Heimautomatisierung mit Shelly 2.5 PM

by Volker Weber

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Nach und nach mache ich unser Heim schlau. Ich habe absichtlich kein zentrales Bussystem sondern eine dumme Verkabelung. Aber die rüste ich Schritt für Schritt mit per Software schaltbaren Relais aus. Die normale Schalterfunktion bleibt erhalten, aber das Relais kann per WLAN geschaltet werden. Das funktioniert aus dem Stand mit Alexa oder Google Home und bei mir per Homebridge mit Homekit. Shelly betreibt eine Cloud, die ich nicht nutze. Über die kann man die Relais auch ohne die drei Großen bedienen.

Shelly hat ein sehr breites Angebot, aber mein Lieblingsmodell ist der Shelly 2.5 PM. Der kann sehr viel, etwa Rolladen mit automatischer Endabschaltung fahren, Doppelschalter bedienen und er misst auch den Stromverbrauch. Ich steuere damit Jalousien, das Licht im Treppenhaus mit automatischer Abschaltung und jede Menge andere Lichtsituationen.

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In dem Bild oben sieht man eine typische Anschaltung. Wichtig ist, dass in der Dose ein Nullleiter (N) liegt. Die Schutzerde (PE) braucht man nicht, das das Relais in der Wand verschwindet. Außerdem muss die Dose ausreichend Platz für das Gerät haben. Das ist bei mir immer der Fall. In meinem Beispiel waren drei Nulleiter in einer Klemme, die exakt so aussah, wie die der Schutzerde. Diese 3er-Klemme habe ich durch eine 5er ersetzt, damit ich dort ein kurzes Kabel für den Anschluss an Shelly-N aufklemmen konnte.

Der Doppel-Schalter ist um 90 Grad nach links verdreht. Das Kabel, das ursprünglich am dem rot markierten Eingang rechts auflag, ist jetzt am Shelly-L angeklemmt, die beiden Kabel an den Ausgängen des Schalter liegen beim Shelly auf 01 und 02. Damit ersetzt der Shelly den Schalter. Drei kurze Kabel verbinden den Doppelschalter mit dem Shelly. Das braune Kabel holt L vom Shelly ab, das schwarze Kabel liegt auf SW1 und das weiße auf SW2. Damit kann der Schalter die Ausgänge 01 und 02 direkt bedienen.

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Das Relais hat einen eigenen Webserver, mit dem man es konfigurieren kann und lässt sich durch sein offenes API in alle Heimautomatisierungen integrieren. Einziger Nachteil, das Ding macht süchtig. Es gibt auch ein einfacheres Modell mit nur einem Kanal, das aber keinen Strom misst.

Eine Nachricht an die unermüdlichen Leugner des menschengemachten Klimawandels

by Volker Weber

Ein Kommentar bei Spiegel Online von Prof. Dr. Christian Stöcker:

Eine Nachricht an die unermüdlichen Leugner des menschengemachten Klimawandels hier: Hören Sie doch bitte endlich auf, Ihre und unsere Zeit zu verschwenden.

Es ist ganz einfach: 196 Staaten plus die EU, darunter Demokratien, Diktaturen und kommunistische Staaten, kleine und große, reiche und arme, Inseln und Flächenstaaten, haben das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Die Weltbank und der Internationale Währungsfonds, das Weltwirtschaftsforum, Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter, der Papst, die großen Automobil- und sogar die Mineralölfirmen (die, die den EIKE-Chef früher fürs Leugnen bezahlt haben) sind sich längst völlig einig darin, dass der menschengemachte Klimawandel existiert und ein existentielles Problem ist. Totaler Konsens, über ideologische, wirtschaftliche und physische Grenzen hinweg. Die einzige Möglichkeit, zu erklären, dass all diese Institutionen, Organisationen, Unternehmen, Staaten falsch liegen und ein übriggebliebener Leugnungslobbyist und ein Elektrotechniker aus Deutschland im Besitz der eigentlichen Wahrheit sind, wäre eine gigantische Verschwörung, der neben Papst Franziskus auch Xi Jinping und der VW-Chef angehören müssten.

Kürzer: Klimawandelleugner sind heutzutage Verschwörungstheoretiker der extremeren Art (das gilt auch für die verbliebenen Präsidenten unter ihnen).

