IBM Connect 2017 :: Watson über alles

by Volker Weber

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Es sollte ein großer Neuanfang für IBMs Traditionsveranstaltung, vormals als Lotusphere bekannt, werden. Der Umzug von Orlando nach San Francisco sollte neue Teilnehmer bringen, die sich für IBMs Cognitive-Initiative erwärmen. Der Neustart misslang.

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Comments

"Where there is no vision, the people (business) perish."
—Proverbs 29:18

Craig Wiseman, 2017-02-23 13:40

Gnadenlos und sowas von auf den Punkt. Vielen Dank.

Connections Pink klingt spannend und Ed Brill hat wirklich probiert aus "seinem" Laden nochmal etwas heraus zu holen (wirklich tolle Keynote).

Das wird meiner Meinung nach nicht reichen aber ich ziehe trotzdem meinen (virtuellen) Hut.

Henning Heinz, 2017-02-23 16:35

Danke. Muss.

Volker Weber, 2017-02-23 17:11

Unterschiedliche Ansichten zu Präsidenten, der Anzahl von Wählern oder Teilnehmern an Veranstaltungen sind zulässig. So ist das auch mit Statements zu Rucksäcken, Taschen und der Qualität des Essens. Ob der Ort und der Name einer Veranstaltung ideal sind, ja auch darüber lässt sich trefflich schreiben. Hieraus etwas über die Zukunft abzuleiten klingt für mich wie KartenIegen. Auch der Rückblick auf die Fehler der Vergangenheit, lässt keine Aussage über die Zukunft zu, es sei denn wir glauben an Glaskugeln und Horoskope und vergessen, dass wir aus Fehlern lernen.
IBM – und auch alle anderen Anbieter im Markt – müssen sich am Ende an dem, was sie liefern werden messen lassen. Die Connect 2017 hat für mich viele der lange ausstehenden Verbesserungen in greifbare Nähe gebracht. Die Zeiten haben sich geändert. Das haben die IBM und die Teilnehmer der Connect 2017 verstanden. Aus „I am“ ist „We are“ geworden. „Open“, „Seamless“, „Cognitive“ und „Secure“ sind mehr als Worte im Konferenz-Bingo von Ed Brill. Sie sind Realität. Wenn sich hierbei die Grundlagen ändern, so freut mich das. Am Ende zählt, dass Notes cool zu seiner Zeit war und wir weiterhin coole IBM Lösungen sehen werden, inkl. Notes. Watson wird ein wichtiger Bestandteil. Ich freu mich darauf. Die Ära von jährlichen Major-Releases und den zugehörigen Releasenummern mit einer festen Roadmap gehört der Vergangenheit an. Kontinuierliche Weiterentwicklung und inkrementelle Updates sind willkommen. Wichtig ist, das und was geliefert wird. Hier habe ich volles Vertrauen zu dem was die IBM auf der Connect gezeigt hat. Und klar, pinke und gelbe Anzüge leben da gut miteinander. Vielleicht kommen ja noch ein paar Farben dazu. Die Welt ist bunter geworden.
Die Veranstaltungen der Business-Partner und vor allem der zahlreichen User Groups nach der Konferenz wird diese Nachricht verbreiten und prüfen. Wer offen für Neues ist, wird das verstehen und mögen. Spätestens auf der 44. DNUG Konferenz Ende Mai in Berlin wird vieles von den Ankündigungen sichtbar sein. Alle Anwender werden hier weiterhin konstruktiv kritisch sein. Danke IBM. Nicht vergessen nach der Connect ist vor der Konferenz.

Joerg Rafflenbeul, 2017-02-24 13:30

> IBM – und auch alle anderen Anbieter im Markt – müssen sich am Ende an dem, was sie liefern werden messen lassen. <

Das ist wohl richtig. Was hat IBM denn Deiner Ansicht nach zur Connect geliefert?

Volker Weber, 2017-02-24 16:15

Ich habe nicht erwartet an der Eingangstür etwas geliefert zu bekommen. Ich brauche keine Rucksäcke und Taschen. Auch bei Herausgehen gab es keine Geschenke. Und selbst wenn hätte ich die nicht gewollt. Geliefert hat mir die IBM viele Einblicke und ein Team zu dem es sich lohnt Vertrauen zu haben. Connections 6.0 kommt in Kürze. Notes FP8 mit zuerst Java 8 Runtime und natürgemäß einem dazugehörigen aktuellen Eclipse kommen auch bald. Greifbares, egal ob ich das brauche oder nicht, kommt bald. Am meisten freue ich mich über Pink und den damit verbundenen Schwung. Auch Kleinigkeiten zu Domino, wie die aus der NSF ausgelagerten Views kommen endlich. Die Idee der Features Packs deren neue Optionen ich ein oder ausschalten kann ist gut. Es wird geliefert werden und ich habe volles Vertrauen, dass dies auch so sein wird. Das ist was mir die IBM geliefert hat.

