshöhe korrigiert aufzeichnet. Eve hängt bei uns außen an der Wand, kann aber auch innen betrieben werden. Eve benötigt Langzeit-Batterien, die wenigstens ein Jahr halten sollten. Welche Werte auf dem LCD-Display angezeigt werden, kann man bei beiden korrigieren. Bei Degree interessiert mich vor allem die Außentemperatur, während Room alle Daten anzeigen soll.

Eve Weather, das erste Homekit-Produkt, was ich hatte, ist übrigens ins Gemüsefach im Kühlschrank verbannt. Das war mir als Wetterstation zu unzuverlässig. Schlecht zu erreichen, komische Werte für die Luftfeuchtigkeit, anfangs auch keine Korrektur auf Meereshöhe. Aber jetzt darf es aufpassen, dass der Kühlschrank auch funktioniert.

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Es gibt eine ganze Reihe von Smarthome-Geräten, die nebenbei die Temperatur messen, etwa die Fritz!DECT Repeater 100 von AVM und die Schaltdose Fritz!DECT 200. Auch der Invoxia Triby kann das; bei mir steht er als Internet-Radio und Lautsprecher im Keller. Man muss also nicht unbedingt einen zusätzlichen Sensor anschaffen.

NPR Music Tiny Desk Concert :: A Few Favorites

by Volker Weber

Charles Fitzgerald :: A Very Cold Take on IBM, Red Hat and Their Hybrid Cloud Hyperbole

by Volker Weber

IBM says (over and over again) buying Red Hat “changes everything about the cloud market” and means “IBM will become the world’s #1 hybrid cloud provider”. Those are bold claims from a company that has failed to deliver on every big promise it has made in the 21st century. The IBM-Red Hat deal hinges on the notion of “hybrid cloud”. Unfortunately, that term was already a muddled miasma of marketing even before it got the IBM bear hug (they’re now calling it “next-generation hybrid multicloud” because they love that word salad).

There has been little scrutiny of the mechanism by which this combination vaults them from mutual irrelevance to game-changing dominance in the cloud, what they even mean by hybrid cloud, how that relates to the actual seismic shift of computing to the public cloud, and the applicability of their respective and combined product portfolios. Never mind the crazy price tag.

Brilliant. And sad. Read the whole thing.

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My browser, the spy :: Do not trust browser extensions

by Volker Weber

DataSpii begins with browser extensions—available mostly for Chrome but in more limited cases for Firefox as well—that, by Google's account, had as many as 4.1 million users. These extensions collected the URLs, webpage titles, and in some cases the embedded hyperlinks of every page that the browser user visited. Most of these collected Web histories were then published by a fee-based service called Nacho Analytics, which markets itself as “God mode for the Internet” and uses the tag line “See Anyone’s Analytics Account.”

I have zero extensions in my browser. Why? Because they can read everything that I can see. And a whole lot more.

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The PGP problem :: Latacora

by Volker Weber

Cryptography engineers have been tearing their hair out over PGP’s deficiencies for (literally) decades. When other kinds of engineers get wind of this, they’re shocked. PGP is bad? Why do people keep telling me to use PGP? The answer is that they shouldn’t be telling you that, because PGP is bad and needs to go away.

tl;dr: Forget PGP. Email is insecure. Use Signal.

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Diabetes in Remission

by Volker Weber

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Das ist ein Blutzuckermessgerät. Und es zeigt gute Nachrichten.

Vor zwei Jahren wurde bei mir durch Zufall ein stark erhöhter Blutzucker festgestellt. Eigentlich waren wir auf der Suche nach einer Borreliose. Aber das kleine Blutbild zeigte weitere erhebliche Abweichungen. Glukosespiegel 230, HbA1c 9,5. Niederschmetternde Diagnose: Diabetes Typ 2.

Ich sah mich schon an der Nadel hängen. Aber mein Arzt beruhigte mich. Das könne man mit Tabletten behandeln. Und heutzutage könnte man auch als Diabetiker alles essen. Das war zugleich richtig und grundfalsch. Viele Menschen machen das tatsächlich so. Sie behalten die schlechten Angewohnheiten bei, mit denen sie sich den Diabetes angefressen haben.

