Jabra Evolve3 75 und 85

Jabra wird ab März zwei neue Headsets auf den Markt bringen: On-Ear als Evolve3 75 und Over-Ear als Evolve3 85. Ich bin sehr gespannt, weil ich mit einigen der Evolve2-Reihe exzellente Erfahrungen gemacht habe.

Vor vier Jahren hatte das Evolve2 65 die beste Sprachaufnahme. Das Evolve2 85 überzeugte mich nicht, weil der Klapparatismus des Mikrofonarms bei mir nicht funktionierte und ANC zu schwach war. Dann kam das wunderbare Evolve2 75 und schließlich das noch mal bessere Evolve2 65 Flex. (Meine Wahl!)

Jabra hat ein ellenlanges Launchvideo gepostet mit sehr viel heißer AI-Luft. 😊Der Kernpunkt ist: Jabra glaubt jetzt, auf einen Mikrofonarm verzichten zu können. Die Software soll die Stimme zuverlässig aus den Hintergrundgeräuschen herausfiltern. Während eines Gesprächs bleibt ANC sogar eingeschaltet, d.h. das Jabra zuversichtlich ist, die gefilterte Stimme auch wieder als “Sidetone” auf die Ohren geben zu können, damit man sich selbst latenzfrei hören kann.

Ich bin sehr gespannt, ob das funktioniert und ich werde berichten, wenn ich ein Testgerät bekomme.

5 thoughts on “Jabra Evolve3 75 und 85”

  1. Ohne Mikrofonarm ist für mich das Ding schon vom Start weg irrelevant – Ich bin mit dem Evolve 2 65 sehr zufrieden und finde den hochklappbaren Mikrofonarm, der mir jederzeit eindeutig sagt, ob ich stumm bin oder nicht, unersetzlich.

  2. Agree with Bastian, I’d never trust a “virtual mute” 🙂 I like having the physical cue of an arm to swing up and down.

    1. I like having options, hence the 65 Flex. It does have an arm to swing up, and it also stores it completely inside the headset.

      Still, I am very curious to see if Jabra has mastered this design. As I was disappointed my Apple for not getting it despite having so many microphones on their Max.

  3. Bei uns im Open Office verbreiten sich Headsets mit Mikrofonarm, obwohl Headsets ohne auch gut funktionieren.

    Der Grund: Mit einem Mikro sichtbar ein paar Zentimeter vor dem Mund telefonieren die meisten tatsächlich intuitiv leiser. Rory Sutherland hätte seine Freude an der Beobachtung.

    1. Die Selbstregulierung der Lautstärke ist schwierig, insbesondere wenn das Headset Umgebungsgeräusche unterdrückt. Das kann sich wie “unter Wasser” anfühlen. Entscheidend ist hier der Sidetone, also die eigene Stimme in den Ohrmuscheln. Die drehe ich immer auf maximale Lautstärke.

      Da die Business Headsets alle den Pegel automatisch einstellen, spielt es gar keine Rolle, wie laut oder leise man spricht. Am anderen Ende ist man stets gleich laut. Ich habe mir vor ein paar Jahren angewöhnt, besonders leise zu sprechen. Das wirkt sich auf den Tonfall aus. Man ist weniger nervend.

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