Smart Connect – alles verbunden

Moto razr hat mich dazu motiviert, mir Smart Connect noch mal genauer anzuschauen. Das funktioniert nämlich nicht nur zwischen PC und Smartphone, sondern auch zwischen mehreren Smartphones oder mehreren PCs. Der Funktionsumfang hängt dabei stark von der Paarung ab.

Von PC zu PC habe ich nämlich zunächst nur einen Funktionsblock: Share Hub. Zu einem anderen Tablet sind es schon fünf.

Share Hub ist aber tatsächlich bereits die wichtigste Funktion: Alle Dateien, die ich darauf ablege, kann von jedem meiner anderen Geräte einfach abgerufen werden. In diesem Fall sieht man fünf Bilder, für den Rest müsste man nach unten rollen:

Ich muss im Share Hub nicht angeben, an welches Gerät ich schicke. Das empfangende Gerät kann sich die Dateien selbst herauspicken. In der Kombination Smartphone-PC besonders nützlich ist das App Streaming. So kann ich etwa den auf dem Razr laufenden Authenticator in einem Fenster von Windows nutzen.

Wahlweise lässt sich auch das gesamte Smartphone auf den PC spiegeln, entweder als einfacher Spiegel oder als weiteres virtuelle Display. Da kriegt man anfangs einen Knoten in den Kopf.

Statt der Smartphone-Ansicht lässt sich Android auch im Desktop Modus nutzen, egal ob Tablet oder Smartphone. Das hier ist ein Razr im Mobile Desktop Mode mit 2880 x 1800 Pixeln.

Ebenfalls sehr nützlich ist, dass sich der ganze Speicher des Smartphones in den Windows Explorer mounten lässt. So kann man direkt Fotos aus dem Speicher herauskopieren:

Smartphone als Webcam für den Computer? Bitteschön:

Egal wie gut die Kamera des Laptops auch ist, das Smartphone hat meistens eine noch bessere Auflösung oder arbeitet besser im Dunkeln. Vor allem kann man das Smartphone mal schnell greifen, wenn man etwas zeigen will. Das alles geht natürlich per WLAN.

Die gemeinsame Zwischenablage muss man gar nicht extra erklären, aber Cross Control ist abgefahren: Man ordnet das Smartphone wie einen weiteren Bildschirm an und fährt mit der Maus einfach rüber und kann es mit Maus und Tastatur bedienen, ohne es anzufassen.

Bei aller Begeisterung, das ist natürlich wieder ein anderer Walled Garden. Was Apple in seinem Ökosystem macht, das gibt es hier (umfangreicher) mit Lenovo/Motorola. Es gibt eine ganze Reihe kompatibler Geräte, aber es bleibt eine herstellerspezifische Lösung, für die es auch wachsende Konkurrenz gibt. Microsoft bietet das weniger umfangreiche Smartphone Link an, an dem man sehr schön sehen kann, wieviel mehr mit Android als mit iPhone geht. Intel hat immer noch Unison im Angebot und Google hat gerade angefangen, Quickshare als Alternative zu Apples AirDrop auszubauen.

Philips Sonicare reparieren

Das ist das Innenleben einer vermeintlich kaputten Philips Sonicare Zahnbürste. Man erkennt auf einen Blick, was passiert ist: Wasser und damit Zahnpasta sind in das Innere gelangt. Diese Zahnbürste ließ sich mit Isopropanol reinigen und geht jetzt wieder.

Aber wo kommt die Suppe rein in die Zahnbürste? An der Halskrause unter dem Bürstchen ist eine Dichtung, die mit der Zeit spröde wird und reißt. Das sieht so aus:

Die linke Dichtung ist noch ok, die rechte ist kaputt. Dreht man sie auf links, dann findet man dort einen schwarzen Ring, der die Spannung aufrechterhält. Rechts hat er sich längst aufgelöst. Die linke Dichtung war sechs Jahre alt, die rechte neun. Zeit, sie zu ersetzen:

Erfreulicherweise kann man diese Dichtungen nachkaufen und ersetzen, bevor die Zahnbürste innen korrodiert. Wie kommt man an die Dichtung? Man nimmt die Bodenkappe ab, stellt die Zahnbürste auf den Kopf, um etwas Druck auf das Innenleben zu bringen, und löst dann zwei Zungen, sodass man das gesamte Innenleben durch den Boden rausziehen kann.

