
I reported this problem months ago, I talked to product@microsoft and provided test data. Today I updated to the latest version. Still no success.

I reported this problem months ago, I talked to product@microsoft and provided test data. Today I updated to the latest version. Still no success.

Vor Jahren habe ich als Überwachungskamera Arlo empfohlen. Das waren die ersten Kameras, die man ohne Verkabelung betrieben konnte. Die Liebe zu Arlo ist mittlerweile erkaltet, weil das Unternehmen vor allem Cloud Services verkaufen will. Wer früher Arlo gekauft hat, der wird heute wohl besser zu Eufy greifen.
Jetzt wohnt an meinem Eingang etwas anderes: Die neue TP-Link C425. Die Kamera läuft mit einem 10000 mAh-Akku bis zu 300 Tage, wenn sie pro Tag nicht mehr als 4 Minuten aufzeichnet. (Ich rechne mit einem Monat.) Und sie hat eine Menge zu bieten:

Aus dem (diagonal gemessenen) Sichtfeld von 150 Grad, kann man Bildausschnitte ausschalten, um die Privatspähre seiner Nachbarn zu gewährleisten. Die Kamera ernennt nicht nur Bewegung, sondern auch Personen, Haustiere und Fahrzeuge. Wenn man Benachrichtigungen eingeschaltet hat, dann steht in der Push-Nachricht auch drin, was die Kamera wann gesehen hat. Die Triggerzonen, wo erkannt wird, kann man eingrenzen; das ist auch sehr nötig. Ohne diese Einschränkung hat die Kamera mühelos Personen in mehr als 10 Meter Entfernung erkannt – nicht welche Person, sondern dass da irgendjemand durchs Bild läuft. Bewegungserkennung funktioniert bei seiticher Bewegung perfekt und weniger gut, wenn man direkt auf den Sensor zuläuft.
Nachtaufnahmen gehen per Infrarot oder in Farbe. Farbaufnahmen werden über LEDs ausgeleuchtet. Die Aufnahmen speichert die Kamera auf einer SD-Karte oder in der optionalen und kostenpflichtigen Cloud. iCloud Secure Video wird nicht unterstützt, aber das Requirement ist bei TP-Link auf dem Schirm.

Die Möglichkeit, aufgenommene Videos per RTSP auf einen Netzwerkspeicher oder Videorekorder zu speichern, habe ich nicht getestet. Für die Netzverbindung benötigt die Kamera ein 2,4 GHz WLAN am Aufhängungsort; sie verbindet sich mit jedem Accesspoint im Heimnetz ohne einen eigenen Hub.
Die Verbindung zwischen der Kamera und der Basis an der Wand ist magnetisch. Diese Basis wiederum hält sofort auf geeigneten Blechoberflächen, etwa einer Gartenhütte. Tapo liefert eine kleine Stahlplatte mit zwei Schraublöchern, zwei Schrauben und Dübeln mit. Diese Platte lässt sich durch einen ebenfalls mitgelierten doppelseitigen Aufkleber an glatten Flächen befestigen. So habe ich das gemacht.


Bei einem Einkauf über die tapo-Website gibt es ein Solarpanel dazu. Dafür kriege ich allerdings keine Zulassung. Die Kamera lässt sich unauffällig montieren, aber vom Solarpanel muss man erst mal ein Kabel zur Kamera verlegen. Der Anschluss ist kurioserweise ein MicroUSB.
Das ist jetzt in kurzer Zeit das zweite Produkt von tp-link, das mich voll überzeugt.

