
Vielen Dank, lieber Dirk, für diese gelungene Überraschung. Die Scheffin ist völlig aus dem Häuschen! Die sind mal viel exotischer als meine Tiptree Strawberry Conserve.

Vielen Dank, lieber Dirk, für diese gelungene Überraschung. Die Scheffin ist völlig aus dem Häuschen! Die sind mal viel exotischer als meine Tiptree Strawberry Conserve.

Nachdem ich vorgestern eine unschöne Erfahrung mit einem Review gemacht habe, habe ich noch drei Sachen gelernt:
Ich halte dieses Bemühen, jede Kritik zu unterdrücken, für kontraproduktiv. Im Schitt vier Sterne sind eine gute Bewertung, fast fünf Sterne sind dagegen wahrscheinlich geschönt. Das betrifft übrigens auch Amazon.
Was Geschäftsinhaber auch vergessen: Der Streisand-Effekt erzeugt viel zu viel Aufmerksamkeit für diese Bemühungen. Aus 47 Likes wurden binnen einem Tag über 100.

Allerdings sind Google-Bewertungen mittlerweile so wertlos wie die Suchergebnisse der ersten Seite. Alles geschönt, die negativen Bewertungen werden gar nicht angezeigt. Rollt man durch sämtliche 100+ Rezensionen durch, sieht man nur Lobhudeleien, ein mächtig verzerrtes Bild der Realität.
Google ist offensichtlich in die vorletzte Phase der Enshittification eingetreten.

Eigentlich wollte die Scheffin nur ein Salz für unsere Mühle kaufen. Und dann ist die Sache etwas eskaliert, dank der sehr geschäftstüchtigen Inhaberin.

Meine Wunschliste ist jetzt erst mal leer. Herzlichen Dank, Adalbert. Nach den guten Erfahrungen mit dem Classic Kong habe ich mir diesen Ring vom selben Hersteller für sie gewünscht. Ich werde berichten, wie widerstandsfähig der ist.
Der Tipp mit dem Kaffeeholz ist auch angekommen. Neulich gab es das bei Feinkost Albrecht, aber die Scheffin hat nicht zugegriffen, weil Charlie vorher bereits einen Ast geschreddert hatte und sich anschließend übergeben hat. Sie ist wirklich ein Zerstörer, aber nur mit Dingen, die wir ihr geben! Letzte Woche war sie zweimal gut vier Stunden allein und hat das Haus nicht umdekoriert.

So eine Bewertung mit 4.9 Punkten sieht auf Anhieb doch ganz prima aus, nicht wahr. Wenn man dann genauer hinschaut, dann sieht man, dass der Anbieter bis zu 50 Bewertungen hat löschen lassen. Unter anderem meine:

Google führt dazu aus:
We received a complaint that your review is defamatory under German law. Your review is removed for now, because German courts have set a low threshold for businesses to challenge reviews as defamatory. For example, businesses can simply claim that they cannot verify that you were a customer (for example, they have no record of a transaction) and unless there is evidence to the contrary, courts may order platforms to remove the review. To show that you were a customer and reinstate your review, use the appeals option below under “What you can do next”.
Es ist für mich einfach, nachzuweisen, dass ich ein Kunde bin. Schließlich habe ich Lieferscheine und Rechnungen.
Ich finde, das passt alles wunderbar zusammen.
Update: Google schreibt mir heute, dass sie meinem Einspruch stattgegeben haben.

Mein Review ist damit wieder online und immerhin schon 66 mal geliked worden, 19 mehr als vor der Löschung. Streisand-Effekt.

Wero, die Europäische Zahlungslösung, wird nun auch von N26 unterstützt. Wer will, kann mir nun an meine Email-Adresse vowe@vowe.net (oder meine Handynummer) Geld schicken. Das geht “schon immer” mit PayPal und nun auch mit Wero. Ein Schritt zu mehr Unabhängigkeit.

N26 ist hier ein Nachzügler. Die Deutsche Bank mit ihren Marken Postbank und Norisbank, die Sparkassen und Volksbanken, die ING usw. sind schon länger dabei.

If you come to my house or if you like to meet me, please leave your smart glasses at home. You don’t want to look like a pervert, let alone be a pervert.

Marcel hat Charlie eine Beißwurst geschenkt. Die ist aus Feuerwehrschlauch gefertigt und ich hoffe, dass Charlie nun darauf herumkaut, statt dem Buddy ein Ohr abzubeißen oder Schlimmeres anzustellen.
Danke, Marcel!
Update: (30 Minuten später) Feuerwehrschläuche sind auch nicht so unzerstörbar wie angepriesen. 🤦♂️

Das Thema bleibt schwierig. Charlie formt jedes Holz in Streichölzer um, schluckt sie runter und kotzt sie ein paar Stunden später wieder aus. “Stöckchen” müssen wir ihr deshalb abnehmen. Die Beißwurst ist jetzt etwas angegriffen, aber noch lange nicht restlos zerstört.

