Ladegeschwindigkeit mit Magsafe am iPhone 12 Pro

by Volker Weber

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Zollotech hat ein Youtube-Video, in dem er Ladegeschwindigkeiten mit verschiedenen Netzteilen vergleicht. Was er aber nicht hat, ist eine tizi-Tankstation Pro. Und die gibt dem Magsafe-Adapter über USB PD 9V bei 2A. Und das ist dicke ausreichend für die 15W, die das iPhone aufnehmen soll.

Wie misst man das? Mit diesem Messgerät zum Beispiel.

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Aus dem Ladegerät des iPad Pro kommt übrigens etwas weniger raus. Und aus anderen Ladegeräten teilweise massiv weniger. Wieder ein Grund mehr, der für die tizi-Tanke spricht. Die mögen ein paar Euro mehr kosten als die Anker und Aukeys, aber ich habe lieber was Gutes. USB-C ist nicht gleich USB-C. Und an der Wattzahl kann man nicht erkennen, welche PD-Ladeprofile das Ladegerät beherrscht.

Surface Pro X mit SD2 in Platin jetzt im Handel

by Volker Weber

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Auf meinem Tisch wohnen zwei sehr ähnliche Rechner, der eine mit iPadOS, der andere mit Windows 10. Durch die Software haben beide sehr unterschiedliche Fähigkeiten. Aber sie haben auch eine Gemeinsamkeit, die ich sehr schätze: Sie sind mucksmäuschenstill. Kein Lüfter.

Vor drei Wochen habe ich mir das neueste Modell des Surface Pro X angeschaut, das sich von meinem durch den neueren Snapdragon Chipset SD2 unterscheidet. Das macht vielleicht 10% Performance-Verbesserung aus. Spüren kann ich den Unterschied nicht.

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Was mir aber richtig gut gefällt, ist die neue, alte Farbe. Surface Pro X gibt es jetzt auch in Platin. Und ab heute ist es im Handel. Nur die beiden teuersten Versionen mit 16 GB RAM und 256 oder 512 GB Storage werden auf SD2 umgestellt. Die älteren mit SD1 bleiben verfügbar. Ich vermute, Microsoft hat noch genug davon.

Bruce Springsteen :: Letter to you

by Volker Weber

Wer AppleTV hat, unbedingt anschauen. Der Film geht unter die Haut. Für guten Sound sorgen. Die Sequenz ab 6:15 habe ich x-mal geguckt.

Hier Playlist mit allen Titeln des neuen Albums.

Vier richtig gute Apple-Produkte

by Volker Weber

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Ich musste gestern Abend geschwind dieses Bild schießen, weil darin alle vier Produkte sind, an denen ich gerade großen Spaß habe. Das Licht ist so komisch, weil das mein Kino ist. 13 Zoll in 40 cm Entfernung ist für mich so wie ein 130"-Fernseher an der Wand gegenüber*. Mit dem Unterschied, dass ich in 40 cm Entfernung perfekt scharf sehe und an der Wand eine Brille brauche. Damit ich nicht ganz im Dunkeln sitze, schalte ich den Eve Lightstrip auf 100% rot.

  1. Das Bild kommt vom iPad Pro 12.9. Der Film von Apple TV: On The Rocks von Sofia Coppola mit Rashida Jones und Bill Murray in den Hauptrollen.
  2. Den Ton liefern die AirPods Pro. Der Spatial Sound haut mich jedesmal wieder um. Das Haus ist still und ich habe Surround Sound.
  3. Das Magic Keyboard stellt das iPad genau senkrecht. Ich war ja wegen des Preises sehr skeptisch. Aber ich benutze es derart viel, dass die Leertaste schon blanke Stellen bekommt, wo ich sie mit dem Daumen drücke. Mittlerweile hat auch Microsoft Office eine Unterstützung für das Trackpad. Damit wird das immer PC-ähnlicher.
  4. Zuletzt das neue iPhone. Boah, ich liebe dieses flache Design. Das exakte Gegenteil von dem, was gerade bei Android modisch ist. Kein flitschiger Handschmeichler sondern wieder in der Tradition von iPhone 4/5/SE.

Ja, das hört sich schwer nach Fanboy an. Ich probiere auch immer gerne andere Produkte aus. Aber das hier ist einfach supergut.

