Ein professioneller Austausch

by Volker Weber

Ganz große Welle bei den Kollegen. Mein Austausch mit Cision war sehr professionell und zivilisiert. Und ich bekomme keinen PR-Spam, jedenfalls nicht von Profis. Mein PR-Spam kommt von Amateuren rund um Kickstarter & Co.

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Einfacher geht es kaum. Ein Email an Jana, und schon ist Ruhe im Karton. Ich bin sicher, das macht sie auch heute noch gerne. Aber vielleicht ist es nicht so einfach, ganz uneitel zu sein und zu sagen, ich gehöre nicht zu den Journalisten, Bloggern und Medien. Vor allem, wenn man stets bemüht ist, als wichtiger Influencer bekannt zu werden.

Erfolgreiche PR-Leute arbeiten übrigens nicht mit Spam. Die pflegen einen persönlichen Kontakt. Ich habe vor zwei Jahren einen Profi gefragt, ob ich der Aufnahme in die Cision-Datenbank zustimmen soll und nach seinem Rat um Löschung gebeten.

Comments

Tipp fürs nächste Mal: Nicht das Löschen, sondern das Sperren des Datensatzes verlangen. Zumindest bei Unternehmen in Europa ist das effektiver, da auch eine zukünftige Wiederaufnahme in die Datenbanken (zumindest in der Theorie) ausgeschlossen ist.
Das funktioniert sowohl nach dem derzeit in Deutschland geltnden BDSG sowie auch nach der kommenden DSGVO.

Johannes Matzke, 2016-06-14

Bisher funktioniert die Löschung ganz gut. Ohne jede juristische Keule.

Volker Weber, 2016-06-14

Kann schon sein, wenn die Unternehmen keine Adresssätze kaufen. Löschen klappt ja auch, zur Not muss man es halt wiederholen. Wollts ja nur mal gesagt haben. :) Kann ja jeder machen, wie er will.

Johannes Matzke, 2016-06-14

Für mich ist PR nicht "der Feind", sondern ein Partner meiner Arbeit. Wenn wir respektvoll miteinander umgehen, ist alles gut.

Volker Weber, 2016-06-14

2013 habe ich den deutschen GF von Cision mehrfach persönlich angeschrieben, um den Spam-Versand zu unterbinden. Er hat es zugesichert, leider vergeblich. 2014 musste ich den Hessischen Datenschutzbeauftragten in Sachen Cision bemühen. Das Verfahren gegen Cision zog sich über mehrere Monate hin.
Cision ist nur einer von vielen, und ich nehme an, dass die meisten PR-Spammer vor einer privat aussehenden Adresse etwas mehr "Respekt" haben als vor einer dienstlichen, zum Beispiel bei der FAZ. PR-Agenturen wie Fischer Appelt, Faktor 3, Text 100, Wolters Kluwer oder die Fraunhofer-Institute oder der Eco-Verband der Internetwirtschaft und andere kannst du 100 mal auffordern, dich aus den Verteilern zu nehmen: Sie tun es immer wieder. Spammer spammen. Sie können es nicht anders. Die Sache ist aus dem Ruder gelaufen, und deshalb hat Gutjahr hier recht.

Michael Spehr, 2016-06-14

Ich habe das Problem einfach nicht. Ich schreibe auch nicht dem Geschäftsführer sondern dem, der auf der Datenbank sitzt. Ich bin freundlich und kriege in der Regel das, was ich will, ohne Androhung finsterer Konsequenzen. Auch die von Dir aufgeführten PR-Agenturen respektieren meinen Wunsch, ihre Aussendungen nicht zu bekommen, und zwar selektiv nach den Kunden, die mich interessieren und nicht interessieren. Und wenn sie einen neuen Kunden haben und ich dann eine PM bekomme, dann fällt mir nicht der Nucki raus, sondern ich sage höflich, dass ich das nicht brauche. Peng, Ende.

Und ich habe nicht nur eine Verlagsadresse sondern eine ganze Hand voll: @ct.de, @ix.de, @heise.de und von früher @ctmagazin.de, dazu @vowe.de und @vowe.net.

Aber ich steht nicht auf der Liste "Top 100 Twitterer" oder "Top 100 Journalisten" oder "Top 100 Blogger". DAS ist gefährlich.

Volker Weber, 2016-06-14

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