TWS (True Wireless Stereo) Earbuds gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Und dennoch sticht immer mal wieder ein Produkt hervor aus der Masse. Zum Beispiel die Aurvana Ace von Creative, die es in zwei eng verwandten Versionen gibt. Aber bevor ich ins Detail gehe, will ich meinen allerersten Eindruck schildern.
Los ging es mit den Ace 2: Stabile Stülpschachtel, zwei Aufkleber durchtrennt, drinnen dann ein handschmeichlerisches Case, ein kurzes Ladekabel USB-A auf USB-C und zwei Extra-Sets von Eargels. Das Case ist halb transparent, man erkennt bereits das gold-schimmernde Innengehäuse. Und beim Öffnen macht es dann BLING. Das wirkt entweder wie für Trump geschaffen oder es erzeugt einen “Haben-Wollen” Effekt. Vielleicht auch beides. Earbuds von Schutzfolie befreit und in die Ohren gesetzt. Sie sind bereits im Pairing Mode, aber müssen dann in den Einstellungen von Hand verbunden werden. iPhone, Android, Windows, keines erkennt automatisch die neuen Earbuds. Danach wie immer die passende App installiert, das geschieht ebenfalls nicht automatisch. Sobald man das Produkt hinzufügt, erkennt die App ein Update, hier von 1.6.x auf 2.7.x. Der Update geht fix und dann das erste Klangerlebnis.
HOLY MOLY!
Ich wusste, was mich erwartet, aber der Flash kam trotzdem. Luftig leicht, transparent, beschwingt spielen die Höhen auf, warm die Mitten und darunter liegt ein satter Bass. Dieser an sich perfekte Klang soll sich noch verschlechtern, wenn ich die Einstellungen durchprobiere. Das weiß ich aber noch nicht. An dieser Stelle sind die Earbuds bereits “gekauft”.

Woher kommt dieser überzeugende Klang? Beide Aurvana Ace haben eine technische Neuerung: xMEMS-Treiber. Normalerweise werden Töne über eine Kombination von Spule und Magnet erzeugt, während beim MEMS alles auf einem Chip integriert ist. Bisher kennt man die Technik von den winzigen Headset-Mikrofonen und anderen Sensoren. Hier aber wird die Oberfläche nicht angeregt sondern aktiv bewegt und versetzt Luft in Schwingungen. Das funktioniert nur mit wenig Luft und hohen Frequenzen, dafür aber mit hoher Präzision. Für tiefe Töne haben die Aurvana Ace einen zusätzlichen 10 mm großen Treiber.

Bequem sind sie durch die ovalen Passstücke für die Ohren, von denen Creative nur drei Paare liefert. Ich habe durchschnittliche Ohren, wodurch mir bereits die mittleren bestens passen.
Ein bisschen in die Zukunft greifen die Aurvana Ace auch durch den Bluetooth 5.3 Chipset mit Unterstützung für Bluetooth LE Audio und den LC3 Codec. Da ich noch keine Geräte haben, die das nutzen, kann ich das nur weitererzählen, aber nicht testen.

Da ich mit den Ace2 begonnen habe, konnte ich sofort einen Unterschied wahrnehmen, als ich danach die “normalen” Ace getestet habe. Ace 2 hat Adaptive ANC, während Ace nur ein vom Anwender in drei Stufen schaltbares ANC hat. Und das macht sich in der Basswiedergabe bemerkbar. Generell habe ich mit ANC einen besseren Klang als ohne oder mit eingeschalteter Transparenz.
Ace und Ace2 haben unterschiedliche Chipsets. Ace2 hat zusätzlich zu SBC, aptX und AAC noch die “Qualcomm Sound” mit aptX Lossless. Ich habe beide Geräte mit AAC an ThinkPad und iPhone und mit aptX an Android getestet. Ich höre nur einen Unterschied beim ANC. Das erreicht nicht das Niveau von AirPods Pro oder anderen Geräten der 300 Euro-Klasse, aber ist für mich vollkommen ausreichend.
Die Bedienung mit Touchpads ist problemlos, weil einzelne Taps nicht zählen. es gibt dur 2x, 3x und long press. Die Smartphone App hat einen Equalizer mit unzähligen Presets, die ich nicht benötige. Zwei Dinge fehlen mir: Ein Tragesensor für Auto-Start/Stop und einen Side Tone, der mir in Telefonaten meine eigene Stimme hörbarer macht.
Für die Aurvana Ace gibt es aktuell (22.2.24) einen 20% Coupon, der den Preis an der Kasse reduziert. Damit landen die Ace damit auf zwei Drittel der Ace 2, was mir eine Empfehlung wert ist. (#reklame)

I checked out my security log on account.microsoft.com today and found a worldwide campaign hacking into my Microsoft account with a currently unused alias, all unsuccessful. The frequency has dialed up quite a bit today.
I am not stressed out since I have a very good password and also multi-factor authentication turned on.