Ich habe diese Methode bei zwei Zahnbürsten erfolgreich angewendet und die haben nun neue Dichtungen. Irgendwann machen auch mal die Akkus schlapp und dann werde ich dem Innenleben einen neuen Besuch abstatten. Alles keine Zauberei.

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Moto Razr 60 Ultra: Menschen fotografieren

#motorola #razr

Das externe Display des Moto Razr ist sehr nützlich, wenn man Menschen fotografiert. Als Selfie würde ich das Gerät einfach zugeklappt lassen. Klappt man es auf, dann hat man zwei Sucherbilder: Eins innen, eins außen. So sieht man sich selbst, wenn man fotografiert wird.

Das ist ein Option. Normalerweise bleibt das Außendisplay dunkel. Wahlweise kann man auch eine kleine Comic-Animation einblenden, um Kinder neugierig zu machen, sodass sie zur Kamera schauen.

So oder so verwendet man eigentlich immer eine der beiden Hauptkameras, man hat dabei die Wahl zwischen 24 mm Superweitwinkel, 35 mm Weitwinkel und 50mm Normalbrennweite. Die im großen Display eingebettete Kamera braucht man nur für Videocalls. Alle drei haben eine Auflösung von 50 Megapixeln.

Logitech MX Master 4 #stuffthatworks

Die Logitech MX Master ist für mich die perfekte Maus. Passt meiner Hand, leicht zur rechten Seite geneigt, sodass ich das Handgelenk nicht verdrehe. Jetzt gibt es die neue MX Master 4 und die hat ein paar kleine Verbesserungen:

  • Die langfristig größte Verbesserung liegt im Material. Die MX Master 3(S) war im Bereich des Daumens nur sehr schwierig sauberzuhalten. Der Kunststoff wurde klebrig. Hier hat Logitech komplett neu konstruiert.
  • Die Taste an der Daumenauflage war bisher nur schwierig zu bedienen. Man musste den Daumen nach außen drücken. Jetzt gibt es dort eine sehr große Taste mit einem aktiven haptischen Feedback.
  • Diese Taste ruft ein ringförmiges Menü auf, das mit der Software Options+ konfigurierbar ist. Über Plugins lässt sich Options+ direkt in andere Software-Pakete integrieren, sodass man häufig genutzte Funktionen aufrufen kann, ohne erst ins Menü zu fahren.
  • Auf der Daumenseite ist eine dritte Taste hinzugekommen, die in der Voreinstellung alle Applikationsfenster anzeigt. Wie alle anderen Tasten kann man sie frei belegen.
  • Mit der MX Master 3S hatte Logitech der Maus das laute Klicken abgewöhnt, eine Wohltat für Mitbewohner des Büros. Die MX Master 4 ist nochmal etwas leiser.
Die Oberfläche der Maus hat eine ganz feine Struktur, die sie griffiger aber nicht klebrig macht.
Die Maustasten sind nicht mehr scharfkantig sondern tragen einen transparenten Rand.
MX Master 3S und MX Master 4 – die Schrauben deuten bereits an, dass die neue Maus leichter zu reparieren ist

Ich habe die neue Maus nun ein paar Wochen benutzt. Sie ist definitiv besser als die alte, aber auch kein Upgrade wert. Das haptische Feedback, das Logitech feiert, habe ich etwas heruntergeregelt. Mir erschließt sich der Nutzen nicht. Dafür nutze ich die Daumentaste zu wenig.

