What are your favorite iOS 16 features?

Most people use the new O/S exactly like the old one. Can you remember what was new with iOS 15? I don’t. But this new release brings some new things that I wish had been there all the time. Like haptic feedback for the keyboard, which you enable in Settings/Sounds & Haptics. You can now “feel” that you pressed a key. It’s very subtle, unlike the vibration you get from other phones. It feels like the TouchID key, which isn’t a physical key.

I have been playing around with lock screens a lot. A lot more than I care to admit. The photos that look best are those portraits, where iOS can put the foreground in front of the clock. You can also select multiple photos that appear at random. Notifications appear from the bottom, and they are collapsed until you touch them. This again plays very well with the aesthetics of the new lock screen.

Removing the background from photos is another trick that is new to iOS 16. Just tap and hold the subject of any photo, and you can forward the object without background to a new image, or with a message, or to the clipboard. A pixel pushed might me more perfect, but this is certainly good enough for eBay if you don’t want to reveal your apartment, when you just want to sell a guitar.

Two really useful features in one screenshot: you can now switch on the remaining battery percentage in Settings/Battery, and you can find and consolidate duplicate contacts. Hooray!

Talking about duplicates, you can now also remove duplicate photos right from the folders view of your Photos app. You can play it safe and merge only exact copies or go the whole way to eliminate the bad copies.

What is your favorite new feature?

Wann lohnt sich ein neues iPhone?

Wer heute das Gefühl hat, sein iPhone 13 Pro oder 12 Pro sei nicht gut genug, einfach noch mal die Keynote von 2021 oder 2020 schauen. Best iPhone ever.

Ich mag iPhones. Ich mag neue iPhones. Aber iPhones sind teuer und halten lang. Wann ist es sinnvoll, ein neues zu kaufen? Viele kaufen jedes Jahr eins und reichen das alte dann durch die Familie. Ich will das aber mal aus dem Blickwinkel der Langläufer betrachten.

Drei iPhones fallen dieses Jahr aus der Wartung. Für das erste iPhone SE, das iPhone 6S und das iPhone 7 gibt es kein Upgrade auf iOS 16. Apple unterstützt alte Geräte länger als jeder andere Hersteller, aber auch hier ist irgendwann der Bart ab.

Ein Jahr nach dem iPhone 7 kamen iPhone 8 und iPhone X raus. Die sind auf der sicheren Seite. Ein weiteres Jahr später kamen Xs und Xr. Diese iPhones kann man ersetzen, aber man muss nicht. Man wird ein iPhone 14 Pro voraussichtlich exakt genauso nutzen wie ein iPhone X.

Was wirklich jedes Jahr besser wird, sind die Fotos und Videos, die man mit den iPhone schießt. Draufhalten, abdrücken, fertig. Besonders eklatant war der Unterschied zwischen X und Xs im Gegenlicht. Bei den neueren iPhones geht es vor allem um Fotos bei wenig Licht und immer anspruchsvollere Videos.

Das letzte große Redesign war das iPhone 12. Apple ging zurück zur Ästhetik des iPhone 4 mit glatten Kanten. Nachdem 12, 13 und 14 im Prinzip gleich aussehen, erwarte ich nächstes Jahr ein Design Update. In diesem Sinne würde ich in 2022 immer noch ein iPhone 12 kaufen, wenn der Preis passt. Und ich würde als sparsamer Käufer kein iPhone 11 ersetzen.

Das letzte iPhone, was ich kaputt gemacht habe, war ein 6S Plus. Die waren wirklich sehr fragil. Seit dem iPhone 11 nutze ich kein Case mehr. iPhone 12 und 13 habe ich zigmal fallen lassen und habe ohne Case keinen einzigen Defekt gehabt. Das Glas kriegt leichte Kratzer, aber es bricht nicht.

Zusammengefasst: iPhone 11, 12 und 13 behalten. iPhone 6S, SE und 7 verkaufen. Bei 8, X, Xs und Xr über ein Upgrade nachdenken. Die Preise gehen erwartungsgemäß durch die Decke. Das ist vor allem dem Wechselkurs geschuldet. Und welches nimmt man dann? Budget machen und das beste kaufen, was man für das Geld bekommt. Wer sein iPhone nicht mit Games vollknallt, muss auch nicht viel Speicher kaufen. Lieber alles in die Cloud auslagern.

Nachtrag für die Apple Watch: Bei der Series 4 machen langsam die Akkus schlapp. Series 5 und neuer würde ich behalten, auch weil sie schon das Always-On Display hat.