Addressing the complex security and privacy concerns associated with web apps using alternative browser engines would require building an entirely new integration architecture that does not currently exist in iOS and was not practical to undertake given the other demands of the DMA and the very low user adoption of Home Screen web apps. And so, to comply with the DMA’s requirements, we had to remove the Home Screen web apps feature in the EU.
developer.apple.com
Es geht um Progressive Web Apps. So entwickelt man heute Apps, die auf verschiedenen Plattformen laufen sollen. Teams ist eine PWA, das neue Outlook ist eine PWA, wohin man schaut, überall PWAs. Die haben für Apple den Nachteil, dass man sie nicht über den Apple Store laden muss. Und Webkit (Safari) kann viel zu wenig, weshalb man in der Regel Chromium als Basis verwendet, Microsoft verpackt das als Edge Webview 2.
Nun ist Apple gezwungen, Alternativen zu Webkit zuzulassen, und schlägt Entwicklern (und damit den Kunden) prompt die Tür vor der Nase zu. Die Konsequenz heißt: iPhone raus, Android rein.

Man kann etwas Zeit kaufen, indem man so lange wie möglich auf iOS 17.3 bleibt.
Wenn man sich lange genug mit innovativen Gerätschaften beschäftigt, dann stößt man unweigerlich auf unfertige Lösungen. Im Fall des X1 Fold 16 ist das die Tastatur.
Was geht schief? Das per Bluetooth verbunden Keyboard wird im Ruhemodus nicht erkannt. Dann spring das On-Screen-Keyboard auf und verschiebt den Bildschirminhalt nach oben und deckt dabei die Taskleiste ab. Sobald man die erste Taste auf der Hardware-Tastatur drückt, verschwindet das On-Screen-Keyboard wieder. So sieht das aus:



Man kann das verhindern, wenn man die Automatik des Software-Keyboards ganz abschaltet, aber dann wird die Nutzung des nackten Gerätes mühselig. Ich denke, das kann man in den Griff kriegen, aber dieses Problem existiert zum Beispiel bei Surface Pro nicht, weil dort das Hardware-Keyboard per Pogo Pins verbunden ist und Windows damit weiß, ob da nun ein Keyboard ist oder nicht.

Ab heute stellt fraenk die bestehenden Kunden auf 5G um. Einige haben es schon, bei mir ist es noch nicht angekommen. Die Parameter bleiben gleich. 10 Euro, 10 GB, basta. Für eine Freundschaftswerbung gibt es 2 GB obendrauf. Für 5 Euro mehr 17 statt 10 GB.
Wir sind seit Jahren zufriedene Kunden. Ist einfach und funktioniert einfach. Rufnummermitnahme problemlos, außer von Congstar.

Wie man an der speckigen Stelle auf der Tastatur sehen kann, benutze ich aktuell das X1 Fold exklusiv, meistens sogar ohne diese Tastatur. Das Gerät ist interessant genug, dass ich erfahren will, ob ich das ausschließlich benutzen könnte. Insbesondere will ich wissen, ob ich auch mit der virtuellen Tastatur leben könnte. Das braucht aber viel Eingewöhnung, die ich nur auf mich nehme, wenn ich nicht ausweiche. Übung macht den Meister.
In loser Reihenfolge einige positive und negative Punkte, die mir dabei auffallen.


5:4 ist für die doppelseitige Anzeige eines Magazins geeignet, aber bei einem 16:9-Video entstehen massive Balken. Nicht weiter schlimm, weil bei einem AMOLED-Screen die schwarzen Pixel ohnehin schlafen.

