motorola signature

Schon ab nächster Woche verfügbar ist das neue Spitzengerät von Motorola. Diesmal heißt es nicht edge ultra sondern signature. Ja, alles kleingeschrieben.

Da ist alles drin, was geht. Ich will die Specs gar nicht alle runterleiern. Lest selbst:

Will ich das haben? Unbedingt. Ich finde einfach alles gut an diesem Gerät. Jede Menge Leistung, flacher Bildschirm, tolle Kameras, großer Akku dank besserer Technik in einem superschlanken Gehäuse.

Ich weiß aber nicht, warum Motorola das überhaupt anbietet, denn sie haben bisher nicht die Marke, für die viele Leute 1000 Euro (minus ein paar Cents) zahlen. Wer soviel Geld ausgibt, landet wahrscheinlich bei Apple oder Samsung. Zumal das neue Top-Gerät beim ersten Anschein einem Einsteiger für 200 Euro gleicht.

Wer das neue Smartphone ab 15. Januar über die Website bestellt, kriegt noch einen Haufen Zubehör obendrauf. Die andere Strategie heißt Abwarten. Das ist die Preisentwicklung für das razr 60 Ultra, das beste Pferd im Stall.

ThinkPhone 25 – acht Wochen später

Ich habe das Moto ThinkPhone nun seit acht Wochen und ich habe es definitiv mehr als mein iPhone verwendet. Das ist im besten Sinne ein Midrange-Gerät, und nicht mal ein besonders aktuelles. Technisch entspricht es weitgehend dem Edge 50 Neo. Nach meinen sehr guten Erfahrungen mit dem Edge 50 Ultra und dem Razr 60 Ultra wollte ich absichtlich mal ein “billiges” Smartphone benutzen. Was ist die Einschränkung? Für mich gar keine, weil ich so gut wie nie ein Tele brauche. 32 MP Frontkamera ist super, 50 MP Hauptkamera auch. Tele und Superweitwinkel sind definitiv durchschnittlich.

Warum mag ich das Gerät so sehr? Zunächst, weil es viel schlanker (aber etwas höher) als mein iPhone ist – und auch viel leichter. Kein Case drauf, schon mehrmals abgestürzt, not a scratch. Aus der Hand ist es mir nie gefallen, weil die Rückseite supergriffig ist. Gegenüber dem 50 Ultra gefällt mir der flache Bildschirm, der nicht um die Ecke gebogen ist. Das hat auch das neuere Edge 70.

So ein älteres Business-Modell hat auch den Vorteil, dass sich keine AI aufdrängt und sich die Enshittification noch nicht so bemerkbar macht. Nachteilig ist die immer schleppende Software-Aktualisierung bei Motorola. Android ist auf Version 15 mit dem Security Update und Google Play Services vom 1. Oktober 2025.

Das Gerät lädt mit bis zu 68 W richtig schnell, aber nicht so brutal schnell wie das Edge 50 Ultra mit 125 W. Das war jedenfalls in der Praxis kein limitierender Faktor, wenn man ein iPhone gewohnt ist.

Beim Edge 70 hat Moto jetzt einen Silizium-Carbon-Akku mit höherer Energiedichte verbaut. Damit können sie ein Gerät wie das iPhone Air bauen, ohne einen kleineren Akku in Kauf zu nehmen. Da bin ich dann mal sehr auf ein zukünftiges Ultra gespannt.

Motorola Edge 70

Motorola ThinkPhone 25 zwei Wochen später

Vor 12 Tagen habe ich meine Android-eSIM auf das Motorola ThinkPhone 25 übertragen, um es dann parallel zum iPhone zu verwenden. So war der Plan. Tatsächlich aber habe ich in diesen Wochen das Moto fast ausschließlich verwendet. Das hat viel damit zu tun, dass man das Moto kaum in der Hosentasche spürt. 8 mm dünn, 169 g leicht, supergriffig. Das iPhone 14 Pro mit Apple Silicon Case wiegt 234 g und misst 10,6 mm an der dünnsten Stelle.

Das Moto war im besten Sinne völlig unauffällig. Mattschwarz, das Gehäuse etwas schmaler und höher, das passt zu meinen kurzen Fingern. Ich musste nur wenig Crapware löschen (Facebook und Instagram), dazu habe ich OneDrive, OneNote und Authenticator installiert. Chrome durch Brave ersetzt, ein Dutzend andere Apps, die ich täglich nutze, und alles hat einwandfrei funktioniert.

Das Telefon wurde mit Android 14 geliefert und fing dann an, monatliche Updates einzuspielen. Ich habe das abgekürzt, indem ich von Moto ein komplett neues Image runtergeladen habe und drauf gebrutzelt habe. Danach gab es noch das Upgrade auf Android 15 und ein Monthly Update. Damit steht das System aktuell auf Anfang Oktober. Ich erwarte in den nächsten Tagen den Stand Anfang November.

