Wenn man ein Logitech-Gerät anschließt, dann bekommt man die Software Options+ untergejubelt. Ich empfehle stattdessen die leichtgewichtigere Software Logi Tune:
Man muss schon wirklich Hardcore-User sein, damit sich Options+ lohnt. Zur Steuerung und Nutzung von Peripheriegeräten reicht mir LogiTune aus.
Die auf 5 endenden Typnummern und der Zusatz “for Business” kennzeichnen Geräte für den Unternehmenseinsatz, die sich zentral über Logitech Sync verwalten und aktualisieren lassen. Man kann sie auch privat nutzen. 😉
Die Logitech MX Master ist für mich die perfekte Maus. Passt meiner Hand, leicht zur rechten Seite geneigt, sodass ich das Handgelenk nicht verdrehe. Jetzt gibt es die neue MX Master 4 und die hat ein paar kleine Verbesserungen:
Die langfristig größte Verbesserung liegt im Material. Die MX Master 3(S) war im Bereich des Daumens nur sehr schwierig sauberzuhalten. Der Kunststoff wurde klebrig. Hier hat Logitech komplett neu konstruiert.
Die Taste an der Daumenauflage war bisher nur schwierig zu bedienen. Man musste den Daumen nach außen drücken. Jetzt gibt es dort eine sehr große Taste mit einem aktiven haptischen Feedback.
Diese Taste ruft ein ringförmiges Menü auf, das mit der Software Options+ konfigurierbar ist. Über Plugins lässt sich Options+ direkt in andere Software-Pakete integrieren, sodass man häufig genutzte Funktionen aufrufen kann, ohne erst ins Menü zu fahren.
Auf der Daumenseite ist eine dritte Taste hinzugekommen, die in der Voreinstellung alle Applikationsfenster anzeigt. Wie alle anderen Tasten kann man sie frei belegen.
Mit der MX Master 3S hatte Logitech der Maus das laute Klicken abgewöhnt, eine Wohltat für Mitbewohner des Büros. Die MX Master 4 ist nochmal etwas leiser.
Die Oberfläche der Maus hat eine ganz feine Struktur, die sie griffiger aber nicht klebrig macht.Die Maustasten sind nicht mehr scharfkantig sondern tragen einen transparenten Rand.MX Master 3S und MX Master 4 – die Schrauben deuten bereits an, dass die neue Maus leichter zu reparieren ist
Ich habe die neue Maus nun ein paar Wochen benutzt. Sie ist definitiv besser als die alte, aber auch kein Upgrade wert. Das haptische Feedback, das Logitech feiert, habe ich etwas heruntergeregelt. Mir erschließt sich der Nutzen nicht. Dafür nutze ich die Daumentaste zu wenig.
Alles ist in Options+ konfigurierbar
Die MX Master 4 for Business wird mit einem Bolt Dongle geliefert, der eine sichere Verbindung verspricht. Das ist wichtig für Unternehmen, die Bluetooth deaktivieren. Sie lässt sich außerdem über die Enterprise Software Logitech Sync verwalten. Nach eigenen Angaben hat Logitech den Chip und die Position der Antennen verbessert und vermeidet damit Kollisionen im Funkspektrum. Das muss ich so glauben, da ich bereits mit den Vorgängern keine Probleme hatte.
Persönliche Präferenz: Statt Options+ nutze ich lieber Logi Tune, das mir die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten liefert, aber leichtgewichtiger ist. Das ist im Unternehmensumfeld auch eine gute Ergänzung zu Logi Sync.
Die MX Master 4 bleibt eine Office Maus, die nicht so häufig wie eine Gaming Maus abgefragt wird. Sie funktioniert bei mir ohne Mousepad auf einer Glasoberfäche. Die Batterie hält zehn Wochen durch und wird schnell geladen. Schon eine Minute bringt mehrere Stunden Laufzeit.
Ich benutze täglich meine Beats Studio Pro, sowohl mit dem iPhone als auch dem ThinkPad, gelegentlich mit einem Android-Gerät. Ich brauche diese Flexibilität über alle Geräte. Was wirklich cool ist: Jedes der gepaarten Geräte kann den Kopfhörer rüberziehen. Man muss sie nicht erst im alten Gerät abhängen, um sie dann zu verbinden.
Wie alle Geräte von Apple verstehen sie keine Multipoint-Verbindungen mit zwei Geräten gleichzeitig. Und anders als AirPods kann man sie blitzschnell zwischen iPhone und ThinkPad umziehen. Beim iPhone sind sie direkt in der Settings-App integriert. Für Android gibt es eine vorbildliche App.
