Ich habe mir eine Powerbank gekauft

Eine Powerbank? Tolle Wurst, ich weiß. Ich habe schon viele davon, mit und ohne Magsafe. Aber bei dieser konnte ich nicht widerstehen. Warum nicht?

  • Sie ist klein und kompakt. Das Kabel ist immer “dran”.
  • Sie speichert 10 Ah – 10.000 mAh sagen viele. Eigentlich sind das 37 Wh.
  • Sie kann alles im Apple-Universum: Watch laden, Lightning rein und raus, USB-C rein und raus.
  • Sie zeigt in Zahlen an, wieviel Prozent noch drin sind.
  • Sie ist wirklich preiswert.

Und so geht das: Die Powerbank hat vier farbkodierte Buchsen und ein kurzes Kabel: zweimal Lightning, zweimal USB-C, das Kabel hat beides. Auf der grünen Seite passen Lightning-Stecker rein, man kann sie also mit alten Apple-Kabeln laden. Auf der roten Seite passen USB-C-Stecker. Will ich meinen AirPorts Max aufladen, ziehe ich das grüne Ende des kurzen Kabels raus und stecke es in den Kopfhörer. Will ich Beats Studio Pro laden, nehme ich das rote Ende. Die Apple Watch kommt einfach oben auf den weißen Ladeanschluss.

Einfach mal loben

Neulich hat mich diese Headline getriggert: “Erneut Zehntausende Beschwerden über die Post”. Hier funktioniert das nämlich perfekt und freundlich. Ich werde sogar auf der Hunderunde vom Zusteller angesprochen, wenn er was für mich hat.

Das liegt nicht daran, dass DHL eine Superfirma ist, sondern an den einzelnen Menschen. Ein freundliches Wort, ein Dankeschön, ein Händedruck, gerne mit einer Münze, das alles hilft zur Wertschätzung. Aber es gibt noch ein Vehikel, das nicht jeder kennt.

Man kann den Mitarbeiter nämlich auch direkt bei seiner Firma loben. Dieses Lob kommt dann “von oben”. Im selben Formular geht das einmal für die Briefzustellung und einmal für die Paketzustellung.

Ich glaube fest an positive Feedback-Loops. Ein anonymisiertes Beispiel:

Vorhin hat hier die Postzustellerin geklingelt (was sie immer macht, wenn etwas nicht in den Briefkasten passt). Dann sprach sie mich an, dass sie ja schon so lange mal mit mir sprechen wollte, ob ich das gewesen sei mit dem lieben Feedback? Für sie oder für die Paket-Kollegen eigentlich? – tatsächlich habe ich beides einzeln gemacht, nachdem … uns ja mal diesen Link gegeben hatte. Das sei ja wunderbar, ganz toll, das erste Mal seit 1988, das sie sowas bekommen habe! Riesige Freude, die mir eine ebensolche beschert hat!

Hier entlang, wenn Ihr auch Gutes tun wollt >

Withings eröffnet den Winterschlussverkauf

Winterschlussverkauf heißt nun Black Friday und das ist in USA der Freitag nach Thanksgiving, dieses Jahr am 29. November also in zwei Wochen. Black Friday heißt schwarzer Freitag, weil der Handel schwarze Zahlen schreibt. Withings setzt dieses Jahr turnusmäßig wieder alle Listenpreise um 20% (und mehr) herunter. Aus diesem Portfolio benutze ich sehr zufrieden drei Produkte:

  • Die Körperwaage Withings Body Smart, die bereits alles kann, was man wirklich braucht. Einfach jeden Tag draufstellen und nicht so genau hinschauen, weil das Gewicht durchaus fluktuiert, aber den langfristigen Trend beobachten. Das geht automatisch per WLAN und die Waage hält mehrere Personen auseinander, die nicht ungefähr gleich viel wiegen sollten.
  • Withings BPM Connect misst zuverlässig den Blutdruck und schreibt ihn ebenfalls auf. Das Ergebnis wird direkt angezeigt und man muss die Person auswählen, auf deren Profil es gebucht werden soll.
  • Dieses Jahr habe ich das Schläfenthermometer Withings Thermo viel benutzt. Das war zuverlässiger als die Messungen der Schwesternschülerinnen im Hospital. Man muss nur jedes Mal die gleiche streichende Bewegung durchführen, damit man keine kalte Stelle am Kopf erwischt. Auch hier muss man wieder das Profil auswählen, wenn man das Ergebnis speichern will.

