Zehn Jahre Microsoft Surface Pro

Microsoft ging vor zehn Jahren ein großes Risiko ein, als das Unternehmen begann, eigene PCs herzustellen. Bis dahin gab es eine strenge Arbeitsteilung zwischen PC-Herstellern und Microsoft als Software-Lieferant. Microsoft hatte zwar schon frühe begonnen, eigene Peripherie anzubieten aber niemals einen ganzen PC.

Die Motivation und der Anspruch waren schnell erkennbar und die Wette ging nach drei Generation von Surface auf. Die neuen Computer starteten eine neue Welle von Innovationen bei den PCs. Statt immer billigerer Arbeitsplatz-Computer begannen viele Hersteller, neue Bauformen zu entwickeln und hochwertige Materialien zu entwickeln.

In den ersten beiden Surface-Generationen pushte Microsoft das Design von Windows 8, das auf ganzer Linie scheiterte. Die Welt wollte einen Desktop und keine Kacheln. Und in mehreren Anläufen musste Microsoft lernen, dass abgespeckte Versionen von Windows auch nicht funktionieren, weder als Windows RT noch als Windows S.

Der Schwenk kam mit Surface 3 und Surface Pro 3. Surface 3, ein kleines 10″-Tablet mit angeklipster Tastatur war mein ersten Surface. Das Gerät war sehr portabel, wurde wie ein Handy per USB aufgeladen und hatte ein ziemlich gruseliges Trackpad. Mit Surface Pro 4 stieg ich dann auf ein großes Surface mit 12″ Display um. Das neue Keyboard Cover war endlich uneingeschränkt brauchbar. Mit im ließen sich auch alte Surface Pro 3 upgraden.

2017 stellte Microsoft das Design leicht um. Surface wurde abgerundeter und hieß überraschenderweise einfach nur Surface Pro und nicht Surface Pro 5. Nach einem Jahr Surface Pro 4 sollte das für zwei Jahre “mein PC” werden.

2019 riskierte Microsoft was. Im Herbst stellte das Unternehmen drei völlig neue Bauformen vor: Surface Neo und Surface Duo als Geräte mit zwei Bildschirmen. Das mit Windows bestückte Neo schaffte es nicht mal auf den Markt, während das Surface Duo als Android-Handy mittlerweile in der zweiten Generation ein Nischendasein fristete.

Das aufregendste Gerät aber war Surface Pro X mit Snapdragon statt Intel-Architektur. Für zwei Jahre sollte dieses neue Gerät mein altes Surface Pro ablösen. Beinahe ablösen, denn es gab stets kleine Inkompatibilitäten, die mich davon abhielten, das “alte” Surface Pro abzulösen. Wireshark lief nicht, Device Driver für mein Audio-Equipment, virtuelle Kabel für das Audio-Routing. Eigentlich war Surface Pro X mein idealer Computer: leicht, schlank, geräuschlos, ohne Case aufstellbar, perfekte Tastatur mit Stiftgarage, zwei USB-C Ports und den Surface Dock Connector. Und dennoch konnte ich auf das alte Surface Pro nicht verzichten.

Letztes Jahr kam dann mit Surface Pro 8 der Durchbruch. Ich war skeptisch, weil es keine lüfterlose Version gab. Und dennoch war dieses Gerät endlich mein perfekter PC. Nicht mehr ganz so leicht wie das Surface Pro X, aber voll kompatibel mit allem, was Windows kann. Vor allem aber: Surface Pro 8 hat zwar Lüfter, aber die sind bei meinem Anforderungsprofil unhörbar. Entweder sie laufen nicht, oder ich höre sie nicht.

Heute ist ein Microsoft-Event und ich bin gespannt, ob es noch einmal so ein Fest wie 2019 gibt.

Erzwungene Passwort-Änderungen vermindern die Sicherheit

Wer immer noch sein Kennwort regelmäßig ändern muss, sollte die IT zur Schulung schicken. Bei den Öffis geht das erst, wenn das BSI dazugelernt hat.