Wenn ich im Fluss bin und vor mich hin tippe, habe ich nach zehn Sekunden vergessen, ein sehr ungewöhnliches Gerät zu haben. Dabei genieße ich, dass ich einen großen Überblick über meinen Text habe. Die Höhe macht den Unterschied aus.
Wenn man das Display hochkant benutzt, dann ist die Lautstärkeregelung nicht erreichbar, weil die vorher rechte Seite nun unten ist. Man benutzt statt dessen F2 und F3 auf der Hardware-Tastatur. Problematischer ist dann, dass man die beiden Mikrofone an dieser Stelle abdeckt. Headset-Pflicht! Auch eventuell angeschlossene USB-Kabel hängen dann von zwei Drittel der Höhe runter. Das sieht besser aus, wenn man das Gerät auf den Kopf stellt, aber dann hat man die Kamera direkt über der Tastatur. Das ist Gemecker auf höchstem Niveau. Irgendwo müssen diese ganzen Elemente ja hin und Lenovo hat den meiner Ansicht nach besten Kompromiss gefunden. Im Laptop-Modus ist alles an der richtigen Stelle. Mikrofone und Lautstärke vorn, Kamera oben, USB links und rechts.

Vorgestellt wurde das ThinkPad X1 Fold 16 gen 1 vor 17 Monaten , damals sprach Lenovo noch von X1 Fold gen 2. Ich habe den Vorgänger bereits 2019 getestet und der gefiel mir nicht besonders. Ausgeklappt hatte er nur einen 13,3″-Bildschirm und ich sah keinen Vorteil in einem sehr kleinen und dafür dicken Paket gegenüber einem Surface Pro mit gleich großem Display.
Jetzt ist er da, mit der längsten Verspätung, die ich bei Lenovo erlebt habe. Und er hat mich sehr schnell überzeugt. Ich muss vorausschicken, dass ich normalerweise mit einem ThinkPad Z13 arbeite, das ich absolut fantastisch finde. Aber ich schaue immer wieder mal neidisch auf den Z16, wegen seines großen Bildschirms. Und dann bin ich wieder froh, nicht so ein Brett auf dem Tisch zu haben. Schwierig.
Jetzt also ein faltbares Tablet in 16 Zoll Größe. Hammer! Wenn man es nicht in der Hand hat, macht man sich keinen Begriff davon, wie riesig das ist. Ihr kennt das erste iPad mit 9,7″ und vielleicht das iPad Pro mit 12,9″. Jetzt macht Ihr den gleichen Sprung noch mal, so fühlt sich das an.







Es hat keine Stunde gedauert, bis ich von dem Gerät ziemlich begeistert war. Anders als bei Yoga Book 9i mit seinen zwei Bildschirmen gibt es keine Software-Handstände. Windows muss die Orientierung kennen und verkleinert den Bildschirm, wenn man die Hardware-Tastatur auflegt. Das erledigt der Lenovo Mode Switcher.
Ich habe ein kurzes TikTok-Video aufgenommen, in dem ich das Gerät mal in Bewegung zeige.
Core i7-1260U, 32 GB RAM, 1 TB Storage, passiv gekühlt, also ohne Lüfter und lautlos. Die CPU ist also nicht mehr taufrisch und ohne aktive Kühlung kann man das Gerät nicht zu Höchstleistungen prügeln. So oder so, für mich allemal genug. Das Display löst 2024×2560 auf, wenn es ausgeklappt ist. Man sieht absolute keinen Falz, fühlt aber die Mechanik, wenn man quer zum Scharnier drüber streicht.
Die Tastatur mit Touchpad und Trackpoint hat keine Hintergrundbeleuchtung, da sie aus einer eigenen Batterie gespeist wird. Aufgeladen wird sie wie der Rechner über USB-C. Das kompakte 65W-Netzteil wird mitgeliefert.
Hier nochmal das (informative) Werbevideo von 2022:
Daumen hoch, das Gerät ist super. Ich werde jetzt mal mit der Bildschirmtastatur üben. Es gibt nur ein kleines Problem: Das Fold 16 ist brutal teuer. Mit 16 GB RAM und 512 GB Storage liegt der Listenpreis bereits bei 4949,01 €. Und auf einmal sieht ein Apple Vision Pro gar nicht mehr so teuer aus. Und das Modell, das ich hier habe, ist mehr als 5000 Euro teuer.