Ich habe mittlerweile so einen Hals, wenn es um IT im Dienste des Bürgers geht. Wir haben einen Personalausweis, mit dem man sich sicher für jeglichen Service anmelden kann. Dazu muss ich jedesmal den Ausweis mit der AusweisApp 2 scannen und eine selbstgewählte PIN eingeben. Da die Implementierung mit einer zusätzlichen App zu kompliziert ist, hat sich das Land Hessen damals eine “HessenID” ausgedacht. Username, Passwort, also bumm-bumm-einfach, dafür aber gar nicht sicher.
Damit das nicht jedes Bundesland nachbauen muss, wurde die bundID erschaffen. Username, Passwort, bumm-bumm-einfach, dafür aber gar nicht sicher. Geschenkt.
Wie oft brauch ich sowas? Äußerst selten, weil es ja gar nicht so viele Vorgänge gibt, die von der bundID unterstützt werden. Und jetzt droht mir ITZBund (Informations Technik Zentrum Bund) an, meine bundID wieder zu löschen, wenn ich sie nicht benutze. Was ist damit gewonnen? Speicherplatz?

Ja, ich bin sicher, es gibt irgendeine Vorschrift, die bestimmt, dass das so richtig ist. Aber wo kommt die her? Wir schaffen uns so einen Blödsinn ständig neu.
Think very carefully about where you get help from AI. I think of it as Job vs. Gym.
- If we’re working a manual labor job, it’s fine to have AI lift heavy things for us because the actual goal is to move the thing, not to lift it.
- This is the exact opposite of going to the gym, where the goal is to lift the weight, not to move it.
Für mich ist Schreiben “gym work”. Es trainiert mein Hirn. Völlig sinnlos, dass von einem Automat erledigen zu lassen. Schreiben unterstützt denken. Erst wenn ich den Gedanken sehe, ist er fertig. Das kann ich nicht delegieren.

The last one was murdered within 50 days. The ears go first. I am putting more durable (?) chew toys on my wish list.

Ich war vor acht Wochen ziemlich beeindruckt von den Moto Buds 2 Plus. Aber sie hatten einen entscheidenden Nachteil: Ohne iOS-App konnte man sie vom iPhone aus nicht richtig konfigurieren.
Good News: Motorola hat jetzt auch eine iPhone App für die Buds.
One of the biggest questions I get at Drop-In Time at the library (besides “what is taking up all my cloud storage?”) is how to disable or avoid intrusive AI that shows up where people don’t want it. I’m going to make a handout that explains how to do some of the basic AI-removal or AI-avoidance things. This is a guide for people who would like less intrusive AI in their tech environment. Maybe you like AI and find it useful? That’s fine, this document is probably not for you. Additions/edits welcome. Leave a comment or drop me an email. This page is available at the short URL

Eigentlich habe ich gedacht, ich probiere die Mobi Fold mal eine Woche aus, aber dann gehe ich wieder zurück zur Logitech MX Master 4. Pustekuchen, das ging ganz anders aus.
Wie man oben sehen kann, kriegt die Maus schon die typischen speckigen Stellen, die allen matten Gegenständen drohen, wenn man sie nur ausreichend nutzt. Die mittlere Taste ist das Touch-Feld, mit dem scrollt, und da sieht man deutlich, dass ich ständig darauf rumgerutscht bin.

Editor-refuses-to-give-it-back Award. Das Ding funktioniert bestens.

Genau ein Jahr ist es her, dass wir unser Balkonkraftwerk in Betrieb genommen haben. Und da die Sonne sehr viel geschienen hat, haben wir mehr Strom produziert als ich erwartet habe.
Wie man in der Grafik oben sehen kann, haben wir letztes Jahr zu lange nachgedacht, bevor wir es bestellt haben. Die Lieferung dauert doch ein paar Wochen und dann mussten wir noch den Aufbau ein bisschen organisieren. Der beste Zeitpunkt dieses Jahr wäre der März gewesen: Nicht mehr so kalt und doch noch rechtzeitig, bevor die Sonne so richtig losgeht.
Finanziell ist ein Balkonkraftwerk ein No-Brainer, insbesondere für uns, weil die Stadt Darmstadt die Anschaffung mit 50% bezuschusst hat. Wir haben unsere Investition praktisch bereits im ersten Jahr eingespart, auch wenn wir nicht jede Kilowattstunde selbst verbraucht haben. Ohne die Förderung hätte es zwei Jahre gedauert.

Ich finde es wichtig, dass wir heute dezentral Strom erzeugen können, auch wenn unsere Wirtschaftsministerin ganz anderer Ansicht zu sein scheint. Man kann das ja auch mit ausreichend großen Scheuklappen verstehen: Selbst produzierter Strom vermindert den Umsatz der Energieversorger.
Wenn man allerdings weniger an die Wirtschaft und mehr ans Land denkt, dann ist schnell klar, dass jede Art von Energie, bei der wir die Kraft der Sonne nutzen statt Wärmekraftwerke zu bemühen, egal was die da verbrennen, uns allen hilft. Es gibt kein “zu viel”. Strom, den wir jetzt nicht brauchen, können wir speichern für Zeiten, in denen wir die Sonne nicht sehen.
Deshalb: Zur Nachahmung empfohlen. Spart Geld, hilft uns allen.