From my inbox

by Volker Weber

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Thank you, Secret Santa!

Yahoo, Altavista, Google. Next?

by Volker Weber

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Als das Internet noch klein war, versuchte Yahoo alles systematisch zu ordnen. Altavista aber probierte ein einfaches Suchfeld und wurde erst von Google abgelöst. Von der ursprünglichen schlichten Darstellung hat sich Google jedoch längst verabschiedet. "Installier dir Chrome" ist da noch die kleinste Ablenkung. Die Suchergebnisse bestehen überwiegend aus gekauften Platzierungen und das Vertrauen, dass das wichtigste oben steht, ist längst weg.

Man merkt das besonders, wenn man Pi-hole einsetzt, das die ganzen Werbetracker blockiert. Die meisten Google-Links lassen sich somit nicht mehr anklicken. Es wird Zeit für einen Neuanfang. Der wird nicht einfach, weil viele Unternehmen, etwa Firefox, von der Suchmaschinenplatzierung leben.

Noch dominiert Google, aber es gibt Alternativen. Microsoft kriegt mit Bing nicht wirklich einen Fuß in die Tür, obwohl das mittlerweile sehr prima funktioniert. Startpage liefert Google-Ergebnisse ohne das Tracking, Ecosia hat sich dem Umweltschutz verschrieben, DuckDuckGo ist vielleicht der aussichtsreichste Kandidat.

Und Ihr so?

Android One ist überbewertet

by Volker Weber

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In der Theorie klingt alles so schön. Android One ist unverbasteltes Android, so wie Google es schuf. Das spielen die OEMs dann auf ihre Geräte und auf Jahre hinaus sind die Updates gesichert.

Die Praxis sieht anders aus. Nokia/HMD hat sich Android One verschrieben. Alle Smartphones werden damit geliefert. Aber HMD hat sehr, sehr viele Nokia Smartphones und verzettelt sich.

Letzte Woche kam eine Pressemeldung:

HMD Global, Home of Nokia Phones, gibt heute bekannt, dass neben dem Nokia 7.1, Nokia 9 PureView und Nokia 8.1 nun auch für das Nokia 6.1 Plus, Nokia 7 Plus und Nokia 6.1 die neueste Betriebssystemversion zur Verfügung steht. Somit haben seit dem offiziellen Start sechs Nokia Smartphones das neueste Android Betriebssystem erhalten. HMD Global hat damit sein Versprechen zur Aktualisierung von drei Geräten in Q4 2019 und drei weiteren in Q1 2020 eingehalten.

Das ist schön. Ich habe zwei davon. Das 8.1 läuf mit Android 10 Dezember 2019 und das 7 Plus mit Android 9 November 2019. Beide behaupten, up-to-date zu sein.

Dass es auch anders geht, zeigt Samsung. Mein Galaxy S10 bekam einen Tag nach Googles Pixel das Januar-Update für Android 10. Obwohl sie ihr eigenes OneUI haben, liefert Samsung konsistent Android Sicherheitsupdates Wochen (!) vor HMD. Und bei den Enterprise-Geräten versprechen sie vier Jahre Sicherheitsupdates.

Es muss nicht Android One sein, wenn die Prozesse stimmen.

Chredge is here

by Volker Weber

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It is the exact same build I have been running for weeks. Only the icon has changed. It's Chrome, minus Google, minus battery drain.

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Surface Laptop 3 :: Ein blinde Empfehlung

by Volker Weber

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Bild Microsoft

Ich habe so gute Erfahrungen mit dem Surface Pro gemacht, dass ich mittlerweile nicht nur die Lenovo Notebooks empfehle, sondern auch das Surface Laptop 3. Menschen, die von einem MacBook auf einen PC umstellen, fühlen sich mit diesem Laptop sehr wohl. Verglichen mit Lenovo hat das Surface Laptop allerdings wenig Schnittstellen: USB-A, USB-C, Headset, Surface Connector. Das war's. Wer einen Beamer über HDMI anschließen will, sollte besser einen Hub als ein Dongle kaufen - ich verwende diesen, allerdings mit Lenovo-Aufdruck.

Auf den ersten Blick gleicht das Surface Laptop einem MacBook Air, aber tatsächlich ist es im Detail viel besser gestaltet. Besonders schnellt lädt das Surface Laptop 3 mit dem mitgelieferten Netzteil am Surface Connector, aber es lässt sich auch per USB-C laden.

