Erzähl mir nicht, das geht nicht

by Volker Weber

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Warum Ihr iPad Pro-Experiment? Ich sehe viele in meinem Umfeld, die sich am iPad Pro versucht haben. Für (fast) keinen wurde es eine Standalone-Lösung und dann meistens doch einfach nur ein weiteres Gerät.

Warum? Ich habe eigentlich gar nicht lange darüber nachgedacht, warum ich das mache. Es mag daran liegen, dass ich mich nicht gerne einer bequemen Mehrheitsmeinung anschließe.

Eigentlich ging mir das bei Surface Pro genauso. Ich war mindestens zehn Jahre Mac-User. Windows XP, Windows Vista und auch Windows 7, das war für mich Vergangenheit. Windows Phone fand ich aufregend, Windows 8 auch, aber mit Windows 8.1 war der Traum vorbei. Windows konnte sich einfach nicht von der Vergangenheit lösen. Die hatte ich mit Windows 2000 Pro hinter mir gelassen.

Und dann kam Microsoft mit Windows 10, mit sexy Hardware. Nicht alles gelang auf Anhieb. Wie immer bei Microsoft war die dritte Generation brauchbar, die vierte begehrenswert. Und ich habe den Sprung gewagt. Das war anfangs schwierig. Langjährige Leser kennen "WaaH": Windows as a Hobby. Aber dann der Durchbruch. Seit zwei Jahren läuft Surface Pro ohne ernsthafte Mucken. Updates werden nachts eingespielt, meine Arbeitsabläufe sitzen, alles hat seinen Platz.

iPad war in Vergessenheit geraten. Die Scheffin hat darauf ihre Zeitschriften gelesen oder Netflix geschaut, aber mein Leben fand eigentlich nur noch auf Surface Pro statt. Das aber entspricht nicht der gelebten Realität in vielen Familien. Jeder hat sein Smartphone und der Haushalt hat für Gröberes ein iPad. Ich kennen viele Haushalte, die haben schlicht keinen PC mehr. Das sind auch die Haushalte, die mich nie darum bitten, dass ich ihnen irgendwas richte.

Dann kam Apple mit diesem sensationellen neuen iPad Pro. Den braucht absolut niemand, der iPad so nutzt wie wir in den letzten Jahren. Der "normale" aktuelle iPad hat mehr Power als unser zwei Jahre alter iPad Pro 9.7. Ja, das Display ist ein bisschen lahmer, aber das sieht man kaum.

Und wie bei Surface habe ich wieder eine Herausforderung. Bei Surface hieß es auch: tolle Hardware, schlechte Software. Im Wesentlichen die Aussage aller Kurzreviews des iPad Pro. Und ich kann das absolut nicht leiden, wenn Techies eine Woche lang die Reifen kicken und dann meinen, ihr Urteil gilt für alle.

Ich glaube schon lange, dass wir einfachere Computer brauchen. Deshalb mochte ich Surface RT, deshalb würde mir auch ein Gerät mit Chrome OS (aber ohne Google) gefallen. Oder eben ein iPad.

Das iPad Pro 12.9 hat für mich alle Hardware-Probleme gelöst Der Bildschirm hat die für mich perfekte Größe, die Tastatur ist keine wackelige Angelegenheit, ein einziger USB-C Adapter bietet mir alle Anschlüsse, die ich unterwegs brauche. Das Ladegerät ist klein und leicht; es verschwindet mit ein paar kurzen Kabeln in jeder Tasche, auch der Jackentasche.

Seit Samstag habe ich endlich ein Kabel mit Lightning und USB-C. Einmal iPhone angehängt und aus der riesigen iPad-Batterie aufgetankt. Dabei ruckzuck mehr als 10.000 Fotos aus meiner Camera Roll importiert. Das fluppt alles ganz einfach.

Texte schreiben konnte ich auf dem iPad immer schon. Bildverarbeitung mit Affinity Photo lerne ich noch. PDFs kann ich dank eines Tipps von Ole nun perfekt in PDF Expert bearbeiten. Uploads von Fotos auf vowe.net mache ich mit einem Shortcut, ebenso wie die Umrandung von Screenshots. Selbst das File Management, für viele die Achillesferse des iPads, habe ich mittlerweile gelöst.