*) Der Fernseher ist nur eingebildet. Ich habe einen 55"-Samsung von 2012 und ich will nicht noch einen.

The Queen's Gambit

by Volker Weber

The Queen’s Gambit is a seven-episode series, debuting October 23 on Netflix. Set in the Cold War-era, it is a coming-of-age story that explores the true cost of genius: that of Beth Harmon, a highly talented female chess player.

Das ist eine ganz außerordentliche Mini-Series. Die Scheffin ist begeistert!

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Visualisierung der Corona-Fallzahlen

by Volker Weber

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Diese Heatmaps, dargestellt mit Altersgruppen und Kalenderwochen pro Land- und Stadtkreis sowie Bundesland, helfen mir zu verstehen, wie sich das Corona-Virus ausbreitet. Sehr gute Arbeit!

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How Apple is organized for Innovation

by Volker Weber

Ever since Steve Jobs implemented the functional organization, Apple’s managers at every level, from senior vice president on down, have been expected to possess three key leadership characteristics: deep expertise that allows them to meaningfully engage in all the work being done within their individual functions; immersion in the details of those functions; and a willingness to collaboratively debate other functions during collective decision-making. When managers have these attributes, decisions are made in a coordinated fashion by the people most qualified to make them.

Fantastic article in Harvard Business Review.

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vivo X51 5G :: Erste Eindrücke

by Volker Weber

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Am Dienstag ist vivo in Europa gestartet und am Donnerstag brachte ein Kurier morgens früh gleich das Top-Produkt, ein vivo 2006, das hier als X51 5G vermarket wird. Am Dienstag habe ich es noch als Flagschiff bezeichnet, aber ich habe mittlerweile gelernt, dass man von "oberer Mittelklasse" spricht, weil das Smartphone einen Snapdragon 765G Chipset hat und keinen aus der 8xx-Serie. Den gleichen Chipset verwendet auch das neue Pixel 5. Ich mag jetzt nicht die ganzen technischen Daten herunterrasseln, sondern nur ein paar Dinge, die mir an der Hardware auffallen.

Das X51 fühlt sich sehr wertig an. Ein Handschmeichler mit perfekter Fertigungsqualität, an den Rändern gebogenem OLED-Display und Glasrücksache. Hier hat vivo eine angenehm matte Oberfläche gewählt, die blaugrau schimmert, frei von Fingerabdrücken bleibt und einfach schick aussieht. Das Kamera-Modul mit vier Kameras steht ziemlich eckig heraus und die Beschriftungen zerstören ein wenig den edlen Eindruck, aber daran muss man sich nicht lange aufhalten.

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Was ist im Karton? Das Handy, ein 33W-Schnelllader, ein USB-Kabel von Typ A auf Typ C, ein Kabelohrhörer mit Silikongels und 3.5mm-Klinke, und schließlich ein kleiner Adapter, der zwischen USB-C und 3.5mm-Klinke vermittelt. Man kann also auch seinen eigenen, besseren Kopfhörer anstöpseln, wenn man den Adapter nicht verbummelt.

An der rechten Seite findet der Daumen eine Lautstärkewippe und einen Ausschalter, die linke Seite ist frei, auf der Oberseite verbirgt sich hinter einem Loch ein Mikrofon, das zweite ist auf der Unterseite zwischen DualSIM-Schublade und USB-C-Buchse, daneben gibt es einen Lautsprechergrill mit sechs Löchern. Hinter dem Display liegt ein Fingerabdrucksensor und der Lautsprecher, der beim Telefonieren ins Ohr pustet. Die 32 MP-Frontkamera schaut durch ein kleines Loch links oben im Display. Auf der Rückseite gibt es vier Kameras: 8 MP Superweitwinkel, 48 MP Weitwinkel, 13 MP Zweifach-Tele (50 mm) und 8 MP Fünffach-Tele.

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Ich habe bisher erst ein paar Dutzend Bilder geschossen, die allesamt ganz ordentlich wurden. Das Superweitwinkel ist erwartungsgemäß am Rand unscharf und das lange Teleobjektiv liefert nur bei viel Licht akzeptable Bilder. Das kurze Tele bezeichnet vivo als Portraitobjektiv und das Weitwinkel ist der eigentliche Witz dieses Geräts. Die Kamera ist nämlich in einem Mini-Gimbal gelagert, dessen Bewegungen man sehen kann, wenn man das Objektiv auf sich selbst richtet. Es soll für Verwacklungsfreie Bilder und Videos sorgen. Das lasse ich mal so stehen, denn bisher hat es meine Erwartungen noch nicht erfüllt. Dafür brauche ich noch mehr Zeit.