Ich habe mir die verschiedenen Modelle mit Aluminium und Alcantara-Tastatur in Berlin ausgiebig angeschaut und mir persönlich gefällt das mattschwarze am besten. 13,5 oder 15" gibt es. Mir reicht das kleinere.

Unauffällig, aber supernützlich: Alle Surface haben ein Bildschirmformat von 3:2. Das ist zum Arbeiten viel besser als die Breitbandformate, die man sonst sieht. Bei Filmen hat man dann halt oben und unten einen schwarzen Rand.

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Akkulaufzeit ist Trumpf

by Volker Weber

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Akkulaufzeit ist entweder total wichtig. Oder gar nicht.

Die meisten Laptops sind dauerhaft am Strom. Sobald sie auf dem Schreibtisch stehen, werden sie angeschlossen. Im Zug kramt der Nutzer sofort sein Netzteil heraus.

Anders das iPad. Der Nutzer weiß, das hält zehn Stunden, so oder so. Nur selten sieht man jemanden, der sein iPad am Strom betreibt.

Die Laufzeitangaben von Laptops sind dagegen irrsinnig. Zehn Stunden, 16 Stunden, 18 Stunden, wer bietet mehr? In der Praxis sind es dann doch eher sechs. Und die reichen eben nicht für einen Arbeitstag. Also kommt das Ding ans Kabel, wann immer möglich. Und dann kommt es auf die Akkulaufzeit auch gar nicht mehr an.

Bei Handys sieht das anders aus. Akkulaufzeit schlägt alle anderen Features. Schielt nicht auf die höchste Bildschirmauflösung, den schnellsten Prozessor, die allerbeste Kamera. Das Ding muss laufen, egal wie spät es, egal wie lange das Display an war.

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Die beste Krücke dafür ist der Low Power Mode. Stellt das mal auf eine 20-Prozent-Schwelle, besser noch viel mehr. Diesen Modus kann jedes Handy, kann die Apple Watch, kann jeder Windows Laptop. Wer fehlt? Das Macbook.

Ein frommer Wunsch :: Ein Netzteil für alles

by Volker Weber

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"Ein Netztteil für alle Geräte" ist ein vernünftiges Ziel der EU-Politik, für das es schrecklich viele Fallstricke gibt.

Wir haben diesen Standard eigentlich schon, aber er ist zu schwach. Die meisten Kleingeräte lassen sich heute per USB-A aufladen. Man braucht möglicherweise ein eigenes Kabel, aber das andere Ende passt in USB-A. Wie die meisten wissen, funktioniert das nur so leidlich, weil USB nur mit 500 mA und 5 V spezifiziert war. Man kann noch mit 1 A rechnen, oder mit 2,4 A, aber dann ist Schluss. Eigentlich. Und dann kommen proprietäre Ladetechniken wie Quickcharge und Superduperturocharge dazu, die noch mehr können.

Und auf einmal merkt man, dass das Handy doch nicht so schnell lädt, weil man das falsche Netzteil oder sogar das falsche Kabel eingestöpselt hat. Dabei sehen die alle gleich aus.

Das droht auch bei USB-C. Es spielt keine Rolle, ob Laptop und Handy den gleichen Anschluss haben, wenn die Netzteile oder die Kabel nicht den erforderlichen Strom liefern. Man kann ein Thinkpad nicht mit einem iPad Netzgerät laden, auch wenn beide USB-C Anschlüsse haben.

Ein Ausweg ist USB PD. PD steht für Power Delivery. Und dazu ein gut lesbarer Aufdruck auf dem Netzteil, der darüber aufklärt, was es leistet. Vorbildlich gelöst bei den tizi-Tankstationen. Und dann muss man noch das richtige Kabel haben. USB-C Stecker reichen nicht.

Ein Netzteil für alles wird nicht funktionieren. Dazu sind die Anforderungen zu unterschiedlich. Aber ein Standard gehört trotzdem her. Wenn ich mir was wünschen darf: Bitte einigt euch auf eine gute Signalisierung, zum Beispiel: dunkel = lädt nicht, blinkt = lädt, leuchtet = voll. Gerne auch als rot/gelb/grün. Aber bitte nicht jeder seine eigene Suppe!

Die Tankstation ist übrigens meine Lösung für alles. Ob iPhone, iPad, ThinkPad, Macbook, Android-Handy, alles hängt an der Tankstation. Sogar für das Surface Pro habe ich ein Kabel.

