iPhone-Preise fallen langsam

So langsam kommt Bewegung in die Amazon-Preise der neuesten iPhone-Generation. Vor Weihnachten waren sie noch so nachgefragt, dass der Preis stabil blieb. Aktuell sehe ich das iPhone 17 und das 17 Pro um 5% günstiger. Das macht schon mehr als 50 Euro aus. Das iPhone Air ist um mehr als 200 Euro gefallen.

Auch die neusten AirPods Pro 3 sind jetzt 10% günstiger zu haben als bei Apple. Dort bleiben die einmal angekündigten Preise bis zu nächsten Generation stabil.

Ob das dieses Jahr auch so bleibt, bezweifle ich angesichts der rapide steigenden Speicherpreise. Immerhin ist die aktuelle iPhone-Generation durch die Bank mit 256 GB ausreichend ausgestattet, sodass man nicht aufrüsten muss. Ich finde auch den technischen Abstand zur Vorgängergeneration mit nur 128 GB und 60 Hz-Display zu groß, um das alte Modell in Betracht zu ziehen.

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Arbeitspferdchen

Eigentlich ist so ein Raspberry Pi ja zum Basteln und Experimentieren gedacht. Bei mir aber läuft der einfach als sehr sparsamer Server und hat aktuell nur noch eine Aufgabe: Mit Pi-hole Tracker und Ad Server unsichtbar zu machen. Das macht er ohne irgendwelche Macken, aktuell seit 517 Tagen. Da habe ich zum letzten Mal die Distribution erneuert.

Pi-hole hat relativ wenig zu tun, weil ich bereits mit Brave die meisten Tracker blockiere. Am meisten Arbeit hat Pi-hole mit den mobilen Geräten, die so einen Schutz nicht haben.

Als Upstream-Server benutze ich aktuell Google mit einem Fallback auf Quad9. Das ändert sich immer wieder mal, wenn diese DNS-Server irgendwelche Domains blockieren.

Why RAM is becoming so expensive

The reason why RAM has become four times more expensive is that a huge amount of RAM that has not yet been produced was purchased with non-existent money to be installed in GPUs that also have not yet been produced, in order to place them in data centers that have not yet been built, powered by infrastructure that may never appear, to satisfy demand that does not actually exist and to obtain profit that is mathematically impossible.

— jatinkrmalik, 2026-01-09

I am just keeping this here so that I never have to visit Twittex.

Einfach nur einen Webbrowser, bitte

„Just the Browser” ebnet den Weg zu schlanken Webbrowsern am Desktop. Nervender Ballast wird binnen Sekunden in Chrome, Edge oder Firefox deaktiviert.

Super erklärt bei heise online. Die Installation bzw. Entfernung der Richtlinien geht in Sekunden. Open Source und ohne Installation lauffähig. Man braucht Admin-Rechte.

Der Unterschied vorher-nachher ist frappierend. Und er öffnet die Augen dafür, wieviel Mist mittlerweile automatisch installiert wird. Und zwar von allen.

Winslop entrümpelt Windows 11

“We need to get beyond the arguments of slop vs sophistication…”
— Satya Nadella

Slop describes unnecessary, low-value system components that are added by default, consume resources, and reduce user control without providing meaningful benefit.

Winslop ist ein OpenSource-Tool, das dem Windows-Freund eine Entrümpelung von Windows 11 ermöglicht. Alle Einstellungen lassen sich rückgängig machen. Die gewählten Einstellungen kann man exportieren und auf einem anderen Rechner importieren.

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Es gibt keine Apple Intelligence

Vor zwei Jahren hat Apple auf der WWDC einen mutigen Entwurf für eine eigene künstliche Intelligenz angekündigt und einige Monate später eine neue Generation von iPhones für genau diese “Apple Intelligence”. Das war ein hohles Versprechen, das nie eingelöst wurde.

Nun soll es Google Intelligence richten. Die kann man heute bereits mit Google Gemini nutzen.