Joerg Rafflenbeul, 2017-02-25 00:16

Ja, das hatten wir doch schon:
https://vowe.net/archives/016229.html#c076736

Ich bin ein bisschen ratlos. Was willst Du uns mitteilen, was nicht schon hier oder in dem verlinkten Artikel drinsteht?

Volker Weber, 2017-02-25 01:03

Volker, vielleicht möchte ich Dir einfach sagen, dass ich Deine negativ geprägte Sichtweise auf die Connect 2017 nicht teile. Ich war da. Es war eine gute Konferenz. Mit (m)einer positiven Einstellung sehe ich damit einer rosigen - sorry pinken - und weiterhin bunten Zukunft entgegen.

Joerg Rafflenbeul, 2017-02-25 04:27

Ja, das macht Sinn. Es freut mich, dass auch das sehr sterile Moscone West dieses positive Gefühl bei Dir erzeugen konnte.

Aber jetzt ist die Party vorbei. Das gesamte ICS-Marketing Team ist entlassen, Liz hat einen neuen Job, und mit dem Zurück-ins-Büro-Programm werden viele der Leute, die Du jetzt gesehen hast, bald nicht mehr da sein.

Pink ist ein mutiger Entwurf. Es ist nicht Jasons erster mutiger Entwurf. Ich wünsche ihm, dass er ihn erfolgreich ausführen kann. Wie man sieht, hat er sich das fest vorgenommen.

https://pbs.twimg.com/media/C5R6v-qVUAAVRvN.jpg

Ganz objektiv ist Connect tatsächtlich gescheitert. Das Ziel von 4000 Teilnehmern hat IBM erst Mitte Januar auf 2500 reduziert und dann doch wieder weit verfehlt. Und die Menschen, die die Konferenz erreichen wollte, sind nicht gekommen. Dass unter diesen Umständen trotzdem eine positive Erwartung der verbliebenen Teilnehmer entstand, finde ich super.

Genieße die vier jecken Tage. Danach ist wieder Aschermittwoch. Helau! ;-) Unn fü die Hesse: ollemolloch.

Volker Weber, 2017-02-25 07:51

"Ganz objektiv" haben wir eine andere Auffassung und eine ganz anders motivierte Erwartungshaltung. Meine Erfahrungen von vor Ort und Deine Eindrücke aus der Entfernung passen leider nur teilweise zusammen. Wenn ich 50% aus Deinem Artikel raus nehme, dann passt es sogar 1:1. Der Rest macht für mich ohne Vorurteile zu schüren keinen Sinn. Zwischen uns liegen da aktuell mehr als nur eine neun (gestern) oder sechs (heute) Stunden-Zeitzonendifferenz. Und die sind ganz objektiv.

Alaaf (ich bin Düsseldorfer mit Oecher Migrationshintergrund) aus den USA .
Jörg


Joerg Rafflenbeul, 2017-02-26 19:06

Na, dann zähle mal auf, welche 50% von dem falsch sind, was ich da aufgeschrieben habe. Deine Kommentare bleiben hier stehen, so wie mein Artikel bei heise. Wir können dann ja vergleichen.

Volker Weber, 2017-02-26 19:39

Volker, netter Kontest. "falsch" oder richtig, "objektiv" oder subjektiv das sollte jeder, der vor Ort war und seine subjektive Einschätzung hat, selbst entscheiden können. Jeder der nicht da war, inkl. Dir sollte, klar sein, dass Deine mit vielen Fakten gespickte Darstellung klar subjektiv ist, meine auch.
Wenn Du es möchtest kann ich Dir gerne die gekürzte Version Deines Artikels zukommen lassen. Nichts ist hinzugefügt und auch nichts in der Reihenfolge geändert. Du kannst das dann ja gerne veröffentlichen - Dein Artikel, Deine Urheberechte - und auch gerne kommentieren. Für mich ist es damit getan. EOF

Ein abschließendes Wort: Wie Du wissen solltest, bin ich persönlich ein großer Fan Deiner kurzen, auf den Punkt gebrachten Blogposts und von allem was Du ohne einen negativen - "falsch"en wäre auch ein Wort, das statt negativen hier stehen könnt - Unterton schreibst. Vieles was Du schreibst inspiriert mich. Danke dafür. Dein Artikel zur Connect gehört leider nicht dazu. EOM

Jörg Rafflenbeul, 2017-02-27 05:27

Na, wenn jeder sein Abschlusswort sagt, dann will ich nicht kneifen:

Der Wald ist leichter zu erkennen, wenn man nicht drin steht.

Volker Weber, 2017-02-27 08:15

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