Alle Fotos aus iCloud herunterladen

by Volker Weber

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Hat man einmal die iCloud Photo Library eingeschaltet, zahlt von da an eine ständig steigende Miete an Apple. Das Feature ist super-praktisch, weil man alle Fotos auf allen Geräten bearbeiten kann, ohne sie alle dort auch dauerhaft zu speichern. Damit ist man nicht mehr limitiert durch die Speichergröße eine iPhone etwa. Der Nachteil liegt auf der Hand: Da die Fotodatenbank immer größer wird, muss man immer mehr Speicher bei Apple mieten.

Die Möglichkeit, auf einen Rutsch alle Fotos von der iCloud herunterzuladen, hat Apple geschickt versteckt. Auf der Apple Privacy Website wählt man einfach die letzte Checkbox und legt noch fest, wie groß die ZIP-Dateien sein sollen, die Apple da zusammenstellt. Bingo!

Hat man erst mal alle Fotos heruntergeladen, dann kann man bei Apple aufräumen und die Dateien woanders aufbewahren.

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[Danke, @RafaelZeier]

Comments

Sehr guter Hinweis. Ich habe neulich mal auf einem anderen Weg, den ich schon wieder vergessen habe, alle Videos der Vorjahre gesichert dann gelöscht, und schwupp-di-wupp waren wieder 40 GB in der Family-Cloud frei.

Sven Richert, 2020-05-19

yo, kann man machen. Aber wehe man will dann in ein paar Monaten mit der gleichen Apple ID wieder frisch anfangen, dann könnte es passieren das plötzlich wieder alle alten Bilder aufploppen die man gelöscht geglaubt hat.

Zumindest mit Musik ist das bei mir passiert. Vor 3 Monaten alles fein säuberlich und mühevoll einzeln gelöscht um den Music Account leerzufegen. Danach bei iTunes/AppleMusic abgemeldet. Nun, 3 Monate später wegen ein paar Shortcut-Tests ein billiges 3Monate AppleMusic Probeabo gekauft und schwuppdiwupp war noch vor Tagesende mein AppleMusic Probeabo mit all meinem tausenden alten und gelöscht geglaubten Musikdateien wieder da!

Vielleicht freut sich da ja die Mehrheit der Nutzer über sowas, ich wollte aber ganz einfach ein "Blank Slate", frisch und unbelastet neu anfangen, hab deshalb extra ein paar Monate gewartet. Scheint nur zu gehen wenn man eine neue AppleID dafür anlegt, oder weiß der Herr Zeiher dafür auch einen Trick?

Bernd Hofmann, 2020-05-19

Das ist wohl ein anderes Problem.

Volker Weber, 2020-05-19

Da das NAS im Keller ausscheidet frage ich mich aber was denn die Alternative zum Mieten bei Apple ist?
Dropbox ist ziemlich teuer. Google möchte ich nicht alle Bilder anvertrauen. Office/Onedrive habe ich privat nicht. Bei Amazon ist die Bilderansammlung wenn man Pech hat an das Rücksendeverhalten gekoppelt.
Außerdem finde ich die Apple-Lösung ziemlich gut integriert. Auf dem Handy bleibt die Voransicht. Bei Bedarf wird die große Version aus der Cloud geladen. Die Bilder sind gut durchsuchbar und werden durch die KI immer besser katalogisiert.

Andreas Pfau, 2020-05-19

Ich will keinesfalls von der iCloud Library abraten. Die funktioniert einwandfrei. Aber manchen haben eben woanders Speicherplatz zu viel. Bei mir ist das OneDrive. Um die Alternativen geht es mir nicht, sondern nur um die Frage, wie man alle seine iCloud-Fotos en bloc einsammeln kann.

Volker Weber, 2020-05-19

Meine Frau fragt für das jährliche "Best-of"-Fotoalbum nach, wie man denn die Bidler von unseren iPhones laden kann. endlich hab ich ne Antwort darauf!

Vielen Dank für den Tipp, Volker!

Ralf Pichler, 2020-05-19

Super Hinweis . Werde ich sofort umsetzen.

Vielen Dank und viele Grüße aus dem Home Office (:-)

Martin

Martin Fischer, 2020-05-19

Wertvoller Hinweis. Vielen Dank.

Stefan Kremer, 2020-05-19

Leider gab es kein Tool zum herunterladen der 800gb Fotos. Also habe ich einen Mac der genug Speicher hat und in Photos immer alle Originale downloadet ... nicht so optimal.

Kennt das jemand ein Tool?

Daniel Kirstenpfad, 2020-05-19

Das ist wirklich ein super Hinweis. Mal schauen wie das mit meiner Fotos Mediathek funktioniert mit über 400GB.