Sie sind hängengeblieben auf den Lügen derer, die das Lügen selbst mittlerweile sein lassen, weil es so lächerlich geworden ist im Angesicht der überwältigenden Evidenz. Lassen Sie den Rest der Menschheit, der gerne einen lebenswerten Planeten behalten möchte, doch einfach endlich zufrieden. Sie stimmen hier niemanden mehr um mit diesem Unsinn.

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Sonos anticipated the blowback in their 10-K filing

by Volker Weber

The blowback isn't unexpected. From the 10-K filing for the fiscal year ending on 28-Sep-2019:

We have historically maintained, and we believe our customers may expect, extensive backward compatibility for our older products and the software that supports them, allowing older products to continue to benefit from new software updates. We expect that in the near term, this backward compatibility will no longer be practical or cost-effective, and we may decrease or discontinue service for our older products. If we no longer provide extensive backward capability for our products, we may damage our relationship with our existing customers, as well as our reputation, brand loyalty and ability to attract new customers.

For these reasons, any decision to decrease or discontinue backward capability may decrease sales and adversely affect our business, operating results and financial condition.

It's kind of moot to tell Sonos you are p!ssed. Voting with your wallet is the only lesson you can teach.

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Sonos Legacy :: Meine Empfehlung

by Volker Weber

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Ziemlich viel Aufregung in den letzten 24 Stunden wegen der Sonos-Ankündigung, nicht mehr alle Geräte mit Updates zu versorgen. Ende 2015 habe ich bereits mit den Sonos-Entwicklern über dieses Problem gesprochen und ich bewundere die Truppe, dass sie das so lange herauszögern konnte. Zwei Dinge finde ich unglücklich:

Die Katze ist also aus dem Sack: Computer halten nicht ewig und Sonos-Player sind Computer, auch wenn sie wie Lautsprecher aussehen. Das wird den Amazon Echos und Apple HomePods auch nicht anders gehen. Ich hatte in der Vergangenheit schon mal darauf hingewiesen, dass es zwei Klassen von Sonos-Geräten gibt: Mit und ohne AirPlay. Selbst wer kein AirPlay braucht, erkennt, welche Geräte viel und welche wenig Leistung haben. Jetzt gibt es also drei Klassen:

Meine Empfehlung lautet weiter, die Legacy-Geräte zu verkaufen oder zu verschenken. Außerdem sollte man nicht mehr in Geräte ohne AirPlay investieren. Das ist die nächste Generation, die in ein paar Jahren "legacy" wird.

Was das Upgrade-Angebot angeht (30% Rabatt gegen Stilllegung von Legacy-Geräten), ist das eine Rechenaufgabe. Verkauft man einen Play:5.1, bekommt man dafür sicherlich mehr als die 30% bei der Anschaffung eines One ausmacht.

Und es handelt sich tatsächlich um Upgrades und nicht nur um Umtausch. Ein Play:5.1 lässt sich locker durch einen Move ersetzen, ein Stereopaar Play:5.1 kann weniger als ein einzelner Play:5.2. Der Port gewinnt gegenüber dem Connect unter anderem einen Signalausgang, der Vollverstärker und Receiver schalten kann. Der Amp hat weit mehr Leistung und einen besseren Klang als ein Connect:Amp.

Ich sehe derzeit keinen anderen Hersteller solcher Geräte, der einen längeren Support als Sonos bietet. Dennoch sollte man sich überlegen, wohin man sich entwickelt. Alexa-Nutzer kommen mit den Echos für weniger Geld viel weiter als mit Sonos-Geräten. Wer bei Apple zuhause ist, dem nützen HomePods wahrscheinlich mehr als Sonos-Player.

Google mag kein Chromium

by Volker Weber

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Wenn man mit dem auf Chromium aufbauenden Edge eine Google Site ansurft, bekommt man die allseits beliebten und nicht abschaltbaren Spams, man möge sich doch gefälligst Chrome installieren. Chromium reicht nicht. Warum wohl nicht? Ich denke, da fehlt zu viel Tracking.

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Sonos sunsets software support for older hardware

by Volker Weber

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This coming May, these legacy products—our original Zone Players, Connect, and Connect:Amp (launched in 2006; includes versions sold until 2015), first-generation Play:5 (launched 2009), CR200 (launched 2009), and Bridge (launched 2007)—will no longer receive software updates or new features.

If you have any of these devices in your Sonos household, none of your players will receive updates. Sonos wants these products off the market, so you can trade them in for a 30% discount on new hardware.

