Alle AirPods in einem gemeinsamen Test

Ich habe eine erhebliche Bildungslücke geschlossen und nun auch die neuesten AirPods der dritten Generation getestet. Auch diese AirPods sind one-size-fits-all und das ist ein schwieriges Unterfangen. Mir passen sie perfekt, aber ich kenne auch Menschen, denen fallen sie aus den Ohren. Das muss man tatsächlich selbst testen, weil Apple auch nur 95% der Ohren berücksichtigen kann und nicht alle.

Die ersten AirPods hatten schon das Kunststück vollbracht, bei den meisten Menschen perfekt zu passen. Das liegt vor allem an der konischen Form, die unterschiedlich tief im Ohr sitzen kann. Bei größeren Gehörgängen tiefer, bei kleineren weniger tief. Die AirPods 3 sind nun etwas kompakter und organischer geformt. Bei mir sitzen sie weniger tief im Ohr und sind darum auf Anhieb bequemer. Vor allem aber haben sie auf Anhieb einen Rumms produziert, den ich sonst nur von den AirPods Pro kenne. Zugleich gehen sie leichter rein und raus als die AirPods Pro und sind deshalb nun mein Favorit. Sie übernehmen den Spatial Sound vom Pro-Modell, aber nicht die aktive Geräuschunterdrückung oder den Transparenzmodus.

Apple AirPods 2, AirPods 3, AirPods Pro

Ich habe auch diesmal Probeaufnahmen meiner eigenen Stimme gemacht, allerdings unter besseren Bedingungen als beim letzten Mal. Ich saß in meinem Büro, sehr harte Oberflächen, aber keine fremde Geräuschquelle. Alle Aufnahmen mit dem iPhone mit Just Press Record mit Standardeinstellungen. Das sind die drei oben abgebildeten AirPods.

Apple AirPods 2. Generation
Apple AirPods 3. Generation
Apple AirPods Pro

Der Vollständigkeit halber habe ich auch noch die AirPods Max aufgenommen, auch wenn man die wohl weniger zum Telefonieren tragen würde.

Apple AirPods Max

Der eigentliche Geheimtipp sind die EarPods. Das sind die kabelgebundenen Kopfhörer mit Lightning-Stecker, die vom iPhone 7 bis iPhone 11 mitgeliefert wurde. Macht mal eine Expedition in die Grabbelkiste. Gut möglich, dass Ihr die noch unbeschadet habt. Die älteren Modelle mit 3.5mm-Audiostecker kann man in den Laptop stecken.

Apple EarPods Lightning

Nokia Shop hat nur zwei Smartphones

HMD erklärt die gähnende Leere in einem offiziellen Statement:

HMD nimmt die Rechte an geistigem Eigentum sehr ernst.  HMD ist Beklagter in mehreren Gerichtsverfahren, die von einem Unternehmen namens VoiceAgeEVS LLC (“VAEVS”) in verschiedenen Gerichtsbarkeiten, darunter auch in Deutschland, angestrengt wurden. Wir sind enttäuscht über den Beschluss in dem VoiceAge-Vollstreckungsverfahren in Deutschland im Dezember und haben dagegen Beschwerde eingelegt. In der Zwischenzeit haben wir sicher gestellt, das keines der in Deutschland angebotenen und vertriebenen Geräte mehr EVS unterstützt. Wir werden weiterhin Nokia Phones in Deutschland verkaufen.  HMD ist weiterhin zuversichtlich, was den Ausgang der Rechtsstreitigkeiten angeht, und wird den Verbrauchern weiterhin Geräte, Zubehör und Dienste gemäß unserem Slogan „Love it, Trust it, Keep it“ anbieten.

Wie klinge ich eigentlich selbst?

Der Klang von Kopfhörern ist gut einzuschätzen. Man hört sich Musik an, die man kennt und vergleicht. Je mehr Details man hört, desto besser wird die Musik reproduziert. Manchmal hört man Instrumente in vertrauter Musik auch zum ersten Mal, wenn der Kopfhörer mehr leistet als alle vorher.

