Lesen heute

by Volker Weber

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Ich habe immer die Reisenden bewundert, die sich am Flughafen ein dickes Buch kaufen und das dann auf einem Langstreckenflug auslesen. Auch ich lese Bücher in einem Zug von Anfang bis zum Ende. Aber ich bin zu unruhig beim Reisen. Ich schaue zur Beruhigung am liebsten aus dem Fenster, sowohl als Beifahrer als auch in der Bahn.

Bei Zugreisen habe ich eine Veränderung wahrgenommen. Wo früher die Pendler ein Taschenbuch griffbereit hatten, ist es heute eher ein Smartphone oder kleines Tablet. Dazwischen habe ich viele Kindles gesehen, die speziell beim Reisen große Vorteile haben. Kein schweres Papier mitschleppen und dennoch stundenlange lesen ohne an den Akku zu denken.

Wie beobachtet Ihr das heute? Wird überhaupt noch viel gelesen oder ist das durch Messaging abgelöst. Wenn lesen, dann wie? Gestern habe ich zum Beispiel gelernt, dass man mit einem Tolino Bücher aus der Bücherei ausleihen kann, was mit dem Kindle wegen seines geschlossenen Systems nicht geht.

Comments

Trotz Kindle, iPad und Co. hat sich mein Leseverhalten nicht geändert. Was das angeht, bin ich sehr altmodisch. Papier ist eben Papier und kein noch so gutes Touchdisplay kann das Gefühl und auch den Geruch von bedrucktem Papier imitieren. Ich lese viel, kaufe spontan Bücher auch am Bahnhof für die längere Zugrückfahrt und habe eine ewig lange Bücherliste zur Abarbeitung (dank vowe jetzt immerhin in Onenote). Aber all das nach wie vor mit "echten" Büchern, die hinterher auch ins stetig wachsende Bücherregal wandern. Ich will anfassen, drin blättern, von Zeit zu Zeit mal wieder lesen und verleihen können. Das Lesen am Display habe ich probiert, verliere aber schnell den Spaß. Und leere Bücherregale sehen .. nun ja ... bescheiden aus.

Tobias Vogel, 2017-12-22

Ich habe es in den letzten zehn Jahren nicht geschafft, ein Buch ganz zu lesen. Eher kurze Nachrichtenhäppchen und Artikel auf dem Handy, Tablet oder PC. Meine Aufmerksamkeitsspanne ist da erschreckend kurz (geworden)…

Auf einer längeren Reise habe ich die Kindle-App auf dem Tablet für mich entdeckt und einige Romane und Reiseführer gelesen. Entscheidender Vorteil zum Buch: wiegt nichts und kann man auch im Dunkeln lesen (das ist die Zeit, in der ich familienbedingt zu 90%) lese. Nachteil für mich: man hat am Ende kein Buch, das man sich ins Regal stellen kann - da bin ich altmodisch;)

Jetzt versuche ich es mal mit einem Kindle Paperwhite. Es müsste die Option geben, das Buch für geringen Aufpreis dann zum Ebook dazuzubestellen.

Michael Hertlein, 2017-12-22

Ich nutze den Kindle bei Urlauben, in denen meine Frau sich Zeit am Pool wünscht. Das nimmt aber irgendwie immer weiter ab - die Urlaube sind über die Jahre aktiver geworden.

Ich versuche, Woche für Wochen den Spiegel von vorne bis hinten zu lesen und nutze dazu deren App auf dem Tablet. Das c't-Abo habe ich auch digital, aber dazu komme ich nicht. Ansonsten beschränkt sich mein Presse-/Medien-Konsum mittlerweile auf ein paar News-Seiten , das was aus meinen RSS-Feeds rausfällt und Google+. Diese Dinge haben den Zeitaufwand für Zeitungen komplett verdrängt.

Und für Bücher habe ich überhaupt keine Zeit mehr, außer eben im Urlaub. Dort ist alles auf dem Kindle. Auf Papier kaufe ich nur noch Kochbücher.