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Plantronics 8200 vs Surface Headphones vs Beats Studio³ Pro

by Volker Weber

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Ich benutze derzeit parallel zwei dieser Headphones. Surface und Beats. Aber das Plantroics passt dort mit hinein. Alle Headsets sind "over-ear", liegen also um die Ohren herum am Kopf an. Alle haben eine ordentliche Geräuschunterdrückung, die nicht komplett isoliert. Ein kleiner Vergleich in kurzen Stichworten.

Beats Studio³ Pro:

+ Perfekt für Apple Gear
+ Ausgewogener Klang (!) und bequeme Passform
+ Simple Bedienung mit einer Wippe und zwei Knöpfen
- nur mit einem Gerät verbunden
- Taugt nicht zum Telefonieren

Surface Headphones:

+ Perfekte Bedienung mit zwei Drehrädern für Geräuschunterdrückung und Lautstärke
+ Laden per USB-C statt MicroUSB
+ Gute Verständlichkeit beim Telefonieren
+ Gleichzeitig mit zwei Geräten verbunden
- Wenig Bass und Transparenz. Schwächster Klang in diesem Trio

Plantronics Voyager 8200 UC:

+ Bestes Headset zun Telefonieren durch Einspielen der eigenen Stimme
+ Kristallklarer Sound mit viel Bass
+ USB Dongle für bessere Verbindung zu PC/Mac
+ Gleichzeitig mit zwei Geräten verbunden
- Scheußliches Design mit Holzimitat

How to deal with Critics and Trolls Online

by Volker Weber

Sean Tucker, thoughtful as ever. He speaks about the level playing field. A perfect explanation why I do not engage anonymous trolls, ever. I read only comments from people who make an effort to be honest.

Matt Velloso's inconvenient truths

by Volker Weber

Matt Velloso, Technical Advisor to the CEO at Microsoft:

I woke up thinking of a list of inconvenient truths. It's an exercise I like to do sometimes. This is what I came up with so far:

Read them here >

Digitalisierung ist schwierig

by Volker Weber

Muster des Personalausweises RS

Ich versuche um 21:00 Uhr eine Sendung in der ZDF App zu schauen, die nach der Meinung der Anstalt nicht für Jugendliche geeignet ist. Ich könnte mich schätzen lassen ... Nein, ich soll mich anmelden. "Unter dieser Mailadresse ist uns kein Konto bekannt." Also ein neues registrieren. "Unter dieser Mailadresse besteht schon ein Konto." Och nö. Das wird kompliziert. Nächste Mailadresse ist genehm. "Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein, einen Großbuchstaben und eine Zahl haben." Kinners, da fehlt noch ein Sonderzeichen!

Anmeldung reicht nicht. Jetzt soll ich den Personalausweis hervorholen und ein paar Nummern eingeben. Das ist ja eine tolle Idee. Vor allem, weil sich jedes Kind solche Nummern ausdenken kann. Glaubst du nicht? Ist aber so.

Liebes ZDF, Ihr habt Euch schon ganz schön angestrengt, dass Erwachsene Eure Sendung nicht gucken können. Nach zehn Uhr abends geht es auch ohne den Zirkus. Dann muss ich aber ins Bett und die Jugendlichen sind bald schon am Vorglühen.

Jetzt macht das mal richtig. Verlangt die AusweisApp2 oder eine De-Mail-Adresse. Und dann bitte voratsdatenspeichern, welche schlimmen öffentlichrechtlichen Sendungen man sich so reinpfeift.

An dieser Stelle habe ich dann MediathekViewWeb aufgerufen, die Sendung gesucht und runtergeladen. Kann so einfach sein.

Charcoal for iOS

by Volker Weber

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Charcoal is incredibly easy to use: Just create or open a sketch and start drawing. There are no layers, properties panels or confusing settings. Instead, Charcoal features rich tools and beautiful color palettes.

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From my inbox

by Volker Weber

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Thank you, Secret Santa!

Yahoo, Altavista, Google. Next?

by Volker Weber

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Als das Internet noch klein war, versuchte Yahoo alles systematisch zu ordnen. Altavista aber probierte ein einfaches Suchfeld und wurde erst von Google abgelöst. Von der ursprünglichen schlichten Darstellung hat sich Google jedoch längst verabschiedet. "Installier dir Chrome" ist da noch die kleinste Ablenkung. Die Suchergebnisse bestehen überwiegend aus gekauften Platzierungen und das Vertrauen, dass das wichtigste oben steht, ist längst weg.