Bei Apple-Geräten beherrscht der Kopfhörer auch Audio-Sharing. Man kann damit von einem iPhone, iPad oder AppleTV den Sound auf mehrere Kopfhörer gleichzeitig per Bluetooth übertragen.
Warum gerade diese Beats und nicht neuere Geräte von Sony? Die haben sicher ihre Stärken aber eine Schwäche, die sie für mich untauglich machen: Touchbedienung. Dieses Konzept halte ich bei allen Geräten, die man blind bedienen muss für fehlgeleitet. Prominente Beispiele: Kopfhörer und Kraftfahrzeuge.
Die Beats Studio Pro haben noch eine weitere Stärke: Sie lassen sich nicht nur per Bluetooth verbinden, sondern auch per USB– oder Audiokabel. Lossless nennt man das heute. Ohne Kompressionsverluste oder Latenz werden die Daten direkt übertragen, egal ob vom PC, Mischpult oder Audio-Interface.
Ich habe einige Logitech Geräte, etwa die MX Brio 700 Webcam, die MX Keys Mini und die MX Master S Maus. Und ich freue mich über den After-Sales-Support. Es gibt regelmäßig Updates und neue Funktionen. Im privaten Einsatz nimmt man dazu Options+ und im Enterprise-Umfeld Sync, das die zentrale Verwaltung und den Service aller Geräte unterstützt. Geräte, die man mit Sync nutzen kann, tragen den Namenszusatz “for Business” und eine Typnummer, die auf 5 endet, etwa “MX Brio 705 for Business”.
Die Software ist nicht unbedingt erforderlich, aber sie erlaubt die Anpassung der Produkte. Was Sync leistet, bleibt einem als Anwender verborgen. Dieses Werbevideo gibt einen guten Überblick.
Keine Ahnung, wie lange das gilt. Das ist der Kindle, mit dem ich lese. 10 Zoll und leicht, das ist mir lieber als die normal kleinen Kindles. Nichts für Leute, die in der Badewanne lesen. Der ist nämlich nicht wasserdicht.
Das neue Modell ist auch reduziert, aber das lohnt sich meiner Ansicht nach nicht. Ich mag den dunklen Rahmen mehr als den hellen.
Wir hatten heute einen Klempner für zwei Stunden im Haus, um drei Punkte abzuarbeiten, die ich mir nicht zutraue. Dabei gelernt, dass unser Lecksensor 1a funktioniert. Das beruhigt.
Wir haben zwei Eve Water Guard im Haus: Einer unter der Küchentheke wegen der Spülmaschine, einer im Heizungskeller. Der Water Guard hat ein stoffummanteltes Kabel, dass einen Stromkreis schließt, wenn es feucht wird. Das im Keller hat mehrere Verlängerungen bis hinter Waschmaschine und Trockner. (Längere Strecken lassen sich auch mit einem einfachen Audiokabel überbrücken.)
Das Log sagt, dass wir in fünf insgesamt drei echte Alarme hatten und dazu mehrere Testalarme, mit der man die Funktionsfähigkeit prüft. In allen Fällen waren das aber keine wirklichen Überschwemmungen sondern nur ungeschicktes Vergießen kleiner Flüssigkeitsmengen.
Bild: Eve Systems
Es ist jedenfalls ein gutes Gefühl, dass sich das Haus massiv meldet, wenn ein Alarm nötig wird. Der Eve Water Guard macht mit 100 dB richtig Lärm und alle in Homekit angemeldeten Geräte ebenfalls, auch wenn man nicht zu Hause ist. Diese Alarmierung setzt eine vorhandene Thread-Infrastruktur mit Hub voraus. Thread läuft über Bluetooth, man kann damit also nicht mehrere Stockwerke überbrücken.
Vor einem Monat hat mir Andreas diese Schere empfohlen und ich habe sie blind gekauft. Das war vielleicht der beste Kauf in einer langen Zeit. Sie greift sich gut (für Rechtshänder) und schneidet durch alles wie Butter. Blisterverpackungen verlieren ihren Schrecken.
Man kann die beiden Hälften leicht trennen und wieder zusammensetzen. Der eine Teil wird dann zum Messer. Die Scheide dient gleichzeitig als Abziehstahl, man öffnet die Schere, steckt sie durch beide Öffnungen und fährt ein paarmal hin und her.