Apple Watch: Less than perfect

I used to close all my rings every single day. In a way, I still do. But I also fail because I am no longer looking. I missed it on September 9 and I missed it again on October 5. That means no more perfect months for me, while I hold up my habit of moving enough every single day. Towards the end of the year I will have 2750 perfect days, more than enough.

The side effect of being sloppy is that challenges become more interesting. This month I was asked to complete 27 (out of 31) days. Easy enough. Although Apple is just as sloppy as I am. For October they are showing 3 days complete although the screenshot above clearly shows 4.

It’s a minor annoyance because Apple sometimes catches up after a few days. And they sometimes forget the awards previously earned. On the upside, since the challenges have suddenly become more reachable, I completed a few in a row.

Logitech Sight für hybride Meetings

Webkonferenzen, bei denen jeder vor seiner eigenen Kamera sitzt, sind mittlerweile gut verstanden und werden technisch ausreichend unterstützt. Laptop-Hersteller rüsten nach und nach auf 1080p auf und selbst Apple hat eingesehen, dass 720p Kameras einfach nicht gut genug sind.

Was eine Herausforderung bleibt, sind hybride Meetings, bei denen ein Teil gemeinsam in einem Konferenzraum sitzt und alle anderen zugeschaltet werden. Eine Videobar unter oder über einem Display an der Stirnseite des Raums ist die aktuell akzeptierte Lösung. Diese Perspektive führt jedoch zu einigen Problemen, selbst wenn die Videobar auf die gerade sprechenden zoomt. Mitarbeitern, die nicht im Raum sind, entgehen viele subtile Interaktionen, die in Webkonferenzen mit individuellen Kameras transportiert werden.

Logitech hat sich nun eine weitere, spezielle Lösung ausgedacht, bei der die Videobar durch eine (Beinahe-)Rundum-Kamera mit zwei 4k Sensoren in der Tischmitte ergänzt wird. Über ein Mikrofonarray erkennt das System, wer gerade spricht und kann diese Person in den Vordergrund holen, auch wenn sie für die Videobar nicht abbildbar ist. Als entfernter Teilnehmer schaut man nicht nur “den Tisch hinunter” sondern jedem einzelnen Sprecher direkt ins Auge, egal ob er sich gerade zur Videobar orientiert oder zur Tischmitte.

Logitech Sight arbeitet ausschließlich mit Logitech Rally Bar oder Rally Bar Mini, weil sie nicht als weitere Kamera auftritt, sondern in die Gesamtlösung integriert ist. Logitech Sight ersetzt gleichzeitig die Mic Pods, die man sonst zur Audio-Verbesserung in größeren Räumen einsetzt.

Logitech Sight soll voraussichtlich Mitte 2023 für ca 2400 Euro angeboten werden.

A good ePub reader for Windows

Once upon a time, you could read ePub files in Edge, until Microsoft dumped the feature. Ever since, I have been on the lookout for a decent ePub reader that does not drown in chrome or bad UI choices. Yesterday, I vented my frustration on Twitter and was rewarded by @thomas_j with a great lead.

Check out Aquile Reader. I don’t want to pay for a subscription, but I will buy the lifetime license.

Ein Gesunder ist ein Kranker, der nicht gründlich untersucht wurde

I woke up in a strange bedroom with 24 electrodes glued all over my body and a plastic mask attached to a hose covering my face.

The lab technician who watched me all night via video feed told me that I had “wicked sleep apnea” and that it was “central sleep apnea”—a type that originates in the brain and fails to tell the muscles to inhale.

Eine spannende Geschichte, die aufzeigt, wie das Gesundheitssystem in USA vermeintlich Kranke definiert und wie der Therapieaufwand sehr schnell massiv teuer wird. Unbedingt bis zum Ende lesen.

Einfach mal wieder Gemüse essen

Weniger als 100 kCal

Neulich haben mir liebe Freunde erzählt, dass sie eine Mahlzeit am Tag durch irgendeinen Zaubertrank ersetzt haben, den sie mir auch gleich vermitteln wollten. Da springt sofort mein Bullshit Detector an.

Als jemand, der schon viel Gewicht verloren und wiedergefunden hat, kann ich vielleicht einmal was zur Sache sagen.