Entsperren lässt sich das Smartphone mit dem sehr schnell und gut arbeitenden Fingerabdrucksensor und über die Gesichtserkennung der Frontkamera. Wer zuerst kommt, macht den Weg frei. 8 GB RAM und 256 GB Speicher reichen und müssen reichen. Erweiterbar ist der Speicher nicht. Soweit alles paletti. Mir fehlt nur eine Möglichkeit, drahtlos zu laden.

Was mir noch nicht gelungen ist, ist eine Datenverbindung mit 5G. Vodafone hat hier kein 5G und Telekom hat zwar 5G, aber das X51 wollte da nicht rein. Vorerst ist das für mich kein Verlust. Ich denke, das wird noch.

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Was mir ausgesprochen gut gefällt, ist die Software. Für Europa hat vivo das hauseigene Funtouch OS 10 soweit abgespeckt, dass es aussieht, wie Google sich das vorstellt. Die Google-Suite fragt brav an, was denn alles installiert werden soll, die Einrichtung folgt dem Google-Pfad ohne dass man erst eine vivo-ID anlegen müsste. Es gibt keine Anwendungsdoubletten wie bei Samsung. Die Oberfläche kommt schlank daher, ohne jede Crapware. Dass Facebook und Instagram vorinstalliert sind, ist eine lässliche Sünde. Ruckzuck waren die gelöscht und durch Twitter und Telegram ersetzt. So fühle ich mich wohl. Ein paar Ergänzungen liefert vivo: Den iManager zur Speicherverwaltung und -optimierung, Alben zum Betrachten von Fotos und Videos, einen Foto-Video-Editor und vivo.com.

Funtouch OS 10 basiert auf Android 10 und ist aktuell mit dem September-Sicherheitspatch versehen. vivo verspricht Updates für drei Jahre. Wie häufig das passiert, werde ich in den nächsten sechs Monaten prüfen. Bis dahin ist dann hoffentlich auch Funtouch 11 da.

Was mich gleich für das Gerät eingenommen hat ist die geschmackvolle Gestaltung. Der Bildschirmhintergrund ist sehr dezent animiert. So fahren Autos auf der Straße, die man von oben sieht. Das zeigt eine große Aufmerksamkeit für Details und das mag ich.

Ich bin ein iPhone-User, der parallel ein Android-Handy benutzt. Das X51 muss jetzt mit dem Galaxy S20 ringen. Und das geht durchaus auf Augenhöhe. Allerdings wollte ich einmal wissen, was das Gerät so in einem vertrauten Benchmark wegdrückt.

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Links das iPhone 12 Pro, das es hier mit sämtlichen Laptops und iPad Pros aufnimmt, rechts das X51. Das ist etwa das Niveau des Galaxy A50 oder des Pixel 2XL. Das S20 hat mehr als doppelt so gute Werte. Ich will das nicht überbewerten, denn das X51 fühlt sich in der Benutzung flott an.

Zusammengefasst: Schickes Handy mit vielen Kameras. Was meiner Ansicht nach nicht passt, ist der Preis. Knapp 800 Euro soll das gute Stück kosten.

Wie gut funktioniert ANC bei den Jabra Elite 75t?

by Volker Weber

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Jetzt haben sicherlich schon einige Besitzer der Jabra Elite (Active) 75t das Firmware-Update eingespielt, das ANC nachrüstet. Wie sind Eure Erfahrungen damit? Funktioniert es gut, spürbar, gar nicht?

Ich bin selbst sehr skeptisch, will aber nicht ausschließlich mit meiner Erfahrung urteilen.

iPhone 12 Pro :: Völlig neu und doch vertraut

by Volker Weber

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Nimmt man das iPhone 11 Pro in die linke und das iPhone 12 Pro in die rechte Hand, könnte der Unterschied kaum größer sein. Das 12 Pro fühlt sich viel massiver an. Sehr viel massiver. Dabei ist es tatsächlich flacher. Das liegt einfach an dem eckigeren Band und das greift sich deutlich sicherer als das abgerundete.

