RECnGO mit SmallRig

Im letzten Oktober habe ich für heise.de einen Review über RECnGO geschrieben. Das ist eine Software, die mich ziemlich begeistert hat, weil man Live-Aufnahmen von mehreren Smartphones und Kameras über die eingebaute Regie-Software zusammenschneiden kann. Das lässt sich dann sowohl aufzeichnen als auch live streamen. Die Geräte müssen dazu lediglich im selben WLAN sein. Dabei benutzt man sowohl die Kameras als auch die Mikrofone.

Mein Review war wohl der erste außerhalb von Ungarn, dem Sitz von RECnGO und so war es nicht verwunderlich, dass sich das Unternehmen erneut mit News an mich wendete: In einer Partnerschaft zwischen SmallRig und RECnGO erhalten alle Käufer des Professional Phone Video Rig einen Gutschein für eine einmonatige Nutzung von RECnGO:

Das ist ein sinnvolles Bundle, weil man so sein Video-Rig gleich mit geeigneter Software testen kann. Wie sieht so ein SmallRig aus? Wie ein BIGRIG:

Mein PR-Kontakt bot mir an, so ein Bundle zur Evalution zu schicken, ein Angebot, das ich nicht ablehnen wollte. Ihr kennt diese Rigs vielleicht von den “Shot on iPhone” Videos. Ich war jedenfalls platt, wie umfangreich dieses SmallRig ist. Man schraubt das Smartphone in einen sehr viel größeren Rahmen, der automatisch eine bessere Stabilität in das Bild bringt. Daran kann man weiteres bereits mitgeliefertes Zubehör anschließen, etwa zwei Haltegriffe, ein Shotgun-Mikro, eine Videoleuchte, eine Klammer für eine Powerbank, ein äußerst robustes Stativ.

Was mich sehr beeindruckt hat, ist die Qualität des Rigs. Alles ist verschraubt und lässt sich anpassen, das Stativ hat eine Schnellkupplung, einen Kugelkopf und steht bombenfest auf langen Beinen. Die waren mir am Anfang zu stramm eingestellt, sie ließen sich aber über einen 3mm Hex Key leicht anpassen. (Ich schöre auf WERA Winkelschlüssel #reklame)

Logitech Keys-to-Go 2

Keys-To-Go war eine abwaschbare Tastatur für den mobilen Einsatz. So ein Modell hatte ich stets in meiner Tasche. Nun bringt Logitech einen Nachfolger an den Start, mit Scissor-Keys und einem Schutzdeckel, die eine erhöhte Schreibqualität verspricht. Sie funktioniert mit allen Geräten unter Android, ChromeOS, Windows, iPadOS, iOS oder macOS. Es gibt zwei Versionen: einmal mit universeller Beschriftung und eine mit Apple-Beschriftung.

Ungetestet, aber ich wollte euch die Meldung nicht vorenthalten.

Chez Kira

kira

Hier war es eine Zeit lang sehr ruhig. Das lag daran, dass ich eine Woche bei Schwester Kira zu Besuch war. Nicht zum letzten Mal dieses Jahr übrigens. Details erzähle ich keine, aber es war mal wieder knapp.

Es gibt zwei Dinge, die mich bei diesen Besuchen unendlich stressen. Erstens der Lärm und zweitens die Unsicherheit. Ich habe keine einzige Nacht durchschlafen können. Alles ist reaktiv. Jeden Augenblick kann jemand die Tür aufreißen und es passiert was. Oder er macht die Tür wieder zu und es passiert stundenlang gar nichts.

Es fehlt an allem: Material, Medikamente, Personal. Die Ärzte sind am Anschlag und arbeiten ohne Pause. Mein behandelnder Arzt fasst das so zusammen: “Dieses Land ist so kaputt.”