Alle drei Geräte kann man auch per Bluetooth anbinden und genau das habe ich getan, als ich das Thermometer mit ins Hospital genommen habe. Bei der Waage wird man das nicht tun, weil man die nicht mitschleppt.

Ich habe die Geräte schon seit vielen Jahren, da muss man über Kleinigkeiten hinwegsehen, etwas den Micro-USB Ladeanschluss am Blutdruckmesser. Waage und Thermo laufen mit AAA-Batterien oder Akkus.

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Chez Kira, das Finale

Vor fünf Monaten saß ich für viereinhalb Stunden unangemeldet in einem Facharzt-Wartezimmer. Es ging mir erkennbar sehr schlecht, mein Hausarzt hatte mich hergeschickt. “Ich heiße Volker Weber und ich gehe zu spät zum Arzt” stellte ich mich vor. 30 Minuten später war ich als Notfall im Hospital, einen Tag später wurde ich zum ersten Mal operiert.

Heute morgen hatte ich beim selben Arzt wieder einen Termin, um 7:30. Ich war schon um 7:20 da, um 7:25 stellte er mit Ultraschall fest, dass der letzte Eingriff vor einer Woche erfolgreich war, um 7:30 stand ich überglücklich wieder vor der Tür.

Nach 154 Tagen, 24 Blutentnahmen, vier Hospital-Aufenthalten, drei Operationen, zwei schweren bakteriellen Infektionen und unzähligen Untersuchungen mit allem, was ein Hospital kann, war ich wieder gesund. “Gute Dinge passieren Menschen, die Geduld haben”, sagte mir mein Arzt am Anfang dieser langen Reise. Wie viel Geduld ich aufbringen musste, das war mir nicht klar. Zwischendurch hing ich an einem seidenen Faden. Mein Arzt sagte zuletzt “das war kompliziert und langwierig”. Und wir haben uns beide gefreut, dass es nun vorbei ist. Ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen.

Ich werde mich wahrscheinlich nie wieder mit “… und ich gehe zu spät zum Arzt” vorstellen müssen. Mitte nächsten Jahres habe ich den nächsten Termin.

Und dir rate ich, nimm alles mit, was du an Vorsorge-Leistungen kriegen kannst. Ein Gesunder ist ein Kranker, der nicht ordentlich untersucht wurde.

Why has the Internet of Things failed?

According to a survey last year, less than 50% of appliances that are internet-capable ever get connected. When I talk to manufacturers, I often hear even worse numbers, sometimes below 30%! Despite many years and billions of dollars of investment into the “Internet of Things”, this lack of adoption makes it clear that even if a device can be connected, consumers don’t see the value in most cases. I think it’s time to admit that the core idea of IoT has failed. To understand why, it’s worth looking at how it was originally pitched, and what flaws time has revealed in those arguments.

Why would you connect your fridge to the Internet? Mostly to receive software updates to fix security bugs, which never bother you if you do not connect your fridge to the Internet.

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fraenk verdoppelt 5G-Tempo #stuffthatworks

Letztes Jahr habe ich meinen Mobilfunkvertrag zu fraenk gewechselt und dies nie bereut. Anfangs gab es LTE mit 25 Mbit/s, dann 5G mit der gleichen Geschwindigkeit. Morgen erhöht fraenk auf 50 MBit/s. Was mir vermutlich nicht mal auffallen wird.

Freundschaftscode für 3 GB extra gibt es hier. Dauerhaft 12 + 3 = 15 GB, aber auch das hat fraenk über die Laufzeit immer wieder erhöht. Das alles für schlanke 10 Euro im Monat.