Alles ist in Options+ konfigurierbar

Die MX Master 4 for Business wird mit einem Bolt Dongle geliefert, der eine sichere Verbindung verspricht. Das ist wichtig für Unternehmen, die Bluetooth deaktivieren. Sie lässt sich außerdem über die Enterprise Software Logitech Sync verwalten. Nach eigenen Angaben hat Logitech den Chip und die Position der Antennen verbessert und vermeidet damit Kollisionen im Funkspektrum. Das muss ich so glauben, da ich bereits mit den Vorgängern keine Probleme hatte.

Persönliche Präferenz: Statt Options+ nutze ich lieber Logi Tune, das mir die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten liefert, aber leichtgewichtiger ist. Das ist im Unternehmensumfeld auch eine gute Ergänzung zu Logi Sync.

Die MX Master 4 bleibt eine Office Maus, die nicht so häufig wie eine Gaming Maus abgefragt wird. Sie funktioniert bei mir ohne Mousepad auf einer Glasoberfäche. Die Batterie hält zehn Wochen durch und wird schnell geladen. Schon eine Minute bringt mehrere Stunden Laufzeit.

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Verdünner, Verdoppler und Halbierer

Bei Android tut sich etwas, Apple rührt sich langsam auch. Es geht dabei um den Formfaktor.

Wie sollte ein Smartphone aussehen? Wer zu Fuß oder mit Öffis unterwegs ist, sieht überall Menschen, die ein Smartphone in der Hand tragen. So breit, dass man es halten kann, so hoch es geht und so dick wie nötig. Vorne eine Scheibe Glas, hinten meistens auch. Und wenn es runterfällt, ist es wahrscheinlich kaputt. Deshalb kommt noch eine Hülle drum, die das schöne Design verbirgt.

Bei Apple tut sich nun etwas in Form des iPhone Air. Dünner als zuvor, das Innere besteht fast nur aus Akku, es gibt nur noch zwei Kameras, eine vorne, eine hinten. Samsung war mit dem Galaxy S25 Edge schneller und konnte noch das Superweitwinkel retten.

Beiden Smartphones fehlen Silicon Carbon Batterien, eine Technik, die eine höhere Energiedichte bei den Akkus bringt. So können chinesische Smartphones genauso viel Strom in dünneren Gehäusen speichern. Diese Verdünner von Apple und Samsung sind deshalb erst mal ein Versuchsballon. Der Formfaktor ändert sich nicht grundlegend.

Samsung hat die Verdünner aber in zwei Richtungen faltbar gemacht: Das Galaxy Flip kann man zusammenfalten und damit halbieren, das Galaxy Fold kann man auffalten und damit verdoppeln. Diese Technik hat Apple noch nicht eingeführt, aber es ist damit zu rechnen, dass Apple nächstes Jahr einen Verdoppler bringt. Dann verbirgt sich im iPhone ein iPad mini.

Sieben Jahre und sieben Generationen hat Samsung Vorsprung. Das iPhone Air, das “dünnste iPhone aller Zeiten” ist 5,6 mm dick. Die zwei Hälften des Galaxy Fold 7 haben zusammengefaltet nur 8,9 mm. Apple muss also noch besser werden als “zwei Airs aufeinander”.

Mir persönlich ist dünn nicht wichtig. Was ich gebrauchen kann, ist klein. Und damit schlägt mein Herz gerade für einen Halbierer.

Razr 60 Ultra – Alles anders

Ich bin noch in den Flitterwochen mit dem Motorola Razr 60 Ultra. Das trübt mein Urteilsvermögen. Aktuell finde ich eigentlich alles super. Besonders angetan hat es mir auch dieses mitgelieferte Case.

Wenn man fast zwanzig Jahre lang immer wieder die gleiche Form von Smartphone in den Händen hielt und die Verbesserungen von Jahr zu Jahr nur noch klitzeklein sind, dann kann man sich einfach nicht mehr so dafür begeistern. Jo, hält sich gut, macht gute Bilder, is’ ‘nen bisschen dünner. Und größer natürlich.

