init - der Wochenausblick: BlackBerry, Microsoft tagt, das iPhone X kommt

by Volker Weber

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Ab Freitag ist das iPhone X vorbestellbar. Am Montag vor sechzehn Jahren hätte man allerdings statt des ersten iPods besser Apple-Aktien erworben. Was die Woche außer der dunklen Winterzeit noch bringt, zeigt wie immer der Wochenausblick.

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What made me go to the doctor?

by Volker Weber

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I keep getting asked the same question: how could you possibly tolerate the pain for so long? This is a hard question to answer. It's a combination of many factors and I am not going to try answering it. The more interesting question is why I decided to no longer tolerate it. The answer is easy: I could see that my body was failing.

Look at the two graphs above, both taken from Apple Health. The data originates from the heart rate sensor of my Apple Watch. I have been wearing it for years, 23 hours a day. That means I have a lot of data to compare against.

The left graph shows how my resting heart rate went from 62 to 85 over the course of only a few weeks. There is no good explanation. Your resting heart rate goes down over time as you exercise and your heart becomes stronger. Mine isn't particularly strong. I walk a lot but I have little cardio fitness. 62 is pretty good for my fitness level and my age, but it should not suddenly go up, especially not continously. My heart was not allowed to rest, not even during sleep.

The right graph shows my heart rate variability. In simpler terms: how steady is the heart beat. I average about 25 ms. At 62 bpm that means I miss the heart beat by about 2.5 hundreds of a second. And this one freaked me out. It suddenly went to 250 ms. (Graph only shows median.) A thousand percent increase! My heart was clearly in distress. Time to seek immediate help.

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Now my resting heart rate is down at 62, the beat is steady at 9 ms and I can see myself getting rid of some of the other meds I still need in the not too distant future. I am very thankful to my doctors and I attribute my strength and ability to heal to my exercise regime and healthy diet over the last four years.

#dontbreakthechain

Alex und Kira :: Eine ganz persönliche Perspektive

by Volker Weber

Alles passiert jetzt. Gestern war nichts, was morgen ist, weiß ich nicht. Ute liefert mich vor dem Alice-Hospital ab und fährt weiter zur Arbeit. Ich bin schwach, alles schmerzt. Ich habe seit Tagen nichts gegessen, viel zu wenig getrunken. Nichts geht mehr. Aber ich will diesen Weg mit eigener Kraft gehen. Ich greife meinen Beutel mit Wäsche und ein paar Stromkabeln und gehe hinein ohne mich umzudrehen. Ich muss jetzt vorwärts.

Der Aufzug bringt mich eine halbe Treppe bis auf die Empfangsebene. Ich gehe den langen Flur bis ans andere Ende des Hospitals zur Patientenaufnahme. Dort fängt mich die stellvertretende Leiterin auf. Sie nimmt meine Versicherungskarten und erledigt allen Papierkram für mich. Mein Finger steckt in einem Pulsmesser. Piep, piep, pieppiep, ..., piep, piep, ..., pieppiep. Mein Herz schlägt, aber nicht regelmäßig. Der Blutdruck ist vorbildlich. Die Frau lässt mich den Aufzug zur Station nicht selbst nehmen. Sie setzt mich in einen Rollstuhl und fährt mich bis zu meinem Bett. Alles tut weh. Alles. Weh. Keine Luft.

Dann kommt Kira. Lange blonde Strähnen, ein bisschen verschmitzt, bestimmend aber sanft. Ich bekomme einen Venenzugang, sofort eine Flasche Paracetamol, danach Wasser, viel Wasser. Trinken darf ich nicht, wegen der OP. Aber jetzt ist das kein Problem mehr. Ich habe ja diese neue Lebensader. Alles wird gut, die Schmerzen sind weg. Ich kann wieder atmen. Ich soll mich auf die Operation vorbereiten. Ich ziehe alles aus, wasche mich noch einmal, lasse noch mal allen Urin ab und ziehe mir das OP-Hemd über. Kira zieht mir die Kompressionsstrümpfe an. Ich kann nicht mehr.