Viel schwieriger ist die Einschätzung, wie gut die eigene Stimme aufgezeichnet wird. Fragt man “wie klinge ich eigentlich” bekommt man meistens nur höfliche Antworten, die nicht weiterbringen. Und da gibt es himmelweite Unterschiede. Schlechter Klang macht müde, das kennt mittlerweile jeder von den Online-Meetings. Dabei geben sich die Software-Hersteller bereits größte Mühe, unangenehme Geräusche zu unterdrücken.

Shure MV7, mein Clubhouse-Mikrofon mit Marshall Major IV

Jedes Headset-Mikron klingt anders. Deshalb habe ich mal eine Reihenaufnahme gemacht und präsentiere Euch die Ergebnisse. Um den Test realistisch zu machen, nehme ich nicht in Totenstille auf, sondern spiele von einem HomePod diese Geräusche zu. Damit Ihr meine Stimme wirklich kennt, nehme ich erst einmal diesen ganzen Text mit meinem Shure MV7 auf. Das ist das Mikrofon, das ich in Clubhouse verwende. Wenn Ihr Euch die Samples anhört, solltet Ihr einen Kopfhörer tragen.

Shure MV7

Ich will zunächst mit den kabellosen Earbuds beginnen, die so beliebt sind, aber keinen ganzen Tag mit Videokonferenzen durchhalten.

Apple AirPods 2
Apple AirPods 3
Apple AirPods Pro
Jabra Elite 7 Pro
Nothing ear (1)

Nun folgen die Profi-Geräte, die mit den Ausnahmen Cisco 730, Epos Adapt 660 und Microsoft Surface Headphones 2 einen Mikrofonarm haben.

Cisco 730
Epos Adapt 560
Epos Adapt 660
Jabra Evolve2 65
Jabra Evolve2 75
Logitech Zone Wireless
Microsoft Surface Headphones 2
Poly Voyager 4320
Poly Voyager 5200
Poly Voyager Focus 2

Außer Konkurrenz der Apple AirPods Max, das beste Pferd im Stall, wenn es um Musik oder Videos geht. Dazu der Poly Sync 20, ein Konferenzlautsprecher, der bei mir den Jabra Speak 750 verdrängt hat. Last but not least, der V-Moda BoomPro, ein Mikrofonarm, der sich in Headsets mit abnehmbarem Kabel einstecken lässt. Ich nehme den Marshall Major IV, der mit Bluetooth sagenhafte 80 Stunden Musik spielt.

Apple AirPods Max
Poly Sync 20
V-Moda BoomPro

Wenn es auf die Audioqualität wirklich ankommt, etwa bei Podcast-Aufzeichnungen, kann man eigentlich nur ein Mikrofon wie das Shure oder das V-Moda empfehlen.

Marshall Major IV mit V-Moda BoomPro

Nachtrag: Auf besonderen Wunsch von Armin lege ich mal noch das Beyerdynamic DT297 dazu. Das ist der Goldstandard bei den Podcastern. Es hat ein Kondensator-Mikrofon, das eine Speisespannung von einem Interface braucht. Ich verwende hier ein Zoom PodTrak P4.

Beyerdynamic DT297 mit Zoom PodTrak P4

An diesem Interface lassen sich vier Mikrofone und vier Kopfhörer gleichzeitig anschließen, damit auch mein Shure MV7 . Zwei der Kanäle kann man stattdessen auch mit Computer oder Smartphone verwenden und entfernte Teilnehmer mit aufnehmen.

Beyerdynamic DT297 mit Zoom PodTrak P4, iPad Pro per USB-C und iPhone per TRRS

[Die Links unter den Samples zeigen auf Amazon. Wenn Ihr ein Headset dort erwerbt, erhalte ich einen Zuschuss, der Euch nichts kostet. Es zählt nur, was am gleichen Tag gekauft wird.]

