Lenovo kündigt Laptops, Tablets und eine Smartclock an

by Volker Weber

Lenovo Yoga 9i.jpg
Heute endet das Embargo für die Ankündigung einer ganzen Reihe von Produkten aus dem Consumer-Portfolio von Lenovo. Ich will mich dabei auf die Produkte konzentrieren, die ich spannend finde.

Lenovo Yoga 9i ist der Nachfolger des Yoga C940, vormals C930, das aus der Reihe Yoga 900, 910 und 920 stammt. Das ist das Highend-Gerät der Convertibles, die man mit einem 360-Grad-Scharnier nach hinten drehen kann. Hier gibt es drei verschiedene Modelle in vielen Konfigurationen: zwei mit 14 Zoll-Bildschirm und eins mit 15 Zoll. Die 14er erhalten die nächste Generation der Intel CPUs, das 15er die aktuelle. Ausgerüstet sind sie mit Thunderbolt (USB-C) und USB-A. Das 15er braucht wegen des i9 und der NVIDIA GTX 1650 Ti Max-Q ein Lenovo-Netzteil mit dem flachen rechteckigen Stecker, die 14er werden über USB-C geladen. Alle haben einen Touchscreen mit dem Stift in der Garage. Mein klarer Favorit ist der dunkle 14er, den es mit einem belederten Deckel gibt. Seit dem C930 ist das einer von zwei Lenovo-Rechner, die genau zu mir passen. Der andere ist der Thinkpad X1 Yoga. Unsicher bin ich mir nur beim Bildschirm: mit 400 nits hellem FullHD schafft der Yoga 9i bis zu 8 Stunden mit einer Akkuladung, mit dem 500 nits hellen 4k dagegen nur die Hälfte. Da ich aktuell nicht viel unterwegs bin, würde ich zu 4k greifen. Ein besseres Display hat Lenovo nicht. Das besondere Feature des belederten Yoga 9i ist die durchgehende Handballenauflage aus Glas, die Touchpad und Fingerabdruckleser verbirgt. Ein haptisches Feedback bestätigt die Betätigung. Die drehende Soundbar hat Lenovo nochmals verbessert. Wifi 6 und Bluetooth 5.1 sorgen für drahtlose Verbindungen.

Uninteressant finde ich die Yoga 9i Slim. Diese Geräte sind auf flach getrimmt und haben keinen Platz für USB-A oder einen Stift. Ebenfalls nicht mein Beuteschema ist der sehr flache Gaming-Laptop Legion 7i. Der käme nur in Frage, wenn ich viel Zeit in den neuen Microsoft Flight Simulator versenken wollte.

Lenovo Smart Clock Essential.jpg

Sehr interessant dagegen die Smartclock Essential. Die (alte) Lenovo Smartclock hat hier einen sehr hohen WAF und ist die perfekte Lösung für den Nachttisch. Das Display blendet kein bisschen. Die Smartclock Essential hat ein sehr ähnliches, aber viel preisgünstigeres Paket. Sie verzichtet auf das aufwändige Display und zeigt genau das an, was wir auf Smartclock konfigurierte haben. Geblieben ist der USB-A auf der Rückseite, an der sich das Handy laden lässt. Dazu gekommen ist ein Nachtlicht, mit dem sich Räume nachts schummrig beleuchten lassen, so dass man sich nicht die Zehen an Möbelkanten stößt, wenn man durch den Rest der Wohnung schleicht. Beide sind Google-Home-Geräte ohne Kamera und abschaltbarem Mikrofon.

Lenovo Tab P11 Pro.jpg

Ganz große Probleme habe ich mit dem Lenovo Tab P11 Pro, weil ich schon mehrfach durch fehlende Android-Updates verbrannt wurde. Auf dem Papier klingt das Gerät super und ich kenne manche Features schon von dem sehr gelungenen Chromebook, etwa die Rückseite und die ansteckbare Tastatur. Das Chromebook kriegt garantiert für acht Jahre Updates direkt von Google, aber in die Zukunft dieses Lenovo-Tablets kann ich nicht schauen*. Wenn ich wirklich eine Highend-Tablet kaufen wollte, dann wäre das ein iPad, und wenn es Android sein soll, dann eins von Samsung. Aus dem gleichen Grund gehe ich auch nicht noch mal gesondert auf das M10 (2nd gen) ein.

Preise und Verfügbarkeit:

*) Ich habe Lenovo übrigens bei der Präsentation gefragt, ob sie Android Upgrades und Updates, wie lange und in welcher Frequenz zusagen können. Die Frage wurde ignoriert.

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