Ein paar Gedanken zum Apple-Event

Der Apple Event war wieder eine komplette Aufzeichnung. Und die sind derart gut gemacht, dass ich mir kaum vorstellen kann, wie Apple sowas live auf die Bühne zaubern will. Apple hat wieder jede Menge Presse und Influencer nach Cupertino geflogen, aber diesmal nicht nach draußen in den Garten gesetzt, sondern alle ins Steve Jobs Auditorium gepfercht. Ich hoffe, das geht nicht viral:

Drei Blöcke gab es: Watch, AirPods Pro, iPhone.

  • Eine völlig neue Watch Ultra tritt martialisch auf. Flaches Glas, dickes Titan-Gehäuse. eine geschützte Krone, ein zusätzlicher Action-Button auf der linken Seite und vor allem ein dicker Akku mit doppelter Laufzeit soll die Uhr für Extremsportler attraktiv machen. Jetzt kann man tatsächlich einen Marathon tracken oder im Stromsparmodus gar einen Ironman. Nicht zu vergessen: Hier sieht man, da hat jemand eine neue Apple Watch.

    Das Delta bei der Apple Watch wird kleiner. Series 8 hat gegenüber der Series 7 vor allem zwei Temperatursensoren und bessere Bewegungssensoren. Die Temperatursensoren ermöglich eine kontinuierliche Überwachung der Hauttemperatur am Handgelenk und Apple hat eine Anwendung gefunden: Die Überwachung des Menstruationszyklus. Daraus kann man im Nachhinein den Zeitpunkt des Eisprungs bestimmen und bei Störungen des Zyklus auf andere Erkrankungen schließen. Das ist ein Game Changer für Frauen und allein dafür lohnt ggfls eine Neuanschaffung.

    Mit den Bewegungssensoren kann Apple nun auch feststellen, ob man in einen Crash verwickelt ist und automatisch alarmieren. Mein Freund Torsten ist nachts im Wald von der Straße abgekommen und verstorben. Gefunden wurde er erst am nächsten Tag. Also eine sinnvolle Sache, aber wird wohl nicht zum Kauf anregen. Unfälle passieren immer nur anderen.

    Neben der Series 8 gibt es eine neue SE mit dem gleichen Core, aber dem alten Display der Series 6 und weniger Sensoren.
  • Zweite Generation der AirPods Pro mit neuem H2 Chip, der eine bessere Geräuschunterdrückung, mehr Laufzeit, und einen nochmals besseren Transparenzmodus bringen soll. Das können die aktuellen AirPods Pro schon besser als alle anderen und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf die zweite Generation. Dazu kann man nun durch Wischen auch die Lautstärke anpassen. Ebenfalls eine willkommene Verbesserung. Am Rande wurde auch eine größere Übertragungsbandbreite erwähnt, da muss ich nochmal nachfassen.
  • Das iPhone 14 gibt es als 14 Plus nun auch in der Max-Größe. Verbessert wurde vor allem die Kamera. Die Frontkamera bekommt erstmals einen Autofokus. Es bleibt beim A15 Prozessor, aber Kamerasensoren und Linsen sind deutlich verbessert worden. Das hilft vor allem bei Bildern im schummrigen Licht. Dazu gibt es nun eine Bildstabilisierung mit dem Namen Action Mode für Videos,

    Das iPhone 14 Pro wirkt erstmals deutlich abgesetzt. Es hat viele Funktionen, die es ähnlich bei Android-Phone schon eine Weile gibt, etwa ein Always-on-Display oder einen 48 Megapixel-Sensor in der Kamera, aber mit seinem A16-Prozessor lässt er die versammelte Konkurrenz weit hinter sich. Was mich total anmacht, ist eine Kleinigkeit: Embrace the notch. Dort wo bisher in den Displays eine Aussparung für die Frontsensoren war, gibt es jetzt eine ovale Insel. Und Apple versteckt die nicht etwa, sondern baut sie zu einem Softwarefeature aus. Diese Insel vergrößert sich dynamisch, um Events, Notifications oder Minifenster laufender Applikationen anzuzeigen. Das ist derart elegant, dass ich es nicht in Worte fassen kann. Man schaue diese Video an:

Sven fasst die Preise zusammen (mit bis zu 1 TB Speicher können die iPhones Pro noch mal 650 Euro teurer werden):

Die neue Software, also iOS 16 und watchOS 9 soll es schon in fünf Tagen am kommenden Montag geben. Dazu bekommt die Apple Watch noch in diesem Jahr endlich International Roaming, auf dem iPhone ohne Apple Watch wird man seine Ringe schließen können und Apple will auch iPhone Nutzern Fitness+ verkaufen.

Neue Batterien für die AirTags

Wir benutzen drei AirTags. Jeweils einen Schlüsselanhänger bei ihr und mir, und ein AirTag einfach am Halsband von Frau Brandlinger mit Isolierband festgeklebt. Das geht mittlerweile auch eleganter.