Das Rollkommando kommt und bringt mich zum OP ganz nach oben. Ich werde auf den OP-Tisch umgebettet und festgeschnallt. Es geht in die Schleuse. Jeder fragt mich das gleiche. Wie heißen Sie, wann sind Sie geboren, was machen wir mit Ihnen? Sie wissen es, aber sie wollen es noch einmal hören. Nur damit sie niemanden verwechseln. Zwei Menschen bereiten mich weiter vor. Ich werde verkabelt. EKG. Blutdruck. Mein Chirurg kommt und begrüßt mich. Ich frage ihn, ob er mein Anästhesist ist. Er lacht. Nein, er ist mein Chirurg. Ich erkenne ihn nicht. Er hat sich vermummt. Dann kommt meine Anästhesistin. Wie heißen Sie, wann sind Sie geboren, was machen wir mit Ihnen? Ich erzähle ihr was mir wichtig ist. Und dann gebe ich mich in ihre Hände.

Licht aus.

Licht an. Ich weiß nicht wo ich bin. Nicht im OP. Nicht bei Kira. Aber ich fühle mich geborgen. Ich bin in einem halb dunklen Raum. Einem riesigen Raum, hinter mir Maschinen, die röcheln und schnaufen. In meiner Nase steckt ein Schlauch, der mir wunderbare Luft spendet. Sauerstoff. Mein Finger steckt in einer Klammer, die schaut, ob genug davon im Blut ist. Immer wieder pumpt sich eine Manschette an meinem Arm auf. Der Blutdruck. An meiner Lebensader hängt lebensspendendes Wasser. Mein Monitor piept. Ganz gleichmäßig. Piep, piep, piep, piep, piep, piep, piep, piep. Das Herz scheint erleichtert.

Ich bin nicht allein. Ich heiße Alex. Herr Alex? Nein, einfach Alex. Ich will seinen ganzen Namen wissen. Alexander Bruccoleri. Alex meint, das könne sich niemand merken. Er hat keine Ahnung.

Alex ist mein Leben. Er hält es in seinen Händen. Er hegt es, er pflegt es. Er entschuldigt sich, wenn er mal weg muss. Ich bin so froh, wenn ich ihn sehe. Jede Stunde befreit er mich von dem Monitor, hängt meine Drainage um und bringt mich zum Klo. Als nach Stunden immer noch kein Wasser kommt, hilft er mir. Ich frage Alex nach meinem Telefon. Er meint ich dürfe es hier nicht benutzen. Aber er holt es mir, macht es ganz sauber und gibt es mir. Ich schlafe immer wieder ein. Wenn ich wach werde, ist Alex da. Alex ist immer da. Er ist mein Leben.

Ich frage Alex, ob Ute kommen darf. Sie darf. Alex passt auf, dass sie absolut sauber ist. Mein Chirurg kommt und erklärt mir, dass das nicht ganz einfach war und dass ich erst mal hier bleibe bei Alex. Ich bin zufrieden. Hier fühle ich mich sicher. Alex und seine Maschinen passen auf mich auf.

Alex besteht darauf, dass ich etwas esse. Ute öffnet mir ein Joghurt und nimmt den ersten Löffel. Das macht sie immer so. Es gibt noch ein zweites, mit Erdbeergeschmack. Ich bin satt. Ich kann schlafen. Endlich. Schlafen.

Kira kommt. Sie hat mein Bett mitgebracht. Die Maschinen brauche ich nicht mehr. Sie fährt mich alleine wieder zurück in mein Zimmer. Der Aufzug fährt abwärts. Nanu? Kira schiebt mich auf meinen Platz, wo sie mir einen Tag zuvor die Strümpfe angezogen hat. Die Sonne scheint mir auf den Bauch. Das Leben in mir erwacht wieder. Alex hat mich zurückgebracht. Das Gefühl für Zeit kommt zurück. Ich kann mich frei bewegen. Erst ganz wenig. Und dann mehr. Immer mehr. Immer weiter. Kira sagt, ich soll mir was ordentliches anziehen. Na, das sieht doch ganz sportlich aus! Ich muss gehen, gehen, gehen. Und Luft holen und ausatmen und einatmen. Und dann: RRRROOOOAAAAAAR. Ich bin wieder da.

Sonos One needs serious b/s detection

by Volker Weber

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Today I switched my b/s detector back on, and boy was it off the charts reading about the new Sonos One. In many reviews it comes across as a premium mix of Sonos and Alexa. And it clearly is not. So what is it anyway?

