Kommentare: Klasse statt Masse

Nachdem neulich wieder einige Leser die Grenzen des Kommentarsystems ausgelotet haben, habe ich auf moderierte Kommentare umgestellt. Das heißt, es erscheinen nur Kommentare, die ich abgenickt habe. Dazu habe ich zwei einfache Filter:

  1. Formal: Vollständiger Name und funktionierende Email-Adresse. Ihr braucht weder Wegwerfadressen noch Spamtracker. Ich (ver)kaufe nix und ficke niemanden.
  2. Inhaltlich: Ist der Kommentar zur Sache und sachlich? Her damit. Ich liebe diese Kommentare, weil ich daraus lerne. Und alle anderen auch.

Ich habe früher ermahnt, wenn die formalen Kriterien nicht erfüllt sind. Das mache ich nicht mehr.

Der zweite Kommentar in dem Bild oben ist nie erschienen, weil er mich auf einen kapitalen Fehler hinwies, der mich den Artikel zurückziehen ließ. Ich habe mich per Message bedankt.

7 thoughts on “Kommentare: Klasse statt Masse”

  1. Ja, mittlerweile macht das Verwalten solcher Dinge immer weniger Spaß,
    andererseits sind sie wichtig, um die eigenständige Unabhängigkeit im Internet zu bewahren.

  2. Ich würde es super finden, wenn es noch sowas ähnliches wie einen Like Button geben würde, da ich sehr oft das Gefühl habe dir einfach nur mitteilen zu wollen, dass es ein gut geschriebener Artikel ist. Hätte evtl. den Vorteil, dass du einen Review weniger hättest. 😀

  3. Wenn nun auch bei den Kommentaren die Klasse die Masse schlägt werde ich diese wieder regelmäßig lesen bzw. abonnieren.
    In der Vergangenheit habe ich aus diversen Gründen “nur” noch die Posts per RSS abonniert und gerne gelesen.
    Was eigentlich schade ist, weil man, wie Du selber schreibst, sehr viel auch von den Kommentaren lernt (sofern sie dem Klasse-Status zuzuordnen sind).
    Mit dem heutigen Tag nun also auch wieder der Comments-RSS :-).

    1. Ich sehe das genauso wie Peter. Habe die Kommentare in letzter Zeit manchmal ignoriert.
      Ich halte es auf meinem eigenen Blog genauso – moderated comments only – leider habe ich es noch nicht geschafft, überhaupt “sinnvolle” Kommentare in meinem Blog zu bekommen – hier hast du, lieber Volker, es über Jahre guter Arbeit geschafft, eine hoch-qualitative Leserschafft zu gewinnen 🙂

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