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Grün war die Modefarbe des iPhone 11 Pro. Beim 12 Pro ist es blau (Pacific Blue). Ich wollte deshalb mal wieder etwas klassischeres und habe mir das weiße Modell (Silver) ausgesucht. Das hat Maximum Bling. Wie beim 11 Pro lasse ich auch diesmal das Case weg.

Ich habe bei Apple noch mal ein bisschen nachgebohrt. Das neue Modell soll viermal mehr aushalten als das alte und dabei wird immer das neue Frontglas hervorgehoben. Die Zahl bezieht sich aber nicht nur auf das Frontglas sondern auf die ganze Konstruktion. Für den Fall, dass es doch mal rauher zugeht, habe ich noch ein weißes Silicone Case.

Das neue Design erinnert mich sehr an das iPhone 4(S), das mit nur einer Kamera noch einen schlankeren Auftritt hatte. Noch ähnlicher ist das iPhone 12 ohne Pro. Da ist das Band aus mattem Aluminium und das Glas auf der Rückseite ist nicht matt sondern spiegelnd. Das sieht nochmal besser aus. Für das Pro spricht eigentlich nur die Kamera, aber auf die habe ich es abgesehen.

Ein Jahr iPhone 11 Pro

by Volker Weber

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Da ich mich ab jetzt mit dem iPhone 12 Pro beschäftigen werde, will ich noch einmal auf das Jahr mit dem iPhone 11 Pro zurückblicken. Ich wollte es ursprünglich in einem Tan Leather Case unterbringen, aber Apple was so zuversichtlich, dass ich es nicht kaputt machen werde, dass es beinahe das ganze Jahr ohne Case leben musste. Ausnahme: Ich habe ein Smart Battery Case, das die Akkukapazität erhöht und einen zusätzlichen Auslöser für die Kamera hat. Wenn ich bewusst zum Fotografieren losmarschiert bin, dann kam das iPhone in dieses Case.

In zwölf Monate ist das iPhone mehr als ein Dutzend mal abgestürzt. Immer auf Steinboden und nichts ist kaputt gegangen. Man sieht ein paar kleine Schrammen am Edelstahlrahmen und das Glas auf der Rückseite hat einen kleinen Sprung in der Ecke, wie man ihn oben im Bild sieht. Das war's. Es ist nie ins Wasser gefallen; dazu gab es keine Gelegenheit. Das Display auf der Vorderseite hat einige sehr feine Kratzer, weil ich es immer mit dem Bildschirm nach unten ablege.

Wie mein iPhone X hat das 11 Pro die perfekte Größe für meine Hand. Breiter darf es nicht sein. Das habe ich beim XS Pro Max gemerkt, das für mich zu groß ausfiel. Beim iPhone 12 haben beide Modelle diese Breite (aber etwas mehr Höhe). Das 11 war noch größer als das 11 Pro, beim 12 dagegen sind beide identisch. Ich finde es spannend, dass es nun ein 12 Mini und ein 12 Pro Max gibt, aber ich würde allenfalls zu einem kleineren Modell greifen. Mal gespannt, ob das einen neuen Trend generiert.

Beinahe übersehen :: Neue Apple Watch ab 276 Euro

by Volker Weber

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Ich guck immer nur auf den Preis, nicht aber auf den "Rabatt an der Kasse". Abdelkader hat mich heute darauf aufmerksam gemacht. Apple Watch SE ist das günstige Einstiegsmodell, das alles Wichtige kann. Keine Ahnung, wie lange das Angebot gilt.

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Jabra Elite 85t :: Erste Eindrücke

by Volker Weber

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Heute kamen, wegen eines UPS-Routingfehlers leicht verspätet, die neuen Jabra Elite 85t an. Und ich bin super-neugierig auf dieses neueste Produkt von Jabra. Man muss es im Kontext mit den hervorragenden Elite 75t sehen, die gerade erst ihr ANC-Upgrade bekamen. Und ich messe das Elite 85t auch an den Over-Ear Elite 85h, die ich gerne als Allround-Kopfhörer empfehle.

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Die Packung ist kleiner, aber das Ladecase ist größer als das der 75t. Das mag der Tatsache geschuldet sein, dass man es drahtlos über Qi laden kann. Das ebenfalls erhältliche Qi-Ladecase der 75t habe ich nicht. In jedem Fall ist auch das neue Ladecase klein genug, um es in der Hosentasche verschwinden zu lassen.