Wir sind wieder mal an einem Punkt, an dem wir schon mal waren. Das Retina-Macbook konnte auch niemand brauchen, der in der Huschebahn gerne DVDs guckt. Wer käme heute noch auf die Idee, einen Koffer voll Plastikhüllen mitzunehmen? So ein iPad Pro gibt es mit bis zu 1 TB. Da kannst Du soviel Netflix-Serien drauf tanken, dass Du einen ganzen Urlaub lang nicht mehr aus dem Bett kommst. Kann keine externe Festplatte? Big Deal. DVDs kann es auch nicht.

Erzähl mir also nicht, ich kann mit dem iPad Pro nicht arbeiten. Vor allem dann nicht, wenn Du eigentlich nur eMail, Telcos und Powerpoint machst.

Comments

Ich liebe Deine direkte und offene Art. Messerscharf analysiert, offen für Neues! So muss das sein!
Weiter so!

Markus Dierker, 2018-11-19

Ich finde Deinen Ansatz wirklich bewundernswert!
Allerdings benötigt es wohl eine ganze Menge Energie und vor allem eine Menge Zeit ein iPad Pro Profi zu werden.
Das erinnert mich an einen irgendwo gelesenen Beitrag vor einigen Tagen. Inhalt sinngemäss:
Ein Fahrrad ist in der Stadt das schnellste Fortbewegungsmittel. Jedenfalls sofern man ein Fahrradkurier und somit entsprechend konditioniert und ortskundig ist!

Christoph spitz, 2018-11-19

Danke, Markus.

Christoph, der Aufwand besteht darin, sich alte Angewohnheiten abzugewöhnen. Beispiel: Windows hat Laufwerke, man macht viel mit Dateien rum. Rechnung als Anhang lösen, in Verzeichnis verschieben. Beim iPad drücke ich Share, dann das Ziel, fertig. Wenn das Ziel ein Shortcut ist, kann der mehrere Sachen machen, etwa ausdrucken, ablegen etc. Das ist dann schon ziemlich fortgeschritten.

Volker Weber, 2018-11-19

Sehr guter Beitrag, aber ob Du mit dem iPad arbeiten kannst, kannst auch nur Du beurteilen. Ich kann's nicht, aber nicht weil es nicht geht, sondern weil ich es nicht will.

Karl Heindel, 2018-11-19

Ich nutze derzeit noch ein iPad Pro 10,5" mit Logitech K380 Tastatur & Pen. Mit Office 365 und OneDrive ist das meine Arbeitsausstattung an typischen Meeting und Präsentationsarbeitstagen. Mein "klassiches" Arbeitsgerät ist ein Surface Pro 4. Das nutze ich derzeit aber nicht zum Medien und Inhalte konsumieren, da es mir zu träge ist im Vergleich zum iPad. Somit versuche ich immer mehr Dinge auf das iPad zu verlagern.

Marco Schirmer, 2018-11-19

Ich bin schon gespannt auf deine Erlebnisse, auch wenn unser Nutzungsprofil wohl nicht sehr ähnlich ist. Aber ich finde es spannend weil ich denke es könnte eine geniale Kombination in Zukunft - für mich - sein ein leichtes iPad Pro unterwegs zu nutzen für e-Mail, ein wenig Office, und Web (quasi alles, was ich heute unterwegs brauche) und dann im Büro einfach ein Desktop-Linux fürs Entwickeln zu verwenden statt einem Mac (sofern man nicht XCode braucht). Das könnte für mich Sinn machen; denn auf dem iPad gibts auch viele der Tools die ich vom Mac lieb gewonnen habe und die es auch auf Surface nicht gibt, ich aber auf dem Desktop eigentlich eh nicht brauche, sondern unterwegs.

Gerhard Poul, 2018-11-19

Zwei Dinge:

1.) "Der iPad"
Also ein maskulines iPad. Ich bin beim lesen darüber gestolpert, weil das iPad für mich geschlechtslos ist. Gibt es einen früheren Artikel in dem erklärt wird, warum wir auf dieser Seite männliche iPads haben?