Was passiert da? Grob vereinfacht: Glukose ist der Treibstoff des Körpers. Steigt der Glukosespiegel, wird Insulin ausgeschüttet, mit dessen Hilfe die Zellen die Glukose aufnehmen. Problem: Ist Glukose ständig hoch, ist auch Insulin ständig hoch, und dadurch werden die Zellen irgendwann "taub". Das ist der Diabetes Typ 2, häufig auch als Altersdiabetes bezeichnet. Der Typ 1 ist viel seltener. Dort ist die Produktion von Insulin gestört.

Wichtig war zunächst, von diesen Blutzuckerwerten runterzukommen. Dazu dient die Medizin, etwa Metformin und Sitagliptin. Das hat funktioniert, wie vom Arzt verordnet. Binnen zwei Wochen hatte ich normale Glukose-Werte, nach drei Monaten war der Langzeitwert HbA1c unter 6.

Aber dann muss man an die Ursache ran. Warum waren die Glukose-Werte zu hoch? Ich war ja nicht immer schon gegen Insulin resistent. Das ist vielmehr erst entstanden, weil der Insulinspiegel ständig zu hoch war. Den galt es zu senken.

Und das ist viel einfacher als man denkt. Man muss aufhören zu essen. Nicht dauernd snacken, sondern dem Körper ein paar Stunden Zeit lassen zwischen den Mahlzeiten. Vier oder fünf Stunden nichts essen, über Nacht sogar zwölf Stunden. Also der Klassiker: Frühstück, Mittagessen, (frühes) Abendessen. Und wenn das mit dem frühen Abendessen nicht geht, kein Frühstück!

Es kommt auch darauf an, was man isst. Je weniger Kohlehydrate drin sind, desto weniger schnell steigt der Glukose-Spiegel. Also kein Zucker, aber möglichst auch kein Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, vor allem kein Alkohol. Was bleibt? Alles was über der Erde wächst. Überwiegend Gemüse, wenig Obst, wegen der Fructose. Auch etwas Getreide, etwa Dinkel und Hafer. Statt Kohlehydrate mehr Eiweiß und Fett. Fettarm zu essen war eine dumme Idee.

Die Glukose, die man im Blut hat, sollte man durch Bewegung auch verbrauchen. Der Überschuss wird in der Leber gespeichert, und wenn die keinen Platz mehr hat, in Fettpolstern. Hat man nicht ausreichend Glukose in Muskeln, Leber und Blut, fängt der Körper rechtzeitig und widerwillig an, Fettreserven aufzulösen. Hat man nicht genug Bewegung, schaltet er dagegen lieber auf Sparbetrieb.

#dontbreakthechain kennt Ihr. Bewegung habe ich. Mein Gewicht ging durch Auflösung von Fettreserven zurück. Dadurch aber auch der Grundumsatz, also habe ich beständig weniger von allem gebraucht. Weniger Essen, aber auch weniger Medizin. In Absprache mit meinem Arzt habe ich meinen Tablettenkonsum alle drei bis sechs Monate reduziert und nun bin ich seit sechs Wochen frei von allen Medikamenten.

Bei Menschen ohne Diabetes liegt der Glukosespiegel im Blut nüchtern (nach 8 bis 10 Stunden ohne Nahrung) unter 100 Milligramm pro Deziliter (mg/dl). Als normal gelten Werte zwischen 65 und 120. Zwischen 100 und 120 kündigt sich ein Altersdiabetes an.

Meine Messung von heute morgen: 89 mg/dl. Ich habe den Diabetes binnen zwei Jahren erfolgreich zurückgedrängt. Und das sollte jeder mit Typ 2 hinbekommen. Nicht auf einen Schlag, aber Schrittchen für Schrittchen.

Ich bin nicht nur den Diabetes los, sondern auch mein Übergewicht. Ich wiege nun unter 80 kg, bei 180 cm Körpergröße. Ideal wären 72 kg, aber wer ist in meinem Alter schon ideal? :-)

Wie 500 Studenten gemeinsam lernen

by Volker Weber

Wenn es das zu meinen Zeiten gegeben hätte! Der Gunter Dueck hat recht. Lernen skaliert mit solchen Methoden ganz enorm. Und das ist keine Zukunftsmusik sondern längst Realität. Anderswo.

Derweil macht man sich in Deutschland vor allem Sorgen um die Cloud.

Lenovo ThinkBook 13s :: A first assessment

by Volker Weber

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The new ThinkBook is a no-frills solid performer. And it fits a particular segment, which it was actually designed for. I think this is a device that companies will buy for their young joiners. People that need a Windows notebook for their job, but have primarily used MacBook Airs so far. You cannot give those people a black, plasticky laptop, thick as a brick, because they don't want to look like they work for the man, even if they do.