Karl Heindel, 2020-05-19

Ich lasse das die Nextcloud-iOS-App im Hintergrund erledigen und spiegele damit meine iCloud-Fotos und -Videos auf einen Hetzner Storage Share, u.a. zur Datensicherung der Familienaufnahmen. Die Erstsicherung hat allerdings ewig gedauert und erforderte 3-4 Neustarts des Cloud-Containers durch den Hetzner-Support, bis man dort an den Settings Anpassungen vorgenommen hat, um das Ganze stabiler zu machen.

Besonders toll war da der erforderliche Neuanfang, als Hetzner das Produkt von Nextcloud in Storage Share umbenannte und dabei die Domain wechselte. In der iOS-App kann man nämlich die URL nicht nachträglich ändern.

Karsten Lehmann, 2020-05-19

Klasse Tip, danke!
Bevor ich das ausprobiere die Frage nach den Metadaten der Fotos. Bleiben die originalen Metadaten (Aufnahmedatum,GPS Daten, usw) alle im Foto erhalten? IPTC, EXIF? Eventuell sogar die originalen Dateinamen?

Wolfgang Fey, 2020-05-19

In der Tat guter Tipp, aber ich frage mich zusätzlich ob meine (nondestruktiven) Änderungen erhalten bleiben... Meine Ablage hat zu viele Bilder um das mal eben zu testen leider. 142GB aktuell

Samuel Orsenne, 2020-05-20

Ich finde bis heute das Thema Cloud Speicher für privat sehr unpraktisch. Ich zitiere Euch mal:

"waren wieder 40 GB in der Family-Cloud frei."
"Dropbox ist ziemlich teuerr"
"Google möchte ich nicht alle Bilder anvertrauen"
"Office/Onedrive habe ich privat nicht."
"Bei Amazon..."
"800gb Fotos"
"3-4 Neustarts des Cloud-Containers"
"142GB aktuell"

Wir hatten es diese Woche schon einmal, Hubraum statt Spoiler. Ich habe mir vor Jahren 2 NAS angeschafft - 2 Standorte, alles cool. Zugriff von überall, dedizierte kontrollierte Zugänge für Steuerberater. Bereiche für Fotos für meine Frau, Buchhaltung, Backup der ganzen Familie über Internet. Kapazität aktuell 12 TB. Davon ist im Moment etwa die Hälfte belegt.

Kein Neustart, kein Hänger, keine Kapa-Frage, keine Angst vor mir als Provider...

Hubertus Amann, 2020-05-20

Ja, Hubertus, die Meisten hier können das - aber wir sind die Nische. Wobei hier wirklich (je nach Architektur) extrem viel Sorgfalt anzuwenden ist ("Zugriff von aussen"). "Löcher, wo wir Wände vermuteten" gilt nicht nur für Prozessoren sondern auch VPN- und andere Software.

Persönlich verwende ich eine Variation davon - den Cloud Speicher auch als Offsite Backup, weil ich es habe und kann. Per 2FA gesichert, kritische Teile aufgeteilt (Kronjuwelen). Zusätzlich Storage on site, redundant. Zugriffe nach Bedarf in die Clouds. Für meine Usecases ist das best of all worlds (bingo!). Die Fertigkeiten der Anwender (kleiner 10 bis 80+ Lenze) sind weit auseinander.

Wenig halte ich von Stückellösungen. Was nicht sauber auf einem Haufen liegt, ist früher oder später verloren. Was nur auf Geräten ist, sowieso, aber das ist hier ja nicht das Thema.

Danke für den Tipp. Nachdem es momentan nur ein einzelnes iOS Gerät gibt, werde ich mal sehen, was dort überhaupt noch liegt.

Hubert Stettner, 2020-05-20

Ich habe auch ein NAS und zwei rotierende Datensicherungen davon, Hubertus, den C+WAF von iCloud und insbesondere Photo-Sharing kann man damit m. E. nicht darstellen. Das ist mittlerweile so gut, wie damals™ Dropbox war.
200 GB für 3 Teenager, meine Frau und mich kosten 2,99 € im Monat, da denke ich nicht drüber nach - der Grund, warum ich 40 GB freimachen konnte, liegt in inkonsequentem Family Sharing: Wenn meine Frau ein 1 GB Video macht, und dann mit uns allen teilt, dann belegt das weiterhin 1 GB in der Familien-iCloud. Wenn ich es aber in meine Fotos-Library aufnehme und in Alben oder Sharing mit Familie und Freunden verwurste (was ich mit allem mit Erinnerungswert mache), dann sind es 2 GB.
Jetzt habe ich alles, was dadurch doppelt war, einmal bereinigt, und gleichzeitig noch ein weiteres BackUp auf meinem NAS.

Sven Richert, 2020-05-21

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