Ein paar Gedanken zu den aktuell angebotenen Sonos-Playern

by Volker Weber

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Ich habe mir diese Grafik mal genauer angeschaut und mit Frau Brandlinger diskutiert. Sie hatte nicht viel beizutragen, aber stimmt mir schweifwedelnd zu. Ich habe keine Ahnung, was Sonos plant, so dass Ihr das als eine reine Denksportaufgabe nehmen solltet:

Amp, Beam, Move und One haben alle die gleiche Speicherausstattung. Das sind die mit Voice Assistant. One SL, Port und Symfonisk haben weniger. Das sind die ohne Voice. Diese Geräte kann man bedenkenlos kaufen, da sie auf lange Sicht als technische Basis ausreichen. Beam ist auch ohne TV ein Lautsprecher mit breiter Stereobühne.

Play:5 (2nd gen) und Playbase werden noch lange verkauft, aber scheinen mir reif für einen Refresh. Sonos macht das hinter und vor den Kulissen. Man beachte etwa den Connectv2 oder den in der Grafik nicht aufgefühten Play:1v2. Selbst den Sonos One gibt es bereits in zwei Versionen. Play:5 passt vom Branding her nicht mehr in die Sonos-Produktfamilie. Da erwarte ich auch eine Umbenennung. Das ist schon einmal passiert. Der alte Play:5 hieß anfangs S5.

Man beachte außerdem, dass alle neuen Sonos-Player eine reine Touchbedienung haben. Die Lösung von Playbase und Play:5 wurde nicht in das neue Design übernommen. Die IKEA Symfonisk arbeiten noch mit den alten Tasten, die Sonos von Anbeginn hatte. Sub ist in der ganzen Betrachtung außen vor. Der hat eine dedizierte Aufgabe und fährt als Anhänger einfach mit.

Das sind alles nur Denkspiele. Ich weiß gar nichts über die Sonos Roadmap.

Comments

Looking at the memory and storage graph, it seems to me that Sonos gave themselves their own Y2K-type problem.

Programmers saved space by not storing all four digits of the year, and it caused a headache later; Sonos saved a few cents (or dollars?) on RAM and as a result blocked software upgrades in the long term.

(Looking at the figures, I'm actually amazed the problem has only emerged now, and not a lot earlier)

John Keys, 2020-01-25

I discussed this in 2015 and Sonos hinted at the fact that they might soon have to drop support for their oldest players. It is really amazing they were able to stretch it out this far.

Volker Weber, 2020-01-25

Die Denksportaufgabe die sich mir stellt ist ob uch überhaupt noch Bedenkenlos ins Regal greifen kann und einen Sonos Speaker zu kaufen.

So wie ich verstanden hatte, bietet Sonos eine Infrastruktur un Audio in Gebäuden zu verteilen. Eine Erweiterung die Leistungen der Infrastruktur auch ausserhalb wie mit mit dem Move macht Sinn.

Wie das mit Infrastruktur halt so ist, die baut man auf, erweitert nach Wunsch, pflegt nach Bedarf und erwartet dass das alles Funktioniert.

Was ich nicht möchte ist, meine Infrastruktur auszuwechseln ohne dass dazu Bedarf besteht (Pflegezustand, Erweiterung). Ich möchte eben nicht alle paar Jahre meine Lautsprecher austauschen nur weil ein Hersteller die Sunsettet. Ich erwarte nicht dass das alte Zeug neue Features bekommt (z.B. neue Audioformate) aber ich erwarte dass die Geräte weiterhin Ton von sich geben, notfalls in einem Kompatibilitätsmodus.

Für mich wirkt Sonos etwas orientierungslos. Kein Ahnung was da passiert, aber vermutlich hebt der Laden nicht so ab wie gewünscht. Bestimmt hilft es auch nicht, dass Amazon den Markt bon unten kommend abgräbt.
Die Denksportaufgabe wäre also, wo will Sonos hin. Und ich vermute mal, dass die das selbst nicht wissen.

