Laptop für @froileinmueller

by Volker Weber

Anna-Lena arbeitet bis Ende Oktober bei Microsoft und ich mag sie sehr. Auf Twitter fragt sie nach einem Laptop, den sie sich selbst kaufen will. Starker Favorit bei vielen Kommentatoren ist das MacBook in 12", immerhin 1499 € teuer, oder gleich das MacBook Pro für 1749 €.

Ich würde nur ca 1150 € ausgeben und habe dafür mehrere Alternativen. Dabei mache ich verschiedene Annahmen: Touchscreen (findet Anna-Lena gut), vielleicht Pen, 256 GB Speicher und (bei Windows) 8 GB RAM. Und chic sollen sie auch sein. Meine drei Favoriten sind iPad Pro 10.5, Surface Pro 4 und Lenovo Yoga 910.

MPTL2 AV2

Die meisten Menschen brauchen keinen Laptop. Ausnahme: Softwareentwicklung. Für Anna-Lena fände ich einen iPad Pro mit dem Apple Keyboard perfekt. Das ist das leichteste und kleinste Package, mit dem man noch kommod tippen kann. Und wenn man sich einen Pencil kauft, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten.

iPad Pro 10.5 256 GB 829 €
Smart Keyboard 179 €
Pencil 109 €
Gesamt 1117 € (Listenpreis)

SP4 Typecover Red AngleView V2

Etwas konservativer, ein "richtiger" PC. Ich würde das Surface Pro 4 nehmen, weil das als altes Modell viel günstiger ist als das neue Surface Pro. Auch hier wieder mit Pen, der schon dabei ist. (Als Msft-Mitarbeiterin kauft man vielleicht auch ein neues Surface Pro oder Surface Laptop günstig ein).

Microsoft Surface Pro 4 i5/8/256 mit Pen 999 € (Cyberport Sale)
Surface Pro Type Cover 132 €
Gesamt 1131 €

lenovo-yoga-910

Wenn es ein Laptop sein soll, den man wirklich auf dem Schoß nutzen will und es keinen Pen braucht, dann finde ich die Lenovo Yoga Serie sehr nett. Hier wieder wegen des Preises ein altes Modell, der Lenovo Yoga 910. Der hat nur zwei Fehler: die Kamera unten knapp über Scharnier und eine unglückliche Cursortaste neben der rechten Shift-Taste. Aber das lernt man.

Lenovo Yoga 910 i5/8/512 (Cyberport Sale)
1149 €

Alle diese Maschinen sind sehr, sehr hochwertig. Kein billiger Plastikkram und entsprechend langlebig. Wenn man keinen Touchscreen braucht, dann taugt ein MacBook Pro oder ein Lenovo Thinkpad X1 Carbon. Aber die sind gleich 50% teurer.

Das iPad-Erlebnis kann man billig nachbauen mit einem 128 GB 2017er iPad und einem Logitech Slim Folio für zusammen weniger als 600 €. Nachteile: Einfacherer Bildschirm, Pen geht nicht und die Tastaturverbindung ist per Bluetooth. Aber im Prinzip macht man damit die gleichen Dinge.

Comments

Ich bin Deiner Empfehlung nach dem X1 Carbon gefolgt und habe es nicht bereut. Nach mehr als 8 MAC-Jahren wieder ein Windows-Gerät. Es war keine Liebesheirat aber jetzt mögen wir uns. Das Gerät ist super, auch wenn das Gehäuse nach 8 Monaten schlimmer aussieht als das meines MacBook Pro nach 6 Jahren.

Auch hier gilt: Empfehlungen von vowe sind super. Danke!

Thomas Lang, 2017-09-02 11:02

Hm, scheint das ich mir das Apple Tastaturcover dann doch nochmal anschauen muss. Nach der Bestellung des iPad Pro 10.5 ist das noch das ungelöste Problem. Bisher ist ein iPad Air 2 mein täglicher Begleiter. Geschützt von einem Smart Case fliegt das einfach in den Rucksack oder die Umhängetasche, und ich muss mir keine Sorgen wegen Macken und Kratzern machen. Für die Fälle wo ich mal unterwegs eine "richtige" Tastatur brauche gibt es die Logitech Keys-To-Go. Das ist aber eher selten, primär auf längeren Reisen mit dem Risiko das Fernwartung irgendwo droht.

Für das iPad Pro 10.5 gibt es leider kein Smart Case mehr, und die 10 EUR 3rd Party Produkte auf Amazon und Co schrecken mich eher ab. Ich muss jetzt nicht zwingend was von Apple haben nur damit Apple draufsteht - vielleicht hat ja jemand eine Idee was man so als Mittelweg nehmen könnte?