Benks Grand Pro Headphones Stand with Wireless Charging

@vowe.net

#Benks Grand Pro Headphones Stand with Wireless Charging

♬ original sound – Volker Weber

I have just got a hang of Tiktok. I like it much better than Youtube because it encourages short videos. I don’t even have two hundred followers yet, but this can improve quickly. At least I hope so.

Last year I got a Benks Headphone Stand that I like very much. It’s beautiful and it has been holding my AirPods Max ever since. Now I have the Benks Grand Pro Headphone Stand with a wireless charging base, where I can charge my earbuds. It has the same headset holder with a slightly thicker base which holds a Qi compatible charger capable of charging with up to 15 W.

The stand comes disassembled and you do not need any extra tools. Everything is provided in the box: base, stand, allen wrench, machine screw. I like that Bench is including a charging cable with USB-C on both ends.

It has the same headset holder with a slightly thicker base which holds a Qi compatible charger capable of charging with up to 15 W.

The Grand Pro stand is significantly more expensive, so you must decide if the charger is worth the added cost. You will also need to bring your own power supply.

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Hybrides Arbeiten bei Microsoft Deutschland

Hybrides Arbeiten bietet Pendler*innen wie Wolfgang Hoeffer mehr Zeit mit der Familie. Franziska Sgoff eröffnet sie eine neue Unabhängigkeit, ihr Arbeitsleben außerhalb des Büros zu strukturieren. Damit der soziale Austausch trotz physischer Distanz weiter fließt, setzen Claudia Hartwich und Denise Lorenz auf neue Kommunikationsformate. Unsere Erfahrungen mit hybrider Arbeit bei Microsoft Deutschland sind so individuell wie die Arbeitsmodelle unserer Mitarbeitenden selbst. Wir möchten einige dieser Geschichten mit euch teilen.

Ich mag solche Geschichten, die verschiedene Perspektiven erzählen. Wie sind Eure Erfahrungen?

Early access to Chrome OS Flex

Today, we’re excited to announce early access to a new version of Chrome OS bringing the benefits of Chrome OS to PCs and Macs. Chrome OS Flex is the cloud-first, fast, easy-to manage, and secure operating system for PCs and Macs. Learn more below, try it out, and share your feedback to help us shape this product. 

You can give your old PC or Mac a second life as a supported Chromebook. Still on a dev channel, to be released later this year. But you can try without installing. Here is a list of supported devices.

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Microsoft Surface Laptop Studio – Impressionen

Surface Laptop Studio löst das Surface Book ab. Bei der Vorstellung fand ich es noch sehr merkwürdig, aber seit ich es in der Hand halte, bin ich überzeugt.

Während im kopflastigen Book noch der ganze Computer mit relativ kleinem Akku im Display-Deckel war, ist der Laptop-Studio wie ein Sandwich aufgebaut. Der Display-Deckel hat ein mittiges Scharnier und schützt das eigentliche Display. Davon merkt man zunächst nichts. Das Gerät verhält sich wie ein normaler Laptop mit Touchdisplay und Stiftbenutzung.

Das Windows-Logo gibt es preis: Das ist kein MacBook Pro

Erst wenn man den Deckel mit beiden Händen greift und das Oberteil nach hinten knickt, löst sich die magnetische Verbindung zwischen Display und dem Unterteil des Deckels und man kann es vorschwenken. Das passiert niemals zufällig. Wenn man es nicht erzwingt, dann bleiben Display und Deckel stets solide verbunden.

Mit einem beherzten Griff lässt sich der Bildschirm nach oben schwenken

Hat man das Display gelöst, wirkt die Konstruktion wackelig. Der Deckel ist nicht sehr torsionssteif. Das ändert sich, wenn man das Display in seine neue Position gebracht hat. Die Magnete an der Unterseite halten sich entweder unterhalb der Tastatur oder an der Vorderkante fest und man hat wieder eine stabile Einheit.

