Logitech MX Keys und MX Master 3

Die beste Maus im Haus: MX Master 3

Die Scheffin hat beim Arbeiten mit dem Trackpad einen Tennisarm entwickelt. Zu viele winzige Bewegungen mit dem Zeigefinger, da schmerzte dann der Ellenbogen. Zeit, was dagegen zu unternehmen. Neu sind deshalb in vowe’s magic flying circus ein Set aus Logitech MX Keys Tastatur und MX Master 3 Maus. Nach dem ThinkBook und dann dem Apple Magic Keyboard und Trackpad ist das ein signifikantes Upgrade. Von der Maus ist die Scheffin schlicht begeistert. Bei mir würde das nicht funktionieren, weil ich schon seit beinahe 20 Jahren keine Maus mehr verwende.

Wichtig: Unbedingt die Version für Mac und PC kaufen

Man sollte bei der Tastatur gegebenenfalls aufpassen, dass man nicht die reine Mac-Version erwischt, weil die untauglich für den PC-Einsatz ist. Es gibt noch ein Plus-Modell mit separater Handballenauflage.

Maus und Tastatur haben einen kleinen Funkempfänger, den sie gemeinsam nutzen, man kann sie aber auch per Bluetooth verbinden. Das geht mit bis zu drei Geräten gleichzeitig. Die Tastatur hat für das Umschalten drei Tasten reserviert, die Maus hat an der Unterseite einen Taster. Dazu bietet Logitech eine Software an, mit der man Maus und Tastatur anpassen kann. Sie verbindet auch die bis zu drei Rechner, wenn sie im gleichen Netzwerk sind, sodass man den zu kontrollierenden Rechner einfach wechseln kann, in dem man den Mauszeiger von einem auf den anderen Rechner verschiebt. So etwas Ähnliches hat Apple gerade für die nächste macOS-Version angekündigt.

Drei Tasten über dem Cursorblock schalten zwischen drei Rechnern um.

In der Praxis scheitert das hier an einer einfachen Beschränkung. Wir können diese Software nicht auf einem dienstlich genutzten PC installieren und einen anderen Grund für die Parallelnutzung von zwei Rechnern gibt es hier nicht. Ich habe es mal mit ein paar Testrechnern probiert, aber in der Praxis habe ich nichts davon. Sehr witzig ist auch die Übernahme der Zwischenablage von einem zum anderen Rechner: Ein echtes Data Loss Prevention Szenario. Passieren kann das natürlich sowieso nicht, weil der Rechner in einem eigenen VPN hängt, in dem er keine anderen sieht. In der Theorie wirklich nett, aber die Tastatur und die Maus beweisen sich auch ohne diese Features wirklich sehr gut. Die Maus ist dick genug, dass man das ganze Handgewölbe darauf ablegen kann und die Tasten sind leicht konkav und man trifft sie damit sicherer.

Maus und Tastatur werden per USB-C geladen. Die Tastatur hält mit Hintergrundbeleuchtung wenigstens zehn Tage, ohne Beleuchtung ein halbes Jahr durch. Beide machen sich über eine blinkende LED bemerkbar, wenn sie geladen werden und man kann auch mit Kabel einfach weiterarbeiten.

Ganz, ganz dicke Empfehlung, auch wenn man die Sonderfunktionen nie nutzt.

Logitech Scribe bringt normale Whiteboards in virtuelle Meetings

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Virtuelle Whiteboards wie Microsoft Surface Hub sind brutal teuer und viele Unternehmen überlegen sich sehr gut, ob sie so etwas anschaffen. Zugleich gibt es einen großen Bedarf, ganz normale Whiteboards auch den Mitarbeitern zugänglich zu machen, die von zu Hause arbeiten.

Logitech hat mit Scribe nun etwas neues am Start: Man schraubt eine Kamera so an die Wand, dass sie das Whiteboard sehen kann und reichtert das mit ein bisschen Intelligenz aus, die eine Person vor dem Whiteboard durchsichtig macht und die Zeichnung klarer und kontrastreicher macht. Man muss lediglich ein Ethernet-Kabel zu einem Wandauslass führen. Ans andere Ende kommt ein PoE-Injektor mit einer USB-Schnittstelle und der Stromversorgung. So lässt sich ein PC am anderen Ende anschließen oder ein dediziertes Gerät für Teams Rooms oder Zoom Room. Scribe kann mit einem Taster ein- und ausgeschaltet werden und taucht als weiterer Teilnehmer im Meeting auf.

Der Listenpreis beträgt 1299 Euro. Für Meeting-Räume ist das ein eher kleiner Betrag, in Webcam-Dimensionen gedacht aber eine ganze Menge.

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