  1. Man nimmt zu, wenn man mehr Kalorien zu sich nimmt, als man verbraucht. Und umgekehrt.
  2. Jede Diät funktioniert. Such dir eine aus. Sie funktionieren alle, weil du über Essen nachdenkst.
  3. Jede Diät scheitert langfristig, weil du wieder bei Punkt 1 landest.

War wirklich hilft, ist eine Änderung der Gewohnheiten. Und die einfachste ist, nicht jeden Tag einen Wundertrank zu sich zu nehmen, sondern Gemüse zu essen. Auf dem Teller da oben sind weniger als 100 kCal, deutlich weniger als ein trockenes Brötchen. Nachdem ich das Gemüse gegessen habe, bin ich pappsatt.

Einfach zu merken: Alles, was einen EAN-Code hat, ist kein Lebensmittel.

Ich kann auch noch was zum Wie sagen. Wir kochen jedes Gemüse im Dampf. Dazu benutzen wir den TupperWare MicroGourmet in einer Mikrowelle. Der verwandelt eine kleine Menge Wasser in Dampf und schirmt dabei das Gemüse vor den Mikrowellen, damit es durch den Dampf gart und nicht die Mikrowellen selbst. 22 Minuten bei 750 Watt und fertig. Das Wasser ist danach eine gute Basis für eine Suppe.

Wir machen mehr als eine Portion und stellen den Rest in den Kühlschrank. Von dort lässt sich eine Portion wie oben in 2 Minuten wieder erhitzen. Man findet über diesen Link auch zahlreiche Gebrauchtgeräte um 60 bis 70 Euro.

WordPress: Von Hundert auf Null

Nach dem Umstieg von Movable Type auf WordPress sah ich mich mit einem neuen Phänomen konfrontiert: Täglich Hunderte von Einbruchsversuchen.

Gegen Brute Force Attacken kann man sich mit Plugins leidlich schützen, die Anmeldeversuche blockieren. Das hilft wenig gegen verteilte Angriffe, die nur einen Versuch von einer IP machen, um dann den nächsten Bot einzuschalten. Man setzt einfach mal die Anzahl der Retries auf null, um diese Bots zu zählen. Es sind Hunderte, wenn nicht Tausende.

Meine nächste Maßnahme waren IP-Blocks. Alles von Google, Amazon und Microsoft, dazu weniger bekannte Hoster. Erst wenn man beinahe das gesamte IPv4-Internet gesperrt hat, kommen die Attacken nur noch aus dem IPv6-Netz und machen sich die Tatsache zunutze, dass temporäre Adressen sehr schnell zu ändern sind.

Abgestellt habe ich diese ganzen Angriffe mit einem einfachen Eintrag in .htaccess:

# Block WordPress xmlrpc.php requests
<files xmlrpc.php>
order deny,allow
deny from all
</files>

Kein XMLRPC, und schon ist Ruhe.

Drei neue, alte Jabra Produkte

Jabra hat gestern drei neue Produkte angekündigt, die ich schon eine Weile kenne:

Jabra Connect 5t, 4h und 4s
  • Jabra Connect 5t entspricht dem Elite 5, das ich neulich mit viel Spaß getestet habe. Für 170 Euro Listenpreis bekommt man das gleiche Headset und dazu noch ein Qi-Ladepad für das Case. Technische Unterschiede gibt es ansonsten keine. Beide Produkte sind praktisch neu. Das Elite 5 wird deshalb immer noch für 150 Euro gehandelt.
  • Jabra Connect 4h (100 Euro) ist technisch ein Evolve2 30 (70 Euro), ein kabelgebundenes Headset mit Mikrofonbügel. Ich persönlich würde unbedingt ein wenig dazulegen und das Evolve2 40 nehmen, das deutlich bessere Ohrmuscheln hat. Vor allem aber ist das 40er mit seinen drei Mikrofonen dem 30er mit nur zwei deutlich überlegen, weil es die Nebengeräusche im Raum besser unterdrücken kann. Ohne Strippe nimmt man das Evolve2 65, immer noch unerreicht.
  • Jabra Connect 4s scheint das beliebte Speak 510 zu sein. Meine persönliche Empfehlung ist das Sync 20 von Poly, weil es mit drei Mikrofonen besser abbildet als das Speak mit nur einem.