Nachdem ich mich jetzt ein paar Tage an diesem kleinen Alleskönner ergötzt habe, habe ich mal den Karton genauer durchsucht. Was einen angenehm berührt, ohne dass man es gleich entdeckt: Der riecht gut. Motorola parfümiert die Verpackung mindestens der Edge und der Razr-Reihe, vielleicht auch der anderen Modelle, die ich nicht kenne.

Während das Edge 50 Ultra noch ein 125 W Ladegerät mitgeliefert bekam, welches das Gerät in nullkommagarnix vollständig auflädt, ist es beim Edge 50 Pro nur noch ein 68 W Lader. Beim Razr wird gar keins mehr mitgeliefert. Ich habe die beiden Charger (68 und 125 W) probiert und der Razr nimmt sich aus beiden 68 W. Damit ist er ebenfalls schnell nachgeladen, aber nicht ganz so spektakulär. Man muss nicht diese Ladegeräte nutzen, sondern kriegt diesen Strom auch aus einem USB-C Powerdelivery Charger vom Laptop.

Kabel ist dabei, Ladegerät nicht. Dafür aber dieses wirklich gelungene Case. Es wirkt fast wie eine winzige Handtasche und an dem Griff zieht man das Razr sehr sicher aus jeder Tasche. Man kann es wie einen Ständer benutzen oder man steck drei Finger durch und hat das Razr dann fest in der Hand. Es gibt sogar eine kleine Öse, in die man ein Lanyard einklipsen kann.

Ich trage mein Handy in der linken vorderen Hosentasche. Da passt kein Max rein und nach einem kleinen Ausflug zum iPhone XS Max bin ich reumütig zum normalen iPhone zurückgekehrt. Da hat sich der Rand mit der Zeit verkleinert und aus 5,8 Zoll wurden 6,3. Nun aber habe ich mit dem Razr ein 7 Zoll großes Display, das sich klein zusammenfaltet. Sieht man diese Falte? Nur, wenn man das Display ausschaltet und ganz flach drüberschaut. Mit dem Finger ist es kaum zu spüren.

Die Bauform hat nur einen Nachteil: Das Gerät ist nur mit IP48 zertifiziert. Die 8 hinten sagt wasserdicht, aber die 4 vorne bedeutet “geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ≥ 1,0 mm”. Das heißt, dass Motorola es nicht als staubdicht hat testen lassen. Die kritische Stelle liegt beim titanverstärkten Scharnier.

Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Gen 10 Aura Edition

Dieser Yoga 2-in-1 ist ein wunderbarer Laptop, der alles hat, was ich mir von einem Rechner wünsche. Aber er hat einen mächtigen Konkurrenten aus dem gleichen Haus. Das ist das dritte Gerät aus der Aura Edition, einer Kollaboration von Intel mit Lenovo, das ich mir anschaue.

Intel Core Ultra 7 258V Prozessor mit 32 GB RAM, 1 TB Speicher, 5 MPixel Kamera mit Windows Hello, dazu einen Fingerabdrucksensor, Wi-Fi 7 2×2 BE 320 MHz und Bluetooth 5.4.

Beim Display scheiden sich bei mir die Geister:

14″ 2.8K WQXGA+ (2880×1800) OLED 1100nits (peak) / 500nits (typical) Glossy / Anti-fingerprint, 100% DCI-P3, 120Hz, Eyesafe®, Dolby Vision®, DisplayHDR™ True Black 1000, Glass, Touch

Ich mag matte Bildschirme eher als spiegelnde und genau das haben die hausinternen Konkurrenten.

Die Ausstattung ist prima. Lenovo liefert bei diesem Testgerät einen Stift und TWS Earbuds mit, dazu einen Dongle mit USB-A, HDMI und Audio. Dieser graue Dongle fällt etwas aus dem blauen Farbschema heraus und er ist auch nur für HDMI notwendig. USB-A und Audio hat der Laptop selbst schon an Bord, dazu immerhin drei USB-C Thunderbolt Ports.

