
Ich schreibe mittlerweile so undeutlich, dass ich Probleme habe, meine Handschrift zu erkennen. Das liegt vor allem daran, dass ich seit mehr als 40 Jahren praktisch nur noch auf Tastaturen getippt habe.
Entsprechend war ich sehr skeptisch, ob Kindle meine Handschrift lesen kann. Überraschenderweise ja! Drei Sätze in zwei Sprachen hat die Amazon AI fehlerfrei erkannt und “verfeinert”. Das heißt, es hat eine Seite meines Notizbuchs synchronisiert, gelesen und eine neue Pseudohandschrift erzeugt, die es auf einem eigenen Blatt hinten an das Notizbuch angehängt hat.

Schriftart, Strichstärke, Größe, Zeilenabstand etc. kann man dabei auswählen. Natürlich kann Kindle auch den eigentlichen Text extrahieren und in handschriftlichen Notizen suchen.
Vollständig creepy wird es dann, wenn man sich von der AI die eigenen Notizen auch noch zusammenfassen lässt.