Robert Dahlem, 2017-12-22

Ich bin seit der ersten Kindle-Generation eBook-Leser. Ich lese im Urlaub pro Tag ca. 350 Seiten. Muss ich die entsprechende Anzahl von Büchern mitschleppen, befindet sich der Koffer schon aufgrund der Bücher an seiner Kapazitätsgrenze.
Wenn ich beim Kindle mal die Anzahl der Bücher falsch einschätze, hab ich da zum Glück unzählbare weitere mit drauf, Lovecraft geht auch nach dem x-ten lesen noch ein (x+1)-tes Mal, während echte Bücher halt einfach nicht aus dem nichts entstehen.
Mein zweiter Haupt-Leseort ist die S-Bahn und ich hasse Eselsohren. Das ist ein Abwägen ... das (schwere) 1000-Seiten Buch dass Knicke abbekommt, wenn ich es hastig wegpacke um die Haltestelle nicht zu verpassen inklusive "Urgs, auf welcher Seite war ich nochmal?", oder das Kindle-Leichtgewicht, dass ich ungesehen in die Tasche schmeißen kann und trotzdem auf der Seite bleibt, die ich gerade gelesen habe? Tja, klarer Sieg für das Kindle.
Und falls ich doch mal im Bett lese, werde ich davon nicht gleich erschlagen...

Nina Wittich, 2017-12-22

Meine Frau und ich sind Vielleser und haben ein ganzes Spektrum an Werkzeugen:

meine Frau: Tageszeitung auf dem iPad (App der Zeitung), Bücher auf dem Kindle - wenig Bücher von Amazon, verwaltet mit Calibre
gelesen wird zuhause, in der U-Bahn

ich: alles auf dem iPad - Tageszeitung, Zeitschriften (Lufthansa ePaper) & Bücher in iBooks. Bücher über Calibre verwaltet
gelesen wird zuhause, viel im Flugzeug

Stefan Hefter, 2017-12-22

Das Gepäckproblem für den Urlaub löse ich dadurch, dass ich nicht allen Lesestoff von zu Hause mitnehme. Ich kaufe sehr gern vor Ort englischsprachige Paperbacks, die es quasi überall gibt oder auch mal was im örtlichen Antiquariat. Da ist der Verbrauch nicht ganz so groß, weil das Lesen längert dauert ;-), und es ist nicht ganz so schlimm, wenn nicht alle Bücher heimwärts im Gepäck landen.

Tobias Vogel, 2017-12-22

Auch ich unterscheide da mittlerweile deutlich. Zuhause ausschliesslich echtes Papier, auf kurzen Reisen iPad, am Pool oder Strand Kindle Paperwhite.

@Michael: "Es müsste die Option geben, das Buch für geringen Aufpreis dann zum Ebook dazuzubestellen.“ Brillante Idee!

Lutz Hildebrandt, 2017-12-22

Mja, gerade für englischsprachige Bücher hab ich den Kindle sehr zu schätzen gelernt. "Nasenpopel" oder "Gewirre" vom Englischen ins Deutsche zu übersetzen habe ich nicht im FF, aber der Kindle schon.
Ich hatte vor ner Weile ein englisches Taschenbuch in der Hand, das hat mich tatsächlich deutlich darauf aufmerksam gemacht, wie einfach das mit dem Kindle ist. Ich kam mir ein bisschen gehandicapt vor, obwohl ich recht häufig englische Bücher lese.

Nina Wittich, 2017-12-22

Auf Papier lese ich inzwischen nur noch die Wochenzeitschrift auf dem Klo, sowie hochwertigere Comics und Bücher die ich als Nachschlagewerke nutze (Kochbücher, Gartenbücher, Lexika)

Der restliche Konsum ist gen iPhone ("unterwegs"), iPad (im Bett, Café/Parkbank) und Laptop (Kantine/Abendessen) gewandert: Tageszeitung, Wochenzeitschrift, Romane, Fachbücher, Comic-Massenware.

Mit Texten in den Tageszeitungs-App gehe ich inzwischen nicht anders um, als mit Texten von anderen Websites. Bei den Tageszeitungen bin ich recht dankbar für die elektronische Form, da man nicht mehr in der U-Bahn Riesen-Papierblätter zusammenlegen muss und danach schwarze Hände hat – abgesehen vom Erscheinungstempo. Um halb Sechs morgens, im Bus, ist es noch nicht so weit her, mit den ausländischen Tageszeitungen.