Jabra zieht sich aus dem Endkundenmarkt zurück

GN, der Mutterkonzern von Jabra hat angekündigt, dass sie sich auf lukrativere Geschäftsfelder konzentrieren wollen. Das sind Hörgeräte, Business Audio und Gaming. Die Entwicklung der wirklich hervorragenden Elite Earbuds erscheint weniger lukrativ. Auch die Talk-Reihe, das sind Mono-Headsets, wird sukzessive eingestellt.

Aber Jabra stiehlt sich nicht einfach vom Hof. Zum Abschied gibt es eine zweite Auflage der Elite 8 Active und Elite 10, die ich für die besten Earbuds überhaupt halte. Die Besonderheit: Das Case lässt sich per USB-C oder 3.5mm Audio an eine Quelle anschließen und streamt dann an die Elite Earbuds.

Last Call:

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Apple WWDC 2024

Ich habe die ganze Präsentation geschaut und fand sie sehr informativ. Ich brauche ein paar Tag, um sie ganz zu verarbeiten. Bis dahin empfehle ich die exzellente Zusammenfassung von Dr. Michael Spehr auf faz.net. Ich habe keine Ahnung wie er das so schnell verdichtet hat.

Bei mir blieben ein paar Eindrücke besonders hängen:

  • iPadOS 18 bleibt iPadOS treu und vermeidet, macOS Konkurrenz zu machen. So viele professionelle Features fehlen weiterhin. Es bleibt damit die Apple-Plattform, die man vielleicht am meisten nutzt und auf die man doch zuerst verzichten kann.
  • Apple hat nicht einmal AI gesagt. Es heißt Apple Intelligence, ganz als hätten sie es erfunden. Apple ist immer “on message” und da kommt dann ganz viel Apple Speak her: Super Retina XDR Plusquadrat.
  • Apple Intelligence läuft auf dem Gerät oder in Apples eigener Cloud, benötigt mindestens ein iPhone 15 Pro (!) oder ein iPad bzw Mac mit M1 und neuer. Sorry, iPhone 15 Nutzer. Außerdem gibt es das dieses Jahr zunächst nur in englischer Sprachkonfiguration als “beta”. Keine neue Erkenntnis: Was zur WWDC angekündigt wird erscheint irgendwann binnen der nächsten 12 Monate.
  • Die iPhone-Oberfläche hechelt weiter hinter Android her. So kann man nun Icons frei anordnen und einfärben. Vorteil: Dem Nutzer werden viele Geschmacksverirrungen anderer Plattformen erspart.
  • AirPods Pro bekommen “Voice Isolation”. Das haben meine schon?
  • Siri bleibt Siri, kriegt aber Unterstützung von Apple Intelligence. Randbedingung siehe oben.

Ungefähr so sieht übrigens mein iPhone aus. Nur eine Seite mit den wichtigsten Programmen. Der Rest in der Library, weniger als 100 Apps. Absolut perfekt.

Was ist bei Euch hängengeblieben?

Microsoft hat die Wette mit Recall verloren

Recall wird Opt-In. Das war schon immer die beste Möglichkeit, einen schnellen Rollout zu verhindern. Ich bin sicher, weitsichtige Unternehmen planen bereits eine Gruppenrichtlinie, die bestimmt, dass das so bleibt.

Das ist der Punkt, an dem Microsoft weiter machen sollte. Edge wurde vom schnellen sicheren Browser zu einem klebrigen und aufdringlichen Nachbarn. Alle diese Settings müssen aus ein. Und Dutzende mehr.

Und dann kommt Edge alle paar Wochen daher und fragt “Willst du zu deiner Sicherheit nicht doch lieber die Standard-Empfehlungen laden?”

Und ist euch schon mal aufgefallen, dass man zwar den ganzen Clickbait-Dreck auf der “Neuen Seite” abschalten kann, aber nicht den Bing-Searchprompt?

