Überraschungspaket von Lenovo, darin eine Maus, die sich mit bis zu drei Geräten verbindet. Zwei per Bluetooth and ein drittes mit dem mitgelieferten Dongle. Umgeschaltet wird mittels des runden Knopfs auf der Oberseite.
Auf der Unterseite gibt es einen physischen Ausschalter, eine Taste zum Pairen und den optischen Sensor. Zeige- und Mittelfinger liegen auf den beiden Tasten auf der Vorderseite und dem Scrollwheel, der Daumen von Rechtshändern findet eine dritte Taste auf der linken Seite. Ein Linkshänder erreicht sie mit dem kleinen Finger.
Soweit alles völlig normal. Sehr cool und ungewöhnlich ist, dass man die Maus nicht nur per USB-C-Buchse laden, sondern auch einfach auf jede induktive Ladestation nach dem Qi-Standard legen kann. Maximal zwei Stunden und die Maus ist voll.
Es lohnt sich, die sehr bebilderte Bedienungsanleitung zu studieren. So habe ich herausgefunden, dass man den Dongle in der Maus verstauen kann, damit er nicht verloren geht. Und man entdeckt, was die Maus noch so alles kann, etwa die Lautstärke regeln, Teams-Anrufe managen etc.
I have this fantastic Behringer Flow 8 digital mixer, that I cannot use for one missing feature: per channel post-fader monitor.
Let me explain.
The Flow 8 has 8 channels of which 4 are mono, and 2 are dual channel stereo. The stereo channels can be fed from four line-in, USB 1/2 or USB 3/4. You can also connect a Bluetooth source.
Behringer Flow 8 with Beyerdynamic DT 297
There are three mixes: main, monitor 1 and monitor 2. I connect the two monitor busses as a stereo bus, so I have two busses: main and monitor. The main mix is what I send out, the monitor mix is what I hear on my headphones. I need a mix-minus configuration, which means the monitor mix has one channel more than the main mix. This is where I listen to an audio source that I do not send out. This would be Clubhouse or any other communication software like Zoom or Teams. You do not want to loop the incoming channel back into the main mix. So far this works well.
Here is what I am missing: I cannot listen to the main mix. I do not know what I am sending out. If I fade in some background music, I do not know how loud it is on the main mix since I am listening to the monitor mix. If that monitor mix would be post fader, I could hear the music at the correct level. I could do this for every channel, except the extra one that I do not want to have in the main mix. This channel would be set to pre-fader. Even if the main fader would be down to zero, I could still hear it in the monitor mix.
This is so frustrating. This machine would be perfect if it only had this one feature. Uli Behringer, can you make this happen in a software update?
“Yes, it MATTERs”, möchte man sein. Thread ist Bestandteil des kommenden Smarthome-Standards Matter.
Das Vorgängermodell, das ich habe, spricht Bluetooth mit einem HomePod, der knapp daneben steht. Mit Thread aber funken die Geräte untereinander. Eine Eve Energy Schaltsteckdose etwa ist ein Knoten in einem Mesh Network. Eve Room dagegen funkt nicht weiter. Das würde den Akku zu sehr beanspruchen.
Unsere Räume sind gut belüftet, deshalb sehe ich stets fünf Sterne, es sei denn, ich habe gerade meine Glasplatte mit Scheibenreiniger abgewischt.
Ich habe gestern etwas in meine App Just Press Record gesprochen, das ich Euch einmal vorspielen will:
Ich muss da mal so ein kleinen Flex machen also ihr kennt jetzt meine Stimme wie sie klingt wenn ich mit einem Bluetooth Headset spreche aber wenn ich wirklich gut klingen will dann hänge ich an einem Kabel und einer analogen Technik das ist hier ein Beyerdynamic DT 297 Headset das braucht ein Audio Interface das ist bei mir ein zum PodTrak P4 aber es geht im Prinzip auch jedes andere Audio Interface an dem man ein Mikrofon mit Speisespannung anschließen kann das gibt ne ganz andere Stimme als die ganzen Business Headsets
Mit Just Press Record mache ich alle Aufnahmen auf iPhone, iPad und Watch. Das ist besonders praktisch bei kurzen Notizen, weil die Aufnahme in iCloud durch eine Umwandlung in Text erweitert wird.