Elite 85t (schwarz) ist kein Upgrade zum Active 75t (blau). Die Ohrstöpsel sitzen nicht so tief im Gehörgang, sie schließen ihn nicht ab und sie haben damit die Chance auf einen viel bequemeren Sitz. Von der Wirkungsweise ähneln sie den AirPods Pro: Drei Mikrofone, davon eins innenliegend, sorgen für eine hybride aktive Geräuschunterdrückung. Zwei horchen nach außen und in einem Feedforward-Prozess schickt das Headset ein phasenversetztes Geräusch nach innen, um den auftreffenden Schall zu isolieren. In einem weiteren Schritt misst das innenliegende Mikrofon, was denn jetzt tatsächlich zu hören ist und regelt nach. Und wie die AirPods Pro können die Elite 85t einen Druckausgleich zwischen innen und außen machen, so dass sich nicht das Gefühl von Ohrenstöpseln einstellt. Man sieht diesen Durchlass an zehn kleinen Löchern über dem Jabra-Schriftzug.

Die 85t sind dicker und stehen etwas weiter aus den Ohren, aber stören bei weitem nicht so wie die Stummel der AirPods. Außerdem haben sie nur ein Rating von IPX4 im Vergleich zum IP57 der Active 75t. Das heißt, gegen Staub sind sie gar nicht getestet und gegen Wasser erreichen sie nur die Schutzklasse 4 (Spritzwasser) statt 7 (1m Wassertiefe für 30 min). Damit darf man in den Regen kommen, aber für Sport würde ich sie nicht einsetzen. Außerdem sitzen sie naturgemäß weniger fest. Das ist gewollt.

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In der Bedienung sind beide Kopfhörer gleich. Und anders als beim 75t vergisst man die Elite 85t komplett. Das liegt auch daran, dass man kaum von seiner Umgebung abgeschirmt ist. Und damit kommen wir zu den schlechten Nachrichten. Ich halte das ANC von Jabra für ziemlich wirkungslos, sowohl bei den 75t als auch den 85t, und anders als bei den 85h. Das muss noch wesentlich aggressiver werden, was durch ein Software Update auch möglich sein sollte. 85h als Over-Ear und 75t als dichte Ohrenstöpsel leisten ja bereits eine passive Geräuschminderung, aber das 85t muss das aktiv leisten. Und das ist mir schlicht noch zu wenig. Die Umgebungsgeräusche klingen anders, aber sie sind immer noch gut hörbar. Umgekehrt ist dafür der Hearthrough-Modus viel angenehmer und ähnlich den AirPods Pro.

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Ich bin außerdem noch auf der Suche nach dem Klang, den ich erwartet habe. Hohe und mittlere Frequenzen werden wunderbar wiedergeben aber im Keller rumpelt es mir zu wenig.Ich habe bereits alle Silikon-Stöpsel durchprobiert und bin bei den größten gelandet. Mangelnder Bass ist bei In-Ears normalerweise eine Folge von zu schlechter Versiegelung des Gehörgangs. Ich kann auch am Equalizer mehr Bass reindrehen, ohne das Gewünschte zu hören. Dafür gibt es den ultimativen Test: Man drückt sich die Ohrstöpsel bewusst rein in die Ohren. Und rumms, da ist der Bass. Ich glaube, Jabra ist selbst noch nicht zufrieden. Gestern erst gab es ein Software-Update, das an der Audio-Performance schraubte.

Das sind nur meine ersten Eindrücke. Ich muss noch telefonieren und außerdem muss ich mal in andere Umgebungsgeräusche.

Update: Ich habe etwas Merkwürdiges beobachtet. Im Modus "Aus" klang das Headset total dünn, mit ANC und Hearthrough aber deutlich voller. Das hat mich auf die Idee gebracht, noch mal von vorne anzufangen. Reset auf Default Profile, die am besten passenden Gels aussuchen und mit denen noch mal den Hörtest machen. Und jetzt passt der Klang auf einmal. Bässe sind da, wo sie hingehören. Ich vermute, ich habe den Fehler gemacht, den Hörtest mit den falschen Gels zu machen und habe dabei das Headset völlig verstellt. Nun bin ich beim Klang da angekommen, wo ich hinwollte. Aber es bleibt komisch. Nur mit ANC klingen die Earbuds normal. Schalte ich ANC aus, wird der Klang total dünn. Deshalb dritter Versuch, diesmal ohne MySound.