Let me tell you why.

Lenovo makes a ton of machines that are equally good, but serve different audiences. ThinkPads, tough and proven, have a huge following. Those people always had a Trackpoint, the red nipple inside the keyboard, and they want it. Lenovo has different lines of ThinkPads from the most expensive X1 line, to more affordable and even rather cheap ones. They share the same image, none of them has a weak core, but they have different frills.

Then there is the innovative Yoga line, where new things are tried first. It's hip, not as tough as ThinkPad, but generally nicer. Then there are the cheaper IdeaPads and many more.

The ThinkBook sits right in the middle between an affordable and tough ThinkPad, but catering to people who never had a Trackpoint and would rather use a Mac if they could. It's configured like the typical workhorse. Non-glossy, matte FullHD display, USB for charging the phone and connecting peripherals. USB-C DisplayPort and HDMI for presentations. Perfect keyboard and very decent trackpad.

It does not come with shiny 4K display options. Its graphics performance is nothing to write home about. But doing Office work, browsing the web, even compiling code, this thing screams. If this machine sells, it is going to sell to companies in large numbers. And that is often a good choice if you are looking for a workhorse yourself.

Sonos @ IKEA :: How to

by Volker Weber

There is a long playlist to get people started.

Wenn Dein Sonos Player kein AirPlay 2 kann :: Eine kleine Bastelei

by Volker Weber

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Ich habe vier Räume, in denen ich gerne Musik höre. Und ich nutze den Sonos Controller immer weniger, sondern schicke einfach Musik per Airplay 2. Problem: Im Schlafzimmer steht eine Playbar und die kann kein Airplay.

Als Lösung bietet sich ein Airport Express an, den Apple immer noch mit Software Updates versorgt. Und er bekam sogar ein Upgrade auf Airplay 2 spendiert. Dort sendet man das Audiosignal hin und es kommt aus dem Line-Out heraus. Ein Kabel zum Line-In eines Sonos Players und schon hat man Airplay 2 nachgerüstet. Dummerweise hat die Playbar weden Airplay noch Line-In. Aber man kann sich woanders einen leihen:

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Ich nutze den Line-In eines Play:5, der im Büro steht. Ich muss nur ein weiteres Stromkabel einstecken für den Airport. Das Netz hole ich mir vom Play:5 und das Audiosignal überträgt ein Kabel mit 3.5mm-Stecker an beiden Enden:

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Der Airport Express ist hier komplett dumm geschaltet. Kein Wifi, aber Airplay mit dem Namen "Schlafzimmer". Dann geht es in die Konfiguration des Play:5. Das ist hier ein Steropaar, das Kabel steckt im linken, deshalb heißt der Titel "Eingang L". Man findet die Einstellung in den erweiterten Audio-Einstellungen. Jetzt stelle ich ein: Wenn der Line-In einen Eingang hat, dann spiele den im Raum Schlafzimmer ab. Ganz unten kann man noch festlegen, dass eine voreingestellte Lautstärke genommen wird. Da Airplay selbst auch eine Lautstärkeinformation an den Airport Express schickt, könnte man das auf volle Pulle setzen, aber ich habe es lieber auf 50%. Soviel soll die Playbar nicht verstärken.

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Wenn ich nun im Airplay-Menu auf dem iPhone den Lautsprecher "Schlafzimmer" wähle, dann geht der Stream an den Airport Express, von da in den Play:5, der ihn dann an die Playbar schickt. Fertig.

Was auf dem Play:5 gleichzeitig läuft, ist übrigens gleichgültig. Vorsicht mit Airplay-Gruppierungen. Während man mehrere HomePods leidlich synchron kriegt, geht ein Sonos und ein HomePod nicht. Unterschiedliche Latenzen. Und in meiner Konstruktion ist ja noch ein Hop dazwischen. Was immer geht: Airplay auf einen Sonos und dann mehrere Sonos Player miteinander gruppieren.

Lenovo ThinkBook 13s :: Erste Eindrücke

by Volker Weber

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Nun ist es da, das Lenovo ThinkBook. Es wirkt ein bisschen billiger als ich erwartet habe. Aber das ist verständlich, hatte ich doch bis vor ein paar Tagen mit dem C930 ein richtiges Premium-Gerät. Das ThinkBook birgt einige Überraschungen.