Rebrandings bestehender Produkte sind nicht ungewöhnlich. Neulich erst kündigte Jabra das Talk 65 an, das erkennbar ein Blueparrott M300-XT ist. Auch hier würde ich ohne Zweifel lieber zum Poly Voyager 5200 greifen.

Die besten und schlechtesten Features moderner Smartphones

Apple-Netzteile mit 20, 12 und 5W, daneben Lenovo-Netzteile mit 30 und 125 W

Wenn man ein neues Smartphone bekommt, dann macht man nach meiner Beobachtung damit exakt das Gleiche wie mit dem alten Smartphone. Thema Laden: Das Smartphone muss den ganzen Tag durchhalten und man lädt über Nacht. Wenn der Akku schwächer wird, also nach 800 bis 2000 Zyklen, dann lädt man es halt zwischendurch mal. Wer einen induktiven Qi-Charger hat, der parkt das Smartphone halt doch.

Bis Apple aufgehört hat, Netzteile dazuzulegen, hatte ein iPhone-Netzteil 5 W. Einmal Aufladen dauerte rund drei bis vier Stunden. Dafür ist die Nacht stets lang genug. Wer ein iPad hatte, nahm dessen Netzteil, um tagsüber nachzuladen: 12 W (2,4 A bei 5 V). Aber das dauert immer noch dicke über eine Stunde. Für das schnelle Nachladen reicht das nicht. Mit dem 18W/20W Netzteil geht es merklich schneller, wenn das iPhone neu genug ist, die höheren Spannungen zu nutzen, etwa 2 A bei 9 V. Bei 3 A wären wir dann schon bei 27 W.

Bei den Flagship-Androids gibt es nun ein Wettrüsten unter den Herstellern. vivo lädt bei 80 Pro mit bis zu 80 W und Motorola beim Edge 30 Ultra schon mit 125 W. Die ersten Modelle mit 200 W gibt es bereits in China. Was bringt das? Eine schnelle Rechnung zeigt das Potential. Unsinnigerweise werden Akkus mit mAh Kapazität bewerben. Ohne die passende Spannung ist der Wert unsinnig. Da fehlen die 3.7 V, die aus 5000 mAh (oder besser 5 Ah) dann 18.5 W machen.

Man könnte also denken, mit 125 W ist so ein Akku binnen in 12 Minuten voll. Ganz so schnell geht es nicht, weil man bei einem fast vollen Akku nicht mehr so schnell laden kann. Aber in 7 Minuten “plus 50%” ist ein brauchbarer Wert, weil man kaum von 50 auf 100, sondern eher mal schnell von 20 auf 70 lädt.

Und das ist ein “Game Changer”. Beim Motorola Edge 30 Ulra achte ich überhaupt nicht mehr auf den Ladezustand. Ich lasse bei 20% meckern und hänge das Smartphone nach mal eben dran, während ich mir die Zähne putze (+ 30%), mich anziehe und die Siebensachen suche (nochmal + 40%). Bis ganz voll lade ich es nur, wenn ich vergesse, dass es noch geladen wird.

Das kommt und es fehlt beim iPhone. Die Schattenseite: Alles proprietär. Das Netzteil passt nur zu diesem Handy, und auch das Kabel muss passen. Mit einem anderen Kabel oder einem anderen Netzteil geht es dann auf einmal wieder nur mit 18 W oder so. Das große Versprechen “USB-C und alles wird gut” ist eine Lüge.

12 Megapixel, 50 Megapixel, 200 Megapixel, das erinnert an die Megahertz-Rennen der PC-Urzeiten bei Vobis und Escom. Fotos werden standardmäßig mit 12 Megapixeln (3000 x 4000 Pixel) aufgenommen. Bei den 50 Megapixel-Sensoren fasst man vier Pixel zu einem zusammen, beim 200er sind es gar 16. Man kann auch jedes Pixel speichern, aber dann ist man bei 50 Megabyte und mehr. Ein Spiel für die Measurebator.