2.) Umstellung
Mir ging es bei der Vorstellung genau so, die Hardware, der neue Anschluss, das neue Cover die Verbesserungen beim Stift. Das hatte auf mich erstmals den Eindruck eines ernsthaften Arbeitsgeräts.
Ich habe die kleine Variante gekauft. Und ja, wenn man das iPad als primäres Arbeitsgerät nutzt dann sollte die Wahl auf das grosse fallen. Ich habe aber entschieden beim kleinen zu bleiben, denn das iPad eignet sich für mich noch nicht als primäres gerät... ich nutze es aber täglich für produktive Arbeit und bin der Meinung dass die "Probleme" in der Software liegen, also durch ein Update behoben werden können.

Ich hatte dazu auch schonmal auf Twitter auf einen Tweet geantwortet, hier nun was meiner Meinung noch fehlt.

Grundsätzlich unterstelle ich, dass in iOS nunmehr 10 Jahre Entwicklung geflossen sind. Entwicklungszeit eines der wertvollsten Unternehmen der Welt und des Marktführers. Da ist dann der Unterbau der von OsX bzw. von Nextstep ausgeborgt wurde nicht mit einberechnet. Mac OS war nach 10 Jahren deutlich weiter, ich möchte das an einigen Beispielen illustrieren:

- Wenn die Suche oder ein Browser mit angeschlossener Tastatur geöffnet wird, dann wird der Cursor nicht auf das einzige Eingabefeld gesetzt. Stattdessen darf man das Feld mit der Hand auswählen.

- Während man am PC zwei Eingabegeräte hat (Maus/Tastatur) deren Eingaben parallel interpretiert werden, kann ich das iPad meist nur mit einem Finger steuern. Viele Eingaben muss ich daher nacheinander tätigen, was dem Arbeitsfluss nicht entgegenkommt.

- Das Dateimanagement ist unvollständig. Ich gebe zu, ich komme mit der Files App ganz gut klar, aber die Möglichkeiten Zusatzinformationen einzublenden, schnell die Sortierung, Gruppierung oder Gliederungsansicht im Finder zu ändern ist einfach hilfreich. In der files App kann ich die Sortierung zwar ändern, aber irgendwie wirkt das alles einfach zu umständlich und unübersichtlich. Ich bin fest der Meinung Apple wollte vor ein paar Jahren von den Dateisystemen für Anwender weg, hat das aber nicht bis zum Ende gedacht bzw. eine Baustelle hinterlassen.

- Die Monitorunterstützung ist sehr rudimentär. Schwarze Rahmen beim spiegeln des Bildes auf einen Monitor müssten 2018 eigentlich nicht mehr sein. Ich würde mir die Peinlichkeit ersparen, eine Präsentation auf einem 19:6 Grossbildschirm im Besprechungsraum beim Kunden zu halten, bei der das Bild in schwarzen Balken eingerahmt ist. Der Verweis, dass die Anwendung das Bildverhältnis selbst wählen kann finde ich schwach, es scheint als wäre man einfach noch nicht dazu gekommen das vernünftig ins OS einzubauen.

Das sind kleine Baustellen die sehr leicht durch ein Update zu fixen sind. Die Evolution von iOS zu einem für Tablets geeigneten OS hat erst im letzten Jahr richtig begonnen und ist offensichtlich noch nicht abgeschlossen. Ich erwarte für 2019 auf jeden Fall eine Update, dass das iPad deutlich aufwerten wird.

Die Hardware wäre es in jedem Fall wert bessere Unterstützung vom OS zu erhalten.

Dominique Roller, 2018-11-19

Ich mache inzwischen auch viel auf dem ipad, sogar ein Großteil meines beruflichen workflows kann ich damit erledigen (Jira/Confluence). Unterwegs super, Medienmaschine und Notizblock (GoodNotes).
Für den privaten Gebrauch komme ich immer wieder aufs MacBook zurück - zum einen weil ich keine Tastatur fürs ipad besitze, zum anderen gibt es noch eine erkleckliche Anzahl an Apps, die es für das ipad nicht oder nur in einer kastrierten Version gibt: ich nenne nur mal Steuererklärung und Banking. Die Steuererklärung könnte natürlich auf einem ipad super erledigt werden, wenn bei den Behörden mal per Gesetz ein Zwang zur Nutzerfreundlichkeit durchgesetzt werden sollte. Ein Bankingprogramm wie MoneyMoney fehlt mir schlicht fürs ipad - das hantieren mit x verschiedenen Apps der jeweiligen Banken ist unbefriedigend.

