Mobile Klimaanlage

Wir haben gestern diskutiert, wie man eine mobile Klimaanlage betreiben kann. Was ist das überhaupt? Eine Klimaanlage besteht aus drei Teilen: zwei Wärmetauschern und einer Kühleinheit, normalerweise ein Kompressor. Wenn man Hauseigentümer ist, ruft man den Profi. Ist man nur Wohnungsmieter oder -eigentümer, wird es kompliziert. Hier kommt eine mobile Anlage in Betracht.

Es gibt grundsätzlich zwei Ideen: Eine Monoblock-Anlage, die warme Luft aus dem Fenster pustet (die dann gleich wieder reinwill) oder eine Splitanlage mit einem Wärmetauscher außen und einem innen. Bei beiden hast du das gleiche Problem: Du musst die beiden durch ein Fenster verbinden. Da gibt es jede Menge Lösungen, etwa ein passendes Brett für den Rollladen. Brett einlegen, Rollladen runter, Schlauch durch ein Loch im Brett. Wer eine Katzenklappe hat, ist fein raus.

Wer jetzt ganz schnell eine haben will, findet sie heute vielleicht noch im Baumarkt. Ein Versand kommt für diese Hitzewelle reichlich spät.

3 thoughts on “Mobile Klimaanlage”

  1. Mobil ist gut. Wir haben zum Glück vor ein paar Jahren in eine feste investiert. Eine weise Entscheidung.

  2. Das Problem bei beiden Varianten ist die fehlende Frischluft. Entweder sie kommt warm herein, weil die Abdichtung nicht gut funktioniert, oder gar nicht. Man kühlt also nur die vorhandene Raumluft, deren “Qualität” damit leider stetig sinkt, vermutlich mehr als die Temperatur. Mittlerweile gibt es jedoch auch Splitgeräte, die Frischluft beimischen, gefiltert und gekühlt. Das ist allerdings nicht mobil zu haben, sondern nur mit professioneller Installation.

    1. Frischluft sollte man lieber über eine eigene Lüftungsanlage oder entsprechend zusammen geschaltete Einzelgeräte lösen (die auch Wärmetauscher haben).
      Bin gerade im Installationsprozess und alle Klimaanlagenprofis die ich befragt habe, raten einem explizit von der Luftbemischung ab (z.B. mit der Daikin Ururu Sarara).

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