Den Stift kann man magnetisch hinter dem Display parken, aber dort fällt er garantiert ab, wenn man den Laptop in eine Tasche steckt. Wie alle 2-in-1 Geräte kann man das Display 360 Grad nach hinten umlegen, sodass man ein ziemlich dickes Tablet erhält. 1,3 kg mag man nicht in der Hand halten, aber ich benutze diese Konfiguration gerne auf dem Tisch.

Das bessere Gerät ist meiner Ansicht nach der ThinkPad 2-in-1 Aura Edition in gleicher Ausstattung. Da ist der HDMI-Port gleich an Bord und das Display ist entspiegelt. Was mich beim Yoga bereits bei der Einrichtung irritiert hat, ist die zusätzliche Spalten von Tasten rechts von der Enter-Taste. Das ist ein bisschen Mimimi von jemandem, der dauernd andere Tastaturen benutzt. Man wird sich daran gewöhnen.

Das Trackpad des Yoga ist mit 135 x 80 mm2 größer als das des ThinkPads mit 120 x 71 mm², aber es lässt sich an der Oberkante nicht drücken. Der ThinkPad hat dagegen ein haptisches Trackpad, das auf der ganzen Fläche funktioniert.

Mit etwas mehr Aufwand kriegt man aber auch den Yoga hin. Man muss mehr Crapware entfernen, etwa das unsägliche McAfee, und man sollte Commercial Vantage statt des “normalen” Vantage installieren, das einem sonst dauernd kostenpflichtige Abos unterjubeln will. Der ThinkPad kommt mit Windows 11 Pro, dieser Yoga nur mit Windows 11 Home. Ich würde die Entscheidung zwischen den beiden Geräten jedenfalls nicht an einem Paar TWS Earbuds festmachen.

PS: Ich werde mich in diesem Leben nicht mehr daran gewöhnen, das ThinkPad zu sagen. Seit dem ThinkPad 700 vor immerhin 33 Jahren sage ich der ThinkPad. Ja, ich bin älter als Apple, Google, Intel oder Microsoft. Und es gab damals auch kein Internet. 😉

Zwei Holzbretter

Ich teste nun schon einige Zeit ein Motorola Edge 50 Ultra. Vier Kameras mit 50 Megapixeln Auflösung: Tele, Weitwinkel, Ultraweitwinkel, Frontkamera. Das Gerät fühlt sich richtig gut in der Hand an, die Leistung ist top, vor allem gefällt mir die Rückseite aus Holz. Das ist so ein schönes Gefühl, wenn man sonst nur Glas oder Alu kennt.

Seit heute habe ich ein neues Holzbrett: Motorola Razr 60 Ultra. Eine Generation neuer und nur noch drei Kameras mit 50 Megapixeln. Das Tele fehlt und das kann ich verschmerzen, weil ich eher im Nahbereich fotografiere. Superweitwinkel kann man nicht durch Laufen ersetzen, das Tele schon.

Das Razr 60 Ultra ist das Spitzenmodell und kostet interessanterweise aktuell nicht mehr als das einfachste iPhone 17. #reklame

Das Tolle am Razr ist, dass man es knicken kann. Und damit macht es sich schöne klein in der Hosentasche. Kurioserweise fühlt es sich zusammengefaltet schwerer an als ausgestreckt. Gleiches Gewicht bei kleinerer Größe wirkt einfach schwerer.

Was mir auf Anhieb besser gefällt, ist der gerade Bildschirm, der nicht zum Rand hin gebogen ist. Der Rahmen fühlt sich deshalb dicker an, ohne es zu sein. Es ist seit zwanzig Jahre das erste Fliphone, das ich länger nutzen will.

Ich bin dieser Bauform sehr zugeneigt, weil sie zwei Probleme löst: Man versinkt nicht so schnell in irgendwelchen Rabbit Holes und es trägt sich besser in der Hosentasche.

Bisher habe ich das Edge 1:1 auf das Razr gespiegelt und noch keine Anpassungen vorgenommen. Bin gespannt, was ich da noch lerne.