Copilot-minus-PC

Windows is in a state of complete insanity right now. … There was a moment when Windows had achieved a level of aesthetic consistency, reliability, that reinvigorated the laptop market. Now we are seeing a bunch of these devices coming out. Then you run Windows 11 on them and it goes “I am Copilot. I will be in your way no matter what you do for the rest of your life.” … These computers will all be great next year when they run Linux.

Nilay Patel, Editor-in-Chief The Verge at CES
(edited for clarity)

Der Copilot+PC war wohl die seltsamste Markteinführung der letzten Jahre. Eigentlich wollte Microsoft Windows-on-ARM anschieben. Laptops auf schnellen und zugleich stromsparenden Prozessoren von Qualcomm, die mit den neueren Macbooks mit Apple Silicon locker mithalten können. Und als KI-Rechner vorgestellt, nur weil sie eine NPU haben, die kleine, lokale Modelle rechnen können. Recall war das große Highlight, eine Software, die alle paar Sekunden den Bildschirm fotografiert und daraus einen durchsuchbaren Textindex destillierte. Das roch nach Überwachung und einem Sicherheitsdesaster, und das war es dann auch.

Copilot aber, der Namensgeber dieser Marke, lief weiter in der Microsoft-Cloud. Und zwar auf allen PCs, egal ob mit oder ohne Copilot+. Was blieb? Eine zusätzliche Taste. Mittlerweile nimmt Copilot nicht nur die Tastatur sondern auch Windows und den Rest der Microsoft-Software zur Geisel. Das habe ich an anderer Stelle schon beklagt und ich freue mich, dass andere Stimmen das auch sagen.

Ich bin gespannt, ob das aktuelle Microsoft-Management erkennen wird, dass Kunden PCs nicht wegen Copilot kaufen sondern allenfalls trotz.

Endlich billige Matter-Schaltstecker

Darauf habe ich lange gewartet (und auf IKEA gesetzt). Eine billige Schaltsteckdose, die dank Matter in allen Smarthome-Systemen funktioniert. Das ist Matter-over-WLAN, trägt also nicht zu einem Thread-Netzwerk bei, so wie das IKEA vorhat. Dafür funktioniert er überall, wo WLAN mit 2,4 GHz verfügbar ist.

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App-Einstellungen schnell aufrufen

iOS hat alle Einstellungen der Apps an einer Stelle gebündelt. Man findet sie unter den iPhone-Einstellungen unter Apps und dann dem Eintrag für die jeweilige App. Klingt kompliziert, ist es auch.

Man kann aber auch direkt dort hinspringen, indem man aus der App einen Shortcut aufruft. Der hat nur einen Befehl. Wie kommt man an den Shortcut? Man nimmt ihn in das Control Center auf. Beispiel Excel:

Control Center öffnen, App Settings wählen, zack ist man bei den Einstellungen des Programms

motorola signature

Schon ab nächster Woche verfügbar ist das neue Spitzengerät von Motorola. Diesmal heißt es nicht edge ultra sondern signature. Ja, alles kleingeschrieben.

Da ist alles drin, was geht. Ich will die Specs gar nicht alle runterleiern. Lest selbst:

Will ich das haben? Unbedingt. Ich finde einfach alles gut an diesem Gerät. Jede Menge Leistung, flacher Bildschirm, tolle Kameras, großer Akku dank besserer Technik in einem superschlanken Gehäuse.

Ich weiß aber nicht, warum Motorola das überhaupt anbietet, denn sie haben bisher nicht die Marke, für die viele Leute 1000 Euro (minus ein paar Cents) zahlen. Wer soviel Geld ausgibt, landet wahrscheinlich bei Apple oder Samsung. Zumal das neue Top-Gerät beim ersten Anschein einem Einsteiger für 200 Euro gleicht.

Wer das neue Smartphone ab 15. Januar über die Website bestellt, kriegt noch einen Haufen Zubehör obendrauf. Die andere Strategie heißt Abwarten. Das ist die Preisentwicklung für das razr 60 Ultra, das beste Pferd im Stall.