Mir ging es aber hier um die Aufnahme, die verdeutlichen soll, warum Bluetooth Headsets nichts taugen, wenn es um eine gute Sprachaufnahme für Podcasts etc geht. Wenn Ihr Euch das mit einem Kopfhörer anhört und mit den vielen anderen Aufnahmen hier auf der Site vergleicht, sollte der Unterschied mehr als deutlich sein.
Woher kommt diese Qualität? Von der Kondensator-Mikrofonkapsel meines Beyerdynamic Headsets, die in der perfekten Position vor dem Mund gehalten wird. Diese Kapsel braucht 48V Speisespannung und deshalb ein gesondertes Mikrofon-Interface. Ich benutze dafür einen Podcast-Recorder, den ich per USB als Audio-Interface anschließe. Das geht mit PC, Tablet oder Smartphone.
Der Podcast Recorder hat für mich den Vorteil, das ich damit Interviews direkt mit einem Knopfdruck in mehreren Spuren aufzeichnen kann und Musik oder Jingles dazu mischen kann. Wenn es darauf nicht ankommt, kann man auch ein Focusrite Scarlett Solo nehmen.
Wer sein Headset ohne Interface direkt einstöpseln will, braucht ein dynamisches Mikro wie beim Beyerdynamic MMX 300. Wenn ich keinen Mixer brauchen würde, wäre das wohl meine erste Wahl.
Jabra hat dieses Jahr die True Wireless Headsets erneuert. Das Design der Elite 65, 75 und 85 wird ersetzt durch eine elegantere und unauffälligere Gestaltung. Mir passen diese Earbuds perfekt ins Ohr. Sie stehen kaum heraus und drücken mich kein bisschen. Das ist keine allgemeingültige Aussage. Die Scheffin etwa hat so kleine Ohren, dass wir noch nie passende Earbuds gefunden haben. Ich würde sie als mittelgroß beschreiben. Links benötige ich das mittlere Passstück, rechts das große. Die Smartphone-App prüft den korrekten Sitz.
Elite 7 Pro mit flachem und zugleich voluminösem Case
Vor der Funktion her gleichen die Elite 3, Elite 7 Active und Elite 7 Pro den bekannten ohrabschließenden Elite 75 (Active). Technisch sind sie komplett anders, weil man nun beide Earbuds unabhängig voneinander verwenden kann. Das war bisher nicht möglich. Die rechte Seite der alten Baureihe kommunizierte mit dem Telefon oder Computer, die linke dagegen nur mit der rechten.
Jabra Elite 7 Pro (vorne), Jabra Elite 3 (hinten), Nothing Ear (1), Apple AirPods Pro
Elite 3 ist das preiswerte Einstiegsmodell ohne ANC, Elite 7 Active sitzen durch ihr Oberflächenmaterial besonders sicher im Ohr, die Elite 7 Pro aber haben einen neuen Sensor, der den Knochenschall übermittelt. Das hilft der Software, Nebengeräusche von der Stimme zu unterscheiden. Mit zwei Aufnahmen vergleiche ich zunächst die Stimmaufnahme von Elite 7 Pro mit meiner Referenz Evolve2 65:
Elite 7 Pro in leiser UmgebungEvolve2 65 in leiser Umgebung
Das Evolve2 65 ist zwar deutlich überlegen, aber das Elite 7 Pro schlägt sich wacker. Mir ist die Aufnahme allerdings zu leise. Das ließe sich durch ein Software-Update ändern. Es spielt bei beiden Headsets kaum eine Rolle, wie laut man spricht, da der Pegel automatisch nachgeregelt wird. Spannend ist aber der Test, wie gut der zusätzliche Sensor im Elite 7 Pro wirkt.