Zwei neue Business-Headsets von Logitech

Noch nicht getestet, weil sie noch nicht verfügbar sind, aber ich will trotzdem davon erzählen. Logitech bringt zwei neue Business-Headsets, jeweils eine Bluetooth-Variante und etwas preisgünstiger eine mit USB-Kabelverbindung. Neben dem eintönigen Grafit gibt es auch zwei frischere Farben: grauweiß und rosa.

Beide gleichem dem bekannten Zone 2 Wireless. Die sichtbarste Veränderung ist das Textilband innerhalb des Bügels. Es vermeidet, dass das Headset nur auf der Fontanelle aufliegt und verteilt das Gewicht auf eine größere Fläche. Dieses Band, die Ohrpolster und der Akku des Headsets sind austauschbar.

Das Zone Wireless 2 ES ist deutlich billiger als das weiterhin angebotene Zone Wireless 2. Es muss dafür auf drei Funktionen verzichten: Touch Controls, On-Ear Detection, Far-End Noise Reduction. Diese Far-End Noise Reduction ist einzigartig. Sie vermindert Nebengeräusche, die von der anderen Seite einer Konferenz eintreffen. Allerdings werden Teams, Zoom & Co immer besser darin, diese Funktion bereits in die Konferenzsoftware einzubetten.

In diesem Sinne ist das Zone Wireless 2 ES sehr gut abgespeckt und mit dem Headband verbessert. Das drückt sich auch in dem erheblich gesenkten Preis aus. Das Zone Wireless 2 wird bei Logitech für 340 und 360 Euro gelistet, das Wireless 2 ES dagegen für 170 bis 200 Euro, je nach Ausstattung. Die Kabelvariante Wired 2 landet unter 150 Euro.

Soweit ist das alles noch graue Theorie, weil ich bisher kein Headset in der Hand hatte. Wenn ich mir die Bilder anschaue, dann scheinen mir auch die Ohrpolster dicker und weicher zu sein. Sobald ich ein Headset habe, werde ich erneut davon erzählen und dann auch noch was zu “Native Bluetooth” erzählen, das unter Windows 11 den Dongle beim Headset unnötig macht.

Logitech Signature Slim Solar+ K980

Signature Slim Solar+ K980 und MX Keys

Eine drahtlose Tastatur, bei der man niemals den Akku aufladen oder die Batterie wechseln muss? Das verspricht Logitech mit der Signature Slim Solar+ K980. Solar gibt bereits den entscheidenden Hinweis: Oberhalb der Zahlen hat sie ein Solarmodul, das Strom aus gewöhnlichem Bürolicht gewinnt und damit den Akku lädt. Damit das funktioniert, braucht die Tastatur nur 200 Lux. Zum Vergleich: Für einen Büroarbeitsplatz sind 500 Lux vorgeschrieben.

Das Tastaturlayout gleicht Signature Slim 950 oder der MX Master, die man auf dem Bild oben sehen kann. Sie ist vollständig aus 70 % recyceltem Kunststoff mit einem hohen Recycling-Anteil und wirkt nicht so edel wie das Topmodell. Einige Tasten lassen sich vom Benutzer umprogrammieren, wie man an den hell umrandeten Feldern in der Software Options+ erkennen kann:

Dort findet man auch eine Warnung, es gäbe aktuell nicht genug Umgebungslicht, um die Tastatur aufzuladen. Logitech sagt, die Tastatur halte vier Monate ohne Licht durch. Danach muss man sie aber ausreichend beleuchten, da das Solarmodul die einzige Lademöglichkeit bietet. Einen USB-Anschluss gibt es nicht.

Wenn man die Tastatur in Betrieb nimmt, klebt auf dem Solarmodul ein Hinweis, man möge in dieser Vertiefung bitte keinen Stift ablegen. Dummerweise ist das aber sehr einladend:

Auf der MX Keys lässt sich an dieser Stelle nichts ablegen, sodass ich diese Angewohnheit nicht entwickelt habe. Insofern überzeugt mich das Konzept. Dennoch kann ich auf ein Ladekabel auf dem Schreibtisch nicht verzichten. Maus und Headset wollen schließlich auch geladen werden. Ich bin gespannt, ob Logitech auch noch eine passende Maus nachschieben wird.