Kai Pahl, 2017-12-22

Das weiterhin größte Problem der eBooks ist meiner Meinung nach die Buchpreisbindung. Und die damit hohen Kosten eines Ebooks. Das System ist hier mal wieder völlig anachronistisch und in heutiger Zeit einfach sinnlos. Wobei ich zugeben muss dass zumindest ein Problem geringer geworden ist: inzwischen kaufe ich nämlich ebooks quasi DRM frei als epub. Sie sind wohl auf den Käufer signiert, können aber problemlos auch mal an ein Familienmitglied verliehen werden.
Es gib viel Literatur die völlig ungeeignet für Ebook Reader sind. Aber klassische Romane, die gehen wirklich gut. So gut, dass selbst die >70Jährige Mutter inzwischen am Liebsten darauf liest. Auch weil man die Schrift variabel einstellen kann und es einen die Schlepperei erspart.

Roland Dressler, 2017-12-22

Als Pendler habe ich mich damals für die iPhone Plus Variante entschieden, weil der Bildschirm dann noch n Tacken grösser ist, und ich mir so über Kindle-App Lesestoff reinziehen kann.

Smartphones von heute sind wirklich das ultimative Pendler-Tool. Lesen, Musik hören, Podcasts, Kommunikation...

Manchmal empfinde ich die Dinger immer noch als Wunderwerk.

Frank Quednau, 2017-12-22

Romane lese ich mittlerweile komplett auf dem Kindle Paperwhite, sehe ich als unschlagbar an. Alle Transportprobleme in ÖPNV und auf Reisen mit einem Schlag gelöst und das auch noch mit hohem Lesekomfort.

Man muss aber auch erkennen, dass ein Kindle überwiegend für Text geeignet ist.

Interessanterweise tippe ich das in unserem Wohnzimmer, dessen Wände gefüllt sind mit Büchern, Schallplatten und Cds. Alles wird kaum noch zum Konsum verwendet, aber immer noch die schönste Tapete der Welt.

Köbe Thorsten, 2017-12-22

Ich lese nur noch selten auf Papier. Selbst den Kindle habe ich zu selten dabei um ihn gut nutzen zu können.
Eigentlich lese ich alles auf dem Smartphone, weil es mir bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Möglichkeit zum Weiterlesen gibt.
Aber ich hätte wie Herr Hertlein schreibt so manches Buch gerne zusätzlich im Regal stehen. Am liebsten wäre es mir, wenn man zum Buch aus Papier eine Lizenz für das zugehörige E-Book dazu bekäme.
Das wäre perfekt.

Michael Jäckel, 2017-12-22

Kindle (u.ä.) für die Buchlektüre ist nix für mich. Hab's einige Monate getestet. Das Handling solcher Geräte, vor allem das Lesen langer Texte via Bildschirm liegt mir einfach nicht. Ich bleibe - soweit möglich - beim Buch.
Zeitungen gerne auch auszugsweise online, sonst bin ich Immer noch treuer Abonnent gedruckten Papiers, inkl. der erstklassigen Sonntags-FAZ, zum Ärger meiner teils umweltbewußte(re)n, erwachsenen Kinder, die fast nur noch digital unterwegs sind. Aber über "richtige Bücher" z.B. zu Weihnachten freuen sie sich dann doch!
Kürzere Texte, Zeitungsbeiträge, Websites usw. online/digital sind kein Problem. Hat aber nichts mit der verfügbaren intellektuellen Kapazität zu tun :)

Stephan Perthes, 2017-12-22

Besonders absurd wird es, wenn man die Bücher mit dem Tolino nur zeitlich befristet ausleihen kann und sie danach an andere verliehen sind, wie es bei echten Büchern der Fall ist. Genau das habe ich beim Tolino meiner Frau erlebt.

Karsten Lehmann, 2017-12-22

Tolino mit Onleihe ist, wenn man über die vielen digitalen Absurditäten hinwegsieht, ziemlich toll. Damit lese ich ganze Bücherstapel im Urlaub weg. Macht natürlich nur Spaß, wenn die Bücherei vor Ort auch einen nennenswerten Bestand in der Onleihe hat. Wenn dem so ist, dann lohnt sich das, denn es kostet fast nichts.