Super-nervig finde ich die um die Kante gebogenen Displays bei den teuren Androids. Diese Mode macht sie schlechter als die billigeren. Man hat kaum noch eine Möglichkeit, das Gerät zu greifen, ohne an das Touch-Display zu stoßen. Das muss dann mit vielen Software-Tricks behoben werden. Beim vivo nutze ich das mitgelieferte Plastik-Case, damit ich eine Extra-Kante zum Greifen habe.

Das führt mich dann zu den Kamera-Hubbeln. Diese asymmetrischen Inseln sind mir ein großes Ärgernis, weil das Smartphone heftig wackelt auf dem Tisch. Vorteil vivo 80 Pro: Die Insel geht über die ganze Breite und alles liegt bombig auf dem Tisch.

Meckern auf ganz, ganz hohem Niveau. Moderne Smartphones machen alles, was man braucht. Sie haben längst die Fotoknipsen vom Markt gefegt, sie sind zur Fernbedienung unseres Lebens geworden. Und egal, wie lange Zähne euch das allerneuste Modell macht, vier bis fünf Jahren sollten sie schon halten. Und diese Erkenntnis setzt sich langsam auch bei Android-Herstellern durch. Wenn ich mir was wünschen darf:

Ein vernünftiger USB PD Standard für das Laden statt vieler proprietärer Lösungen und bitte alle eine ordentliche Griffleiste rund ums Handy statt der rundgelutschten Displays.

Kommentar-Feed im RSS-Reader fixen

Ich biete einen Feed aller Kommentare ein und dort gab es vor ein paar Tagen eine Änderung, die nicht von mir veranlasst war. Oder aber, ich habe das schon immer falsch gemacht und auf einmal hat die Site den Fehler nicht mehr korrigiert.

Bei Movable Type hieß mein Kommentar-Feed comments.rdf und ich habe zwei Redirects im .htaccess:

    RewriteRule ^index\.rdf$	/feed/	[L,R=301]
    RewriteRule ^comments\.rdf$	/comments/feed/	[L,R=301]

Damit werden alte Aufrufe an die korrekten Adressen in WordPress weitergeleitet. vowe.net/feed/comment stand in meinem Meta-Kasten rechts, aber diese Adresse ist falsch. Es muss heißen vowe.net/comments/feed/.

iOS 16: WLANs entrümpeln

Das iPhone merkt sich jedes WLAN, mit dem man sich verbunden hat. Und wenn man von einem iPhone zum nächsten iPhone migriert, dann gehen alle diese Einträge mit. Konferenzen, Hotels, etc. pp. Und diesen ganzen Müll kann man nun raustragen. Einfach in den Einstellungen der WLANs rechts oben auf Edit tippen und schon kriegt man eine sehr, sehr lange Liste angezeigt, aus der man die unsinnigen Einträge entfernen kann.

Da ist ein Wurm im Apfel

Bis Anfang des Monats konnte man bei Apple noch als Einstiegsmodell eine Apple Watch 3 kaufen. Man war schlecht beraten, das zu tun, aber es ging. Wer nun heute ein iPhone 14 kauft, kann mit dieser Apple Watch 3 nichts mehr anfangen, weil iOS 16 nur mit watchOS 9 koppelt und das läuft nur auf Apple Watch 4 und neuer. Das ist falsch dargestellt. Man kann die Uhr bereits nach einem Monat nicht mehr updaten. Aber man kann sie mit watchOS 8 weiterbetreiben.

Das Gleiche, nur umgekehrt, gilt für Käufer einer Apple Watch 8 oder Apple Watch Ultra. Die kommen mit watchOS 9 und das mag nur am iOS 16, was nur auf iPhone 8 und neuer läuft.

Dass man Geräte irgendwann nicht mehr aktualisieren kann, ist bekannt. Wer also eine Apple Watch 2 und ein iPhone 7 hat, der kann bleiben, wo er ist. Aber dass ein gerade erst gekauftes Produkt binnen einem Monat obsolet ist, das ist ein kapitaler Fehler. Apple hätte die Watch 3 vor Jahren aus dem Markt nehmen müssen. Nicht zuletzt deshalb habe ich vor zwei Jahren bereits von einem Kauf abgeraten.