Noch so ein Preiskampf :: Google Home Mini vs Amazon Echo Dot

by Volker Weber

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Wie schon bei den Musikdiensten suchen die Giganten neue Kunden. Und das geht am einfachsten über kleine Einstiegspreise. Das erste Gerät bestimmt wahrscheinlich die längerfristige Wahl. Sowohl Google als auch Amazon boten die einfachsten Smartspeaker für knapp 60 Euro an, bevor der Preiskampf los ging. Amazon bot "nur für kurze Zeit" den Echo Dot für 35 € an, Google ging auf 33 €. Nun legt Amazon noch mal nach und verlangt nur noch 30 €, selbstverständlich mit Versand.

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Für Android-Anwender ist die Sache eigentlich klar. Dort liefert man ohnehin schon alle Daten bei Google ab, da macht sich der Google Assistant nur frei vom Smartphone. Mir persönlich ist Alexa und damit der Echo Dot näher, vor allem, weil er jetzt schon mit Sonos spielt. Und dort wiederum auch mit Spotify. Dreißig Euro ist bei mir so eine Schwelle, bei der ich überlege, mir noch mehr davon zu kaufen. Bisher habe ich ein Sonos One und ein Echo Dot. Und manchmal muss ich was fragen, bin aber zu weit weg.

Man kann die Biester übrigens ausschalten. Beim Echo Dot seht Ihr eine Taste mit durchgestrichenem Mikrofon. Drückt man die, leuchter der Ring rot und der Echo Dot gibt Ruhe. Ist ein Google Home oder ein Amazon Echo an, dann versucht er sein Wakeword zu finden. Dazu nehmen die Mikrofone eine Endlosschleife auf, in der sie das Wort suchen. Die überschreibt sich ständig selbst. Erst wenn der Speaker sein "OK Google" oder "Alexa" gehört hat, übermittelt er den Audiostream ans Backend. Wer jemand im Haushalt hat, der Alexa heißt, kann eins von drei anderen Wörter wählen: Amazon, Echo oder Computer. "Computer" fand ist sehr cool, das hatte was von Star Trek. Aber es war doch zu "nervös" und hatte zu viele False Positives. Diese Wakeword-Erkennung passiert lokal auf der eigenen Hardware, inklusive der nötigen Aufbereitung des Audio-Signals. Es ist absoult faszinierend, auf welche Entfernung die das hinbekommen. Sonos übrigens zunächst nicht, aber seit dem letzten Update kann der Sonos One das auch ganz gut.

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Kürzlich im Elektronik-Einzelhandel: zwei ca. Sechsjährige zu den Alexa-Ausstellungsstücken: "Alexa, Selbstzerstörung!"

Herrlich!!!

Ragnar Schierholz, 2017-12-30

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