Sven Dietrich , 2017-12-22

Lieblingsautoren immer noch auf Papier. Ansonsten Tolino.
War als das alles aufkam sehr skeptisch und habe mir dann für den ersten großen Urlaub einen von Freunden ausgeliehen.
Und noch im Urlaub selbst einen Tolino Shine bestellt.

Besonders im Urlaub lese ich unglaublich viel, alleine die 38 Bücher die es in letzten 14 Tagen Fuerteventura waren hätten mein Freigepäck sonst derbe ausgereizt.

Christopher Schmidt, 2017-12-22

Man kann uns für altmodisch halten.

Meine Frau holt sich Bücher in der Stadtbibliothek, oder kauft sie. Im Kindle noch 2 Seiten lesen vor dem schlafen, meine Frau, undenkbar.

Ich bekenne, ich lese Spiegel Online etc. neben ein paar anderen technischen Online-Seiten. Aber da unsere Tageszeitung die Sonntagsausgabe eingestellt hat, bleibt die gedruckte Ausgabe mein Sonntagsvergnügen. Nach 2 Stunden wandert die dann auf den Receyclingstapel für meinen 87-jährigen Vater in Zweitverwertung. Der gibt sie dann seinem Nachbarn. Zeit und Aktualität spielen da keine Rolle mehr :-)

Beim Frühstück lesen wir die Teile der Tageszeitung im Wechsel. Jeden Tag immer wieder interessant, welche Artikel meine Frau und welche ich registriere. "Hast Du gelesen..." - "Äh, nö, wo?".

Und...

...in die Zeitung von heute packt man morgen den Fisch - oder den Biomüll.

Mit meinem Sohn diskutiere ich seit ein paar Tagen über Kryptowährungen und Blockchains und trotzdem gehört ein gedrucktes Buch unter den Baum.

Für logistische Stapelverarbeitung fehlt mir die Zeit, so oft bin ich nicht im Urlaub.

Frohe Weihnachten.

Hubertus Amann, 2017-12-22

Am Anfang war ich vom Kindle und eBooks begeistert, inzwischen lese ich mit der Kindle App nur noch sehr selten Ex-und-Hop-Fachliteratur auf dem Tablett. Das sind Bücher oder Guides, die ich nur einmal brauche, um mir einen Überblick zu verschaffen oder ein Problem zu lösen. So was wie "Git für Dummies" oder "Alles Neue in HTML5".

Warum?

- Um Themen wirklich zu durchdringen, ist das Buch besser geeignet. Zum Notizen machen, zum Querblättern, zum Post-its einkleben, zum aufgeschlagen auf dem Nachtisch liegen lassen.

- In der Kindle App habe ich nur den Überblick über die vorhandene Literatur wenn ich ihn benutze und jedes Mal drin rumscrolle. Das ist nicht zu vergleichen mit einem Bücherregal, bei dem mein Blick bei jeder Benutzung über die Buchrücken schweift. Ich habe einige Bücher doppelt gekauft, weil ich ein bestimmtes Buch nicht im Regal gefunden hatte und vergaß, dass es auf dem Kindle war.

- Kindle-Bücher kann man nicht rumzeigen, ausleihen, sie sind nicht geeignet, um sie mit leuchtenden Augen hervorzuholen und mit anderen darüber zu kommunizieren.

- Kindle macht keinen Spaß.

Lucius Bobikiewicz, 2017-12-22

Wir haben neulich "84, Charing Cross Road" https://en.wikipedia.org/wiki/84,_Charing_Cross_Road von Helene Hanff als Hörbuch gehört. Ein wunderbares Buch über Bücher. Empfehlenswert.

Sie hat einen interessanten Umgang mit Büchern:
Sie leiht Bücher in der Bücherei und kauft sich die guten Bücher danach um diese noch einmal zu lesen und selbst zu besitzen.

