PEBCAK: Der Fehler sitzt vor dem Computer

Heute hatte ich eine kurze Krise. Kein Platz mehr auf vowe.net. Und “Jetzt upgraden” führte zu einem 160 % teureren Hosting-Paket. Ja, 2,6x mal so teuer. Das fand selbst die sensationelle IONOS-Supporterin zu viel und war bereit, ihren Kulanz-Rahmen auszuschöpfen. Aber dazu kam es dann erfreulicherweise gar nicht.

Der Fehler lag nämlich bei mir. Meine Backup-Lösung hatte zuviel Schmutz hinterlassen. Nun sieht der Status so aus:

PEBCAK: Tech support shorthand for “Problem Exists Between Chair And Keyboard.” A way of indicating that there’s nothing wrong with the computer – the user is clueless.

Wired 10/1996

5 thoughts on “PEBCAK: Der Fehler sitzt vor dem Computer”

  1. Wird auch manchmal liebevoll ein „Layer 8“-Problem genannt.

  2. Ich muss an der Stelle auch mal den Support bei IONOS (bzw. früher 1&1) loben. Immer wenn ich irgendwelche Probleme hatte, konnte mir ein menschliches Wesen nett und kompetent helfen. So etwas findet man heutzutage nicht mehr so leicht.

  3. Wir sagen immer “Fehler 40”: Fehler sitzt 40cm vorm Bildschirm.

  4. Ein Limit für die Anzahl der Dateien, das bei einem Ausschöpfen von 10% des Dateivolumens bereits fast zu einem Viertel aufgebraucht ist? Habe ich was verpasst? Gibt es dafür irgendeine technische Grundlage? Liegen die Limits von NTFS und ext4 und nicht irgendwo bei 4 Mrd Dateien?

    By the way, ich war zu faul den Taschenrechner anzuschmeissen, die KI (von DuckDuckGo) behauptet:
    “100 GB geteilt durch 262.000 ergibt etwa 0,381 GB.”

    Der Tausender Trennpunkt – der wohl als englischer Dezimalpunkt interpretiert wurde und diesen Fehler ausgelöst hat – wurde bei der Berechnung und Ausgabe automatisch eingefügt und war nicht Teil der Suchanfrage.

    Ooooookay … nächstes Mal wieder selber ausrechnen.

    1. ext4 hat ein theoretisches Limit von 2^32-1, ZFS und XFS haben gar keins mehr. 2^18 ist die dokumentierte aktuelle Grenze beim Webhosting-Paket von IONOS. Dieser Wert ist auch das änderbare Standard-Limit für die Anzahl offener Dateien bei einem Linux-Server. Sollten die pro Webhosting-Kunden eine virtuelle Linux-Instanz hochziehen, könnte es daran liegen. Zumal man im Massengeschäft nur mit etablierten Standards bricht, wenn man gute Gründe dafür hat. Das ist aber Spekulation meinerseits.

      Es erfüllt in jedem Fall zwei weitere Aufgaben: Als kaufmännisches Limit, damit einzelne es nicht übertreiben bis die Mischkalkulation wackelt. Zudem hat es eine Schutzfunktion, damit nicht ein Kunden-Script dem Operating den Tag verdirbt. Mit Werkzeugen wie rsync können sich Einsteiger auch ohne böse Absichten selbst überlisten und die Wirkung würde ohne Limit auf andere Kunden durchschlagen.

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