Dann ruht er mit der Unterkante vor der Tastatur

Diese Konfiguration ohne Tastatur eignet sich für verschiedene Szenarien, bei denen man kein Keyboard braucht, wohl aber ein Touchpad oder einen Xbox-Controller. Spannender ist für mich das komplett flachgelegte Display.

Oder er wird komplett flachgelegt

Dabei entsteht kein Tablet, das man in der Hand halten will, sondern ein leicht angeschrägtes Pult. Im Detail sieht man, dass der Displaydeckel eine schiefe Ebene schafft, die das Display sauber unterstützt. Das ist solide, ohne jeden Flex.

Das flachgelegt Display hat eine leichte Neigung – sehr angenehm beim Schreiben

Ich kann das Gerät stundenlang anschauen und finde immer wieder kleine, wohldurchdachte Details, etwa die nur im Gegenlicht erkennbaren Füßchen, welche die Oberseite des Laptops schützen.

Im Gegenlicht sieht man ein kleines Detail

Bei einer schnellen Präsentation erschließen sich die Details nicht richtig. Das zurückgesetzte Kellergeschoss empfand ich zunächst als befremdlich, aber es hat viele Vorteile. So hat das Laptop Studio großzügig bemessene Lüftungsschlitze, die man nicht wahrnimmt. Kühlende Luft lässt sich mit geringer Geschwindigkeit quer durch das Gerät pusten. Die zusätzliche Kante führt außerdem dazu, dass man das Laptop Studio leichter als andere Laptops vom Tisch hochheben kann. Da das Display vom Deckel leicht zurückgesetzt ist, lässt es sich außerdem leicht öffnen. An der Vorderkante findet der Surface Slim Pen einen sichereren Parkplatz

Das zurückspringende Kellergeschoss wirkt zunächst merkwürdig, hat aber nur Vorteile

Wie alle andern aktuellen Surface-Geräte hat der Laptop Studio nur zwei Thunderbolt-Ports sowie den magnetisch gehaltenen Surface-Connector. Dazu gesellt sich ein 3.5mm Audio-Port für Headsets, der meinem Surface Pro x bereits fehlte, aber im Surface Pro 8 wieder drin ist. Ich schließe am Surface Connector mein Surface Dock 2 und daran die Peripherie an.

Links findet man zwei Thunderbolt-Ports …
… und rechts den Surface Connector sowie eine Headset-Buchse

Unterwegs kann man auch das mitgelieferte Netzteil verwenden. Alternativ lässt sich der Laptop Studio auch mit ausreichend starken USB-Netzteilen mit Strom versorgen oder mittels eines geeigneten Thunderbolt-Kabels an einem Monitor anschließen und mit Strom versorgen. Sowohl mein Surface Pro 8 als auch der Laptop Studio sind mit Intel-Prozessoren der 11. Generation ausgestattet und nehmen sich deshalb in der Leistung nichts. Beide kommen auf ca 186k beim JetStream Benchmark, jeweils mit der aktuellen Edge-Version gemessen.

Das Surface Laptop Studio Testgerät hat zusätzlich eine GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU, welche die mit Geekbench gemessene Leistung von 19k auf 51k anhebt. Ich kann das nicht einordnen, weil ich kein Gamer bin und keine Anwendungen habe, die von einer GPU profitieren.

Ich stelle fest, dass der Laptop Studio ein stimmiges Konzept, ein edles Design, aber eine spärliche Ausstattung mit Schnittstellen hat. Mit exzellenter Tastatur, großem Touchpad, Touchscreen, Stift und variablem Gehäuse wäre er für mich persönlich der ideale Laptop, wenn ich nicht bereits das leichtere und schlankere Surface Pro 8 hätte.

Das Testgerät ist mit 2199 Euro angemessen bepreist, wäre für mich aber auch 500 Euro günstiger unverändert einsetzbar. Wer mit weniger zufrieden ist und das schwenkbare Display nicht braucht, kann ab 649 Euro beim Surface Laptop einsteigen.