Das könnte man auch gut in unsere Zeit übersetzen: nachdem ich ein besonders schönes Buch nur digital gelesen habe, kaufe ich es noch einmal "richtig"

Ansonsten bei mir viel Kindle Voyage. Die Bücherregale sind voll und vieles von dem was ich lese, brauche ich nicht auf Papier. Auf dem iPhone und iPad lese ich nicht mehr. Im Urlaub ist der Kindle unschlagbar, ich brauche jetzt zwei Koffer weniger :-)

Ole Saalmann, 2017-12-22

Klasse Kommentare mit einer sehr großen Bandbreite und vielen Usecases, die ich persönlich alle gut verstehe.

Ich dachte immer, Kindle wäre nichts für mich. Wir sind in der Familie alle Leseratten und es geht wenig über ein echtes Buch. Das hat sich geändert, als ich mal bei einem Heise Event einen Kindle gewonnen hatte - Volker könnte sich erinnern 🤗

Ich lese sehr viel und gerne, mittlerweile aufgrund Familie und Arbeit viel nachts. Ansonsten unterwegs. Ich bin fest im Kindle Universum, entweder Voyage (der Oasis ging zurück, taugte mir vom Gleichgewicht nicht) oder die App am Smartphone.

Das Kindle unlimited Abo macht es mir leicht, in der Regel englische Literatur zu lesen. Mittlerweile bin ich so daran gewöhnt, dass ich Kindle einen echten Buch vorziehe, so lange es nur um Text geht. Anatomie Bücher allerdings oder schöne Atlanten sind unschlagbar auf Papier. Das sind aber Ausnahmen, die tägliche Last tragen Kindle und Smartphone.

Die täglichen Informationen für Arbeit und Interessen sind in feedly und werden auf beliebigem Glas konsumiert, was gerade passt.

Hubert Stettner , 2017-12-22

Ich lese seit Jahren fast nur noch digital: Zeitungen und diverse Zeitschriften auf dem iPad mini (ist deutlich leichter als das normale iPad aber der Bildschirm ist groß genug und hat eine ordentliche Auflösung) und Bücher je nach Umgebung auf dem Kindle oder auf dem iPad mit der Kindle-App. Wenn man in den schönen Jahreszeiten draußen lesen möchte, ist der Kindle auf Grund der Display-Technologie einfach unschlagbar. Amazon synchronisiert auch die Bücher, so dass man ein Buch auf mehreren Geräten ziemlich ruckfrei lesen kann.

Das Tolle an eBooks ist auch, dass die Geräte nicht schwerer werden, wenn man sich so nach und nach viele Bücher herunterlädt ;-).

Btw: Amazon hat auch jede Menge kostenloser Klassiker im Programm. Die machen da keine große Werbung mit, weil es damit nichts zu verdienen gibt, aber es lohnt sich schon, da mal herumzusuchen. Auf diese Weise habe ich meine humanistische Bildung (ich weiß, das ist altmodisch) immer wieder einmal aufgepeppt.

Kurt Glasner, 2017-12-22

Kindle. Beide Varianten - Voyage (z.Zt.) für Kindle Bücher, Fire HD für die App von O’Reilly und das dazugehörige Safari-Online Abo.

Sohn ist ”VIP Kunde” der Bibliotek. Für die Bücher die es fort nicht gibt Kindle und Zugang zu einem schwedischen ebook-Shop, der auch Bücher an den Kindle schickt (via Kindle eMail-Adresse.

Federico Hernandez, 2017-12-22

Ich hab den Tolino Shine 4HD. Tolino wegen Onleihe. Den E-Reader nehme ich mit in den Urlaub oder auf Reisen mit kleinem Gepäck. Mehrheitlich lese ich aber normale, gedruckte Bücher auf Papier. Meistens zwei bis drei parallel, ich komme aber nicht mehr so voran wie früher. Abends nach einem Tag Bildschirmarbeit bin ich oft zu augenmüde oder insgesamt zu kaputt, um noch länger zu lesen.

