
Ich will ein bisschen helfen, die richtige Wahl zu treffen bei der Anschaffung eines neuen iPhone. Bei mir steht keine Anschaffung ins Haus, deshalb sind die Überlegungen eher theoretisch.
iPhone 17: Das ist ein gutes Gerät. Es hat (endlich) ein “Promotion”-Display, also einen Bildschirm, der mit unterschiedlichen Frequenzen neu geschrieben werden kann. 120 Hz, wenn Action auf dem Bildschirm ist, und gaaaaanz langsam, wenn es nur eine Uhr anzeigen muss. Das erlaubt ein Always-On-Display. Kann man nutzen, muss es aber nicht. Ebenfalls gut: Es geht bei 256 GB Speicher los. Weniger ist nicht so gut brauchbar.
Das dickste Upgrade ist aber die neue Selfiekamera mit quadratischem Sensor. Damit kannst du ein Gruppenselfie machen, wahlweise auch im Querformat, mit der Kamera oben und die Menschen gucken nicht so schräg zur Seite. Deshalb ein 17 und nicht das alte 16. Auch nicht für hundert Euro weniger.
Preis: 949 €, ganz schön happig, aber wer ein paar Wochen warten kann, der wird bei Amazon sparen können. Ich rechne nicht damit, dass es einen Run auf das Telefon gibt, auch wenn ich das für die beste Wahl halte.
iPhone 17 Pro: Wenn Geld keine Rolle spielt und das iPhone 350 Euro mehr kosten darf, dann ist das 17 Pro eine gute Wahl. (Vielleicht nicht in orange.) Ob du das Max-Modell haben willst, das weißt du selbst. Ich mag den Alu-Unibody, weil er robuster ist als eine reine Glasrückseite. Er wird Kratzer kriegen, aber die Rückseite ist einfach besser geschützt. Alle drei Kameras auf der Rückseite haben nun 48 Megapixel. Mit den “Vergrößerungen” 0,5 x, 1x und 4x. Wie kommt Apple auf 8 Objektive? Sie verkaufen Bildausschnitte als Brennweiten.
iPhone 17 Air: Wenn du das am Freitag bestellen willst, dann würde ich zur Vorsicht raten. Du solltest erst mal Hardcore Reviews abwarten, keine Hands-On oder Jubelinfluencer. Ja, das Ding ist dünn, aber nach dünn hat eigentlich keiner gefragt. Jeder wünscht sich eine bessere Batterielaufzeit und Apple macht den Akku kleiner. Nicht umsonst bietet Apple einen drahtlosen Zusatzakku an, der aus dem schlanken Air ein dickes Air++ macht.
Ich halte das Air für einen Probelauf für ein faltbares iPhone. Exakt so wie Samsung erst ein ganz dünnes Galaxy brachte und danach ein neues Galaxy Fold, das zusammengeklappt wie ein normales Galaxy wirkt. Ein “iPhone Fold” wird dann zwei Akkus haben und garantiert anders heißen.
