Recall ist eine Wette, die Microsoft verliert

Microsoft scheint beseelt, alles mit KI zu beglücken. Und geht mit Recall ein großes Risiko ein. Was ist Recall? Eine Betriebssystemfunktion gibt Windows 11 ein fotografisches Gedächtnis: Alle fünf Sekunden wird ein Screenshot angefertigt und danach analysiert. Das Ergebnis landet in einer Text-Datenbank, in der mehr drinsteht, als der Mensch auffassen konnte. Diese Datenbank kann man befragen, um etwas wiederzufinden.

Microsoft hat zwei Kunden: Privatleute und professionelle Kunden (Firmen/Behörden).

Privatleute haben nach meiner Einschätzung keinerlei Vertrauen zu Microsoft.

Professionelle Kunden werden Recall nie einführen, weil:

  1. Unternehmen führen niemals eine Software ein, welche die persönliche Produktivität erhöht und 50 GB Platz braucht.
  2. Wollte ein Unternehmen eine Funktion wie Recall einführen, würde CISO sie ablehnen.
  3. Wenn CISO nicht ablehnt, lehnt der Betriebsrat ab.
  4. Wenn niemand ablehnt, fehlt das Budget für die Anschaffung neuer Computer.

Staatliche Stellen, Datenschutz und Pseudosicherheit

Aus meinem Posteingang:

Moin Volker,

Ich habe ein Nummernschild aus DA auf der Straße gefunden und dies der Zulassungsstelle mitgeteilt.

Ein simples „Danke, wir benachrichtigen den Besitzer“ ist ausreichend.

Die Antwort macht mich sprachlos.


Die Antwort:

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Die Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg (Kfz-Zulassung@ladadi.de) hat Ihnen eine vertrauliche Nachricht gesendet. Zum Schutz Ihrer Privatsphäre wollen wir die Nachricht sicher an Sie über das Internet versenden.Sie können auf zwei Wegen die Nachricht sicher erhalten:

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Wenn Sie bereits ein Zertifikat nutzen, können Sie einfach auf diese E-Mail antworten und ihre Antwort mit diesem signieren/unterschreiben. Die wartende Nachricht wird dann als verschlüsselte E-Mail versandt. Eine Antwort von dieser Adresse erhalten Sie nicht.

Sofern für Sie keine der beiden Optionen in Frage kommt, können wir nicht per E-Mail mit Ihnen kommunizieren. In diesem Fall steht für die schriftliche Kommunikation nur der Postweg zur Verfügung. Bitte setzen Sie sich dann mit dem Absender der E-Mail (Kfz-Zulassung@ladadi.de) in Verbindung.Mit freundlichen Grüßen
Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg

Der Inhalt der Mail war vollkommen bar jeder schützenswerten Information. Sie enthielt nur die Anweisung, sich nach Darmstadt zu begeben und das Nummernschild bei der Zulassungsstelle abzugeben.

Exkurs zur Sache: Wenn du ein Nummernschild findest, dann lass es entweder liegen oder steck es in den Briefkasten des nächsten Polizeipostens. Das ist ein Standardproblem.

Und nun zur Weigerung, auf ein normales Email zu antworten: Niemand hat Interesse an einer sicheren Kommunikation der Bürger. Diese Behörden (und Firmen) betreiben ein eigenes Kommunikationssystem, dessen Inhalt sie kennen und den sie überwachen können.

Woran erkennt man sichere Kommunikation? Der Staat will sie verbieten. Meine Adresse bei Signal: vowe.01

Logitech Peripherie für Mac #stuffthatworks

MX Keys Mini für Mac Tastatur + MX Anywhere 3 Maus (Bild Logitech)

Ich nutze eine MX Master 3S Maus und eine MX Keys Mini-Tastatur und ich liebe diese Geräte. Die Chefin hat ein eine MX Vertical Maus und eine MX Keys-Tastatur. Diese Maus hat ihr Tennisarm-Problem gelöst.

Nun hat Logitech die hochwertige Peripherie auch für den Mac angepasst. Das betrifft sowohl die Farben als auch die aufgedruckten Zeichen.

Die vertikale Lift-Maus gab es von Anfang an auch in weiß.

#reklame