Ich benutze seit Jahren ein Vivo X90 Pro zusätzlich zu meinen iPhone. Seit ich die moto edge 50 pro und ultra getestet habe, kommt mir das Vivo allerdings zu klobig vor. Und da Vivo aktuell in Deutschland noch nicht wieder aktiv ist, habe ich mir wieder ein edge 50 ultra besorgt. 16 GB RAM, 1 TB Speicher, 4 Cameras mit 50 Megapixeln und mehr, da bleibt kein Wunsch offen. #reklame
An einem Ultra gibt es nichts zu meckern, aber es gibt zwei Dinge, die ich besonders hervorheben will: Das Handy hat keinen dicken Kamerabuckel sondern nur eine sanfte Erhöhung, an der man gerade eben so ertasten kann, wo oben ist. Und es lädt mit seinem 125 W Netzteil brutal schnell. Ich habe es noch nie über Nacht geladen, sondern nur gelegentlich für 15 Minuten angeschlossen. Und zack, ist es wieder voll.
Netzteil und Case sind übrigens im Karton. Das gibt es bei Apple schon lange nicht mehr. Dafür kostet dort der Speicher ein Vermögen. 1 TB im 16 Pro Max kosten mindestens 1000 Euro mehr. Verrückt.
Bis auf den Preis stelle ich keine Vergleiche an. Ob man ein iPhone oder ein Android haben will, das steht vorher schon fest. Beim iPhone bin ich beim 14 Pro stehen geblieben, das heißt, es hat kein Apple Intelligence. Man könnte argumentieren, dass Apple auch noch nicht so weit ist.
Diese Motorola löst hier nicht das iPhone ab, sondern das vivo 90 Pro.
Einen Party-Trick muss ich noch zeigen: Schließt man das Handy an einen großen Bildschirm an (und das geht sogar drahtlos), dann zeigt es dort einen Desktop als Oberfläche, auf dem man mit mehreren Apps parallel arbeiten kann.
Bei mir ist das ein USB-Kabel und im Monitor steckt ein Logi Bolt Adapter, der Tastatur und Maus verbindet. Zack, schon wird das Handy zum vollen Arbeitsplatz. Den Monitor hat es als “Turbo Power” Ladegerät erkannt, und schon ist es wieder voll geladen.
WhatsApp muss ich nicht vorstellen, nicht wahr? Meta rollt jetzt Werbung aus und “Promoted Channels” und den ganzen anderen Dreck, den Meta so macht.
Vor Jahren habe ich mich bei WhatsApp abgemeldet und nutze seitdem nichts mehr von Meta. Keine Facebook, kein Instagram, nichts.
Deine Freunde nutzen aber alle WhatsApp? Installier Dir einfach mal Signal. Tut gar nicht weh. Man fängt klein an. Deine Freunde finden dich automatisch. Und wenn du mit wildfremden Menschen kommunizieren willst, musst du nicht mal deine Telefonnummer rausrücken. Ich heiße zum Beispiel vowe.01 – und wer weiß? Vielleicht bist auch Du dann irgendwann mal kein Meta-Opfer mehr.
Ich hole mal wieder meinen Lüfter aus dem Keller. Empfehle ich seit vielen Jahren. Unhörbar leise, pustet jeden Dyson weg und kann eine leichte Brise erzeugen, die sich völlig natürlich anfühlt. Die meisten Leser haben schon einen. 😁
Ohne Berechnung: Zwei neue Deckel für eve Weather und eve Degree
Es gibt noch richtig guten Dienst am Kunden. Ich habe zwei kleine Wetterstationen, die mit Batterien laufen und per Bluetooth/Threads funken. Das Batteriefach wird mit einem Deckel verschlossen, der nach Jahren aufgegeben hat.
Ende letzter Woche habe ich ein Support-Ticket aufgemacht und die missliche Lage geschildert. Dann bekam ich umgehend eine freundliche Mail. Man werde mir diese Woche neue Deckel schicken.
Links eine Zunge abgebrochen, rechts verschleiß an der Kerbe
Heute kam dann ein handbeschrifteter brauner Umschlag mit einer Karte und zwei neuen Deckeln. Selbst das Porto hat der Hersteller bezahlt.
Ich kann mich über kleine Dinge freuen. Zum Beispiel über die Inschrift im Charging Case des Voyager Legend 50 UC. Am 16. Juli 1969 startete Apollo 11 mit drei Astronauten zum Mond. Vier Tage später glückte die erste bemannte Mondlandung. An diesen Meilenstein erinnert der Hersteller, weil die NASA damals Headsets von Plantronics verwendete. Plantronics fusionierte mit Polycom, das entstehende Unternehmen wurde von HP geschluckt, aber in meinem Kopf steckt immer noch der Name Plantronics, wenn ich an die Voyager Headsets denke.