Das “for Business Modell” enthält einen sicheren Bolt-Adapter und lässt sich über die Enterprise-Software Sync verwalten und updaten.

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iPhone 17 verfügbar

Meine Einschätzung war richtig. Es gab keinen Run auf die neuen iPhones und Amazon kann über Nacht liefern. Das “normale” iPhone 17 wäre meine erste Wahl. Es gibt Varianten mit 256 und 512 GB Speicher.

Die Alternative iPhone 16 ist heute zwar 190 Euro billiger, hat aber nur 128 GB. Ihm fehlen zwei wichtige Neuerungen: das bis zu 120 Hz getaktete Always-On-Display und die wesentlich verbesserte Selfie-Kamera. Zu wenig Speicher schadet der langfristigen Nützlichkeit. Ich gehe davon aus, dass man ein iPhone wenigstens fünf Jahre nutzen wird, bevor man dringend ein neues will.

Das dünne iPhone Air sieht zwar sexy aus, aber es hat Einschränkungen, die sich täglich bemerkbar machen: Kleiner Akku, keine Weitwinkelkamera, nur ein Mono-Speaker. Außerdem kostet es 250 Euro mehr. Ich halte das Air für einen notwendigen Zwischenschritt zu einem schlanken iFold. Apple muss diese Technik erst mal im großen Maßstab erproben.

Update: Mittlerweile haben sich doch zu viele für dieses Modell entschieden und die erste Palette ist weg. Nachschub kommt, wobei Amazon immer konservativ schätzt.

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BlackBerry UEM Server für den BSI-konformen Brightsite-Einsatz zertifiziert

Abdelkader war im letzten Jahr ziemlich eingespannt und kaum zu sprechen. Trotzdem hat er immer wieder mal Artikel hier veröffentlicht. Wenn man die liest, dann sieht man, wie tief seine Kenntnisse im Bereich des Gerätemanagements gehen. Neulich schrieb er mir:

Die letzten 24 Monate waren beruflich sehr anstrengend und sehr lehrreich. Ich durfte unser Team bei BlackBerry dabei begleiten, unseren BlackBerry UEM Server für den BSI-konformen Brightsite-Einsatz zertifizieren zu lassen. Das hat mir eine komplett neue Welt eröffnet. Knapp 18 Monate nach unserem Kick-off Termin in Bonn beim BSI, ist der BlackBerry UEM das erste vom BSI für den VS-NfD-Einsatz zertifizierte MDM.

Das ist eine typische Abdelkader-Formulierung. “Begleiten”. Pah! Wenn ich irgendwas nicht weiß, dann frage ich Abdelkader. Wenn er es nicht weiß, wird er es rausfinden. Wie ein Pitbull: Wenn er sich in ein Problem verbeisst, ist es schon tot, weiß es nur noch nicht. 🙂

Eine typische Situation sieht so aus: Apple sagt, das funktioniert folgendermaßen … Abdelkader sagt, das funktioniert nicht. Apple-Mitarbeiter sagt, doch, das steht hier. Abdelkader sagt, das habe ich probiert, kann es aber nicht nachvollziehen. Zeit vergeht. Abdelkader findet eine Randbedingung, die nicht dokumentiert ist. So macht man sich nicht unbedingt Freunde, aber es ist bitter nötig.

Heute kam dann die Pressemitteilung von seinem Arbeitgeber:

BlackBerry ist der erste MDM-Anbieter mit BSI-Zertifizierung
für Apple Indigo und Samsung Knox

DÜSSELDORF, DEUTSCHLAND – 18. September 2025 – Seit heute ist es offiziell: BlackBerry ist der erste Anbieter
eines vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierten Mobile Device Management (MDM).
Die Zertifizierung ist Voraussetzung für den Einsatz der Lösung BlackBerry Unified Endpoint Management (UEM) mit
Apple® Indigo (iOS®-Geräte im behördlichen Einsatz) und Samsung Knox®. Damit können Regierungsorganisationen
ihre mobilen Geräte weiterhin sicher verwalten und sensible Daten auf iOS- und Knox-Endgeräten zuverlässig
schützen.