Axel Koerv, 2018-11-19

@Alex Für Zwecke wie MoneyMoney etc. habe ich mir jetzt den Luna-Display Dongle bestellt. Dieser gauckelt dem Mac das iPad Pro als natives Display vor und kann mit der iPad-eigenen Tastatur zusammen verwendet werden.

Dank pfiffig gemachtem USB-C Dongle, einem Zwitter aus WLAN/Displayadapter für den Mac, soll das nahezu ohne Verzögerung gehen. Der Pencil dient als guter Mausersatz. Fertig.

Wer das mal ausprobieren mag lade sich die Astropad Studio Software auf iPad und Mac und bekommt ein wenig eine Ahnung davon wie das aussieht, auch wenn Astropad Studio eher als Zeichen-Tabletlösung für den Mac gedacht ist. Das Probeabo muss man dann halt rechtzeitig kündigen, sonst wirds kostenpflichtig. Der Dongle kostet incl. Versand rund 80€, bin gespannt ob das Teil einen deutlichen Vorteil gegenüber Remote-Lösungen wie Screens etc. hat.

Bernd Hofmann, 2018-11-19

@Bernd: Alex -> Axel?

@Axel: Banking auf iPhone und iPad mache ich mit Banking4. Kann ich klar empfehlen. Gibt es auch als Version für Mac und PC und kann überall mit den gleichen Daten arbeiten, wenn man sich traut die Datei zu synchronisieren.

Clemens Müller, 2018-11-19

@all, danke für die Tips. Einen Display Dongle für 80€ um damit dann MoneyMoney übers ipad zu bedienen? Eher nicht, der Mac wird ja dann immer noch benötigt. Tastatur fürs ipad habe ich nicht und will ich auch nicht, ich habe nämlich noch den Vorgänger iPad Pro 10,5" - keine der möglichen Lösungen hat mich für dieses ipad bislang überzeugt.
Ein Umstieg auf Banking4 - muss ich mal anschauen, aber MoneyMoney ist einfach so gut ... und Frau braucht es in jedem Falle beruflich (Einzug von SEPA Lastschriften bei mehreren Banken, das können nicht viele).

Axel Koerv, 2018-11-19

SEPA Lastschriften sind mit drin, wenn man das zusätzlich kauft. Ich nutze es allerdings nur bei einer Bank.

Clemens Müller, 2018-11-19

@Axel
Ich nutze MoneyMoney am Mac und Banking4i am iPad.
Banking4i ist definitiv die beste App für's iPad, kann MoneyMoney aber trotzdem nicht vollständig ersetzen. Für vieles aber sehr gut zu gebrauchen.
Der große Vorteil von MoneyMoney ist einfach, dass viele Banken ohne HBCI-Server (z.B. reine Tagesgeld-Banken) per Webscraping angebunden werden können. Das kann Banking4i nicht.

Manfred Wiktorin, 2018-11-19


Größtes Manko des IPads (egal ob Pro oder nicht) ist für mich der mangelhafte Druckdialog.
Mit fehlt es einfach, dort Einstellungen vornehmen zu können, die mein Drucker grundsätzlich unterstützt (z.B. doppelseitiges Drucken, verkleinertes Drucken, 2 Seiten auf einer Seite oder 4 Fotos auf einem Blatt usw.)

Ansonsten finden schon gut 90-95% meiner privaten Computernutzung auf dem iPad statt. Dank Stift der nützlichste und praktischste digitale Begleiter, den ich habe, aber da ich doch ab und zu was ausdrucken muss geht das oft nur über den Umweg IPAD -> NAS -> PC -> Drucken.