Es gibt Dutzende Bilder von mir mit VR-Brillen (Virutal Reality), bei Vendor Demos, auf Messen oder Kongressen, und ich probiere sie gerne aus. Dieses Bild ist spät abends mit einem Android-Handy gemacht, entschuldigt die schlechte Qualität.
Ich habe mehrere grundsätzliche Probleme mit dieser Technik:
Für mich gibt es einen überzeugenden Usecase: Immersives Kino. Das kann Apple Vision Pro richtig gut. Wenn man 4000 Euro in ein riesiges TV investiert, kann man das allerdings auch zu zweit. Wer soviel Kohle übrig hat, lebt wahrscheinlich auch in ausreichend großen Räumen.
Immersives Kino unterwegs, also etwa im Flugzeug, setzt voraus, dass man viel Gepäck mit reinschleppt. Die Aufbewahrungsgerätschaften sind riesig. Das Ding, was ich da oben im Bild aufhabe, trägt sich wie eine Brille und nicht wie eine Taucherbrille. Aber auch die gebe ich wieder zurück, weil ich damit nicht zurecht komme – siehe oben Punkt 1 bis 4.
Was wir wirklich brauchen ist AR, aber dafür existiert die Technik noch nicht. Wer sich noch an C-Netz-Telefone aus dem letzten Jahrtausend erinnert, der kann sich ausmalen, dass das nicht so bleibt.
Nehmen wir an, solche Brillen werden besser und billiger. Was passiert dann? Werden wir jemals wieder rauskommen aus unserer schönen neuen Welt? Wir, die uns jetzt schon nicht von unserem Handy trennen können?

Ich bin ja nun seit einigen Monaten bei fraenk und immer noch komplett begeistert. Mittlerweile gibt es ein paar Neuigkeiten:

Als CEO machte Satya Nadella Microsoft zum wertvollsten Unternehmen der Welt. Doch die Ära Nadella begann vor zehn Jahren mit einer herben Niederlage.
Simple Empfehlung: Vision Pro nicht kaufen, aber Apple Aktien.

Vor 17 Jahren habe ich ein 42 HE großes 19″-Rack von DELL in den Keller gebracht. Das hatte ich aus einem Rechenzentrums-Umbau gerettet, bei dem Vendor-Racks gegen einheitliche Komponenten ausgetauscht wurden. Statt auf dem Schrott landete dieses doppelt-tiefe Trumm dann in einem Kellerraum und nahm fortan alle lärmenden Rechner auf, darunter auch zwei mächtige HP-Server nebst SCSI-RAIDs.
Diese ganzen Rechner sind verschwunden, die beiden NAS sind seit Jahren abgeschaltet und dienen nur als Restore-Möglichkeit, falls ich doch noch mal auf zehn Jahre alte Dateien zugreifen will, und der einzige verbliebene Krachmacher war ein Linksys LGS326P 26-Port Gigabit PoE Smart Switch mit zwei kleinen und lautstarken Lüftern. Den zweiten Switch hatte ich bereits abgeschaltet. PoE-Komponenten habe ich nicht mehr, deshalb kam heute der letzte Rückbau.

Der letzte Linksys bleibt im Rack, ist aber stromlos und gepatcht habe ich nun einen tp-link TL-SG1024DE Easy Smart Switch. Und zack, himmlische Ruhe – keine Lüfter, kein Geräusch. Der Switch wird mit zwei Winkeln für die Rack-Montage geliefert, die das schmale Gehäuse auf die notwendige Breite bringen. Alternativ kann man auch die vier Gummifüßchen unten in die vorgesehenen Einprägungen kleben und den Switch einfach frei in ein Regal stellen.
Bei meinem Netzwerkausbau braucht der Switch weniger als 7 Watt Leistung, macht pro Jahr etwa 60 kWh, die aktuell ca. 20 Euro kosten. 5 ct pro Tag können sich sehen lassen. 😇