Thomas Cloer, 2017-12-22

Bücher sind bei mir generell eher eBooks. Die lese am liebsten auf dem iPhone. Tolles Display, kann ich bequem in allen Lebenslagen in einer Hand halten und umblättern. Clients für eBooks sind Kindle App und iBooks. Weiße Schrift auf schwarz.
Mir gefallen beide Apps, ich habe ehrlicherweise bisher keine gefunden, die mir besser gefällt (Tipps?).
Ich habe nichts gegen Kindle und die Verwaltung über Calibre erscheint mir vergleichsweise umständlich. Verpasse ich dabei (bei Calibre) etwas?

Ich bin großer Fan von Modellen, bei denen ich das eBook für einen geringen Aufpreis zur Druckausgabe bekomme. Buch zum Lesen, Blättern, Stöbern und eBook zum Suchen und unterwegs weiterlesen. Da lese ich das eBook meist in iBooks.

Für den Urlaub habe ich einen Kindle Paperwhite.
PDF generell und im spezielle wissenschaftliche Artikel sowie die c‘t lese ich auf dem iPad, seltener eBooks.
Auf iPad und iPhone gerne die App der drei Zeitungen die ich unregelmäßig lese.
Ansonsten News Seiten auf Handy oder iPad.

Tobias Hauser, 2017-12-22

Ich lese Bücher fast ausschließlich auf dem Kindle Paperwhite. Damit kann ich auch problemlos noch im Bett lesen, ohne dass es meine Frau stört. Sobald mir die Augen zufallen klappe ich ihn zu und lege ihn zur Seite.
Im Urlaub muss ich keine Kilos an Papier mehr mitschleppen. Und geht mir der Lesestoff aus ist dank "3G" auch am Strand direkt Nachschub gekauft.
Als Papierbücher kaufe ich nur noch "Coffee Table Books" und gelegentlich Fachbücher. Wobei ich bei den Fachbüchern fast immer zum Bundle greife oder das Ebook separat erwerbe. O'reilly z.B. hat einem das bis vor Kurzem noch sehr leicht gemacht. Außerdem habe ich noch eine Safari Subscription...

Der Tolino ist keine Option. Meine bevorzugten Bücher sind in den Tolino Stores teilweise nicht verfügbar oder deutlich teurer. "Onleihe" ist für das was ich lese auch komplett nutzlos.

Andreas Pfau, 2017-12-22

Ich vermeide Papier, wo ich kann. Im Büro ist das zu nahezu 100% möglich, nur wenige Prozesse wurden noch physische Dokumente. Und auf dem Tablet geht das Korrekturlesen bzw. Kommentieren für meine Beste sogar besser als auf Papier: Formfaktor und Stift lassen die Unterschiede verschwunden und die Digitalisierung der Kommentare zwecks Rückmeldung entfällt.

Privat habe ich ein Wochenblatt und die lokale Tageszeitung im digitalen Abo, die Tageszeitung zusätzlich zur Papierausgabe - aufgrund des LWAF (localized wife acceptance factor). Und bei Buchen überwiegt für mich der Gewichts- und Dursuchbarkeitsvorteil, letzteres finde ich insbesondere bei Sachbüchern extrem hilfreich, die bei mir mehr als zwei Drittel ausmachen.

In der Beobachtung anderer sehe ich das ähnlich. Digital ist da im Vormarsch. Manche lesen in der Tat weniger und sind eher mit Messengern beschäftigt oder schauen Filme. Was sich mancherorts offenbar massiv geändert hat, ist das Lernen - was ich da teilweise sehe, wie Schüler und Studenten bspw. im Zug arbeiten, da sind schon Welten zwischen heute und vor 20 Jahren. Die Tochter eines Kollegen hat gerade angefangen, studiert etwas Technisches (ich meine es war Maschbau) und die wir reizt die Featured von Nebo, OneNote. et al ziemlich aus (bspw. Formeln in handschriftlichen Vorlesungsmitschriften).

