Alternative für OneNote gesucht

Als Evernote immer nerviger wurde, bin ich auf OneNote umgestiegen. Nun wird Microsoft mit Copilot immer nerviger. Zeit über Alternativen nachzudenken.

Meine Anforderungen:

  • Cross Plattform: Muss mit iOS, Windows und Android funktionieren. Das schließt Apple Notes aus und aus praktischen Überlegungen auch Google Keep. (Alles, was bei Google kein Geld verdient, landet auf dem Friedhof.)
  • Automatische Synchronisation: Ich will nicht darüber nachdenken, wo der letzte Stand ist.
  • Kein Cloud-Service: Idealerweise läuft das mit bereits vorhandenen, verteilten Dateisystemen wie OneDrive oder Dropbox.
  • Text-Notizen ohne Formatierung, dazu Dateianhänge (PDF)

Open Source bevorzugt. Was würdet Ihr benutzen?

Update: Ich habe jetzt OneNote in Obsidian (über ein Plugin) importiert, dann die Verzeichnisse mit Markdown-Dateien (.md) in iA Writer angeschaut und schließlich in Joplin importiert. Joplin kann nativ mit OneDrive synchronisieren. Joplin kann Markdown auch wieder elegant exportieren, sodass ich hier beweglich bleibe.

21 thoughts on “Alternative für OneNote gesucht”

    1. Danke, Carsten. Gerade bereits installiert. Und Obsidian auch.

      winget install Joplin.Joplin
      winget install Obsidian.Obsidian

      1. Da freue ich mich schon auf die Erfahrungsberichte.
        Auch ich habe längere Zeit nach einem Evernote-Ersatz gesucht (UpNote [https://getupnote.com/], Notejoy [https://notejoy.com/], und bin bei Obsidian hängen geblieben. Hauptsächlich weil das auf unseren Firmenrechnern erlaubt ist, sonst wäre es wohl Joplin geworden. Trotz der, meiner Meinung nach, etwas “trockeneren” Oberfläche. Dafür Open Source und die Daten sind einfach zu Hause oder anderswo lagerbar.

      2. Ich benutze seit Jahren Joplin mit Dropbox und bin zufrieden damit

  1. Ich nutze Obsidian.
    Kein Open Source, keine Cloud, alles lokal, Dateien im MD Format.
    Synchronisation entweder per €€€ oder per kostenlosem “syncthing”.
    Reichhaltiges Plugin-System.

    Viel Erfolg.

  2. +1 für Obsidian.
    Man muss sich ein wenig dran gewöhnen, aber dann ist es super mächtig.

      1. Man kann es natürlich auch einfach nutzen, aber wenn man mal Blut geleckt hat, will man immer mehr 🙂

      2. Ich benutze es super einfach, schreibe bloß Textdateien und packe manchmal noch Bilder oder dazu, die halt in der Standardansicht (= rohes Markdown) nur als Link angezeigt werden.

        Gelegentlich sehe ich, was andere für Zauberkram mit Obsidian machen, aber dann denke ich, dass ich mich da nicht so weit reinfuchsen will oder brauche.

        Passt für mich, YMMV.

  3. ich bin damals von OneNote zu Joplin gewechselt. Das ist der beste Weg. Aber da ich meine Daten gerne für mich habe, bin ich dann zu Obsidian. Aber bei Obsidian ist der Synch etwas mit dem man sich beschäftigen muss oder man zahlt.

  4. Da es ja auch immer ein bisschen darauf ankommt, wie genau man Notizen anfertigt (eher getippt, eher handschriftlich, eher verlinkt oder eher in klassischen Ordnerhierarchien etc. …), finde ich es erstaunlich schwierig, eine klare Empfehlung auszusprechen. Zumal aus dem großen Hype von vor ein paar Jahren viele Apps auch schon wieder auf dem Weg nach draußen zu sein scheinen. Und viele davon sind/waren kommerziell und Hersteller-Cloud-zentriert, inzwischen mit »KI«-Integration etc.

    Fast hätte ich gesagt, je nachdem könnte Anytype noch einen Blick wert sein (oder auch nicht)—aber simpel ist das nicht. *Vermutlich* ist Joplin in für dich eine gute Option. Das kenne ich selbst aber nicht gut.

    Ich nutze auch Obsidian, allerdings nur noch recht punktuell, seit ich letztes Jahr angefangen habe, mir wieder viel auf Papier zu notieren (und ich darüber hinaus eingesehen habe, dass vieles Arbeitsbezogene eigentlich ins zentrale Wissensmanagement (hier: Confluence im Übergang zu, vermutlich, XWiki) gehört, nicht in meine persönlichen Notizen). Aber ich finde, Obsidian kann sperrig sein. Gerade das eher klassische Arbeiten mit Ordnern/dem integrierten Dateiexplorer hat für mich (von UI/UX her) nie gut funktioniert (verglichen mit schönen bibiliothekszentrierten Ansätzen à la Ulysses oder iA Writer). Ist natürlich absolut Geschmacks- und Gewohnheitssache. Ich hatte mir letztlich das »System« von https://www.myforevernotes.com in Obsidian implementiert (was 1:1 möglich ist). Das passte für mich besser.

  5. Standard Notes – kostenlos wenn man selber hostet, kostenpflichtig wenn man deren Cloud (mit 100GB) nutzt. Nutze ich seit einigen Jahren über alle Plattformen hinweg. Standard Notes wurde vor 1 oder 2 Jahren von Proton aufgekauft, läuft aber separat (ohne Proton-Account) weiter und wird parallel dazu Tortenstückweise als “Documents, Tables, etc.” ins Proton Ökosystem integriert.

  6. Ja, eine Alternative wäre gut. Vor allem kriegt man das, was in OneNote einmal drin ist, nur schlecht wieder raus. Ich hab Unmengen an Notizen da drin und hab noch keinen effizienten Weg für Export gefunden.

    1. Mit Obsidian kriege ich die einfach importiert. Das liest direkt aus der Cloud. Aber ich kämpfe noch mit anderen Aspekten von Obsidian. Das Ding ist ein Monster vom Kaliber Lotus Notes.

      1. Womit kämpfst du da? Ich weiss, dass es Unmengen an Add-ons gibt, aber ich benutze es plain, da meine Anforderungen praktisch die gleichen waren wie bei dir.

        Ein Notizbuch (die aus Papier) und Obsidian sind inzwischen meine zentralen Werkzeuge zum Wissensarbeiten.

      2. Lieber Volker,
        beschäftige dich nicht mit den Plug Inns bei Obsidian. Verwende es pur und solltest Du nach einer gewissen Zeit etwas vermissen dann schau nach. Meine Erfahrung ist es wie ein einfaches Notizbuch mit verlinkten Bildern oder PDFs und Tags zu nutzen. Den Graph benutze ich bis heute nicht.

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