Drei Android-Smartphones

by Volker Weber

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Die Welt ist ein bisschen einfacher geworden für mich. Früher hatte ich ein halbes Dutzend verschiedene Smartphone-Betriebssysteme im Auge zu behalten. Heute sind es nur noch zwei. Damit ich nicht nur das iPhone kenne, benutze ich täglich mehrere Stunden auch ein Android-Gerät. Bisher waren das zwei: BlackBerry KEYone und Huawei P10. Jetzt ist mit dem Moto Z2 Play ein drittes dazu gekommen. Bemerkenswert beim Moto: wenn man es nur im Standby rumliegt, dann sagt es nach zwei Tagen, es habe noch Saft für sechs weitere.

Ich könnte mich nur sehr schwer für eines dieses Telefone entscheiden. Das KEYone hat die aktuellste Software und ist am dichtesten dran an Pure Android. Es greift sich am besten, das heißt man kann es sehr leicht aufnehmen und in der Hand halten. Deshalb nutze ich es gerne, um Nachrichten zu lesen. Das Hardware-Keyboard macht mich nicht schneller, wie man eigentlich meinen sollte.

Das P10 ist das mit Abstand eleganteste. Sehr zurückhaltend, ohne hervorstechende Merkmale. Die Kamera passt komplett in das dünne Gehäuse. Anders als bei den anderen beiden ist es nicht so leicht zu fühlen, ob man es richtig herum in der Hand hat. Und ich bin immer etwas besorgt, dass es mir aus der Hand fällt. Wenn ich auf dem Sofa lümmle, dann passiert das ziemlich oft, natürlich ohne Schaden. Mittlerweile nutze ich die P10-Kamera bevorzugt, weil sie gute Makro-Shots produziert.

Moto und Huawei sind bei den Security Patches hinten dran. Bei Huawei wird das wegen der umfangreichen Android-Anpassungen wohl auch nicht besser. Moto hätte die Chance. Ich warte auf die große Malware-Epidemie, bei der das Überleben stark von aktueller Software abhängt. Immerhin ist erkennbar, dass sich immer mehr Hersteller darum bemühen.

Was mich bei jedem Einschalten flasht, ist der Sperrbildschirm des P10. Huawei hat eine wunderbare Auswahl wechselnder Bilder, die mich tatsächlich den Einschaltknopf vor dem blitzschnellen Fingerabdrucksensor drücken lässt.

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