Microsoft overstepping with Edge & Bing

I have been a happy Edge user for a few years, but more recently the experience is degrading for me. Microsoft dumped a few useful features like the good epub reader that used to be built in. And it keeps altering settings while pretending to make my browsing experience better. One recent example is how they quietly disabled the DuckDuckGo extension I had previously installed. What does it do? It changes the default search engine to DuckDuckGo.

This is what I want to see when I search for something:

This is what Microsoft wants to show me instead:

I also fought very hard against Microsoft to make this my opening page in Edge:

I like a clean desk, a clean desktop, and I need focus. Continue to distract me, and I will dump Edge for this reason alone.

Passt perfekt: Logitech Zone Vibe 100

Logitech Zone Wireless und Logitech Zone Vibe 100

Meine Erwartungen an das Zone Vibe 100 hat das Headset voll erfüllt und ich bin ziemlich begeistert, wie perfekt es passt. Nichts fehlt und nichts ist zu viel. Das muss ich etwas genauer erläutern:

Letztes Jahr hatte ich im September ein Briefing über neue Business-Produkte von Logitech. Dabei ging es um die Webcam Brio 505 und das Headset Zone Vibe 125. Die 5 am Ende deutet darauf hin, dass es sich um ein Enterprise-Produkt handelt, das zentral über Logi Sync verwaltet und mit Updates bespielt werden kann.

Bislang hat die Agentur kein Testgerät des Zone Vibe 125 schicken können und deshalb habe ich mir letzte Woche ein Zone Vibe 100 besorgt. Dem fehlen nur zwei Dinge: die kleine 5 für Logi Sync und die 20 für den USB-Dongle zur Steuerung von Teams, Zoom, etc. Beides brauche ich für den Test nicht. Am iPhone funktionieren 100 und 125 identisch und mein modernes Windows Notebook benötigt nicht unbedingt ein USB-Dongle. Da fehlt dann nur das Call Management.

Ich mag das Logitech Design sehr, war aber vom Zone Wireless enttäuscht, weil es mir nicht passt. Es ist zwar sehr schön zusammenklappbar, aber die Ohrmuscheln passen sich schlecht an abstehende Ohren an, weil sie sich um die Hochachse kaum drehen lassen. Während Zone Wireless auf die Ohrmuscheln drückt, umgreift Zone Vibe die Ohren und liegt weich auf dem Schädel auf. Alles, was den Kopf berührt, ist stoffbrspannt. Das hat mir bereits beim (sehr viel wertigeren) Apple AirPods Max gefallen. Der Zone Vibe wiegt nur 178 g und damit weniger als alle anderen Over-Ears in meinem Office.

So ein leichtes und gut gepolstertes Headset ist einfach bequem. Aber es fühlt sich auch billig an. Mein Hirn verbindet Gewicht mit Wertigkeit. Harter Kunststoff ohne Softlack, offen geführte Kabel, das ist mir jedoch sehr sympathisch. Wichtig ist mir der ausklappbare Mikrofonarm mit zwei Mikrofonen, denn nur damit ist man gut verständlich. Klappt man diesen Arm ein, so wirkt der Zone Vibe wie ein ganz normaler Kopfhörer ohne Business-Nutzung. Das war auch das erklärte Ziel: Ein Headset für alles.

Die Bedienungselemente geben keine Rätsel auf. Aufgeladen wird das Headset über USB-C unter der linken Muschel. Das geht auch während der Nutzung. Audio kann über diese Verbindung nicht laufen. Es gibt keinen 3.5mm-Anschluss. Per Bluetooth-Multipoint verbindet sich das Headset aber mit zwei Geräten gleichzeitig, etwa Telefon und Laptop. Die Verbindung kommt blitzschnell zustande und eine Stimme informiert über Ladezustand und Verbindungen. Klappt man den Mikrofonarm aus und ein, wird die Stummschaltung deaktiviert respektive aktiviert. Das funktioniert bei mir einwandfrei. Will man den Mikrofonarm draußen lassen, kann man auch eine kleine Taste an der Innenseite betätigen.