Die Hardware des ThinkPhone 25 entspricht dem Edge 50 Neo, die Software ist für den Unternehmenseinsatz mit ThinkShield ertüchtigt. Mit dem Neo hätte ich vermutlich die gleichen Erfahrungen gemacht. Bei der Consumer-Variante muss man Motorola vermutlich mehr in die Schranken weisen, denn das Unternehmen versucht einem regelmäßig neue Apps unterzujubeln. Das ist beim ThinkPhone nicht passiert.

Das Smartphone ist nicht nur “good enough” sondern einfach gut. Das muss man vor dem aktuellen Preis würdigen. Beide waren beim Launch mit knapp 500 Euro bepreist, das Edge 50 Neo geht jetzt für weniger als die Hälfte, das ThinkPhone für zwei Drittel dieses Preises. #reklame

Was ich ausdrücklich nicht getestet habe, sind Spiele. Erst damit kann man Unterschied zwischen verschiedenen Prozessoren entdecken. Für meine Nutzung ist das komplett irrelevant. Fotos habe ich vorwiegend mit der 50 Megapixel Hauptkamera (Sony LYTIA™ 700C) geschossen, die 32 Megapixel Frontkamera habe ich über Smart Connect als Webcam in Meetings genutzt.

Die technischen Daten könnt ihr direkt bei Motorola vergleichen:

Beim Aufspielen des neuen Images hat mir die Software auch verraten, dass das ThinkPhone aktuell monatliche Updates bekommt und dass der Update-Support 5 Jahre nach Markteinführung, also 2029 endet.

ThinkPhone 25 – Ein Businessgerät

Aktuell hatte ich kein Moto mehr – das Razr-Testgerät hatte ich zurückgeschickt – und das fühlte sich irgendwie falsch an. Ich mag die aktuellen Motorola-Smartphones sehr. Für das Edge 70 war es noch zu früh und deshalb habe ich mal nach einem Gerät gefragt, das ich eigentlich schon letztes Jahr mal testen wollte.

Mein Wahl fiel auf ein echtes Business-Gerät, das über den Geschäftskundenvertrieb verkauft wird. Das ThinkPhone 25 ist bereits die zweite Generation. Während das Original-ThinkPhone noch ein teures Flagship war, ist das ThinkPhone 25 ein preiswertes Midrange-Gerät.

Die schlichte Verpackung ohne einen Fitzel Plastik fällt als erstes auf. Und dass absolut alles im Karton ist, was ein typisches Unternehmen seinem Mitarbeiter zur Verfügung stellt: Smartphone, Ladegerät und Kabel, Case und kabelgebundene Earbuds.

Wenn man das Case anbringt, sollte man vorher seine SIM-Karte einlegen, denn das Case geht nur mit großem Krafteinsatz wieder runter. 😉 Fragt mich, woher ich das weiß. Das Ladegerät liefert 68 W “Turbopower”. Da das Smartphone schon ein Jahr in der Verpackung schlummerte, war der Akku bei 0%. Aber nach 35 Minuten war ich mit der Einrichtung fertig und der Akku war zu diesem Zeitpunkt bereits auf 87%. Das Nachladen geht echt fix.

Der Bildschirm ist nicht um die Ecke gebogen, wie das immer noch bei den Flagships üblich ist, sondern schön plan (wie beim iPhone). Sogar eine Bildschirmfolie war drauf. Ohne Glasrückseite, mit Case und Folie, sowie IP68-Rating gehört dieses ThinkPhone zu den ganzen robusten Handys. Dabei wiegt es nackig gerade einmal 168 Gramm.

So weit alles perfekt. Jetzt muss es sich im Alltag bewähren. Dazu werde ich dem Gerät erst mal ein Software-Update verpasst. Motorola verspricht Updates bis 2029.

Moto Edge 70 – superschlank mit großem Akku

Motorola schafft das, was Apple und Samsung nicht hinbekommen haben: Ein mit 5,9 mm Dicke superflaches Smartphone mit ausreichender Stromversorgung. Wie geht das? Silizium-Carbon-Akku mit 4800 mAh. Das iPhone Air hat 3149 mAh, satte 35% weniger. Dazu hat das Edge 70 drei 50-Megapixel-Kameras: Superweitwinkel, Weitwinkel und Frontkamera. Auch für Stereolautsprecher ist Platz.

Was mir auch gefällt: Keine Glasrückseite. Jetzt warte ich eigentlich nur noch auf ein Edge 70 Ultra mit Teleobjektiv.

Für 800 Euro legt Motorola noch eine Uhr, Earbuds und einen Moto Tag dazu:

Vom 5. November bis zur letzten Dezemberwoche 2025 wird das motorola edge 70 von einer exklusiven Bundle-Aktion begleitet, die in der gesamten EMEA-Region verfügbar ist. Das zeitlich begrenzte Angebot umfasst eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl der begehrtesten Motorola-Zubehörteile – moto tagmoto buds loopmoto watch fit und ein 68-W-TurboPower™-Ladegerät. Diese Produkte wurden entwickelt, um das edge 70-Erlebnis zu ergänzen und zu verbessern. Die Einlösung ist ausschließlich über motorola.com möglich. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Mit einem kleinen Spiel kann man den Preis um 300 Euro senken. Dauert nur eine Minute und schwupps gibt es das Gerät mitsamt dem ganzen Zubehör für 500 Euro.

