Fataler Konstruktionsfehler im besonderen elektronischen Anwaltspostfach

by Volker Weber

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Markus Drenger und Felix Rohrbach vom Chaos Darmstadt haben ihre Erkenntnisse zum beA am Dienstagabend an der TU Darmstadt erneut präsentiert. Und es sieht ganz danach aus, dass die Client-Software einen irreparablen Konstruktionsfehler hat.

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Comments

Auch diesen Vortrag von Markus Drenger und Felix Rohrbach nehmen einige zum Anlaß, die Boten mit den schlechten Nachrichten aufknüpfen zu wollen. Die hätten nämlich mit der Offenlegung quasi den digitalen Fortschritt verhindert.

Wie wenig viele Anwaltskolleginnen und -kollegen verstehen, welchen unglaublichen Rotz uns da eine berufsständische Organisation ins Nest gelegt hat, ist manchmal kaum zu glauben.

Nils Michael Becker, 2018-01-17

Ja, das haben die beiden auch thematisiert. Es ist sehr schwierig, Juristen über so ein Problem zu informieren. Der CCC bietet sich da als Proxy an, hinter dem man sich anonym verstecken kann.

Volker Weber, 2018-01-17

Das wundert mich, ist es doch die Kernkompetenz von solchen Leuten, Abhängigkeiten und Root Causes zu verstehen. Das hat eigentlich absolut nichts mit Technik zu tun.

Hubert Stettner , 2018-01-17

Das stimmt, Hubert. Ich lerne gerade, wie steil die Lernkurve für viele Menschen in meiner Branche ist und welche Kräfte die Hoffnung mobilisiert, diese Lernkurve vielleicht vermeiden zu können. Ich denke: Man darf da auch auf andere Lernkurven zurückschließen.

Nils Michael Becker, 2018-01-18

Das ist doch kein tatsächliches Verdtändnisproblem. Das ist eine klassische Chefetagen-Entscheidung gewesen. Der Dämpfer beA hat Fährt aufgenommen und ist nur noch sehr sehr schwer anzuhalten.

Johannes Matzke , 2018-01-18

Sieht man gerne... statt auf dem Markt zu schauen, was es gibt, definiert man Anforderungen, schreibt aus, zahlt viel Geld und hat eine "Lösung" "an der Backe" die man komplett selbst unterhalten muss und für die man auch komplett selbst gerade stehen muss.
Wer die Lösung definiert, ausschreibt und sich ENTSCHEIDET ist der ENTSCHEIDENDE und damit Verantwortlich.
Ich glaube oftmals wäre uns gedient, wenn man schaut, was es an Lösungen gibt und dann lieber darauf hin denkt, wie eine Regelung oder ein Gesetz aussehen muss, damit diese Lösung passt.
Weniger ist hier oftmals mehr.

Jürgen Sting, 2018-01-20

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