Was ich ehrlich nicht verstehe, warum wie nicht eine Kanban-Like weiterentwicklung sehen. Da werden immer neue Produkte konzeptioniert und rausgeworfen. Dabei könnte man den Bestand schon mit jährlichen Baby-Step-Upgrades massiv aufwerten. Warum pflegt man nicht neue Features über die Plattform nach. Ich verstehe ja, dass Playbar, Playbase und Beam unterschiedliche Gehäuse udn Speakerkonfiguration für verschiedene Ensatzzwecke haben. Aber warum wandern die neuen Sachen aus dem Base nicht auf die Bar und warum wandert das neue aus dem Beam nicht auf die anderen beiden Weiter. Damit hätte man z.B. jedes Jahr leicht verbesserte Hardware im Angebot und könnte vielleicht Bestandskäufer zu einem Update zu motivieren. Momentan klappt das nicht, ich habe eine Bar - kann nicht zur Base weil das Gehäuse bei mir nicht hinpasst und kann nicht zur Beam weil mir die zu klein ist.

Dominique Roller, 2020-01-25

Wäre natürlich rein hypothetisch ein waaaaahnsinnig cleverer Schachzug, jetzt die Play:5.1 auszubooten, die Kunden machen zähneknirschend ein Trade-Up zum Play:5.2 , weil sie up-to-date sein wollen und binnen 12 Monaten kommt dann eine neue Revision des 5ers wie von Dir gemutmaßt.

Klar, der 5.2 läuft dann auch noch auf Jahre, aber der gefühlte Arschtritt nach der aktuellen Aktion wäre dann die sprichwörtliche Kirsche obendrauf.

Marc Beckersjürgen, 2020-01-25

Dominique, Warum-Fragen kann ich nicht beantworten.

Aber: Alle Player laufen weiter, auch nach dem Mai 2020. Dass das so ist, halte ich für ein Wunder, wenn man sieht, wie unterschiedlich ausgestattet die bisherigen Rechner sind.

Welcher Player für dich der Richtige ist, musst du selbst entscheiden. Mir würde Beam genauso wie Playbar passen. Ich selbst bin auf Playbase, weil die am besten passt.

Marc, wenn du einen Play:5 kaufen willst, würde ich ein kleines bisschen warten. Den Trade-Up gibt es ja noch eine Zeit lang.

Volker Weber, 2020-01-25

Denke ich ersetze meine beiden S5 durch einen Beam und einen Move. Play:5 ist mir nun zu unsicher. Wenn der Move nix ist kommt er in den Garten.

Tobias Hauser, 2020-01-25

Ob es stimmt weiss nich nicht - dass die ganze Sonos-Kiste durch einen Wechsel eines Chip-Anbieters (von Rockchip zu NXP) bedingt ist, ist zumindest ein interessanter Denkansatz: https://twitter.com/davidgerard/status/1220849800918323202


Michael Oehme, 2020-01-25

Der obige Tweet ist leider nicht mehr da...

Markus Philippi, 2020-01-25

Any device < 1,024 MB for each storage and memory seems like dead. Problem is, I am only guessing (or to me it feels like it) because Sonos doesn’t seem to have a plan other than wanting to abandon the historic baggage. Why wouldn’t they just create an expensive „bridge“/central device in the future that does whatever they need computing power/storage/upgrades for and let however old devices continue to do a great job at synchronous playing?
It would be much easier to replace one device every 10 years than all devices.
Can anyone explain why the amps and speakers et al need to be smarter in the future? To me they are in the process of destroying the unique selling proposition they always had = works and well worth the money.

Florian Vogler, 2020-01-25

Die Grafik mit den Speicherangaben ist wirklich sehr interessant. Es ist wirklich ein Wunder dass Sonos die 32MB Geräte so lange supporten konnte. Vorwerfen könnte man Sonos höchstens, dass sie 2009 im damals neuen S5 nur 32MB verbaut haben. Da wäre sicherlich schon mehr möglich gewesen, ohne große Mehrkosten zu verursachen (ein iPhone 3GS von 2009 hatte z.B. schon 256MB Arbeitsspeicher). Aber vielleicht war es damals einfach noch nicht absehbar, dass zukünftig mehr Speicher benötigt wird.

Angesichts der aktuellen 1GB Geräte bin ich allerdings etwas fassungslos, dass die Playbar scheinbar nach wie vor mit nur 128MB verkauft wird.
Und ein „Sonos Five“ mit 1GB, aktuellem Bedienfeld und Sprachsteuerung ist vermutlich überfällig.

Meiner Meinung nach wird sich Sonos zukünftig an den aktuellen 1GB Geräten messen lassen müssen. Wenn sie die Geräte mit 32MB bis jetzt unterstützen konnten, sollte das mit den 1GB Geräten sehr lange möglich sein. Damit könnte sich Sonos wieder sehr positiv hervortun.

Manfred Wiktorin, 2020-01-25

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