Play One looks like a Play:1 Tone Limited Edition when viewed from the side. It's either pure white or pure black. That is a good choice. The top has changed. There are no physical buttons. You control it via a large touch panel. You also no longer have the recessed top that would keep small items like earrings from wandering around your night stand.

Now things become difficult. Sonos One's claim to fame is that it can be controlled by voice. But that part isn't finished. It's "in beta" as Sonos likes to say, but I only call feature complete software as beta. What we have today is software "in development". Before we get to that, there is hardware involved. Sonos One has a microphone array that lets it pick up your voice from the room. And when that microphone array is on, it is hardwired to a white LED on top of the new touch panel, that cannot be turned off in software. This is to ensure the custoner that Sonos One is not listening when the light is off. It kind of kills usage in the bedroom, since that light is going to be on if you want to make use of voice control. In contrast, Amazon Echo speakers switch a light on when in privacy mode. Amazon rightfully assumes you want to use the product.

How does voice control work? The speaker is in continous listening mode. It puts the data in a buffer and analyses what it hears, quickly deleting the data until it finds its wake word. For now that wakeword is "Alexa". As soon as it discovers the wakeword, it streams your room sound to a server process in the cloud which tries to figure out what you are saying. Today this is an Alexa skill. What makes the software "in development" is that it is incomplete. Echo speakers can play from Spotify, Sonos One can play from Spotify, but you cannot tell Sonos One via voice control to play from Spotify. Neither from Apple Music or Google Play. Nor from your own library. Echo speakers have lots of features that Sonos One doesn't. And Sonos does not add any. Example: you cannot group or ungroup speakers via voice.

Digging deeper you will find that voice control on Sonos wants to be independent from Alexa. It will add Google Assistant next year for instance. That means it has to do its own wakeword detection and while you can call Alexa on Echo also with the wakewords "Amazon" or "Computer" the Sonos One only hears "Alexa". And it's a bit hard of hearing. More false positives and negatives. It will more often wake up when not called or not wake up when called.

I am sure this will get better over time. This product ships in time for the holidays, but not before software development is nearly done.

This is by no means a concise review. Example: you cannot pair a PLAY:1 and Sonos One.

Restart completed

by Volker Weber

Thank you all for your positive messages. They helped me pull through these difficult days. What should have been a routine surgery unveiled a much bigger monster. I had trusted my fate with skilled medical professionals and they saved me. After the first 24 hours it was on me to dig myself out of this hole and I had more strength and courage than I would have thought. Within 48 hours I was on safe ground and now I am completely restored.

The crisis is over. I am coming out much stronger than I went in.

From my inbox

by Volker Weber

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How I’m dealing with my long-term project

by Volker Weber

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#dontbreakthechain means you don’t skip your daily routine because you are lazy or the weather is bad or you don’t feel like it. However, if you have a medical emergency, that does not mean you are breaking the chain. You are watching your body with respect. The counts may go to zero, but your spirit does not.

I won’t get my rewards for October, but I am already picking up the pieces.

Dramatische 24 Stunden

by Volker Weber

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Es begann mit meinem Freund und Hausarzt Dr. Rainer Müller, ging über den klaren und kurzentschlossenen Internisten Dr. Andreas Niedenthal, den phantastischen Chirurgen Dr. Norbert Runge bis zu meinem exzellenten Intensiv-Pfleger Alexander Bruccoleri. Diesen Menschen verdanke ich mein Leben.

Twitter updates from last 24 hours:

Tissue can have many colors. Black is not a good one. You already started dying.

init - der Wochenausblick: von Moskau nach Kuba

by Volker Weber

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Ein riesiges Innovationsforum in Moskau, mindestens zwei wegweisende Highend-Smartphones, den Rollout der neuesten Windows-Versionen mit passenden Headsets und reichlich Erinnerungen. Die neue Woche hat viel zu bieten.

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#dontbreakthechain einmal ganz anders

by Volker Weber

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Am Freitag schickte mir Thomas einen Artikel, der eine unglaubliche Leistung beschreibt. Der 84-jährige Joses Hein aus Solingen hat 66 Jahre in Folge das deutsche Sportabzeichen erworben, zunächst in Bonze, dann in Silber, Jahrezehnte in Gold. Eine Ehrennadel für 65 gab es nicht, deshalb bekam er vom DSB einen Pokal.

Den Artikel dazu gibt es online bei der RP.

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