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Eve Water Guard :: Wenn nur alles so einfach ginge

by Volker Weber

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Heute kam mein Water Guard von Eve. Hier ist noch die Folie drauf und man sieht den ganzen Inhalt der Verpackung: Der Water Guard selbst, vier verschiedene Adapter für die Steckdose, ein 2 Meter langes Kabel, das durch weitere Kabel bis auf 150 Meter zusammengestöpselt werden kann.

Und dann ging alles rasend schnell. Den passenden Stecker eingeklipst, die anderen in die Wertstofftonne, das Kabel abgerollt und eingestöpselt, dann den Waterguard in die Steckdose. Eve App öffnen, Gerät hinzufügen, QR Code scannen und schon geht es los:

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Den richtigen Raum im Home zuweisen und die Beschreibung lesen. Schon ist das Ding bereit. Man bekommt noch eine Erinnerung, die Benachrichtungen in der Apple Home-App zu erlauben, aber dann geht es schon an den Funktionstest. Alle sechs Monate sollte man ihn wiederholen. Sirenen werden jedes Vierteljahr getestet, da sollte man den Water Guard auch zweimal im Jahr ausprobieren. Normalerweise macht der ja nie was.

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Also erst mal der Scheffin bescheid gesagt: Jetzt kommt ein Probealarm. Dann das Kabel in eine kleine Pfütze in einer Waschschüssel gelegt und ein, zwei Sekunden später piepst der Alarm. Nicht lauter als eine Waschmaschine, die zur Sicherheit eingesetzten Ohrenstöpsel wären nicht nötig gewesen*. Es piepst so lange, bis man den Alarm quittiert. Der erscheint sofort als Mitteilung auf dem Sperrbildschirm aller Leute, die Zugriff auf das Home haben. Sichtbar bleibt die Auslösung so lange, bis das Kabel wieder trocken ist.

Wenn man diese Alarme unterwegs haben will, braucht man eine "Steuerungszentrale", also ein Apple TV oder HomePod im Haushalt. Eve betreibt keine Cloud, die Daten bleiben stets im Haushalt. Ein Apple TV oder ein HomePod können aber Benachrichtigungen über den APNS absetzen, die dann auf alle berechtigten Geräten auftauchen. Um das Home von unterwegs zu steuern, bauen diese Endgeräte dann eine verschlüsselte Verbindung zur Steuerungszentrale auf.

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Wenn keine Steuerungszentrale in Bluetooth-Reichweite des Water Guards ist, aber dort WLAN erreichbar ist, braucht man zusätzlich einen Eve Exend, der Bluetooth zu WLAN bridged. Das geht mit bis zu acht Eve-Geräten, die alle in der Reichweite des Extend sein müssen. Hat man mehrere Steuerungszentralen, dann geht die Verbindung über jede, also nicht nur die aktive. Ich habe ein Apple TV und vier HomePods, die praktisch das ganze Haus abdecken, aber ohne den Keller. Dort hängt jetzt ein Extend und spricht mit dem Water Guard. Als nächstes kommt noch ein Eve Energy vor die Stromversorgung der Waschmaschine und eine Automation in Home: "Wenn Water Guard auslöst, schalte Waschmaschine aus". Außerdem lege ich ein insgesamt zehn Meter langes Meldekabel hinter Trockner, Waschmaschine, Ausgussbecken, Hebeanlage, Warmwasserspeicher, Entkalkungsanlage und Wasserfilter. Der nächste Water Guard kommt dann in die Küche unter Waschbecken und Spüle.

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Wasserschäden sind fuchtbar. Checkt mal ab, gegen was Ihr eigentlich versichert seid. Und selbst wenn alles bezahlt wird, dauert die Behebung Monate. Wasserschäden sind gar nicht mal so selten. Wir hatten in der Nachbarschaft schon drei Stück, alle mit Leitungswasser.

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*) Ich habe da mit 19 eine Lektion gelernt, als ich an meinem Kleinwagen ein Bosch-Doppeltonhorn statt der peinlichen Quietsche montiert habe. Spoiler Alert: Ganz dumme Idee, die beiden Enden des Kabel testweise an die Batteriepole zu halten, wenn das Horn genau vor dem Gesicht auf dem Luftfilter liegt.

Samsung Galaxy XCover Pro Enterprise Edition Ende Januar 2020 verfügbar

by Volker Weber

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Samsung reicht die Verfügbarkeit für das Galaxy XCover Pro nach:

In Deutschland wird das Samsung Galaxy XCover Pro Enterprise Edition Ende Januar 2020 verfügbar und ausschließlich in der Enterprise Edition erhältlich sein.