Martin Baron, 2018-11-19

Mir fällt dazu nur ein: „We test things so you don‘t have to“. Ich habe zwar auch „nur“ ein ca. zwei Jahre altes iPad Pro (mit Logitech Tastatur, von vowe empfohlen). Aber auch damit kann ich schon ganz schön viel unterwegs erledigen. Ich bin gespannt auf vowes umfassenden Bericht - bekommen wir den in der c‘t zu lesen? Ich habe schon ein paar Dinge dazu gelernt, die mir in den letzten Tagen die Arbeit wieder etwas mehr erleichtert haben.

Was die Displayerweiterung und Steuerung des Desktops über das iPad angeht, da kann ich nur Duet empfehlen (https://www.duetdisplay.com). Wenn man sich im Büro dran gewöhnt hat, viel Bildschirmplatz zu haben, ist das dann unterwegs schon sehr hilfreich. Naja, nicht mobil, in Bahn oder Flugzeug hat man den Tischplatz halt nicht - aber in fremden Büros auf jeden Fall. Soweit ich weiß, kann man damit das iPad auch als Grafiktablett für Macs benutzen, habe ich aber noch nicht probiert.

Ragnar Schierholz , 2018-11-19

Ich hatte schon mal eine Zeit, da war das iPad das einzige Gerät zuhause (außer dem iPhone). Aber irgendwann kam dann doch der Wunsch nach einem Notebook auf. Windows wollte ich allerdings nicht und mit Linux bin ich nie richtig warm geworden.

Dann kam eine Gelegenheit über ein Mitarbeiterprogram günstig(er) einen Mac zu bekommen. Da hab ich dann vor 3 Jahren zugeschlagen.

Mit dem Mac hat das Arbeiten viel Spaß gemacht und er läuft immer noch genauso gut wie am ersten Tag.

Tatsache ist aber auch: Ich benutze ihn inzwischen sehr selten. Wenn ich was mache nehme ich zuerst mal das kleine iPad Pro (das Vorjahres-Modell) her. Daher entsteht auch bei mir der Gedanke das große Pro zu erwerben und dafür den Mac zu verkaufen.

Warum das Große? Weil genau da das Defizit meines bisherigen iPad beginnt. Die Screengröße beim Kleinen (speziell bei Split-Apps) und die begrenzte On-Screen Tatstatur sind mit die Hauptgründe wenn ich aktuell doch wieder den Mac aufklappe.

Und speziell die vollständige On-Screen Tatstatur hat es mir auch beim ersten Ansehen im Apple Store besonders angetan. Der Stift muss in jedem Fall dazu. Ob allerdings die Hardware-Tastatur überhaupt nötig ist muss sich dann zeigen.

Von daher finde ich das Experiment von Volker sehr spannend und verfolge es mit großem Interesse!

Harald Gärttner, 2018-11-19

Für das Drucken habe ich Printer Pro, das das alles (außer doppelseitig) kann.

Volker Weber, 2018-11-19

Zugegeben verstehe ich noch nicht 100% warum man überhaupt versuchen will, 100% auf das iPad umzusteigen. Neugierde ist ein gutes Argument, Spieltrieb auch :-)

Aber ist das iPad pro nicht die Lösung für ein Problem was nicht gibt? Wenn ich einen guten Workflow mit Surface & Win10 durch Workarounds auf dem iPad ablöse - was habe ich dann genau gewonnen? Es soll ja nicht "nur gehen" - es soll doch besser sein als vorher.

Martin Imbeck, 2018-11-19

War der Tipp von Ole PDF Expert an sich oder eine spezielle Funktion in PDF Expert? Möchte das iPad Pro vor allem für die Annotation von PDFs verwenden und tendiere daher auf die 11 Zoll Grösse. Lässt sich einfach besser halten in den verschiedenen Anwendungspositionen. Hat jemand ein Feedback ob für die Arbeit mit Liquid Text noch genügeng Platz bleibt?

Thomas Schmutz, 2018-11-19

Wir sind uns wahrscheinlich alle einig, dass das iPad Pro heute bereits 80-99% des "professionellen" IT-Bedarfs am (mobilen) Arbeitsplatz abdeckt.
Wie entscheidend die verbleibenden % noch sind, ist am Ende subjektiv. 80% ist für viele "good enough". Volkers Experiment kann hier sicher stellvertretend für viele die Grenzen austesten bzw. verschieben.