tp-link bietet ein gruseliges Java-Utilitiy an, mit dem man Settings des Switches einstellen kann, aber ich bin rasch auf das Web Interface gewechselt. Wenn man Netzwerkprobleme hat, kann der Switch helfen. Das Netz lässt sich in VLANs aufteilen und man kann manuell per Port Traffic priorisieren. Ich lasse das alles einfach auf automatisch und ich bemerke gegenüber dem großen Linksys keine Veränderung.
So liebe ich das: Plug & Play.
tp-link TL-SG1024DE Easy Smart Switch, gut aber nicht teuer, mit 16 Ports noch mal billiger (#reklame)

Die Berichterstattung um das E-Rezept ist komplizierter als das E-Rezept selbst. In der Praxis ist es super einfach. Ich habe es ausprobiert und dabei die Betroffenen interviewt.
Schritt 1: Du gehst zum Arzt. Dabei gibst du deine Krankenkassenkarte ab. Der Arzt steckt die Karte in sein Lesegerät und “verschreibt” die Medikamente. Die Verschreibung wird auf den Servern der Infrastruktur hinterlegt.
Schritt 2: Du gehst in die Apotheke und gibst dieselbe Krankenkassenkarte ab. Der Apotheker steckt die Karte in sein Lesegerät und ruft die Verschreibung ab. Du bekommst deine Medikamente, der Apotheker sein Geld und ggfls eine Zuzahlung von Dir.
Das ist vereinfacht dargestellt und berücksichtigt nicht den ganzen Verschlüsselungs- und Abrechnungsvoodoo im Hintergrund. Für den Patienten reduziert sich das auf: Mit der Karte zum Arzt und dann mit derselben Karte zur Apotheke. Das geht auch als Hilfestellung für andere. Wer die Karte hat, hat/kriegt das Rezept.
Man kann das auch anders machen. Man kann, aber man muss nicht. Der Arzt kann das Rezept auch ausdrucken. Der Apotheker kann dann den QR-Code auf dem Rezept einlesen. Oder man nutzt einen Schwung von Apps, bei mir die Gematik Rezept-App und die TK-Ident der Krankenkassen. Als Ausweis reichte der Perso, den ich an das iPhone hielt. Die App zeigt dann auch den QR-Code an, den der Apotheker lesen will. Bei diesen Apps kann man sicher noch anwenderfreundlichere Lösungen suchen.
Aber das Einfachste kapiert auch jeder Senior: Karte zum Arzt und Karte zur Apotheke. Und für Folgerezepte gilt: Karte zur Apotheke. Der Arztbesuch ist nur nötig, wenn aus Abrechungsgründen die Karte erneut gelesen werden muss. Das soll von Quartal auf das Jahr ausgeweitet werden. Wann, weiß ich nicht.
Der Arzt sagte, das läuft bei ihm problemlos. Der Workflow muss halt sicher stellen, dass das E-Rezept nicht beim Arzt auf den Versand wartet. Der Apotheker sagte, das läuft super, wenn der Arzt nicht pennt.
Wie sind Eure Erfahrungen?
Update:
Weil es derzeit viel Verunsicherung gibt, zeige ich auch noch mal die E-Rezept App. Das selbe Rezept, dass “auf der Karte” gespeichert ist (Spoiler: ist es nicht), sieht man mit dieser App.
Dort kann man sich als Versicherter authentisieren. Ich habe es mit dem Perso und der TK-Ident App gemacht. Alternativ braucht man einen PIN Code von der Versicherung. (Persönlich abholen oder per Post-Ident).
Mit der App kann man seine Rezepte sehen, sobald es der Arzt abgeschickt hat. Dort kann man das Rezept an eine Apotheke der Wahl schicken und sich die Medikamente reservieren oder liefern lassen. Alternativ lässt man sich einen Rezeptcode anzeigen, der in der Apotheke eingelesen wird. Oder man verschickt den Code per WhatsApp oder oder oder …