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Ein mattes Display! Ich kann mich schon nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal ein mattes Display hatte. Das muss ein iBook gewesen sein oder ein altes PowerBook. Und während alle Oberflächen bis auf die Tastatur aus Alu sind, hat das Display einen Kunststoffrahmen, ebenfalls matt und relativ breit:

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Der Einschalter ist gleichzeitig auch Fingerabdrucksensor und er funktioniert richtig gut. Erinnert etwas an Touch ID des iPhone 5S.

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Die Beschriftungen sind weder erhaben noch ausgefräst, sondern ganz glatt aufgetragen. Wenn man Aufkleber drauf macht, wird man sie nicht mehr erkennen. Ich will aber erst mal Werbeaufkleber ablösen.

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Intel und Windows, nur zwei Stück. Das ist ja schon gnädig. Der Kleber hält wie Zunder, aber man kriegt ihn mit einem Streifen Tesa leicht ab. Tesa haftet stärker als Alu. Einfach Tesa drauf und wieder ablösen, bis alle Reste weg sind. Eine Pest, und das für die paar Kröten, die Lenovo dafür bei Intel und Microsoft kassiert. Das ist aber nicht die einzige "Zugabe":

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Lenovo möchte gerne werben und eine Provision beim Antivirushersteller kassieren. Auch wenn man hier alles abwählt, dann kriegt man dennoch eine Dosis McAfee verabreicht. Erste Maßnahme nach Abschluss der Windows Installation deshalb, runter mit dem Dreck:

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Bevor ich die ganze Microsoft-Spielesammlung runterwerfe, hole ich mir erstmal den Windows Update Assistant und bringe das vorinstallierte Windows 10 1809 auf den neuesten Stand 1903. Das geht allemal schneller als die ganzen Cumulative Updates.

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Positiv: Wie auch das C930 hat das ThinkBook einen Privacy Shutter über der Kamera. Sieht man einen roten Punkt, dann ist eine Blende über der Kamera. Links und rechts davon sind zwei Mikrofone, um die man sich allgemein weniger Gedanken macht.

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Ich habe auf die schnelle nur eine US-amerikanische Tastatur bekommen. Die hat nicht nur eine Menge Zeichen vertauscht, sondern auch ein anderes Layout der Returntaste. Ich tue mich schwer. Hätte ich ein deutsches Layout, wäre alles perfekt. Der Anschlag ist super, der Abstand zwischen den Tasten und der Hub sind genau richtig. Auch die Fn-Taste ist richtig zwischen CTRL und Windows untergebracht. Das sitzt alles 1a.

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Ich habe auf die Schnelle mal einen Geekbench laufen lassen, ohne große Überraschungen. Whisky Lake i5 mit 8 GB RAM Und 256 GB Storage. Das ist guter Desktop, taugt aber nicht zum Spielen oder als Graphic Workstation. Das sagt auch der User Benchmark:

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Wenige Überraschungen soweit. Ein grundsolides Gerät mit drei USB 3.1 Ports, zwei davon als USB-A (3.1 Gen 1), einer als USB-C (3.1 Gen 2) mit DisplayPort aber ohne USB PD. Einer der USB-A Ports ist "always on". Da kann man sein Handy aufladen, auch wenn der Rechner aus ist. Sehr nett für's Business: Ein HDMI-Port voller Größe und ein analoger Kopfhöreranschluss mit Mikrofon. Das, was früher auch mal die Handys hatten. Akku laden ist old school mit einem flachen rechteckigen Stecker, so wie es Generationen von ThinkPads hatten. Aber das hat auch einen Vorteil: Dieser Stecker ist sehr robust, wie so vieles an diesem Gerät.

Das Einzige, was mich persönlich irritiert: Kein Touch. Daran habe ich mich voll gewöhnt. Immerhin taugt das Touchpad vor der Tastatur.

Lenovo ruft für das ThinkBook 13s mit i5/8/256 knapp 1000 Euro auf. Der Straßenpreis ist aktuell knapp unter 850 Euro.

Erste Eindrücke :: Eve Extend

by Volker Weber

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Neulich habe ich in München das damals noch nicht angekündigte Eve Extend gesehen, das auch prompt geleaked wurde. Nun habe ich eins zum Ausprobieren. Aber es ist noch nicht fertig. Darum ist das auch kein Review sondern eine Erklärung, was das Eve Extend macht. Die Größe kann man ganz gut an dem MicroUSB-Port abschätzen. Ein weißes Kabel wird mitgeliefert, aber kein Netzteil. Kein Problem, ich habe alte BlackBerry-Netzteile zum Totschmeißen. Habe eins mit 700 mA genommen, das reicht dicke.