Fragen? fraenk hat eine wunderbar einfache Sprache.

Younee’s third album is out

Younee is an amazing pianist from Korea who lives and works in Germany. We met three years ago on Clubhouse and became friends. During Covid lockdown we had many online concerts but now she is back touring. Her next concerts will be in Switzerland and Luxembourg:

06.12.2024 — CH-St. Gallen
Kult-Bau
Tickets

07.12.2024 — CH-Rheinfelden
Jazzclub Q4
Tickets

14.12.2024 — LU-Marnach
Cube521 – Luxemburg
Info/Tickets

She also has a new album with two CDs out that is available on Amazon. (#reklame) Younee does not only write her own music, but she can also do this on the fly. This new album shows off her incredible talent of improvising on just an idea that somebody from the audience throws at her.

While this album is a great gift for your friends and family you don’t have to trust my words. Just listen to this incredible music on your favorite platform.

Alle Macs jetzt mit 16 GB (und mehr)

Schnäppchenjäger aufgepasst. Normalerweise kauft man seine Macs besser bei Amazon, weil der Apple Shop dort die Listenpreise unterbietet. Aber wer jetzt einen MacBook Air mit M2 oder M3 kaufen will, der sollte die Ausstattung vergleichen. Bei Amazon gibt es noch Geräte mit 8 GB RAM, während alle Geräte bei Apple im Shop nun mindestens 16 GB Speicher haben. Das betrifft nicht nur die neu angekündigten Macs mit M4-Prozessor, sondern auch die MacBook Air mit M2 und M3.

Wo kommt die Sinneswandlung bei Apple her? Für Sprachmodelle braucht man gehörig Speicher und Apple will diese Modelle ja lokal laufen lassen, weil sie überhaupt nicht die Serverkapazität für alle Kunden haben. Fehlender Hauptspeicher ist auch der Grund, warum Apples AI nicht auf iPhone 15 und älter laufen wird.

Bei Copilot+PCs ist das Minimum auch 16 GB und mehr ist immer gut:

AirPods Pro 2 als Hörgerät

Meine Ohren zeigten sich im Test erfreulich gut erhalten und so kann ich die Hörgerätefunktion nicht testen. Das hat jetzt Thorsten erledigt und er schreibt dazu:

Ich habe heute mit IOS 18.1 und den passenden AirPods den Hörtest durchgeführt, die Ergebnisse passen zu meinem Gehör. Die Hörgerätefunktion funktioniert erstmal, hört sich aber anders (ungewohnt) an als mit den “normalen” Hörgeräten, da muss ich den Hörtest wohl wiederholen. Die AirPods brauchen viel Strom, sind nach ca. 3h bei 50%, die Hörgeräte laufen mit 312er Batterien mehrere Tage, außer bei viel Telefonie über Bluethooth-MFi. Bei der Chefin läuft noch der klassische Fernseher, wenn ich mich mit den Hörgeräten dazu setze, ist mir das zu leise, mit den AirPods ist das besser / besser einstellbar.

Ich denke, der Strombedarf verbietet die AirPods Pro 2 als Dauerlösung. Das ist unbefriedigend, wenn man sie nicht den ganzen Tag nutzen kann. Über Nacht aufladen wäre akzeptabel, aber sie müssten mindestens dreimal so lange durchhalten wie bisher.

Apple bewirbt die AirPods Pro 2 auch nicht als Konkurrenz zu professionell angepassten Hörgeräten sondern als “better than OTC hearing aids”, also unangepassten Hörgeräten, die über die Ladentheke verkauft werden. Dennoch erwarte ich mehrere positive Entwicklungen: Mehr Menschen werden erkennen, dass sie zu schlecht hören und etwas dagegen unternehmen. Wir werden uns daran gewöhnen, dass Menschen mit weißen Ohrstöpsel uns nicht etwa schlechter, sondern besser hören.

