Eva-Maria Weiß bei heise online:
Erwachsene sorgen sich ebenfalls, dass ihr Lifestyle im Vergleich zu Instagram einfach abstinkt. Fast genauso schlimm: Erwachsene führen regelrechte Angeberschlachten auf LinkedIn. Auch dieses Problem muss angegangen werden.
Während nämlich bei Instagram schon längst der Umkehrtrend eingekehrt ist, tobt auf der eigentlichen Jobplattform noch immer der Größenwahn und Hypetrain. Auf Instagram und Tiktok etwa sprechen zahlreiche Influencer inzwischen ungeschminkt in die Kamera – viel auch über Sorgen und Probleme.
Ein lesenswerter Beitrag, der aufzeigt, dass das kein Kinder-Problem ist.
Ich habe mich derweil weitgehend von Social Media zurückgezogen. Ich benutze Mastodon, das mir keine Beiträge aufzwingt. Kein Facebook, kein Instagram, kein Twitter, kein LinkedIn. Jedes dieser Netzwerke ist auf eigene Art widerlich.

Ich bin jeden Tag aufs Neue entzückt, was für ein Füllhorn an Information in meiner Hosentasche steckt. Endloser Lernstoff und Interessantes.
Doof, dass unser Echsenhirn immer nach dem Lolli greift.
Aus meiner Sicht Ist der Ansatz Quatsch.
Wir benötigen mehr Kompetenz und dabei müsste vor allem bei den Eltern angefangen werden, die letztendlich die Verantwortung für ihre Kinder tragen,. Smart Devices aus dem Umfeld der Kinder zu verbannen ist nicht die Lösung. Zeitliche Begrenzung des Konsums und Aufklärung wären meiner Sicht sehr viel sinnvoller. Dazu müssten Eltern aber selber mehr davon verstehen und vor allem in der Lage sein, die zeitlichen Begrenzungen einzustellen und überprüfen, dass sie nicht hintergangen werden. Vowe, ich glaube, du hattest vor einigen Jahren auch ganz gute Apps hierfür zur Verfügung gestellt. Die müssten inzwischen etabliert sein und sich auch weiter entwickelt haben. Vielleicht könnte man auch vorschreiben, dass Devices für Kinder mit entsprechenden zeitlichen Begrenzungen ausgeliefert werden.
Bestimmt sind viele Leute andere Meinung, aber das sind meine Gedanken zu dem Thema, nachdem meine Kids inzwischen 20 und 22 Jahre alt sin. Sie haben es nach vielen Jahren wieder aus der Abhängigkeit heraus geschafft. Zugleich nutzen Sie aber auch die Tools und Kanäle inzwischen bewusster und gezielter für ihre Netzwerke, ihre Uni und ihre Arbeit.
Der Kommentar erklärt eigentlich ganz gut, dass die Abhängigkeit kein Kinder-Problem sondern auch eins der Erwachsenen ist.
Ich bin auch nur noch auf Mastodon und YouTube. Alle Notifikationen abgeschaltet. Da mein mäanderndes Gedankengebäude sich gern im Kaninchenbau der Videos verloren hat (hat irgend jemand das Video zu EUV-Lithografie und ASML gesehen????), habe ich die YT-App mit “Face ID anfordern” ausgeblendet.
Die App ist nur noch in der App-Mediathek des iPhones unter “Ausgeblendet” zu finden und fordert zum Start die Authentifizierung mit Face ID an. Kein Finden der App über Suche (still my favorite – I am a CLI guy) oder Starten via URL-Schema.
Die drei abonnierten Kanäle im YouTube (2 x Bootsbau, 1 x 18footers) schaue ich am Sonntag-Abend als Tatort-Ersatz. 🙂
Internet-Einschränkungen im heimischen WiFi via Unifi-Controller und Bildschirmzeit im iOS haben bei den Kindern bis dato eher so semi funktioniert – Zeitreduktion per Leistungssport bzw. forderndes Studium haben sich als funktionaler rausgestellt…
Angesichts der sich rasant ändernden Welt, hoffe ich, daß alle drei Kinder einen Partner finden, der noch aus Fleisch und Blut ist.