Vorteile der Enterprise Edition:

  • Mindestens zwei Jahre Marktverfügbarkeit (bis Januar 2022)
  • Mindestens vier Jahre regelmäßige Sicherheits-Updates (bis Januar 2024)
  • Lösung für Gerätekonfiguration und Firmware-Update-Steuerung (Knox Configure und Knox E-FOTA on MDM) enthalten

Ich habe mal angefragt, wo man das kaufen können wird, denn ich halte das für eine sehr schlaue Anschaffung. Die Antwort ist etwas generisch:

Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) liegt bei 509,- €. Die Vermarktung erfolgt - analog zum Samsung Galaxy XCover 4s - über B2C- und B2B-Kanäle.

Meine iPhone Meilensteine

by Volker Weber

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Jedes Jahr gibt es ein neues iPhone, und jedes Jahr ist es "das beste iPhone, das wir je gebaut haben." Ich habe jedes einzelne von ihnen benutzt und habe diese Verbesserungen deshalb auch selbst erlebt. Zwischendurch hat das iPhone dabei die zweite Geige gespielt. Ich mochte zum Beispiel die Lumias bis zum 1020 und 1520 mehr. Windows Phone war viel schöner als Android und iOS, das 920 hatte erstmals eine viel bessere Kamera mit Bildstabilisierung und das 1520 hatte ein 6" Display in einer Zeit, in der das iPhone nur 5" hatte.

Wie signifikant das erste iPhone war, muss man wohl nicht mehr erzählen, aber das iPhone 4 war für mich das schönste von allen. Das iPad Pro hat einen ähnlichen Vibe und es könnte sein, dass das iPhone 12 zu diesem Design zurückfindet. Drei Geräte aber bleiben mir in besonders guter Erinnerung:

Auch wenn ich keine Zusatzbatterie mehr benötige, mag ich das neue Smart Battery Case sehr, weil es mir den Kamera-Auslöser zurückgibt, den ich seit Lumia 1020 und 1520 vermisse.

Updates on Telegram

by Volker Weber

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Most of my readers are old enough to know RSS. But you can also be alerted on Telegram, whenever a new post appears on this website. No rules. Just add the channel to your Telegram client.

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dazz - Jazz Winter Darmstadt 2020 | 10. bis 19. Januar 2020

by Volker Weber

Das Programm >

[Danke, Ralf]

Apple opens replacement program for iPhone XS/XR battery cases

by Volker Weber

This problem has driven me nuts. I always suspected a software issue in iOS, and then it came back time after time. I was never able to figure out under which condition it would fail.

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CES 2020 :: Es hängt an der Software

by Volker Weber

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Foto Mercedes Benz

Ich habe mich selten so gut über die CES informiert gefühlt wie dieses Jahr, und dabei war ich noch nicht mal da. Ich meide Las Vegas und solche Monsterveranstaltung. Ich bin schlicht überfordert, den Wald zu erkennen, wenn ich zwischen den Bäumen stehe.

Wie jedes Jahr gab es jede Menge Science Fiction. Träume, die nicht wahr werden, Prototypen, die niemals zu Produkten werden und Ankündigungen, denen nichts folgt. Der große Star 2019, das aufrollende OLED-TV von LG, kam nie auf den Markt. Dieses Jahr gab es jede Menge biegsame Laptops als Konzept-Studien.

Unter all den Studien war auch ein richtiges Produkt, der ThinkPad X1 Fold, der tatsächlich Mitte des Jahres auf den Markt kommen soll. Und man kann sicher sein, dass Microsoft dann die Software noch nicht fertig hat, die man für solche Geräte braucht. Lenovo wird also irgendwas mit Windows 10 zaubern müssen, bis Microsoft sein Ei gelegt hat.

Software wird immer mehr zum Hemmschuh. Das iPhone 11 war fertig, weit bevor iOS 13 brauchbar war. Volkswagen produziert fließig ID.3 und schieb sie "dumm" auf den Hof. Wenn dann in ein paar Monaten die Software so weit fertig ist, dass man sie auf Kunden loslassen kann, dann werden Update-Trupps ausrücken, um die schon fertigen Autos mit Software nachzurüsten. Und es werden sicher viele Updates folgen, bis das alles ordentlich funktioniert.