Beim Evolve2 65 war mir schon von Anfang an aufgefallen, dass man es nur drinnen verwenden sollte, weil es schon bei einem leichten Luftzug gestört wird. Um das zu verdeutlichen habe ich mal bei Windstärke 3 getestet:
Evolve2 65 mit WindgeräuschenPlantronics Voyager 5200 mit Windgeräuschen
Wie man deutlich hört, ist das Evolve2 65 dort unbrauchbar, während sich mein Referenzmodell Voyager 5200 wacker schlägt*. Nun vergleichen wir mal Elite 3 und Elite 7 Pro:
Elite 3 mit Windgeräuschen Elite 7 Pro mit Windgeräuschen
Jeder mag selbst einordnen, was er hört. Ich meine, die beiden True Wireless tun sich leichter als das mit Mikrofonarm bewehrte Evolve2 65, weil die Mikros näher am Kopf anliegen und weniger im Wind stehen. Die deutliche Unterdrückung, die das Voyager 5200 schafft, höre ich beim Elite 7 Pro jedoch nicht.
Hinweis: Die Aufnahmen mit dem Headset habe ich nicht mit der neuesten Firmware 1.5 gemacht, sondern mit der Vorversion 1.4. Ich werde später noch Vergleiche mit anderen Ohrsteckern machen, die ebenfalls einen Knochenschallsensor haben.
Zum Musikhören habe ich das Elite 7 Pro sehr gerne genutzt. Der Klang lässt sich durch einen Hörtest an das eigene Hörvermögen anpassen, der Klang ist transparent und neutral, man kann ihn aber auch durch einen 5-Band-Equalizer verbiegen. Die Software-Unterstützung ist gewohnt perfekt, ein Update soll Multipoint-Unterstützung nachlegen, so dass man mit zwei Geräten gleichzeitig verbunden sein kann. Ich erwarte auch, dass die Leistung bei der Windunterdrückung durch Updates verbessert wird. Das sind einfach winzig kleine Computer, die sich anpassen lassen.
Eine kleine Nickeligkeit: Ich tue mich sehr schwer, das Case zu öffnen. Das ist fummeliger als jedes andere Case in meiner umfangreichen Sammlung. Dafür stimmt die Laufzeit. Acht Stunden schafft man mit eingeschaltetem ANC. Und wenn das mal wegen Dauerkonferenzen nicht reicht, kann man einen Ohrstöpsel aufladen, während man den anderen nutzt.
*) Ich habe das Voyager 5200 nicht mehr empfohlen, weil neuere Geräte nicht mehr so funktionierten wie mein altes Modell. Das wird sich in Kürze ändern und ich schreibe dazu noch mal einen gesonderten Artikel.
Die großartigen Nothing ear (1) gibt es ab 13. Dezember auch in schwarz. Damit fallen sie im Ohr weniger auf und können sich besser verstecken, wenn man sie irgendwo hinlegt. In diesem Preissegment habe ich noch keine besseren drahtlosen Ohrhörer erlebt.
Crypto bro alert: Auf nothing.tech wird es auch möglich sein, mit Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), USD Coin (USDC) und Dogecoin (DOGE) zu bezahlen.
Wie man unten sehen kann, ist es mir gelungen, das gesprungene Case wieder mit Sekundenkleber zu fixen. Weiß oder schwarz ist Geschmacksache. Empfehlen kann ich beide.
Zwei Tage war diese Website nicht erreichbar. Mein Webhoster IONOS hat in dieser Zeit nur einige dünne Status-Updates gepostet. Seit heute Morgen komme ich wieder auf die Site und bin jetzt erstmal erleichtert.
Ich bedanke mich bei allen, die mich aufmerksam gemacht haben, die sich besorgt erkundigt haben, was denn los sei, für alle gutgemeinten Ratschläge, wie ich sowas verhindern kann, kurz: vielen Dank für Eure Anteilnahme. Ich war vielleicht manchmal etwas pampig, und dafür möchte ich mich entschuldigen. Es waren halt sehr viele Nachrichten und das ist ja eigentlich eine gute Sache.
Ich möchte mich auch bei den Technikern bedanken, die vowe.net wieder in Gang gebracht haben. Ich habe weiterhin keine Informationen darüber, was eigentlich schief gegangen ist, aber ich bekomme nun im Dashboard eine Fehlermeldung, die vielleicht einen Hinweis gibt.
Fehlende Informationen über die Wartung war sicherlich ein Problem, das mich grumpy gemacht hat. Aber was ich als eine bodenlose Frechheit empfinde, ist die Anzeige von unseriöser Werbung unter meiner Domain. Das geschieht mit voller Absicht, wie man an diesem Quellcode sehen kann. Da gehört eine ordentliche Fehlermeldung hin.