Man merkt das besonders, wenn man Pi-hole einsetzt, das die ganzen Werbetracker blockiert. Die meisten Google-Links lassen sich somit nicht mehr anklicken. Es wird Zeit für einen Neuanfang. Der wird nicht einfach, weil viele Unternehmen, etwa Firefox, von der Suchmaschinenplatzierung leben.

Noch dominiert Google, aber es gibt Alternativen. Microsoft kriegt mit Bing nicht wirklich einen Fuß in die Tür, obwohl das mittlerweile sehr prima funktioniert. Startpage liefert Google-Ergebnisse ohne das Tracking, Ecosia hat sich dem Umweltschutz verschrieben, DuckDuckGo ist vielleicht der aussichtsreichste Kandidat.

Und Ihr so?

Android One ist überbewertet

by Volker Weber

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In der Theorie klingt alles so schön. Android One ist unverbasteltes Android, so wie Google es schuf. Das spielen die OEMs dann auf ihre Geräte und auf Jahre hinaus sind die Updates gesichert.

Die Praxis sieht anders aus. Nokia/HMD hat sich Android One verschrieben. Alle Smartphones werden damit geliefert. Aber HMD hat sehr, sehr viele Nokia Smartphones und verzettelt sich.

Letzte Woche kam eine Pressemeldung:

HMD Global, Home of Nokia Phones, gibt heute bekannt, dass neben dem Nokia 7.1, Nokia 9 PureView und Nokia 8.1 nun auch für das Nokia 6.1 Plus, Nokia 7 Plus und Nokia 6.1 die neueste Betriebssystemversion zur Verfügung steht. Somit haben seit dem offiziellen Start sechs Nokia Smartphones das neueste Android Betriebssystem erhalten. HMD Global hat damit sein Versprechen zur Aktualisierung von drei Geräten in Q4 2019 und drei weiteren in Q1 2020 eingehalten.

Das ist schön. Ich habe zwei davon. Das 8.1 läuf mit Android 10 Dezember 2019 und das 7 Plus mit Android 9 November 2019. Beide behaupten, up-to-date zu sein.

Dass es auch anders geht, zeigt Samsung. Mein Galaxy S10 bekam einen Tag nach Googles Pixel das Januar-Update für Android 10. Obwohl sie ihr eigenes OneUI haben, liefert Samsung konsistent Android Sicherheitsupdates Wochen (!) vor HMD. Und bei den Enterprise-Geräten versprechen sie vier Jahre Sicherheitsupdates.

Es muss nicht Android One sein, wenn die Prozesse stimmen.

Chredge is here

by Volker Weber

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It is the exact same build I have been running for weeks. Only the icon has changed. It's Chrome, minus Google, minus battery drain.

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Surface Laptop 3 :: Ein blinde Empfehlung

by Volker Weber

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Bild Microsoft

Ich habe so gute Erfahrungen mit dem Surface Pro gemacht, dass ich mittlerweile nicht nur die Lenovo Notebooks empfehle, sondern auch das Surface Laptop 3. Menschen, die von einem MacBook auf einen PC umstellen, fühlen sich mit diesem Laptop sehr wohl. Verglichen mit Lenovo hat das Surface Laptop allerdings wenig Schnittstellen: USB-A, USB-C, Headset, Surface Connector. Das war's. Wer einen Beamer über HDMI anschließen will, sollte besser einen Hub als ein Dongle kaufen - ich verwende diesen, allerdings mit Lenovo-Aufdruck.

Auf den ersten Blick gleicht das Surface Laptop einem MacBook Air, aber tatsächlich ist es im Detail viel besser gestaltet. Besonders schnellt lädt das Surface Laptop 3 mit dem mitgelieferten Netzteil am Surface Connector, aber es lässt sich auch per USB-C laden.

Ich habe mir die verschiedenen Modelle mit Aluminium und Alcantara-Tastatur in Berlin ausgiebig angeschaut und mir persönlich gefällt das mattschwarze am besten. 13,5 oder 15" gibt es. Mir reicht das kleinere.

Unauffällig, aber supernützlich: Alle Surface haben ein Bildschirmformat von 3:2. Das ist zum Arbeiten viel besser als die Breitbandformate, die man sonst sieht. Bei Filmen hat man dann halt oben und unten einen schwarzen Rand.

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Akkulaufzeit ist Trumpf

by Volker Weber

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Akkulaufzeit ist entweder total wichtig. Oder gar nicht.

Die meisten Laptops sind dauerhaft am Strom. Sobald sie auf dem Schreibtisch stehen, werden sie angeschlossen. Im Zug kramt der Nutzer sofort sein Netzteil heraus.