Ragnar Schierholz, 2017-12-23

Zwischen Diplom und Promotion lagen bei mir ca. 10 Jahre. Was sich in dieser Zeit getan hat ist sagenhaft. Die Möglichkeiten, die Studierende heute haben sind beinahe unglaublich viel mächtiger. War man früher an die lokale Bib gebunden und evtl. noch Fernleihe, alles nach Katalogsuche etc ist heute alles so viel effizienter. Wiss. Artikel direkt aus dem Webkatalog verlinkt. Möglichkeiten, PDFs abzulegen und zu durchsuchen. Online Dagenbanken, Medien. Die Paywalls der Verlage sind das einzige Hindernis zu noch mehr Vernetzung.
Mit Tablets, die wie iPad Pro und Surface Pro sehr gute Stifte bieten ist Papier eigentlich nur noch für einen Wohlfühlfaktor nötig.
Alleine was sich in den Jahren der Diss geändert hat. Zu Beginn fielen noch Berge an kopierten Artikeln an. Gegen Ende waren die obsolet und damit die 3 80er Billy Regale, die ich damals gekauft habe.

Tobias Hauser, 2017-12-23

Gilt ähnlich auch für mich:

- Ich liebe handwerklich gut gemachte Bücher ( Typo, Verarbeitung), die man auch gerne mal aus dem Regal herausnimmt und mit Genuss anschaut/liest.

alles andere ist mit iDevices, Calibre etc. sehr viel einfacher zu katalogisieren und auf jedwedem Gerät zu lesen. Hatte meine ct kürzlich wieder zusätzlich auf Papier bestellt, nur um sie jeweils 2 Tage nach Erhalt ungelesen in die Tonne zu kloppen. Bestell ich wieder ab.

Paperbacks und sonstige Feld- Wald und Wiesenbücher sehe ich nicht gerne im Regal. Sonntags gerne mal eine gut gemachte FAS wenn die Themen interessant sind bzw. Zeit und Lust zum Lesen da ist, ansonsten hier und da mal eine gedruckte ZEIT, that‘s it.

Bernd Hofmann, 2017-12-23

Das Problem am Tolino ist, dass er viel zu spät kam.
Als meine Frau ihren ersten Kindle bekam, gab es als Alternative nur eBook-Reader, die man am PC per USB-Kabel mit Büchern bespielen musste. Im Falle von kopiergeschützten Büchern dann auch noch mit einer unsäglichen Adobe-Software mit notwendigem Adobe Account. Da war der Kindle mit direkter Anbindung an Amazon per WLAN die bessere Lösung.

Am Anfang war meine Frau noch skeptisch und hat auch öfter mal noch gedruckte Bücher gekauft. Mittlerweile schätzt sie aber das geringe Gewicht und die integrierte Beleuchtung (Kindle Paperwhite) für das Lesen in der Nacht. Sie hat mittlerweile auch ein Kindle Unlimited Abo.

Nur die Tageszeitung kommt noch in Papierform. Die ist für das Lesen zu zweit einfach praktischer als eine iPad App.

Manfred Wiktorin, 2017-12-23

Toller Thread!

Ich lese berufsbedingt viele Artikel zu Technologie, Gesellschaft auf deutsch und englisch. Das alles findet auf dem Bildschirm statt und via Apps udn Webseiten. Zusätzlich habe ich guten Audio Content zum Laufen entdeckt. Das ist zum einen die tolle Audio App des Economist die ich sehr empfehlen kann sowie einige andere Podcasts.

Vor einigen Jahren habe ich festgestellt, dass Bücher lessen sehr zu meinem Wohlbefinden beiträgt. Da ich viel am Bildschrim arbeite lese ich gerne offline. Papier und Post Its für Notizen. Oldschool.

Tolle Vorschläge zu neuen Büchern speichere ich in OneNote und meine Notizen zu gelesenen Büchern ebenfalls. Das funktioniert prima. In meinem Team haben wir eine Tradition eingeführt: Wer Geburtstag hat, der bekommt einBuch on uns geschenkt und wir besprechen weches Buch der Person gefallen könnte.

Ben Lampe, 2017-12-23

Für den Urlaub habe ich mir nach langem Abwägen einen tolino shine2HD zugelegt, weil man den als USB-Massenspeicher überall befüllen kann und mir das matte, griffige Gehäuse gefällt. Im täglichen Gebrauch kommen iPhone und/oder iPad zum Einsatz. Datenquellen sind DRM-freie ebooks (meist englischsprachig) und RSS-Feeds. Für Noitzen habe ich ein klassisches Notizbuch.

Martin Loeschner, 2017-12-28

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