IONOS, Ihr habt Hausaufgaben. Macht sie bitte gründlich.
Update: Und das fängt gut an. Soeben habe ich einen persönlichen Anruf von Oliver Kleimann von IONOS bekommen. Das Gespräch war sehr konstruktiv. Ich habe die Hoffnung, dass das in Zukunft besser läuft. Zumindest weiß ich jetzt, wen ich anrufen kann. 🙂
Jetzt ist er da, der Black Friday. Ich sammle mit Euch Angebote. Es ist übrigens vollkommen wurscht, was Ihr kauft. Jeder Kauf, den Ihr nach dem Link tätigt, zählt.
Ich habe die ear (1) von Nothing vor allem als Marketing-Erfolg gesehen und dann habe ich sie andauernd benutzt. Eigentlich wollte ich sie nur mal testen, aber dann habe ich sie als bequem und funktional kennengelernt. Selbst das recht große Gehäuse finde ich sehr praktisch, weil es flach ist.
Mindestens ein Dutzend mal ist es mir auf den Boden gefallen, ohne sichtbare Beschädigungen, bis gestern Nacht. Der letzte Sturz war dann zu heftig und der Deckel ist geplatzt. Mal sehen, was mit Sekundenkleber geht.
Trotz des Malheurs kann ich die ear (1) empfehlen, vor allem für iPhone Nutzer, weil sie den AAC-Standard nutzen. Für 100 Euro habe ich noch keine besseren Earbuds getestet.
Wie jedes Jahr sammle ich gute Amazon-Angebote für und mit Euch. Das wird dieses Jahr schwierig, weil die Logistik streikt und man eher sehen muss, dass man rechtzeitig die Weihnachtsgeschenke zusammen hat. Ich finde viel Schrott und die üblichen Verdächtigen.
Office 365 Family für 6 Personen mit 1 Terabyte Cloud Speicher für jeden.
Adobe Creative Cloud Foto-Abo mit 20GB: Photoshop und Lightroom | 1 Jahreslizenz für 85€
30%-35% auf Nanoleaf Elements, Shapes und LightStrip
To be continued
Bisher sehe ich viel Noname-Ware vom Chinamann. Wenn Euch was auffällt, bitte Kommentar. Zur Erinnerung: vor dem Stöbern und Einkaufen einmal über einen Link von meiner Site einsteigen vor dem Kauf. Alles hilft, egal was Ihr dann kauft. Vielen Dank!
Für mich hat das Evolve2 65 seinen Meister gefunden. Trotz kürzerem Mikrofonarm ist die Sprachaufnahme des Evolve2 75 sehr gut und die Unterdrückung der Umgebungsgespräche noch einmal besser.
Hier habe ich drei Probeaufnahmen für Euch:
Sprachaufnahme in einem ruhigen RaumSprachaufnahme mit lautem RadioStereo-Aufnahme mit dem iPhone statt dem Evolve2 75
Wie man deutlich hört, verschwindet das Radio komplett. Und das sind Stimmen, die dort herausgefiltert werden, und nicht einfach nur ein gleichmäßiges Brummen. Das Ergebnis überzeugt mich.
Die Musikwiedergabe ist ebenfalls so überzeugend, dass man das Headset als universalen Kopfhörer verwenden kann. Den Klang habe ich an mein individuelles Hörprofil angepasst und lassen den Equalizer auf neutral stehen.
Wichtig war bei mir die Erweiterung der ANC-Taste auf drei Optionen, die man in Software vornehmen kann. Sie wechselt nun von ANC über Off zu Hearthrough und dann wieder zu ANC. Wenn ich ANC in einem ruhigen Raum eingeschaltet lasse, dann tritt ein gelegentliches Rauschen auf, vermutlich weil es nichts zu korrigieren gibt. Das lässt sich mit einem Software-Update sicher beheben.
Der Mikrofonarm klappt aus dem Gehäuse und steht nicht ab.
Der Mikrofonarm hat sich sehr bewährt. Er ist mir nie im Weg und fungiert auch als Stummschalter. Zum Abschluss noch ein Video mit Danny, der wirklich unfassbar viel Lärm macht. Die Stimme klingt dann dumpfer, aber bleibt immer verständlich:
Leider ist das Headset bereits defekt. Ich kann es nicht mehr per Bluetooth erreichen. Der Pairing Mode lässt sich nicht aktivieren und ein Reset ist auch nicht möglich.