Anders das iPad. Der Nutzer weiß, das hält zehn Stunden, so oder so. Nur selten sieht man jemanden, der sein iPad am Strom betreibt.

Die Laufzeitangaben von Laptops sind dagegen irrsinnig. Zehn Stunden, 16 Stunden, 18 Stunden, wer bietet mehr? In der Praxis sind es dann doch eher sechs. Und die reichen eben nicht für einen Arbeitstag. Also kommt das Ding ans Kabel, wann immer möglich. Und dann kommt es auf die Akkulaufzeit auch gar nicht mehr an.

Bei Handys sieht das anders aus. Akkulaufzeit schlägt alle anderen Features. Schielt nicht auf die höchste Bildschirmauflösung, den schnellsten Prozessor, die allerbeste Kamera. Das Ding muss laufen, egal wie spät es, egal wie lange das Display an war.

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Die beste Krücke dafür ist der Low Power Mode. Stellt das mal auf eine 20-Prozent-Schwelle, besser noch viel mehr. Diesen Modus kann jedes Handy, kann die Apple Watch, kann jeder Windows Laptop. Wer fehlt? Das Macbook.

Ein frommer Wunsch :: Ein Netzteil für alles

by Volker Weber

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"Ein Netztteil für alle Geräte" ist ein vernünftiges Ziel der EU-Politik, für das es schrecklich viele Fallstricke gibt.

Wir haben diesen Standard eigentlich schon, aber er ist zu schwach. Die meisten Kleingeräte lassen sich heute per USB-A aufladen. Man braucht möglicherweise ein eigenes Kabel, aber das andere Ende passt in USB-A. Wie die meisten wissen, funktioniert das nur so leidlich, weil USB nur mit 500 mA und 5 V spezifiziert war. Man kann noch mit 1 A rechnen, oder mit 2,4 A, aber dann ist Schluss. Eigentlich. Und dann kommen proprietäre Ladetechniken wie Quickcharge und Superduperturocharge dazu, die noch mehr können.

Und auf einmal merkt man, dass das Handy doch nicht so schnell lädt, weil man das falsche Netzteil oder sogar das falsche Kabel eingestöpselt hat. Dabei sehen die alle gleich aus.

Das droht auch bei USB-C. Es spielt keine Rolle, ob Laptop und Handy den gleichen Anschluss haben, wenn die Netzteile oder die Kabel nicht den erforderlichen Strom liefern. Man kann ein Thinkpad nicht mit einem iPad Netzgerät laden, auch wenn beide USB-C Anschlüsse haben.

Ein Ausweg ist USB PD. PD steht für Power Delivery. Und dazu ein gut lesbarer Aufdruck auf dem Netzteil, der darüber aufklärt, was es leistet. Vorbildlich gelöst bei den tizi-Tankstationen. Und dann muss man noch das richtige Kabel haben. USB-C Stecker reichen nicht.

Ein Netzteil für alles wird nicht funktionieren. Dazu sind die Anforderungen zu unterschiedlich. Aber ein Standard gehört trotzdem her. Wenn ich mir was wünschen darf: Bitte einigt euch auf eine gute Signalisierung, zum Beispiel: dunkel = lädt nicht, blinkt = lädt, leuchtet = voll. Gerne auch als rot/gelb/grün. Aber bitte nicht jeder seine eigene Suppe!

Die Tankstation ist übrigens meine Lösung für alles. Ob iPhone, iPad, ThinkPad, Macbook, Android-Handy, alles hängt an der Tankstation. Sogar für das Surface Pro habe ich ein Kabel.

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Eve Water Guard :: Wenn nur alles so einfach ginge

by Volker Weber

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Heute kam mein Water Guard von Eve. Hier ist noch die Folie drauf und man sieht den ganzen Inhalt der Verpackung: Der Water Guard selbst, vier verschiedene Adapter für die Steckdose, ein 2 Meter langes Kabel, das durch weitere Kabel bis auf 150 Meter zusammengestöpselt werden kann.

Und dann ging alles rasend schnell. Den passenden Stecker eingeklipst, die anderen in die Wertstofftonne, das Kabel abgerollt und eingestöpselt, dann den Waterguard in die Steckdose. Eve App öffnen, Gerät hinzufügen, QR Code scannen und schon geht es los:

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Den richtigen Raum im Home zuweisen und die Beschreibung lesen. Schon ist das Ding bereit. Man bekommt noch eine Erinnerung, die Benachrichtungen in der Apple Home-App zu erlauben, aber dann geht es schon an den Funktionstest. Alle sechs Monate sollte man ihn wiederholen. Sirenen werden jedes Vierteljahr getestet, da sollte man den Water Guard auch zweimal im Jahr ausprobieren. Normalerweise macht der ja nie was.