Scriptable Widget :: Klopapier-Bestand abfragen

by Volker Weber

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Es gibt Sachen, die sind einfach so schön absurd, dass man sie erzählen muss. Gestern hatten wir zwei nützliche Scriptable Widgets, heute gibt es noch eins extra: Ein Script, das den aktuellen Bestand an Klopapier in einer dm-Filiale Eurer Wahl anzeigt. Ihr müsst nur die Filial-ID in der ersten Zeile des Scriptes durch die Eurer Filiale ersetzen. (Beispiel: aus www.dm.de/store/de-1283/... wird "let storeId = 1283").

Update: Ihr könnt die Filial-ID auch einfach als Paramter in das Widget schreiben. Damit könnt Ihr dann mehrere Widgets für verschiedene Filialen erzeugen. Danke für den Hinweis, Patrick.

HyperX Quadcast S :: Ein gutes USB-Kondensatormikrofon in neuer Auflage

by Volker Weber

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Vor drei Monaten habe ich Euch das HyperX Quadcast vorgestellt. Der Hersteller hat sich ziemlich gefreut, dass es mir so so gut gefallen hat und kündigte gleich an, dass man mir auch "das neue Mikrofon" zeitig schicken werde. Lest Euch meinen Bericht einfach noch mal durch, dann kann ich mich hier auf die Änderungen beschränken.

Wie Ihr seht, ist das neue Quadcast S dem Quadcast wie aus dem Gesicht geschnitten. Es hat bereits auf den ersten Blick zwei Änderungen: Was vorher rot war, ist nun grau, und der USB-Anschluss ist nun ein USB-C statt des in die Jahre gekommenen Mini-USB-B. Ansonsten ist das Mikrofon gleich geblieben: Einen Mute-Sensor oben auf dem Mikrofon, ein Pegelregler am unteren Ende, der solide Standfuß, die elastische Lagerung gegen Schallübertragung von der Halterung, ein Adapter für 3/8" und 5/8" Stativanschlüsse.

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Um sich besser in die Gaming-Geräte von HyperX einzufügen, kann man nun statt der roten Beleuchtung auch andere RGB-Farben und Lichteffekte nutzen. Das ist ein Thema, das völlig an mir vorbei geht. Mir ist nur eins wichtig: Licht aus heißt stummgeschaltet, Licht an "auf Sendung". Wenn die LEDs aus sind, dann tritt das Mikro dezent in den Hintergrund.

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Die Ngenuity-Software zur Steuerung des Mikros hat aber noch mehr Funktionen: So gibt es nun drei Lautstärkeregler für das Mikrofon, das Monitor-Signal und den Kopfhörer. Das war bisher für mich nicht relevant. Den Pegel stelle ich am Mikro ein, die Lautstärke des Kopfhörers am PC. Ich denke, das ist hilfreich, wenn man sich seine eigene Stimme mit der richtigen Lautstärke noch einmal auf den Kopfhörer legen will.

Quadcast S kostet aktuell 180 Euro, das rote Quadcast aktuell nur noch 137 Euro. Beide haben ein langes Kabel mit USB-A am anderen Ende dabei und ich habe mir für den Quadcast ein geradezu absurdes, kurzes Kabel dazu gekauft: USB-C auf MiniUSB-B.

Empfehlen kann ich beide Mikrofone. Der Unterschied zwischen Quadcast und Quadcast S ist nur marginal.

Smooth Criminal :: Matthew Panzarino about the iPad Air

by Volker Weber

So what you end up with is a device that shares the design philosophy of the iPad Pro and inherits some of its best features while simultaneously leaping ahead of it in raw compute power. This makes the Air one of the better overall values in any computing device from Apple in some time. In fact, it’s become obvious that this is my top choice to recommend as a casual, portable computer from Apple’s entire lineup including the MacBooks.

An dieser Stelle ist schon alles gesagt. Der neue iPad Air ist derzeit der interessanteste Apple-Computer.