Ich benutze iPhone seit dem ersten Gerät, das noch nicht mal UMTS hatte, geschweige dann LTE oder 5G. Mit dem Sprung von einer 8 MP- auf eine 12 MP-Kamera war es auch die einzige wirklich benutzte Kamera, weil sie immer dabei war. Spiegelreflex und Mirrorless war damit abgehakt. Mit jeder Generation wurde die Kamera besser und was ich heute mit dem 13 Pro in der Tasche habe, ist schier unfassbar. Dabei bleibe ich immer in der Standard-App und passe eigentlich gar keine Defaults an. Abdrücken, fertig.
Mit den großen Betriebssystem-Updates tue ich mich immer etwas schwer. Nur weil es anders ist, muss es nicht besser sein. Aber manchmal muss es anders werden, um besser zu sein. Beispiel: Safari. Nun ist nicht nur die Adressleiste unten, sondern man kann auch von Tab zu Tab streichen. Nach kurzer Eingewöhnung finde ich das richtig gut.
Die Fitness App wird immer umfangreicher und das kommt mir nicht entgegen. Ich habe ein einfaches Programm: jeden Tag alle Ringe schließen. Das kriege ich mit flottem Gehen hin. Ich brauche keine Exercises, keine Auskunft darüber, wie ich mein Wohlbefinden überwache und dergleichen. Die Challenges habe ich komplett aufgegeben. Manchmal sind die Ziele unerreichbar und dann wieder pillepalle, wenn ich die Challenge mehrmals nicht schaffe. Immerhin habe ich nun neue Bewegungsziele mit 2250 (check), 2500, 2750 und 3000 Tagen. Das gefällt mir.
Ich trage die Watch täglich und lege sie nur nachts und zum Duschen ab. Sie hat mich schon einmal gerettet, weil der Herzschlag signalisierte, ich solle doch mal rasch zum Arzt gehen. Das allein hat dazu geführt, dass ich nie wieder ohne sein will. Da die Watch LTE hat (5 Euro extra an die Telekom), lasse ich das iPhone häufig zurück.
Gar nicht gewöhnen kann ich mich an das neue Focus Feature. Ich habe es so weit verdummt, dass es sie wie vorher “Do Not Disturb” funktioniert. Keine Benachrichtigungen von 0 bis 8 Uhr und das automatisch.
AirTags habe ich an Schlüssel und Hund. Es braucht ganz schön lange, dem Find My beizubringen, wann es nicht warnen soll. “Du hast dein iPad nicht dabei.” Geschenkt, ich gehe mit dem Hund raus. Was besonders nervt: AirTags sind immer nur einer Person zugeordnet, der Hund aber zwei Personen. Wieso kann ihn nur eine Person suchen und wird ansonsten benachrichtigt, ein fremdes AirTag würde mitlaufen? Da fehlt die Familienfreigabe.
Was mir in HomeKit fehlt: Ich muss das iPhone mitnehmen, damit HomeKit bemerkt, dass ich das Haus verlassen. Das sollte doch auch mit Watch allein gehen. Anregung!
Apple Music habe ich, aber kein Arcade, Fitness+ oder ähnliches. Apple Music ist super, aber was unfassbar nervt, ist der Upsell auf Family. Wenn ich auch nur zufällig auf dem iPhone ein Musikstück anspiele, steht auf dem anderen Gerät, z.B. iPad, sofort die Frage “wolle mehr kaufen” und bricht dabei die Musik ab. Da fehlt eine Abfrage: Ist es OK, wenn ich die Musik auf dem anderen Gerät stoppe?
Das ist alles Kleinkram. Ich bin äußerst zufrieden mit dem, was ich habe. Und was viele Journalisten nervt, finde ich super: Eine behutsame Entwicklung, die kein jährliches Upgrade angeraten lässt. iPhone 8 und älter würde ich persönlich upgraden. Aber alles, was neuer ist, tut noch wunderbare Dienste.
