Ein (Metall-)Löffel auf dem Touchpad gaukelt der Software vor, da sei ein Benutzer. Screensaver springt nicht an, Rechner wird nicht gesperrt, Teams-Status bleibt “Online”. (Ist mir heute zugetragen worden aus der Überwachungshölle.)
FlightDial turns your wrist into a radar screen. Real aircraft, drawn on an analog dial at their true bearing and distance from you.
The dial turns with your compass, so a plane at 10 o’clock on screen is a plane at 10 o’clock in the sky. Look up and it is there. One crossing the centre of the dial is about to pass overhead, and your wrist taps before it does.
Installs directly from the App Store on Apple Watch. No iPhone app needed.
Vielen Dank, lieber Dirk, für diese gelungene Überraschung. Die Scheffin ist völlig aus dem Häuschen! Die sind mal viel exotischer als meine Tiptree Strawberry Conserve.
Manche Geschäftsinhaber lassen schlechte Bewertungen löschen. Dabei behaupten sie einfach, das sei Difamierung und der Reviewer sei ja gar kein Kunde gewesen. Google hat die Löschung jedoch binnen einem Tag zurückgenommen, weil ich noch eine Quittung hatte.
Wortwart schreibt: “Learning: Vor dem Besuch erst den Rezensions-Tab öffnen und nachsehen, ob das betreffende Unternehmen aus rätselhaften Gründen ständig diffamiert wird.”
Axel Gutmann schreibt: “Diese Google-Rezensions-Entfernung ist ja eine aufstrebende Branche. Kaum eine Woche ohne Angebot im Firmenpostfach. Der aktuelle Satz liegt wohl bei 12€ pro erfolgreich entfernter Bewertung.”
Ich halte dieses Bemühen, jede Kritik zu unterdrücken, für kontraproduktiv. Im Schitt vier Sterne sind eine gute Bewertung, fast fünf Sterne sind dagegen wahrscheinlich geschönt. Das betrifft übrigens auch Amazon.
Allerdings sind Google-Bewertungen mittlerweile so wertlos wie die Suchergebnisse der ersten Seite. Alles geschönt, die negativen Bewertungen werden gar nicht angezeigt. Rollt man durch sämtliche 100+ Rezensionen durch, sieht man nur Lobhudeleien, ein mächtig verzerrtes Bild der Realität.
Google ist offensichtlich in die vorletzte Phase der Enshittification eingetreten.
Eigentlich wollte die Scheffin nur ein Salz für unsere Mühle kaufen. Und dann ist die Sache etwas eskaliert, dank der sehr geschäftstüchtigen Inhaberin.
Meine Wunschliste ist jetzt erst mal leer. Herzlichen Dank, Adalbert. Nach den guten Erfahrungen mit dem Classic Kong habe ich mir diesen Ring vom selben Hersteller für sie gewünscht. Ich werde berichten, wie widerstandsfähig der ist.
Der Tipp mit dem Kaffeeholz ist auch angekommen. Neulich gab es das bei Feinkost Albrecht, aber die Scheffin hat nicht zugegriffen, weil Charlie vorher bereits einen Ast geschreddert hatte und sich anschließend übergeben hat. Sie ist wirklich ein Zerstörer, aber nur mit Dingen, die wir ihr geben! Letzte Woche war sie zweimal gut vier Stunden allein und hat das Haus nicht umdekoriert.
We received a complaint that your review is defamatory under German law. Your review is removed for now, because German courts have set a low threshold for businesses to challenge reviews as defamatory. For example, businesses can simply claim that they cannot verify that you were a customer (for example, they have no record of a transaction) and unless there is evidence to the contrary, courts may order platforms to remove the review. To show that you were a customer and reinstate your review, use the appeals option below under “What you can do next”.
Es ist für mich einfach, nachzuweisen, dass ich ein Kunde bin. Schließlich habe ich Lieferscheine und Rechnungen.
Ich finde, das passt alles wunderbar zusammen.
Update: Google schreibt mir heute, dass sie meinem Einspruch stattgegeben haben.