Für mich ist iOS derzeit im professionellen Einsatz noch ein Zwischenschritt. iOS wird weiter Richtung mac OS wachsen (oder mac OS wird noch mehr von iOS übernehmen). Am Ende steht wohl eine Art tablet mac.

Wer sich das konkreter vorstellen möchte, mag sich https://lunadisplay.com/pages/luna-and-mac-mini anschauen. Und jetzt denkt euch den Mac Mini weg, der A10X wäre heute schon stark genug...

Frank Stoermer, 2018-11-19

" Vor allem dann nicht, wenn Du eigentlich nur eMail, Telcos und Powerpoint machst."
-----------

Gerade bei Powerpoint, nun mal das meistverwendete Tool um Arbeitsergebnisse visibel zu machen, ist die Benutzung auf dem Ipad doch arg limitiert. Zu einen ist die Integration anderer Inhalte schwieriger und oft nur mit viel Mühe (Fotos, Videos) realisieren. Gibt es denn z.B. SmartArt inzwischen? Von Visio (wichtig für mich) oder Projekt ganz zu schweigen.

Ich würde zu gerne diese wirklich schicke neue Hardware verwenden wollen. Aber als "es kann nur eines geben" Device ist bei mir das Ipad Pro leider doch noch weit entfernt. da muss noch einiges an der SW passieren was aber sicher auch noch wird. Als Lese/Multimedia/Surf Device und Schreibmaschine auf Reisen reicht jedoch auch das 2018er Ipad voll aus.

Im Übrigen finde ich auch die Tastatur Lösung des Ipad Pro für den Preis (200 Tacken!) suboptimal. Gibt es irgendjemand das das wirklich gelungener findet als die vom Surface Pro? Ehrlich gemeinte Frage.

Roland Dressler, 2018-11-21

@Volker: bevor ich einen AirPrint fähigen Drucker kaufe: kann Printer Pro jeden Drucker im Netzwerk ansteuern? Unter iOS finde ich den Drucker auf dem iPad nicht.

Chris Frei, 2018-11-21

Das weiß ich nicht. Ich habe nur AirPrint-fähige Drucker.

Volker Weber, 2018-11-21

@Chris, ich habe über Printer Pro non-AirPrint stinknormale im Netzwerk freigegebene Drucker angesteuert, funktioniert 1A.

Johannes Neubrecht, 2018-11-22

@Roland Dressler, also zum Schreiben finde ich die Tatstatur gut, das aufklappen ist viel leichter als bei den älteren Pro-Modellen.

Was mir aber gar nicht gefällt ist, wie sie "weggepackt" ist wenn ich das Gerät in die Hand nehme oder flach hinlege. Da liegen die Tasten ja dann leider offen auf der Unterseite.

In dieser Position ist die Tastatur zwar deaktiviert, aber es fühlt sich "komisch" an, wenn man da iPad so in der Hand hält. Und auch wenn man es auflegt ist natürlich immer irgendwo ein Druck auf den Tasten. Keine Ahnung wie sich das auf die Langlebigkeit auswirkt.

Daher suche ich hier auch nach Alternativen.

Harald Gaerttner, 2018-11-22

@Chris
ich steuere hier mit Printer Pro einen uralten HP Officejet der per USB an einer Fritz Box hängt über mein Heim-WLAN an, das geht ohne Probleme. Printer Pro druckt überall hin wo man eine IP-Adresse hat,ist mein Eindruck.
Das was nervt ist, das es Ewigkeiten dauert bis der Druckauftrag das IPad (pro aus 2017) wieder benutzbar macht (altes Tablet mit Linux, Druck starten, Drucker zieht Blatt ein, Tablet mit Druckauftrag fertig - IPAD, Druck mit Printer Pro starten, gefühlte Minute Anzeige „bitte warten“, Drucker zieht Blatt ein....)

Markus Philippi, 2018-11-22

Hast du die IBM Tastatur schon angeschlossen? :-)

Kontext : https://vowe.net/archives/015855.html

Jörg Heuer, 2018-11-24

Nein, das Smart Keyboard Folio taugt. ;-)

Volker Weber, 2018-11-25

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