Die Fusion und die Übernahme waren disruptiv. Vertrieb, Logistik, Service, alles änderte sich. Und so freut es mich heute, ein modernisiertes Voyager Headset zu testen, das nicht nur neu sondern auch besser ist. Alles USB-C, keine Fummelei mit MicroUSB mehr, nur ein Adapterstecker für alte USB-A Ports.
Poly Voyager Legend 50 UC mit Headset, Charging Case, USB-Dongle und Verpackung
Menschen, die die letzten 20 Jahre unter einem Stein verbracht habe, muss ich kurz erklären, was dieses Headset auszeichnet. Das geht am besten mit einem Werbebildchen vom Hersteller. Der Körper des Headsets mit Akku und Elektronik wird über dem Ohr getragen, ein kleiner Lautsprecher sitzt außen am Gehörgang, ein langer Mikrofonbügel zeigt zum Mund. Und diese präzise Ausrichtung ist wichtig!
Der entscheidende Vorteil, den keine der vielen Kopien je erreicht hat: Das Voyager überträgt nur die eigene Stimme und keine Umgebungsgeräusche. Kein Motorbrummen, keine Windgeräusche, keine Gespräche vom Nachbartisch. Und gleichzeitig nimmt man alles wahr, was um einen herum passiert. Es ist das einzige Headset, mit dem ich Fahrrad fahren würde.
Kein Einschluss der Ohren, kein Noise Cancelling, komplette Wahrnehmung der Umwelt – dieses sehr klare Profil hat seine Liebhaber. Meinem Freund Benjamin habe ich das erste Voyager geschenkt, die nächsten drei hat er nachgekauft. Ich muss ihm gar nicht mit einem Headset mit zwei Ohrpolstern kommen. Er schnaubt dann “Zweiohrhasen”.
Die Batterielaufzeit ist von sechs auf zehn Stunden gewachsen, das Case kann das Headset zweimal komplett neu aufladen und es kann selbst per USB-C oder Qi-Induktionslader betankt werden. Am Headset selbst ist auch ein USB-C Port. Es gibt drei Varianten: Ein Legend 30 ohne NoiseBlockAI und Case, ein Legend 50 mit beidem und ein Legend 50 UC mit dem Bluetooth-Dongle BT700. Man will in jedem Fall diese UC-Version.
FAQs: Stört eine Brille? Antwort: Es kommt auf die Brille und die Ohren an. Eine Titan-Brille mit dünnen Bügeln überhaupt nicht, eine Rayban Wayfarer sehr wohl. Ist das bequem? Oh ja! Man vergisst nach wenigen Minuten, dass man ein Headset trägt. Kann man das Headset links und rechts tragen? Jawohl.
Voyager Legend (links) und Voyager 5200 (rechts)
Das Case ist rundlicher geworden, die Metallakzente sind nun golden, das Design ist sehr ähnlich und dennoch anders. Die Ladekontakte haben sich geändert (3 statt 5), die Headset Cases sind deshalb nicht austauschbar.
Die Unterschiede zwischen den Headsets sehen nur Kenner. So zeigt die Software Poly Lens nun auch den Ladezustand des Case an. Das Legend gewinnt gegenüber dem alten 5200 auch den Sidetone, der die eigene Sprache noch mal in den Lautsprecher mischt:
Was mich noch etwas irritiert sind die Noiseblock-Einstellungen. Es gibt drei Optionen, deren Erklärungen mir nicht wirklich weiterhelfen:
Meine eigene Interpretation sieht so aus: No Noise Block nimmt das Signal der vier Mikrofone und leitet einen Mix an das Endgerät weiter. Das muss dann in Software entscheiden, was Sprache ist und was nicht. UC Noise Block nimmt an, man befindet sich in einem Großraumbüro und drückt alle typischen Nebengeräusche wie Drucker, Klimanalange, Gemurmel etc. weg. AI Noise Block heißt dann: Ich habe keine Ahnung, was auf mich zukommt, aber ich werde alles, was nicht nach Sprache klingt, unterdrücken. Das ist die Standardeinstellung und bei der bleibe ich erstmal.
