
Ich schreibe mittlerweile so undeutlich, dass ich Probleme habe, meine Handschrift zu erkennen. Das liegt vor allem daran, dass ich seit mehr als 40 Jahren praktisch nur noch auf Tastaturen getippt habe.
Entsprechend war ich sehr skeptisch, ob Kindle meine Handschrift lesen kann. Überraschenderweise ja! Drei Sätze in zwei Sprachen hat die Amazon AI fehlerfrei erkannt und “verfeinert”. Das heißt, es hat eine Seite meines Notizbuchs synchronisiert, gelesen und eine neue Pseudohandschrift erzeugt, die es auf einem eigenen Blatt hinten an das Notizbuch angehängt hat.

Schriftart, Strichstärke, Größe, Zeilenabstand etc. kann man dabei auswählen. Natürlich kann Kindle auch den eigentlichen Text extrahieren und in handschriftlichen Notizen suchen.
Vollständig creepy wird es dann, wenn man sich von der AI die eigenen Notizen auch noch zusammenfassen lässt.

Stimme dir zu.
Die eigen Handschrift wurde nicht besser.
Mich hat die Nutzung von Surfaces seit 11 Jahren “erzogen” doch etwas lesbarer für OneNote zu schreiben.
Kein Vergleich zum Newton Messagepad 120 von Apple oder den Palm Pilots, die viel Übung erforderten.
Ich ertappe mich aber auch wieder Papierbasiert zu arbeiten, gerade wenn ich mal keine elektronische Ablenkung möchte. Sei es zum Lernen oder auch um Gedanken zu Papier zu bringen. Erzieht ungemein und funktioniert auch bei Sonnenschein ohne störende Reflexionen. 😉