Kindle Scribe: Handschriftliche Notizen auch in der iOS App lesbar

Handschriftliche Notizen in einem importierten Epub

Kindle Scribe wird kontinuierlich weiterentwickelt. Das gefällt mir. Gestern teilte Amazon mit:

Ab sofort können Kindle Scribe-Kund:innen ihre handschriftlichen Haftnotizen in Büchern in der Kindle-App auf iOS anzeigen. Damit sind nun alle Notizen und Hervorhebungen in einem Buch in der App abrufbar. Die Funktion wird Anfang 2024 auch für die Kindle-App auf Android ausgerollt.

In Kürze wird Amazon zudem Mehrfachauswahl- und Massenaktionen für Notizbücher hinzufügen. Diese erleichtern es Kund:innen, ihre Notizbuchseiten zu verwalten und zu organisieren. Sie können in der Notizbuchübersicht beliebig viele Seiten auswählen, um sie zu verschieben, hinzuzufügen, zu löschen, zu exportieren oder in Text umzuwandeln und um sie an sich selbst oder ihre Kontakte zu senden.

Ich habe brandeins abonniert und lade jede neue Ausgabe als PDF und ePub herunter. PDF geht auf’s iPad, ePub über amazon.de/sendtokindle auf Kindle. Auf PDFs kann ich im iPad direkt kritzeln, bei den ePubs aber hängt Kindle Notizzettel an, die je nach Schriftgröße mitfließen. Diese Notizzettel synchronisiert die Amazon Cloud. Handschriftliche Notizen ließen sich bisher nur auf dem Kindle Scribe anschauen, in Zukunft auch in den Apps für zunächst iOS, später Android.

3 thoughts on “Kindle Scribe: Handschriftliche Notizen auch in der iOS App lesbar”

  1. Hallo Volker, im PrimeDay-Artikel hast Du geschrieben: “[…] ich habe mittlerweile verschiedene Wettbewerbsprodukte angeschaut, über den ich den Mantel des Schweigens gebreitet habe.”

    Hättest Du mal Lust, den Mantel etwas zu lüften?
    Ich glaube verstanden zu haben, dass Dir beim Scribe sowohl die HW als auch das Amazon-Backend gut taugt.
    Was wäre, wenn man letzteres nicht benötigt?

    Hattest Du bei Wettbewerbern (Remarkable? Onyx? Supernote?) auch an der HW Mängel gefunden oder fehlte da hauptsächlich das Ökosystem?

    1. Scribe ist die beste Hardware und benötigt keine zusätzlichen monatlich zu zahlenden Beiträge. Außerdem hat es den Book Store, den ich nutze. Der ließe sich auf Android Tablets zwar installieren, aber wäre dann nicht auf Paper Displays optimiert. Ich habe auch schon mal bei einem Gerät OneNote installiert und das war vor lauter Latenz unbenutzbar.

      Für mich war die Entscheidung für Scribe supereinfach, aber ich höre durchaus gute Sachen über Konkurrenzprodukte, die eine geringere Auslösung oder nicht mal eine Beleuchtung haben. Amazon verkauft „at cost“.

      Ich schreibe gern über Produkte, die mir gefallen. Und ich schreibe schon lange keine Verrisse mehr. Das steht mir nicht zu, weil jemand andere Prios haben kann und ich keine Pipi in sein Bier machen will. 🙂

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