Ich bin ein bisschen erleichtert. Das 5200 war mittlerweile sehr alt und ich war mir nicht sicher, ob HP hier noch mal nachlegt. Diese Überarbeitung aber zeigt mir, das Produkt hat wieder eine Zukunft. Und sie haben es nicht vermasselt, so wie zwischendurch in den Jahren 2021/2022. Damals hängten sich die Geräte auch einfach mal weg, man war nicht mehr zu verstehen. So richtig gelöst hat sich das für mich nie. War es ein Software-Problem, war es die Fertigung? Mein eigenes 5200 hatte niemals diese Ausfälle, aber wir haben damals im Freundeskreis viel Feedback gesammelt und an Poly übermittelt. Der Hersteller war immer kulant und hat alle defekten Geräte getauscht und dabei auch bisweilen eine Kopie gegen ein Original getauscht.
Abschließend noch eine Frage: Wozu ist der USB-Dongle? Braucht man den überhaupt? Die Antwort darauf ist simpel: Für die Grundfunktionen nicht. Die Bluetooth-Implementierungen in Mac und modernen PCs sind mittlerweile so gut, dass man Audio problemlos übertragen kann. Aber was nicht funktioniert, sind die Zusatzfunktionen, die beim Smartphone gehen. Anrufe annehmen und ablehnen, Stummschaltung mit Teams & Co synchronisieren, Teams auf Knopfdruck in den Vordergrund holen etc. Das ist im Umbruch. Poly und andere Hersteller gehen das mit jedem einzelnen Hersteller an. Zoom kann es schon, Teams noch nicht. Auf lange Sicht werden die Dongles verschwinden, aktuell will man sie noch haben.
Ein kleines Kopfnicken zum Schluss: Die Verpackung ist frei von Plastikmüll. Ein kleines Tütchen mit zwei weiteren Ohrsteckern, alles andere ist Pappe. Ein ganz kurzes USB-Kabel liegt noch im Karton, dazu ein Konverter von USB-A nach USB-C, ein paar Zettel, alles andere steckt schon im Case.
Seit ein paar Wochen teste ich da edge 50 ultra von Motorola und es hat mein bisheriges Lieblings-Android von vivo verdrängt. Aber das ist ja nun auch zwei Jahre alt. Selbst die etwas schräge Pantone-Farbe Peach Fuzz irritiert mich nicht.
Es bedurfte nur einer kleinen Änderung, damit ich das Crapware-Problem lösen konnte.
Wir sind bei den Ultra-Phones längst jenseits aller Feature-Vergleiche. Für mich zählt vor allem der Umgang. Griffige Rückseite (nicht aus Glas!), nicht zu breit, exzellente Kameras, aktuelle Android-Version 15, das ist alles schon beinahe selbstverständlich. Aber 1 TB-Speicher, das würde bei Apple glatt 1000 Euro mehr kosten, und eine Ladeverhalten, das den Umgang komplett ändert.
Ich lade das Handy nicht über Nacht. Erst wenn es sich im Sparmodus meldet, dann hänge ich es für 20 Minuten ans Ladegerät und es ist wieder rappelvoll.
Gestern habe ich mich spontan entschlossen, meine schon lange nicht mehr genutzten Elite Active 75t Earbuds an jemanden zu verschenken, bei dem sie perfekt in den Ohren halten, während ihm Apple AirPods Pro herauspurzeln. Bevor ich sie eingepackt habe, musste ich sie natürlich noch mal reinigen und auf Funktion prüfen. Hört euch diese Mikrofon-Aufnahme an!
Ich war positiv überrascht, wie gut diese Earbuds von 2019 mit der Firmware 2.0 von 2020 klingen. Vier Mikrofone, die im Verbund arbeiten. Das löst für den Beschenkten auch noch ein weiteres Problem: Earbuds für Teams Meetings, die mit einem Aufladen in der Mittagspause den ganzen Tag durchhalten. Ohne ANC schaffen sie 7,5 Stunden, mit ANC 5,5. So oder so ausreichend.
Diese alte Generation von Elite-Earbuds unterhält nur eine Bluetooth-Verbindung zum rechten Earbud, das den linken mitversorgt. Sie sind also nicht gleichberechtigt. Das hat den Nachteil, dass man den rechten nicht laden kann, während man den linken lädt. (Umgekehrt schon.)
Neu würde man diese Earbuds nicht mehr kaufen, weil es (noch) die überlegenen Elite 8 Active für weniger Geld gibt. Aber hier passen sie ausgezeichnet, im wahrsten Sinne des Wortes.