Es gibt noch einen anderen heilsamen Effekt. Diese AirPods Pro 2 schützen Ohren in lauten Umgebungen. Das hilft nicht gegen einen “Knall”, aber gegen einen zu hohen Geräuschpegel. Und sie können einen Gesprächspartner, der genau vor einem spricht aus dem ganzen Hintergrundlärm heraus isolieren, so wie es professionelle Hörgeräte machen.

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Apple Intelligenz in sechs Monaten

Aus der heutigen Apple-Pressemitteilung:

Mac Anwender:innen in der EU können mit macOS Sequoia 15.1 auf Apple Intelligence in Englisch (USA) zugreifen. Im April werden die Apple Intelligence Features für Nutzer:innen von iPhone und iPad in der EU eingeführt. Dazu gehören viele der Kernfunktionen von Apple Intelligence, darunter Schreibwerkzeuge, Genmoji, ein überarbeitetes Siri mit besserem Sprachverständnis, ChatGPT Integration und vieles mehr.

Auch das Kleingedruckte ist interessant: “Apple Intelligence ist auf iPhone 16, iPhone 16 Plus, iPhone 16 Pro, iPhone 16 Pro Max, iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max, iPad mit A17 Pro oder M1 und neuer sowie auf dem Mac mit M1 und neuer verfügbar.”

PCs ohne Windows-Support

Das ist ein Microsoft Surface Pro von 2017, die Version zwischen Surface Pro 4 und Surface Pro 6, die aus unverständlichen Gründen nicht Surface Pro 5 hieß, sondern einfach nur Surface Pro. 16 GB 1866 Mhz LPDDR3 RAM und 512 GB Solid State Drive (SSD), Intel Iris Plus Graphics 640 und ein Intel Core i7-7660U. Dieser Rechner wird nicht von Windows 11 unterstützt. Er hat wirklich reichlich “Wupp”, aber Microsoft schließt die siebte Generation (und ältere) der Core i7 aus.

Man könnte den Rechner natürlich weiter mit Windows 10 betreiben, wenn Microsoft den Support für Windows 10 demnächst nicht ebenfalls einstellen würde. Was bleibt:

Es könnte so einfach sein:

PS: Apple-Kunden geht es auch nicht besser.

Jabra Research: Great Expect-AI-tions

While enthusiasm for AI is high, actual usage among knowledge workers appears to remain low. Contrary to other research on adoption, our survey showed that while many want to embrace AI, we are still figuring out how to make it work in practice. So while trust and optimism towards AI is high, reflecting a general openness to new tools and ways of working, we’re not yet sure how to make AI work for, well, work.

This research resonates very well with my own thoughts. The key findings are presented in an easily digestible format.

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Im Warteraum der KI

Schaut Euch das Video an. Löst das irgendwas aus? Bei mir nur Kopfschütteln. Es ist Zeit für ein bisschen Bullshit Detection.

Nächste Woche gibt es Apple Intelligence. Für US-Amerikaner und nur ein bisschen. Sozusagen die Vorstufe. Microsoft-Chef Satya Nadella hat gerade in London autonome Copilot-Agents angekündigt, die nächsten Monat zur Ignite erscheinen sollen, alles Preview. Seit einem halben Jahr habe ich einen Copilot+ PC, der mit seinem Snapdragon-Prozessor wunderbar lange mit einer Akkuladung läuft. Hat KI auf diesem Rechner meine Produktivität erhöht? Kein bisschen. Alles ist Beta, Preview, Windows Insider zuerst (und das bin ich), und dann startet der Rollout, abhängig von der Sprache, der Maschine und der Geografie.

Ruhe bewahren. Ich habe aktuell ein iPhone 14. Das wird nie Apple Intelligence bekommen, weil Apple zu sparsam mit dem RAM war. Aber auch wenn du ein iPhone 16 hast, wirst du trotzdem kein Apple Intelligence bekommen, weil Apple wegen des DMA noch ein bisschen Armdrücken mit der EU macht.

Wir sind im Warteraum. Und das ist OK, denn noch hat niemand bewiesen, dass KI tatsächlich die enormen Investitionen wieder einspielen kann. Das Video da oben schafft es auch nicht so richtig, oder?