Momentan tendiere ich zum Smart Case (oder Tastaturcover? aber wie gesagt, Tastatur wird eher selten benötigt), und eine Stoff-/Filzhülle wo das dann mit iPad dran reinpasst.

Daniel Meyer, 2017-09-02 11:14

Smart Keyboard schützt nicht die Rückseite, aber dort geht ein iPad niemals kaputt.

Volker Weber, 2017-09-02 11:20

Bei den MacBooks sollte man wie bei allen Apple Geräten mit einkalkulieren, dass die 50% Mehrkosten bei der Anschaffung nach 3-5 Jahren Gebrauch beim Wiederverkauf locker wieder reinkommen. In meinem Haushalt mit inzwischen 3 Generationen MacBooks erfolgreich praktiziert, halbwegs pfleglicher Umgang vorausgesetzt natürlich.

Axel Koerv, 2017-09-02 13:22

@Daniel: Ich habe auf vowe's Empfehlung hin die Logitech Tastatur für das iPad Pro beschafft und finde die einfach super für meine Zwecke. Ich mache sie sogar nur selten ab, wenn ich das iPad Pro hochkant verwende.

Was mich etwas wundert, ist dass niemand fragt, was den die wesentlichen Anwendungsszenarien sind, für die Froilein Müller sucht. Ich bin bspw. von Excel auf iOS ziemlich enttäuscht. Ich kann. Ich habe bspw. ein Sheet, in dem ich ein paar Zahlenreihen täglich verfolge (eine Spalte Datum, fünf Spalten Zahlwerte). Ein Diagramm zeigt die Zahlemreihen als Linien an. Ich kann zwar neue Werte eintragen, das Diagramm kann Kabel nicht aktualisieren, das ist einfach ein Bild.

Sollte ich hier einfach zu blöd sein, bitte klär mich jemand auf. Bei der Konfiguration von GMail mit Alias und Kalenderintegration habe ich ja auch was gelernt :-).

Ragnar Schierholz , 2017-09-02 16:29

Ich bevorzuge ein SmartCase nicht weil es am Rücken nicht kaputt geht, sondern, dass wenn man am Deckel grad noch so festhält das iPad nicht trotzdem runterfliegt. hab mir zum 10.5 so ein 10 Euro ding geholt und bin ich echt zufrieden, nachdem ich vor ein paar Generationen eigentlich eher schlechte Erfahrungen mit diesen 3rd-party Hüllen hatte.

https://www.amazon.de/JETech-Schutzhülle-Display-Leichte-Auto-Einschlaf-Schwarz/dp/B07175N8XP/

Martin Hiegl, 2017-09-03 10:18

"Die meisten Menschen brauchen keinen Laptop."

Ich auch nicht - nicht für meine tägliche Arbeit. Mein Mac mini kommt in die Jahre und ich würde sogar mit der 2017er iPad/Logitech Slim Folio Variante auskommen. Warum ich zögere? Ich bin unsicher, wie ich das Thema Datensicherung/Backup lösen soll. Bisher landet alles per "Arq" Backup verschlüsselt auf "Onedrive". Fotos und Dateien aktueller Projekte, an denen ich alltäglich arbeite, unverschlüsselt ebenfalls auf Onedrive. Dann gibt es zwei Festplatten mit "Time Machine"-Backups, eine daheim, eine liegt im Büro und wird etwa monatlich neu gesichert. Nur ausgestattet mit einem iPad müsste ich wohl auf die Platten verzichten. Aber beim Backup allein auf einen einzigen Cloudanbieter verlassen? Oder ein NAS anschaffen? Oder bei einem zweiten Cloudanbieter parallel sichern und die Kosten damit verdoppeln? Ich weiß zu wenig, um einzuschätzen, ob ich es mit meiner Datensicherung übertreibe oder ob es vielleicht eine ganz einfache Lösung gibt, die ich nicht im Blick habe. Neben dem Thema "Softwareentwicklung" also vielleicht ein weiteres Thema, das nicht nur mich von einem Leben ohne "richtiges" Laptop abhält?

Jan Pönighaus, 2017-09-05 15:32

Danke, Volker für den guten Beitrag und die Hilfe!

ich habe mir endlich heute ein Lenovo Yoga 900 Business in Gold (blingblingbling) bestellt und bin gespannt, wie es sich mir vorstellt. Sollte es nicht überzeugen, werde ich ein Surface mit Alcantara nehmen :) und entgegen aller Vermutungen gibt es für mich als (noch) Microsoft Mitarbeiterin keinen Rabatt. #Transparenz

ich halte Dich freilich auf dem Laufenden!
Liebe Grüße
@froileinmueller

Anna-Lena Müller, 2017-09-28 12:59

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