Kleiner Spaß aus den Specs:

More >

Smart Connect nicht nur auf Lenovo und Motorola

vivo X80 Pro als Webcam via Smart Connect am PC

Da ich gerade kein Moto im Haus habe, kam ich gestern auf die Idee, Smart Connect einmal auf dem vivo X80 Pro zu installieren. Zu meiner Überraschung ging das auf Anhieb. Daraus schließe ich, dass Smart Connect von vielen Android Phones unterstützt wird, solange sie nur genug “Wupp” haben.

Ich habe zwei Anwendungen: Handy als Webcam und eine drahtlose Verbindung zum Speicher des Smartphones, damit ich einfach Dateien übertragen kann.

Ich habe mittlerweile eine ganze Reihe von Geräten in Smart Connect verbunden, zwischen denen ich Daten in alle Richtungen austauschen kann.

Smart Connect – alles verbunden

Moto razr hat mich dazu motiviert, mir Smart Connect noch mal genauer anzuschauen. Das funktioniert nämlich nicht nur zwischen PC und Smartphone, sondern auch zwischen mehreren Smartphones oder mehreren PCs. Der Funktionsumfang hängt dabei stark von der Paarung ab.

Von PC zu PC habe ich nämlich zunächst nur einen Funktionsblock: Share Hub. Zu einem anderen Tablet sind es schon fünf.

Share Hub ist aber tatsächlich bereits die wichtigste Funktion: Alle Dateien, die ich darauf ablege, kann von jedem meiner anderen Geräte einfach abgerufen werden. In diesem Fall sieht man fünf Bilder, für den Rest müsste man nach unten rollen:

Ich muss im Share Hub nicht angeben, an welches Gerät ich schicke. Das empfangende Gerät kann sich die Dateien selbst herauspicken. In der Kombination Smartphone-PC besonders nützlich ist das App Streaming. So kann ich etwa den auf dem Razr laufenden Authenticator in einem Fenster von Windows nutzen.

Wahlweise lässt sich auch das gesamte Smartphone auf den PC spiegeln, entweder als einfacher Spiegel oder als weiteres virtuelle Display. Da kriegt man anfangs einen Knoten in den Kopf.

Statt der Smartphone-Ansicht lässt sich Android auch im Desktop Modus nutzen, egal ob Tablet oder Smartphone. Das hier ist ein Razr im Mobile Desktop Mode mit 2880 x 1800 Pixeln.

Ebenfalls sehr nützlich ist, dass sich der ganze Speicher des Smartphones in den Windows Explorer mounten lässt. So kann man direkt Fotos aus dem Speicher herauskopieren:

Smartphone als Webcam für den Computer? Bitteschön:

Egal wie gut die Kamera des Laptops auch ist, das Smartphone hat meistens eine noch bessere Auflösung oder arbeitet besser im Dunkeln. Vor allem kann man das Smartphone mal schnell greifen, wenn man etwas zeigen will. Das alles geht natürlich per WLAN.

Die gemeinsame Zwischenablage muss man gar nicht extra erklären, aber Cross Control ist abgefahren: Man ordnet das Smartphone wie einen weiteren Bildschirm an und fährt mit der Maus einfach rüber und kann es mit Maus und Tastatur bedienen, ohne es anzufassen.

Bei aller Begeisterung, das ist natürlich wieder ein anderer Walled Garden. Was Apple in seinem Ökosystem macht, das gibt es hier (umfangreicher) mit Lenovo/Motorola. Es gibt eine ganze Reihe kompatibler Geräte, aber es bleibt eine herstellerspezifische Lösung, für die es auch wachsende Konkurrenz gibt. Microsoft bietet das weniger umfangreiche Smartphone Link an, an dem man sehr schön sehen kann, wieviel mehr mit Android als mit iPhone geht. Intel hat immer noch Unison im Angebot und Google hat gerade angefangen, Quickshare als Alternative zu Apples AirDrop auszubauen.

Moto Razr 60 Ultra: Menschen fotografieren

#motorola #razr

Das externe Display des Moto Razr ist sehr nützlich, wenn man Menschen fotografiert. Als Selfie würde ich das Gerät einfach zugeklappt lassen. Klappt man es auf, dann hat man zwei Sucherbilder: Eins innen, eins außen. So sieht man sich selbst, wenn man fotografiert wird.

Das ist ein Option. Normalerweise bleibt das Außendisplay dunkel. Wahlweise kann man auch eine kleine Comic-Animation einblenden, um Kinder neugierig zu machen, sodass sie zur Kamera schauen.

So oder so verwendet man eigentlich immer eine der beiden Hauptkameras, man hat dabei die Wahl zwischen 24 mm Superweitwinkel, 35 mm Weitwinkel und 50mm Normalbrennweite. Die im großen Display eingebettete Kamera braucht man nur für Videocalls. Alle drei haben eine Auflösung von 50 Megapixeln.