Aber Obacht, billig wird das nicht. Wenn alles vorbei ist, hat man drei Teile gekauft:

  1. iPad Air 256 GB für knapp 798 Euro
  2. Magic Keyboard für 322 Euro
  3. Apple Pencil 2 für 125 Euro

Das Magic Keyboard ist brutal teuer, aber wenn man den iPad als Computer nutzen will, dann sollte man das kaufen. Es ist besser als die Alternativen. Den Stift brauchen nicht alle, aber wenn sie einen brauchen, dann diesen. 1250 Euro stehen da im Raum.

Wenn man keine Tastatur braucht, dann braucht man wahrscheinlich auch keinen iPad Air, sondern einfach das achte Modell des iPad. Das kostet dann mit 128 GB vergleichsweise günstige 467 Euro. Und das funktioniert auch mit einem Pencil, allerdings dem ersten Modell.

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Mobiles Briefporto

by Volker Weber

Das finde ich sehr sinnvoll, weil es so einfach ist. Und das ist noch nicht mal alles.

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Scriptable Widgets in iOS 14

by Volker Weber

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Die Widgets in iOS 14 eignen sich prima, um kleine Informationsschnipsel anzuzeigen. Zwei Beispiele:

Das sind jeweils Javascript-Programme, die man in die App Scriptable einfügt und dann als neue Widgets platziert.

Jabra Elite 75t und Elite Active 75t nun mit aktiver Geräuschunterdrückung

by Volker Weber

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Das ist großartig. Jabra Elite 75t und Elite Active 75t bekommen Active Noise Cancelling als Update nachgeliefert. Das heißt, wer die drahtlosen Earbuds schon hat, kriegt jetzt kostenlos eine neue Funktion nachgeliefert. Die Bedienung ist denkbar einfach: Der Knopfdruck, der vorher Hearthrough geschaltet hat, schaltet nun zwischen drei Zuständen um: ANC, Hearthrough und Aus.

In den nächsten Tagen teste ich auch die neuen Jabra Elite 85t, die ANC schon eingebaut haben.

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Vivo startet in Europa

by Volker Weber

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Um 15 Uhr sind sämtliche iPhone 12 Reviews live gegangen und eine Stunde später startete Vivo sein Europageschäft. Ein schlechteres Timing kann man sich kaum vorstellen. :-) Eigentlich kommt auch alles viel zu spät. Ursprünglich wollte der chinesische Hersteller, mit einer Herstellungskapazität von 200 Millionen Einheiten unter den Top 5 der Branche, bereits zum Mobile World Congress starten. Oder war's die IFA. Egal. Corona kam dazwischen.

Das Unternehmen bezeichnet sich als ein 25 Jahre altes Startup, das das Richtige richtig machen will. Dazu haben sie in Europa Top-Talent eingekauft. Die europäische PR leitet Thomas Kahmann, viele Jahre der Pressechef von Samsung Deutschland. Und für die deutsche PR zeichnet Barbara Gehl verantwortlich, die viele Jahre bei Samsung das Mobilgeschäft betreute. Es war richtig witzig zuzuhören, wie sie bei Vivo Dinge anpriesen, mit denen ich sie bei Samsung jahrelang verprügelt habe. Die Vivo-Telefone sollen in enger Kooperation mit Google drei Jahre Software-Updates erhalten und mit allen Google Services geliefert werden. Nein, keine eigenen Services und Anwendungsdoubletten. Die Oberfläche soll sich so genau wie möglich an Googles Stock Android orientieren, wobei Vivo noch eine eigene Note mit Funtouch hinzufügt. Ich bin gespannt.

Vivo startet mit 5 Produkten in den Markt: Ein Flagship für 799 Euro und zwei Mittelklasse-Smartphones für 199 und 299 Euro. Dazu ein AirPods-Clone und ein Neckband-Sportkopfhörer. Ich halte es für sehr schlau, mit so wenigen Geräten erst mal eine Brand Awareness zu schaffen. Vivo ist schon lange im internationalen Markt mit Dutzenden Geräten und würde uns völlig mit Vielfalt erschlagen.

Das Bild oben zeigt die vier rückwärtigen Kameras des X51 5G, von Superwide bis 5x Tele, mit Makro und Gimbal. Ja, ein eingebauter Gimbal. Crazy stuff. Das muss ich mir in Ruhe anschauen. Ich mache mir mal den Spaß, hinter dem "More" die gesamten Specs aufzulisten:

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