Links: Call Button, Laut/Leise, Off/On/Pair, USB-C – Rechts: Start/Stop/Skip

Hinter dem USB-Port ist links der Einschalter mit drei Positionen: Off/On/Pair. Das Headset kann sich bei Nichtbenutzung unabhängig nach einer voreinstellbaren Zeit ausschalten. Das ist hilfreich, weil man morgens nicht auf ein leeres Headset trifft, wenn man vergessen hat, es auszuschalten. Der Akku hält den ganzen Tag.

Auf der linken Seite gibt es drei weitere Knöpfe für Laut/Leise und die Steuerung von Anrufen. Rechts ist ein einzelner Knopf, der die Medienwiedergabe startet, pausiert oder per Doppelbetätigung zum nächsten Stück springt. Kurioserweise gibt es keinen Rücksprung.

Das ist eine Sprachaufname mit dem Headset:

Zone Vibe 100

In der Logi Tune App lassen sich einige Einstellungen vornehmen. Der Klang beeinflusst man mit einem 5-Band-Equalizer. Connected Devices zählt alle Paarungen auf und man kann dort auch Einträge selektiv löschen. Sleep Settings schalten wahlweise nach 5, 10, 15, 30 Minuten oder 1, 2, 4 Stunden aus. Der Sidetone ist der Pegel, mit dem man sich selbst sprechen hört. Rotate to mute bezieht sich auf den Mikrofonarm. Die Sprachansagen sind knapp, aber man kann sie auch abschalten.

Ein Headset für Freizeit und Business also. Was kann es nicht? Es lässt nicht zusammenfalten, es hat keine aktive Geräuschunterdrückung, keinen Audioeingang, weder digital noch analog. Und man kann kurioserweise nur zum nächsten Track springen, aber nicht zurück zum Anfang.

Die Kunst, Unwichtiges wegzulassen, hat zu einem attraktiven Preis geführt:

Twitterrific has been discontinued

A sentence that none of us wanted to write, but have long felt would need to be written someday. We didn’t expect to be writing it so soon, though, and certainly not without having had time to notify you that it was coming. We are sorry to say that the app’s sudden and undignified demise is due to an unannounced and undocumented policy change by an increasingly capricious Twitter – a Twitter that we no longer recognize as trustworthy nor want to work with any longer.

iconfactory January 19, 2023

I don’t want to work with Twitter either. Iconfactory is currently developing a Mastodon client. Find me at @vowe@home.social.

Changes at Microsoft

Geekwire is citing a memo from Satya Nadella. Here is something that caught my eye:

we are taking a $1.2B charge in Q2 related to severance costs, changes to our hardware portfolio, and the cost of lease consolidation as we create higher density across our workspaces.

Microsoft is removing some 10,000 jobs while realigning the company. They are putting $1.2 billion on their balance sheet to offset costs for this change. Severance cost is money paid out to fired employees, cost of lease consolidation is money paid to get out of lease contracts and to move to fewer and smaller office spaces, but changes to our hardware portfolio is the interesting one.

There will not be any press statements about which products Microsoft is dropping. Your guess is as good as mine. You will have to watch what disappears from the Microsoft Store.

Update: Meanwhile somebody wrote a comment (disqualified by refusing to leave his full name) which had a good suggestion:

Update: This was a good call. CNET reports that Microsoft is shutting down Altspace VR on March, 10.

I was invited to an event at the beginning of February where Microsoft is demonstrating a teleporting service, which is most likely built on the cloud-based AR/VR platform Mesh.

Webcam-Mikrofonvergleich

Heute hat mich jemand was gefragt, was ich nicht wusste.

“Was mich interessieren würde, ist, ob das Mikro bei der kleinen mit der richtigen Brio vergleichbar ist. Für eine Webcam hat die 4K ja wirklich sehr anständigen Klang.”