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Also erst mal der Scheffin bescheid gesagt: Jetzt kommt ein Probealarm. Dann das Kabel in eine kleine Pfütze in einer Waschschüssel gelegt und ein, zwei Sekunden später piepst der Alarm. Nicht lauter als eine Waschmaschine, die zur Sicherheit eingesetzten Ohrenstöpsel wären nicht nötig gewesen*. Es piepst so lange, bis man den Alarm quittiert. Der erscheint sofort als Mitteilung auf dem Sperrbildschirm aller Leute, die Zugriff auf das Home haben. Sichtbar bleibt die Auslösung so lange, bis das Kabel wieder trocken ist.

Wenn man diese Alarme unterwegs haben will, braucht man eine "Steuerungszentrale", also ein Apple TV oder HomePod im Haushalt. Eve betreibt keine Cloud, die Daten bleiben stets im Haushalt. Ein Apple TV oder ein HomePod können aber Benachrichtigungen über den APNS absetzen, die dann auf alle berechtigten Geräten auftauchen. Um das Home von unterwegs zu steuern, bauen diese Endgeräte dann eine verschlüsselte Verbindung zur Steuerungszentrale auf.

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Wenn keine Steuerungszentrale in Bluetooth-Reichweite des Water Guards ist, aber dort WLAN erreichbar ist, braucht man zusätzlich einen Eve Exend, der Bluetooth zu WLAN bridged. Das geht mit bis zu acht Eve-Geräten, die alle in der Reichweite des Extend sein müssen. Hat man mehrere Steuerungszentralen, dann geht die Verbindung über jede, also nicht nur die aktive. Ich habe ein Apple TV und vier HomePods, die praktisch das ganze Haus abdecken, aber ohne den Keller. Dort hängt jetzt ein Extend und spricht mit dem Water Guard. Als nächstes kommt noch ein Eve Energy vor die Stromversorgung der Waschmaschine und eine Automation in Home: "Wenn Water Guard auslöst, schalte Waschmaschine aus". Außerdem lege ich ein insgesamt zehn Meter langes Meldekabel hinter Trockner, Waschmaschine, Ausgussbecken, Hebeanlage, Warmwasserspeicher, Entkalkungsanlage und Wasserfilter. Der nächste Water Guard kommt dann in die Küche unter Waschbecken und Spüle.

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Wasserschäden sind fuchtbar. Checkt mal ab, gegen was Ihr eigentlich versichert seid. Und selbst wenn alles bezahlt wird, dauert die Behebung Monate. Wasserschäden sind gar nicht mal so selten. Wir hatten in der Nachbarschaft schon drei Stück, alle mit Leitungswasser.

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*) Ich habe da mit 19 eine Lektion gelernt, als ich an meinem Kleinwagen ein Bosch-Doppeltonhorn statt der peinlichen Quietsche montiert habe. Spoiler Alert: Ganz dumme Idee, die beiden Enden des Kabel testweise an die Batteriepole zu halten, wenn das Horn genau vor dem Gesicht auf dem Luftfilter liegt.

Samsung Galaxy XCover Pro Enterprise Edition Ende Januar 2020 verfügbar

by Volker Weber

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Samsung reicht die Verfügbarkeit für das Galaxy XCover Pro nach:

In Deutschland wird das Samsung Galaxy XCover Pro Enterprise Edition Ende Januar 2020 verfügbar und ausschließlich in der Enterprise Edition erhältlich sein.

Vorteile der Enterprise Edition:

  • Mindestens zwei Jahre Marktverfügbarkeit (bis Januar 2022)
  • Mindestens vier Jahre regelmäßige Sicherheits-Updates (bis Januar 2024)
  • Lösung für Gerätekonfiguration und Firmware-Update-Steuerung (Knox Configure und Knox E-FOTA on MDM) enthalten

Ich habe mal angefragt, wo man das kaufen können wird, denn ich halte das für eine sehr schlaue Anschaffung. Die Antwort ist etwas generisch:

Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) liegt bei 509,- €. Die Vermarktung erfolgt - analog zum Samsung Galaxy XCover 4s - über B2C- und B2B-Kanäle.

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