M365 Copilot – Das Fass ist übergelaufen

Schluss, Ende, Aus. Ich habe jetzt M365 Copilot* endgültig gelöscht. Warum? Es kann nicht mal mehr Dokumente von Microsoft 365, the artist formerly known as Office, bearbeiten. Damit ist es komplett sinnlos geworden und von Copilot im Sumpf versenkt worden. Ich will ein paar Zahlen in einer Excel-Tabelle eintragen, ich will einen Brief scannen, aber ich will nicht mit einem Chatbot darüber reden. Die Scheffin hat auch wie ein Rohrspatz geschimpft. Kein M365 Copilot mehr auf irgendeinem Gerät hier.

Wer Lust hat, kann das Drama hier noch mal lesen. Mir ist es zu mühselig, den Irrsinn zu erklären.

*) M365 Copilot war Office Hub, bevor es enteiert und ihm ein Clown-Anzug übergestülpt wurde. Man sieht das noch in der URL des Play Store:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.office.officehubrow

7 thoughts on “M365 Copilot – Das Fass ist übergelaufen”

  1. Puh, krass. Habe ich es hier nicht schon geschrieben? Über den Jahreswechsel habe ich viel Energie investiert, Mail, Kontakte, Kalender, Files wieder aus den amerikanischen Clouds zu holen. Dann habe ich mich selbst überrascht und bin nach einigen Tests bei einem Cachy OS auf meinem Daily Driver Laptop gelandet.

    Ja, manches ist anders, aber selbst nach der Honeymoon Phase habe ich es bisher nicht bereut. Nutzt man es alleine, ist das sowieso ein Klacks, selbst mit Familie geht es, wenn man den WAF und CAF beachtet 😋
    Was mich auch überrascht hat war, wie vieles technisch in Linux geht und wie in manchen Dingen Windows beinahe technologisch abgehängt erscheint. Das mag auch an der Community liegen und dem ehrlichen Willen, Optionen und Lösungen zu schaffen anstatt Produktpolitik und enge Korridore.

    Bisher habe ich es kein Stück bereut und freue mich im Gegenteil jeden Tag darüber. Nach Monaten 😉

    1. Ich habe Linux seit mehr als 30 Jahren (und nutze es auch). Aber nicht ausschließlich. Ich bin ein Windows-User seit Version 2 auf DOS. In OS/2 als WinOS, in NT 4 (doh) auf dem Mac als VM, dann mit Windows 7, 8, 10 und jetzt 11.

      1. Exakt. Auch ich habe meine Füße schon lange in Linux-Gewässern (Raspis, HA OS) und komme auch auf der Kommandozeile klar. Doch noch nie “am Desktop” und als Haupt-OS. Windows leistet mir weiterhin treue Dienste auf einem “Server” (aus Gründen) und vielleicht boote ich es mal wieder an dem Daily Driver.
        Primär war ich aber ein Windows User, mit Linux Berührungspunkten seit locker 20 Jahren. Als ich wieder mal mit einem Tool Windows “debloated” habe, hat es diesmal aber klick gemacht.

  2. “Desdewesche” meint der Südhesse:
    Dein Tipp neulich mit https://github.com/builtbybel/Winslop ist einfach super.
    Früher Frühjahrsputz 🙂
    Zweimal genutzt & geputzt; keine Macken feststellbar:
    Windows 11 (VM) 25H2 unter Parallels auf MacOS 26.3.
    Windows 11 Home 25H2 auf Lenovo LOQ 15AHP10.
    Und Ruh’ ist im Kaddong – nur noch das da, was man (ich …) braucht.
    Klasse & Danke!

      1. Jo – klar – ich regte mich nur (mit Euch) über Copilot auf. Winslop schadet nicht 🙂

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