BlackBerry ist somit der einzige Anbieter, der für den Betrieb sicherer mobiler Kommunikation sowohl im Bereich
Gerätemanagement zertifiziert ist als auch im Bereich sichere Sprachkommunikation und Apps für den Einsatz in
deutschen Regierungsbehörden offiziell zugelassen ist. Das kanadische Unternehmen verfolgt konsequent das Ziel,
Sicherheitszertifizierungen für Behörden und Unternehmen zu erreichen und aufrechtzuerhalten – auch für Einsätze in
klassifizierten und hochsensiblen Umgebungen.

Entscheidend für den Erfolg in heutigen Regierungs- und KRITIS-Umgebungen

Apple Indigo- und Samsung Knox-Geräte müssen höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen, um vom BSI für den
Einsatz im Bereich „Verschlusssachen – nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) zugelassen zu werden. Voraussetzung
dafür ist eine zuverlässige Endpoint-Management-Lösung, die die sichere Konfiguration der Geräte sowie einen
sicheren Transfer sensibler Daten auf mobile Endgeräte gewährleistet. Die deutsche Bundesregierung und Organisa
tionen der Kritischen Infrastruktur (KRITIS) setzen daher vermehrt auf BlackBerry UEM als sichere Grundlage für die
Bereitstellung von iOS- und Samsung Knox-Geräten – und gleichzeitig auf unvergleichliche Sicherheit und Konformität.
Der Schlüssel zu diesem Erfolg liegt in BlackBerrys langjähriger Erfahrung mit On-Premise-Deployments, die weltweit
von Regierungen genutzt werden. Der Ansatz von BlackBerry erfüllt die BSI-Anforderungen für sogenannte „Brightsite“
Bereitstellungen für Apple Indigo und Samsung Knox in puncto Sicherheit, Flexibilität und Konformität.

An so einer Zertifizierung arbeiten auf allen Seiten viele Menschen. Der Erfolg hat viele Väter. Ihr werdet einige Namen hören. Einen aber nur von mir. Gut gemacht!

Over-Ears #stuffthatworks

Ich benutze täglich meine Beats Studio Pro, sowohl mit dem iPhone als auch dem ThinkPad, gelegentlich mit einem Android-Gerät. Ich brauche diese Flexibilität über alle Geräte. Was wirklich cool ist: Jedes der gepaarten Geräte kann den Kopfhörer rüberziehen. Man muss sie nicht erst im alten Gerät abhängen, um sie dann zu verbinden.

Wie alle Geräte von Apple verstehen sie keine Multipoint-Verbindungen mit zwei Geräten gleichzeitig. Und anders als AirPods kann man sie blitzschnell zwischen iPhone und ThinkPad umziehen. Beim iPhone sind sie direkt in der Settings-App integriert. Für Android gibt es eine vorbildliche App.

Bei Apple-Geräten beherrscht der Kopfhörer auch Audio-Sharing. Man kann damit von einem iPhone, iPad oder AppleTV den Sound auf mehrere Kopfhörer gleichzeitig per Bluetooth übertragen.

Warum gerade diese Beats und nicht neuere Geräte von Sony? Die haben sicher ihre Stärken aber eine Schwäche, die sie für mich untauglich machen: Touchbedienung. Dieses Konzept halte ich bei allen Geräten, die man blind bedienen muss für fehlgeleitet. Prominente Beispiele: Kopfhörer und Kraftfahrzeuge.

Die Beats Studio Pro haben noch eine weitere Stärke: Sie lassen sich nicht nur per Bluetooth verbinden, sondern auch per USB– oder Audiokabel. Lossless nennt man das heute. Ohne Kompressionsverluste oder Latenz werden die Daten direkt übertragen, egal ob vom PC, Mischpult oder Audio-Interface.