Wero, die Europäische Zahlungslösung, wird nun auch von N26 unterstützt. Wer will, kann mir nun an meine Email-Adresse vowe@vowe.net (oder meine Handynummer) Geld schicken. Das geht “schon immer” mit PayPal und nun auch mit Wero. Ein Schritt zu mehr Unabhängigkeit.
N26 ist hier ein Nachzügler. Die Deutsche Bank mit ihren Marken Postbank und Norisbank, die Sparkassen und Volksbanken, die ING usw. sind schon länger dabei.
If you come to my house or if you like to meet me, please leave your smart glasses at home. You don’t want to look like a pervert, let alone be a pervert.
Marcel hat Charlie eine Beißwurst geschenkt. Die ist aus Feuerwehrschlauch gefertigt und ich hoffe, dass Charlie nun darauf herumkaut, statt dem Buddy ein Ohr abzubeißen oder Schlimmeres anzustellen.
Danke, Marcel!
Update: (30 Minuten später) Feuerwehrschläuche sind auch nicht so unzerstörbar wie angepriesen. 🤦♂️
Das Thema bleibt schwierig. Charlie formt jedes Holz in Streichölzer um, schluckt sie runter und kotzt sie ein paar Stunden später wieder aus. “Stöckchen” müssen wir ihr deshalb abnehmen. Die Beißwurst ist jetzt etwas angegriffen, aber noch lange nicht restlos zerstört.
Ich habe mittlerweile so einen Hals, wenn es um IT im Dienste des Bürgers geht. Wir haben einen Personalausweis, mit dem man sich sicher für jeglichen Service anmelden kann. Dazu muss ich jedesmal den Ausweis mit der AusweisApp 2 scannen und eine selbstgewählte PIN eingeben. Da die Implementierung mit einer zusätzlichen App zu kompliziert ist, hat sich das Land Hessen damals eine “HessenID” ausgedacht. Username, Passwort, also bumm-bumm-einfach, dafür aber gar nicht sicher.
Damit das nicht jedes Bundesland nachbauen muss, wurde die bundID erschaffen. Username, Passwort, bumm-bumm-einfach, dafür aber gar nicht sicher. Geschenkt.
Wie oft brauch ich sowas? Äußerst selten, weil es ja gar nicht so viele Vorgänge gibt, die von der bundID unterstützt werden. Und jetzt droht mir ITZBund (Informations Technik Zentrum Bund) an, meine bundID wieder zu löschen, wenn ich sie nicht benutze. Was ist damit gewonnen? Speicherplatz?
Ja, ich bin sicher, es gibt irgendeine Vorschrift, die bestimmt, dass das so richtig ist. Aber wo kommt die her? Wir schaffen uns so einen Blödsinn ständig neu.
Think very carefully about where you get help from AI. I think of it as Job vs. Gym.
If we’re working a manual labor job, it’s fine to have AI lift heavy things for us because the actual goal is to move the thing, not to lift it.
This is the exact opposite of going to the gym, where the goal is to lift the weight, not to move it.
Für mich ist Schreiben “gym work”. Es trainiert mein Hirn. Völlig sinnlos, dass von einem Automat erledigen zu lassen. Schreiben unterstützt denken. Erst wenn ich den Gedanken sehe, ist er fertig. Das kann ich nicht delegieren.
Ich war vor acht Wochen ziemlich beeindruckt von den Moto Buds 2 Plus. Aber sie hatten einen entscheidenden Nachteil: Ohne iOS-App konnte man sie vom iPhone aus nicht richtig konfigurieren.
One of the biggest questions I get at Drop-In Time at the library (besides “what is taking up all my cloud storage?”) is how to disable or avoid intrusive AI that shows up where people don’t want it. I’m going to make a handout that explains how to do some of the basic AI-removal or AI-avoidance things. This is a guide for people who would like less intrusive AI in their tech environment. Maybe you like AI and find it useful? That’s fine, this document is probably not for you. Additions/edits welcome. Leave a comment or drop me an email. This page is available at the short URL