Logi Dock: Erste Eindrücke

Sechs Mikrofone, fünf Tasten für Mute von Mikro und Kamera, Laut/Leise und Teams

Seit gestern teste ich das Logi Dock und ich will einmal vorausschicken, wie Logitech sich den Einsatz vorstellt:

Ein Kabel zwischen Dock und Laptop, alles andere am Dock angeschlossen

Das Dock hat auf der Rückseite je zwei USB-A und USB-C, einen HDMI- und einen DP-Ports, an denen sämtliche Peripherie angeschlossen wird, also etwa Bolt-Empfänger, BRIO-Kamera, Headset Dongle und Bildschirm. Ein 230 W kräftiges Power-Supply versorgt alles bis auf den Monitor mit Strom und der Laptop hängt an einem mitgelieferten USB-C Kabel. Dieser Anschluss ist farblich hervorgehoben, dazu gibt es einen weiteren USB-C-Port an der linken Seite. Auch für ein Kensington-Schloss gibt es eine Vorrichtung, sodass das Dock keine Beine bekommt.

Auch wenn das Dock primär für die Nutzung mit dem PC gedacht ist, kann man zusätzlich per Bluetooth ein Smartphone verbinden. Es erscheint auf diesem Gerät als Headset.

2x USB-A, 2x USB-C (+1), HDMI und DP, USB-C zum PC, Kensington Lock, Power und Bluetooth

Im Dock eingebaut sind sechs “beam-forming” Mikrofone und ein kräftiger Lautsprecher. Die fünf Knöpfe schalten stumm (Mikro und Kamera), laut und leise, und der mittlere interagiert mit Microsoft Teams. Dazu gibt es eine Unterbodenbeleuchtung mit drei farbigen LEDs, die unterschiedliche Zustände signalisieren. Rundum ist das Dock mit einem Stoff überzogen und alles wirkt sehr wertig.

Ich habe einmal Vergleichsaufnahmen mit einem Lenovo X1 ThinkPad Yoga, einen Poly Sync 20 und dem Logi Dock gemacht, in denen man den unterschiedlichen Klang der eigenen Stimme gut nachvollziehen kann:

Logi Dock
Lenovo ThinkPad X1 Yoga gen 7
Poly Sync 20

Freisprecheinrichtung mit Dock, das ist schon eine großartige Kombination, die ich bei mir allerdings nicht integriert bekomme. Ich habe bereits ein Dock und gehe von dort per USB-C zu meinem Bildschirm. Dort hängen dann Bolt-Empfänger, Headset-Dongle und Webcam dran, die stets mit dem richtigen PC oder iPad Pro verbunden sind. Vom Logi Dock geht es aber nicht weiter, da ein Monitor nur per HDMI oder DP angeschlossen werden kann. Versuchsweise habe ich auch mal das Logi Dock “hinter” den Monitor angeschlossen, aber das wollte nicht funktionieren. Darum habe ich für den Test einen eigenen Aufbau gewählt.

Das Logi Dock bekommt also keinen Editor-Refuses-To-Give-It-Back Award, auch wenn es eigentlich sehr viel richtig macht. Andere würden es direkt unter den Monitor setzen und dann alle Kabel nach hinten vom Tisch führen. Bei mir sind das Kabel, die bereits hinter dem Monitor versteckt sind oder im Dock unter der Tisch-Oberfläche stecken.

Mit gefällt die Integration in Teams, der kräftige Lautsprecher und die Bedienung mit den fünf Tasten. Man braucht allerdings auch unbedingt LogiTune, um die Verbindung zum Meeting-Kalender herzustellen. Das sollte man vorher mit der eigenen IT abklären.