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Auf der Rückseite ist ein Homekit-Code, den ich hier nicht abbilde, das Gehäuse ist unscheinbar im typischen Eve-Design. Es fällt schlicht nicht auf. Da drin steckt WLAN mit 2.4 GHz und 5 GHz, Bluetooth und ein Eve Core Module. Das Gerät löst ein böses Problem für Eve: BTLE braucht zwar wenig Strom, aber hat eine lausige Reichweite, speziell wenn es durch die Betondecke oder eine gedämmte Außenwand muss. Viele Eve-Geräte arbeiten aber mit Bluetooth, wegen des energiesparenden Batteriebetriebs, und ich bin vor zwei Jahren gleich gebissen worden, weil mein Eve Weather draußen nicht erreichbar war.

Eve Extend macht dem nun ein Ende. Wenn man es in Homekit aufnimmt und konfiguriert, dann sucht es die Umgebung nach unterstützten Geräten ab und bietet an, die zu verbinden. Bei mir war das zunächst nur ein Eve Aqua. Und dann passiert ein kleiner Zaubertrick: Eve übernimmt das Gerät aus Homekit und verknüpft es mit sich selbst. Aus Homekit-Sicht spricht man nun per WLAN mit dem Extend und dieses wiederum per BLTE mit dem Aqua. Wo stellt man das Extend auf? An einer Stelle, wo man mit dem iPhone aus alle gewünschten Sensoren noch sehen kann und gleichzeitig das WLAN. Also etwa in einem anderen Stockwerk oder bei mir draußen im Gartenhaus.

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Aktuell unterstützt das Release der Software nur Eve Aqua und Eve Thermo (2017). Suzessive werden noch folgende Geräte durch Firmware-Updates hinzukommen: Eve Button, Eve Degree, Eve Door & Window, Eve Energy, Eve Flare, Eve Light Switch, Eve Motion, Eve Room (2018), Eve Smoke, Eve Weather. Im August wird man es bestellen können und zum Ende dieses Monats muss dann alles fertig sein. Am 1. September soll Extend dann im Handel sein.

Mein Eve Weather liegt mittlerweile im Kühlschrank und überwacht das Wetter da drin. :-) Ich benutze derzeit:

Die Light Strips und die Energy Strips funktionieren bereits perfekt über WLAN und die BTLE-Geräte verbinden sich derzeit mit Apple TV und HomePods. Das kann nur noch besser werden, wenn ich jetzt außenbords noch den Extend betreibe.

Sonos bei IKEA Schweden

by Volker Weber

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Den IKEA Sonos Regallautsprecher kann man mit dieser Halterung an die Wand schrauben oder mit diesen Haken an horizontalen Rohren aufhängen. Oder man stellt ihn einfach ins Regal.

Die Lampen finde ich ziemlich scheußlich, obwohl sie natürlich einen doppelten Nutzen haben.

Ab August dann auch in Deutschland.

USB-C :: It's always the cable

by Volker Weber

How many kinds of USB-C™ to USB-C™ cables are there?

tl;dr: There are 6, it's unfortunately very confusing to the end user.

If something doesn't work, it's likely the cable. Or the power supply. Or it isn't just a USB-C receptacle and a Thunderbolt protocol.

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Amazon Prime Days :: Angebote nur für Prime-Kunden

by Volker Weber

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Amazon möchte möglichst viele Kunden für sein Prime-Programm gewinnen und veranstaltet den Prime Day dieses Jahr erstmals für 48 Stunden, von Montag 0:00 bis zum Ende des Dienstags. Wenn Ihr euch an diesen Tagen mit Sonderangeboten eindecken wollte, würde es mich freuen, wenn Ihr den Einstieg hier macht. Ich werde den Beitrag sukzessive um interessante Angebote ergänzen, die mir gefallen. Ihr werdet sicher noch mehr entdecken.

Amazon startet mit zahlreichen Angeboten aus dem eigenen Hardware-Angebot.

Nicht kaufen: Sonos Play:1. Das ist ein Auslaufmodell.

Trick 17: Kostenlose Audible-Probemitgliedschaft und noch einen 10 Euro-Gutschein geschenkt dazu.

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