Und das ist bereits ein großer Sprung vom jetzigen Stückwerk unserer Qualitätshersteller, die so viele verschiedene Systeme integrieren müssen. So sehr Tesla von Produktionsproblemen geplagt war, haben sie dennoch als einziger Hersteller eine voll integrierte Software-Plattform, die man "over the air" updaten kann.

Und Updates werden sehr schnell zum wichtigsten Thema überhaupt werden. Software ist viel liederlicher als Hardware. Einstürzende Brücken sind relativ selten. Passiert das doch mal, dann liegt es an fehlender Wartung oder massiver Überbelastung. Versagende Software aber kennen wir alle.

Ich habe es längst aufgegeben, mir Android-Hardware von Lenovo anzuschauen, weil man binnen einem oder maximal zwei Jahren von allen Updates abgeschnitten ist, während die gleiche Hardware mit Windows locker zehn Jahre weitergepflegt wird.

Und selbst dann hakt es auch dort oft an der Software. Lenovo macht nicht nur Studien, sondern baut auch innovative Produkte. Das Yoga Book zum Beispiel vereinte einen Bildschirm mit einem Wacom Digitizer, der auch eine Tastatur darstellen kann. Dummerweise verschluckt die auch Jahre später stets den ersten Tastaturanschlag. Das Yoga Book C930, nicht zu verwechseln mit dem Yoga C930, ergänzte den Digitizer um ein E-Ink-Display. Das wandert beim ThinkBook Plus auf die Außenseite. Damit hat man zwar innen eine sehr gute Hardware-Tastatur, aber man wird sehen müssen, wie gut die Software dieses E-Ink-Display versorgt. Ich bin neugierig, aber nicht optimistisch.

Man kann sehr viel bauen, aber man wird immer wieder durch die Software gebremst. Zwei neue Designs haben sich bei PCs in den letzten Jahren bewährt und wurden von vielen Herstellern nachgebaut: Das Lenovo Yoga Convertible mit 360-Grad-Scharnier und das Microsoft Surface Pro Detachable. So nützlich sie sind, so werden sie dennoch von Windows ausgebremst, das für die Tablet-Nutzung ohne Tastatur nicht viel taugt.

Es hängt immer an der Software.

Gescheites Werkzeug statt Chinakracher

by Volker Weber

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Neulich haben wir im Circus diskutiert, ob man irgendeinen Werkzeugkoffer zum Heimwerken kaufen sollte. Mir dreht's dabei den Magen rum. Mein Opa war Feilenhauer, mein Onkel Industriemeister, mein Vater Geschäftsführer eines Werkzeugmachers. Ich habe selbst als Jugendlicher dort gearbeitet und in meiner Ingenieursausbildung auch in einer Lehrwerkstatt gearbeitet. Und wenn man dabei eins mitbekommt, dann ist das eine Liebe für gutes Werkzeug. Das ist auf Dauer auch viel billiger, weil es ein Leben lang hält. Ich will mal ein paar Empfehlungen aussprechen:

Profis nehmen Bohrhammer von HILTI und Werkzeugmaschinen von Festool. Aber da sind wir schnell bei vierstelligen Beträgen.

Von Jörg Hermann noch ein Bild. So sieht das aus, wenn gescheites Werkzeug sachgemäß eingesetzt wird:

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Samsung Galaxy XCover Pro

by Volker Weber

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Manchmal flutscht ein sehr vernünftiges Smartphone einfach so durchs Raster. So hat Samsung in Finland ein neues Galaxy XCover Pro angekündigt, das für den robusten Einsatz vorgesehen ist. IP69, MILSTD 810G, das Ding ist gegen Staub und Wasser geschützt, kann immer wieder aus 1.5 Meter Höhe auf den Boden fallen, ohne eine Hülle zu brauchen. Die Finger dürfen nass sein oder in Handschuhen stecken. Statt eines blöden Bixby Knopfes bekommt man zwei programmierbare Buttons. Und vielleicht das dollste Feature: Ein wechselbarer Akku mit 4050 mAh. Mit 217g ist es gar nicht mal so schwer für so ein robustes Gerät mit 6.3" Infinity Display.

Listenpreis 499 Euro in Finland ab Ende Januar. Kann nicht mehr lange dauern, bis es hier auch auftaucht. Wer kauft sowas? Unternehmenskunden, die robuste Geräte etwa in der Logistik brauchen.