Ich habe bisher noch keine Webcam-Mikrofone benutzt, aber das kann man ja nachholen. Ich habe einfach mal Kameras nacheinander angeschlossen und Vergleichsaufnahmen gemacht. Jabra macht offensichtlich ein relativ aggressives Noise Cancelling und Obsbot war übersteuert, was man aber rausregeln kann. Die Brios zeichnen mit etwas zu viel Hall auf.

Logi Brio 305
Logi Brio 505
Logi Brio 4k
Jabra Panacast 20
Obsbot Tiny 4k

Und zum Vergleich noch mal das Mikrofon, dass ich tatsächlich verwende: Ein Shure MV7.

Shure MV7

HomePod 2 looks like HomePod – but it’s not

HomePod 2

HomePod 2 looks remarkably similar to the original HomePod, but internally they are quite different. Unfortunately, the dark picture that Apple chose this time does not reveal much.

When I read the description a couple of things stuck out. The first one that hit me was the five-tweeter array. I thought I remembered seven tweeters. And I was right. This is the original:

Original HomePod

I am curious about the “built-in bass-EQ mic”. HomePod tends to resonate with furniture surfaces and it would be quite an improvement if HomePod 2 mitigates this issue. This one is interesting:

The new built-in temperature and humidity sensor can measure indoor environments, so users can create automations that close the blinds or turn on the fan automatically when a certain temperature is reached in a room.

The same sensors are already present in the HomePod mini, so I shall have more sensors around the house. The press release also talks about the new home automation standard, so my hope is that HomePod 2 is also a Thread router like HomePod mini.

Logitech Brio 300/305: Eine neue 1080p Webcam

Ich schaue mir gerne auch mal ein Einstiegsprodukt an, um zu verstehen, ob es gut genug ist. Im Fall der Brio 300 Serie würde ich sagen: “Man erkennt, dass auf der anderen Seite ein Mensch ist und ob er gute Laune hat.” Das sagt der erste Absatz der Pressemitteilung:

München, 18. Januar 2023 – Logitech hat heute die Brio 300-Serie vorgestellt, eine Reihe kompakter Plug-and-Play-Webcams mit Full-HD-Auflösung (1080p), automatischer Lichtkorrektur und einem Mikrofon mit Rauschunterdrückung für natürlichere und produktivere Videogespräche zu einem attraktiven Preis. 

Und da steckt wirklich alles drin, was man dazu wissen muss. Die Kamera ist sehr schlicht. Ein drehbarer Deckel verschließt das Auge bei Nichtbenutzung. Die LED leuchtet in kräftigem Weiß, wenn die Kamera aktiv ist, der Schlitz darunter führt zum Mikrofon. Die Monitorhalterung hat kein Stativgewinde, das Kabel ist an der Rückseite fest verbunden. Bei der 300er-Serie geht es wirklich vor allem um den niedrigen Preis.

Schon im winzigen Preview der Software LogiTune sieht man im Vergleich zur legendären Brio, was alles weggelassen wurde. Vor allem aber erkennt man auch, dass das Bild eher verwaschen und kontrastarm ist.

Im direkten Vergleich mit Brio 500 und Brio fällt die neue Kamera sowohl technisch als auch optisch ab.

Brio 300, Brio 500, Brio 4k

Klare Empfehlung: Man kauft die Serie 300 nur, wenn man Kosten sparen muss. Sonst nimmt man besser die Serie 500. Und was ist der Untschied zwischen der 300 und der 305? Vor allem der Vertriebskanal. Die 300 ist B2C, die 305 B2B. Bei den Business-Kunden kommt es darauf an, dass auch größere Flotten über Logitech Sync verwaltbar und mit Updates versorgbar sind. Als Endkunde installiert man einfach LogiTune.

Die Brio 300 will wie die Brio 500 von der Marke der Brio 4k leben. Bei der 500 geht das noch in Ordnung, aber die 300 punktet nur über den Preis.

Aktuelle Preise: