Die schärfsten Kritiker der Elche …

Ex-Microsoft Manager Mat Veloso und Microsoft PR Manager Frank Shaw kabbeln sich über Velosos Aussage, Copilot sei ein Flop. Ich kann das nicht wirklich bewerten, stelle nur fest, bei mir ist es definitiv ein Flop. Mir stehen jeden Monat Copilot-Credits zu, aber ich nutze sie nicht. Und zwar gar nicht.

Einen Punkt aber habe ich auch selbst beobachtet, bereits am ersten Tag, an dem ich einen Copilot+ PC in Betrieb nahm:

Over the past year, Microsoft has heavily pushed OEMs to include Neural Processing Units (NPUs) in their latest laptops to power advanced Windows 11 capabilities. We have tracked Microsoft’s push for NPU-powered AI features in Windows 11, but as Velloso noted, OEMs invested heavily in NPUs only to find out that “nobody cares because not a single valuable usecase was built for those in Windows/Office.”

Die NPUs dieser Prozessoren werden schlicht ignoriert. Microsoft macht so ein bisschen Video-Voodoo mit Unterdrückung des Hintergrundes oder Geräuschminderung von Audio-Signalen, aber das wird längst von der Hardware der Kameras oder Headsets bereitgestellt. Die Werbung suggeriert, man könne seine Daten lokal verarbeiten, ohne sie in die Cloud hochzuladen. Tatsächlich aber kann Copilot ohne Netzverbindung gar nichts.

Wenn Copilot morgen aus Windows und Office verschwinden würde, dann wäre mir das ein Fest. Genauso wie Bing oder MSN. Das Zeugs ist so lästig wie ein vorinstalliertes Norton Antivirus. Und wird auch genauso liebevoll ausgerupft.

Das Scheitern hat eine positives Ergebnis: Microsoft bemüht sich endlich, Windows zu verbessern. Das kann ich gebrauchen.

Ich trau mich übrigens nicht, Vorab-Versionen von Windows zu installieren, weil ich befürchte, dass Microsoft mir wieder AI-Slop unterjubelt, den meine Tools noch nicht entfernen können.

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