Endlich billige Matter-Schaltstecker

Darauf habe ich lange gewartet (und auf IKEA gesetzt). Eine billige Schaltsteckdose, die dank Matter in allen Smarthome-Systemen funktioniert. Das ist Matter-over-WLAN, trägt also nicht zu einem Thread-Netzwerk bei, so wie das IKEA vorhat. Dafür funktioniert er überall, wo WLAN mit 2,4 GHz verfügbar ist.

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App-Einstellungen schnell aufrufen

iOS hat alle Einstellungen der Apps an einer Stelle gebündelt. Man findet sie unter den iPhone-Einstellungen unter Apps und dann dem Eintrag für die jeweilige App. Klingt kompliziert, ist es auch.

Man kann aber auch direkt dort hinspringen, indem man aus der App einen Shortcut aufruft. Der hat nur einen Befehl. Wie kommt man an den Shortcut? Man nimmt ihn in das Control Center auf. Beispiel Excel:

Control Center öffnen, App Settings wählen, zack ist man bei den Einstellungen des Programms

motorola signature

Schon ab nächster Woche verfügbar ist das neue Spitzengerät von Motorola. Diesmal heißt es nicht edge ultra sondern signature. Ja, alles kleingeschrieben.

Da ist alles drin, was geht. Ich will die Specs gar nicht alle runterleiern. Lest selbst:

Will ich das haben? Unbedingt. Ich finde einfach alles gut an diesem Gerät. Jede Menge Leistung, flacher Bildschirm, tolle Kameras, großer Akku dank besserer Technik in einem superschlanken Gehäuse.

Ich weiß aber nicht, warum Motorola das überhaupt anbietet, denn sie haben bisher nicht die Marke, für die viele Leute 1000 Euro (minus ein paar Cents) zahlen. Wer soviel Geld ausgibt, landet wahrscheinlich bei Apple oder Samsung. Zumal das neue Top-Gerät beim ersten Anschein einem Einsteiger für 200 Euro gleicht.

Wer das neue Smartphone ab 15. Januar über die Website bestellt, kriegt noch einen Haufen Zubehör obendrauf. Die andere Strategie heißt Abwarten. Das ist die Preisentwicklung für das razr 60 Ultra, das beste Pferd im Stall.

Space Frame für X1 Carbon und X1 2-in-1

Die nächste Generation der X1-Flaggschiffe der ThinkPad-Reihe von Lenovo bekommen eine neue Konstruktion, die man als genauer Beobachter schon außen an dem eckigeren Rahmen erkennen kann. Das Unterteil der Laptops hat zwei Deckel. So kann man im Service-Fall von oben an Tastatur und Trackpad ran und unten an den Akku und andere Komponenten. Außerdem lassen sich nun die Ports einzeln austauschen. Das gibt sicher einen hohen Score bei der Reparierbarkeit.

Lenovo baut die X9-Reihe aus

Der Laptop, der mich letztes Jahr am meisten beeindruckt hat, war der superschlanke ThinkPad X9 14 (den X9 15 habe ich nie gesehen). Ohne TrackPoint, ein Frevel für viele ThinkPad-Freunde, hatte er genau die richtige Ausstattung für mich.

Ich freue mich deshalb, dass Lenovo da mit dem X9 15p weitermacht. Das ist ein Performance-Modell mit Intel Core Ultra Series 3 Prozessoren und bis zu 64 GB RAM. Ich habe noch kein Datenblatt gesehen, aber das Profil zeigt einen “dickeren” Rechner mit mehr Schnittstellen.

Das charakteristische Design der Unterseite ist noch da, aber weniger ausgeprägt.

Eine wirklich tolle Kiste, die nicht meinem Anwendungsprofil entspricht. Ich komme mit deutlich weniger Leistung aus und brauche dafür auch nicht so einen großen Akku.

ThinkPhone 25 – acht Wochen später

Ich habe das Moto ThinkPhone nun seit acht Wochen und ich habe es definitiv mehr als mein iPhone verwendet. Das ist im besten Sinne ein Midrange-Gerät, und nicht mal ein besonders aktuelles. Technisch entspricht es weitgehend dem Edge 50 Neo. Nach meinen sehr guten Erfahrungen mit dem Edge 50 Ultra und dem Razr 60 Ultra wollte ich absichtlich mal ein “billiges” Smartphone benutzen. Was ist die Einschränkung? Für mich gar keine, weil ich so gut wie nie ein Tele brauche. 32 MP Frontkamera ist super, 50 MP Hauptkamera auch. Tele und Superweitwinkel sind definitiv durchschnittlich.

Warum mag ich das Gerät so sehr? Zunächst, weil es viel schlanker (aber etwas höher) als mein iPhone ist – und auch viel leichter. Kein Case drauf, schon mehrmals abgestürzt, not a scratch. Aus der Hand ist es mir nie gefallen, weil die Rückseite supergriffig ist. Gegenüber dem 50 Ultra gefällt mir der flache Bildschirm, der nicht um die Ecke gebogen ist. Das hat auch das neuere Edge 70.

So ein älteres Business-Modell hat auch den Vorteil, dass sich keine AI aufdrängt und sich die Enshittification noch nicht so bemerkbar macht. Nachteilig ist die immer schleppende Software-Aktualisierung bei Motorola. Android ist auf Version 15 mit dem Security Update und Google Play Services vom 1. Oktober 2025.

Das Gerät lädt mit bis zu 68 W richtig schnell, aber nicht so brutal schnell wie das Edge 50 Ultra mit 125 W. Das war jedenfalls in der Praxis kein limitierender Faktor, wenn man ein iPhone gewohnt ist.

Beim Edge 70 hat Moto jetzt einen Silizium-Carbon-Akku mit höherer Energiedichte verbaut. Damit können sie ein Gerät wie das iPhone Air bauen, ohne einen kleineren Akku in Kauf zu nehmen. Da bin ich dann mal sehr auf ein zukünftiges Ultra gespannt.

Motorola Edge 70