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Nur für Homekit :: Eve Cam und Eve Waterguard

by Volker Weber

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Den richtigen Kick, was Eve-Produkte angeht, habe ich erst im letzten Sommer bekommen. Eve Systems hat eine Ausnahmestellung: Eve betreibt keine Cloud und weiß nichts über die Kunden. Das ist gut für den Kunden und schlecht für Eve Systems, zumindest kurzfristig. Investoren lieben Datensammlungen über alles. Während die anderen Hersteller fleißig einen Datenschatz anlegen, hält sich Eve zurück. Darum funktionieren die Produkte übrigens auch nicht mit Google Assistant oder Alexa.

Nun gibt es zwei neue Produkte: Eve Cam und Eve Water Guard. Cam gibt einen Einblick ins Heim, Water Guard schlägt Alarm, wenn irgendwo Wasser wegläuft. Ein 2 Meter langes Kabel ist dabei, aber man kann es bis zu 150 Meter verlängern.

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Ich würde zum Beispiel 10 Meter brauchen, um hinter Waschmaschine, Trockner, Hebeanlage, Warmwasserspeicher und Entkalker entlang zu fahren. Wird das Kabel irgendwo nass, schlägt der Alarm an.

In der Küche dagegen kommt man in der Regel mit dem 2 Meter langen Kabel aus. Einmal am Waschbecken runter und dann hinter die Spülmaschine. Wenn man einen Holzboden verlegt hat, dann ist Wasser ein Riesenproblem. In so einem Raum würde man ein solches Kabel wohl auch an einer Terrassentür verlegen wollen.

Was man für beides haben sollte, ist ein Home Hub in Form eines HomePod oder Apple TV. Und um Videos sicher bei Apple zu speichern, braucht man mindestens einen 200 GB umfassenden iCloud-Speicher. Man lese also das Kleingedruckte. Eve Cam arbeitet mit WLAN, Eve Water Guard anscheinend mit Bluetooth. Wenn es den Home Hub so nicht erreichen kann, braucht man einen Eve Extend, der Bluetooth für Eve-Geräte ins WLAN bringt. Wenn man einen Home Hub hat, dann bekommt man Alarme von Water Guard oder Eve Cam auch unterwegs.

Eve Water Guard kann jetzt vorbestellt werden und wird ab 12. Februar geliefert, Eve Cam gibt es ab April.

Lenovo ThinkBook Plus with E-ink cover

by Volker Weber

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Today, Lenovo unveiled the latest ThinkBook designed for the next generation workforce. ThinkBook Plus features an innovative e-Ink cover display that helps users be more productive when multitasking by improving focus, collaboration and creativity. Featuring a 13.3-inch FHD main display and a 10.8-inch e-ink display on the cover, on which users can create illustrations and diagrams with the integrated Lenovo Precision Pen and receive essential notifications when the lid is closed allowing them to stay focused during meetings.

Looks like a ThinkBook 13s with a large Kindle cover, only that you can draw on it. The Yoga Book C930 had a similar display as a keyboard replacement and that was rather weird. This one looks more interesting.

Looks like it is going to USB-C charging because the charging port on the left side is gone, while the rest of the ports remain the same: full size HDMI, USB-C, headset. I cannot see the other side in any photo. On the 13s there are two USB-A on the right side.

ThinkBook Plus is supposed to be available in March and start at $1199.

Backdoor for end-to-end encryption patent

by Volker Weber

Differential work factor cryptographic method, system, and data structure for reducing but not eliminating the work factor required by an authority to break an encrypted message encrypted with a secret encryption key. The secret key is split into at least two partial keys such that knowledge of a first of the partial keys reduces but does not eliminate the work factor required to break the encrypted message. The first partial key is encrypted using a public key of the authority. The encrypted first partial key is provided with the encrypted message to enable the authority, upon obtaining the message, to decrypt the encrypted first partial key using the authority's private key and to break the message using the first partial key. In preferred embodiments, the first partial key is encrypted with additional information which can be reconstructed by the recipient, such as a hash of the secret encryption key, a hash of the secret key concatenated with a salt, all or part of the salt, and control information. The use of a hash function provides one method of enforcing the partial key system. If a salt is used, the salt is also encrypted with the secret key encrypted using the intended recipient's public key. The invention provides secure communications against attackers while satisfying governmental restrictions on the use, export or import of strong encryption products.

To work around export restrictions, Lotus had to provide NSA with a backdoor to break the Notes encryption. This is the patent awarded to the scheme.

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by Volker Weber

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