Ich bin bekanntermaßen ein großer Freund des Jabra Evolve2 65 und war super gespannt auf das Evolve2 75. Und doch habe ich den Launch-Event verpasst und musste jetzt lange warten, bis ich ein Gerät ergattern konnte. Und so viel vorweg: Das Warten hat sich gelohnt.
Wichtig ist bei dieser Baureihe die 2 im Namen Evolve2. Sie lösen die ältere Baureihe Evolve ab. Ich spare mir das ab jetzt und spreche nur noch von 65, 75 und 85. Das 65 hatte ich zuerst und ich fand es am Anfang etwas “blass”. Anders als die alte Baureihe hat die neue keinerlei Bling. Aber der Klang ist durch die Bank deutlich besser. Das gilt für die eigene Stimmaufnahme und auch für den Klang auf den eigenen Ohren. Alle drei taugen nicht nur zum Telefonieren, sondern auch zum Musikhören.
Das Evolve2 85 erschien mir als das ideale Headset: Ähnlich aufgebaut wie das Elite 85h, aber mit ausklappbarem Mikrofonarm, der so wichtig für eine gute Stimme ist. Over-Ear für eine kräftige Geräuschunterdrückung, bequem, vielleicht auch etwas warm um die Ohren. Aber dann war mir der Mikrofonarm so sehr im Weg, dass er immer an meiner Wange schabte. Mein Schädel ist einfach zu lang.
Das 65 dagegen ist leicht, On-Ear und für mich stundenlang zu tragen. Das wurde mein Clubhouse-Headset. (https://bit.ly/clubhouse-headset) Nachteile hat das Gerät gar keine. Und sowas ist selten. Man sieht halt immer wie ein Callcenter-Mitarbeiter aus, aber das merkt man ja nur, wenn man oft in den Spiegel guckt.
Das 75 ist ebenfalls ein On-Ear-Headset, aber wie das 85 mit einer sanften Geräuschunterdrückung und einem ebenfalls in der rechten Muschel verschwindenden Mikrofonarm. Und diesmal passt alles. Der Arm ist kürzer, hat kein Drehgelenk in der Mitte und passt aufgeklappt perfekt auf meinen Kopf.
Das Dock ist ähnlich wie beim 85, hält das Headset aber deutlich stabiler fest. Das ist eine erkennbare Verbesserung. Auch hier wird das Headset über zwei Pins der linken Ohrmuschel geladen.
Jabra Evolve2 75 Dock, Jabra Evolve2 85 Dock
Von mir wenig genutzt, mag ich die Softcases mehr als das Hardcase des 85. Besonders gefallen hat mir das filzartige Material, das viel angenehmer ist als das Kunstleder. Was weiterhin fehlt, ist eine Extratasche für ein Ladekabel. Das ist Jammern auf höchstem Niveau, da man ein USB-C Kabel wohl ohnehin schon woanders verstaut hat und das Headset derart lang mit einer Ladung läuft, das an Laden ohnehin nicht zu denken ist. Und wenn es mal so weit ist, dann sind binnen 15 Minuten genug Saft für 4 Stunden drin. Headsets haben kleine Akkus.
Ich werde mir noch etwas Zeit lassen, bis ich was über den Klang schreibe. Vorab kann ich sagen, dass ich eine Verbesserung gegenüber 65 und 85 erwarte. Ich habe bereits die Wiedergabe an mein Hörprofil angepasst (“tippen Sie, wenn es piept”), das Monitorsignal meiner eigenen Stimme angehoben und den ANC-Schalter auf alle drei Modi programmiert: An-Aus-Transparent. Die erste Aufnahme meiner eigenen Stimme war tadellos und immer in der gleichen Lautstärke, egal wie leise oder laut ich selbst gesprochen habe.
Ein paar Worte zum ANC. Man darf hier keine Geräuschunterdrückung wie bei Apple, Bose oder Sony erwarten, die beim Telefonieren äußerst hinderlich wäre. Man kann noch alles wahrnehmen, aber es nervt nicht mehr.
Ganz spannend wird die Frage, wie gut Nebengeräusche in der Aufnahme unterdrückt werden. Das 65 ist zum Beispiel windempfindlich. Da hoffe ich auf Besserung. Dazu ist der Mikrofonarm kürzer, aber das 75 ist viel smarter. Das wird alles sehr spannend und ist einen eigenen Beitrag wert.