Das Produkt ist beinahe perfekt. Mir fehlt nur die Möglichkeit, das Hunde-Airtag mit der Scheffin zu teilen. So kann nur einer von uns sehen, wo der Hund ist.

Ungefähr 12 Monate sollten die CR2032 in den AirTags halten. Der erste meldete sich nun nach 16 Monaten und ich tausche sofort alle. Der Wechsel ist einfach: Edelstahldeckel runterdrücken und ein paar Grad entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Dann rasten die drei Nasen aus und der Deckel hebt sich. Alte Batterie raus, neue rein, Deckel drauf und nach rechts drehen, fertig. Das Schwierigste an der ganzen Aktion ist, den Blister mit den neuen Batterien aufzumachen.

AirTags sind ein typisches Apple-Produkt. Funktionieren 1a und werden dennoch dauernd mit schlechter Presse überzogen. Würde ich noch reisen, wäre in jeder Tasche einer.

The case for the naked iPhone

There is a piece on ZDNet that resonates with me: “Apple politely explains why iPhone cases are a waste of money”. I broke only one iPhone: the iPhone 6S Plus. That was quite fragile, and I dropped it on the street, where it fell on one of the corners. It did not have a case on, because I never had used one before. I started using cases and I loved the tan leather ones.

I also used smart battery cases on the Xs Max and the 11 Pro. Especially the latter was particularly good since it had a shutter button for the camera. But I did only use these cases where I needed extra power for the day.

Other than that, I have not put any cases on the iPhone since the 11 Pro. I dropped them, but I did not break them. I dropped the 13 Pro at least a dozen times, on hard floors. When it happens, my heart skips a beat. But so far, no damage at all. There are some very faint scratches on the front glass since I always put it down with the camera up.

Time to relax. iPhones have become tough. A friend dropped hers in the pool and was excited that it was still working. I explained to her what IP68 rating means. Yes, you can drop your iPhone 13 Pro in the pool without killing it.

Apple: Empowering people to live a healthier day

Too often health is something we try not to think
about. We avoid talking about it. We put it off
for another day, a better time. Then, something
unexpected happens: an illness, an unfortunate
incident, or even, as we’ve seen these last two
and a half years, a pandemic. Suddenly, health
becomes everything. Nothing matters more.

Apple is working to change how people think
about, talk about, monitor, and focus on their
health. We feel drawn to this work not only
because of the opportunity to help advance
human health but because we are driven by
our principles to devote talent, resources, and
expertise to where we can do the most good.
We believe passionately that technology can
play a role in improving health outcomes and
encouraging people to live a healthier day.

Apple Health Report July 2022

Apple has certainly improved the quality of my life. #dontbreakthechain. In one episode five years ago they may even have had a part in saving my life.

You may find this 59 page report interesting. There is a lot going on behind buying a smartwatch.

Kleine MacBook-Kaufberatung

Ab Freitag 14 Uhr kann man das neue MacBook Air mit M2 Chip bestellen. Kurze Zeit später wird es zunächst ausverkauft sein. Deshalb will ich eine kleine Kaufberatung machen. Vergleichen wir mal vier Maschinen und ihre Preise:

MacBook Air 13,3″ M1/8/256: 1199 EUR
MacBook Air 13,6″ M2/8/256: 1499 EUR
MacBook Air 13,6″ M2/16/512: 2079 EUR
MacBook Pro 14″ M1Pro/16/512: 2249 EUR

Die ersten beiden sind die Basiskonfigurationen des MacBook Air, alt und neu. Man beachte, dass die 8 GB Hauptspeicher für CPU und Grafik reichen müssen und das wird schnell zu eng. Wer das neue MacBook Air kaufen will, sollte 16 GB ins Auge fassen. Der Aufpreis von 8 auf 16 GB allein beträgt “nur” 230 Euro, so dass man einen M2/16/256 für 1729 kaufen könnte. In dieser Konfiguration ist aber die SSD lahmer als beim M1 Air.

Sobald man das nächstgrößere Modell mit M2/16/512 ins Auge fasst, kommt man nahe an den MacBook Pro 14″ heran.

Eigenschaften MacBook Air 13,6″ M2 :

+ sehr schlank und leicht
+ 1080p Webcam
– nur ein Monitor anschließbar

Eigenschaften MacBook Pro 14″ M1 Pro:

+ M1 Pro leistungsfähiger als M2
+ besseres Display
+ 1080p Webcam
+ mehr als ein Monitor anschließbar
+ mehr Anschlüsse, etwa HDMI und SD
– schwerer

Ich würde in der Konfiguration 16/512 zum MacBook Pro 14″ greifen. Den gibt es tatsächlich bereits für 1999 EUR.

Connecting USB sound to iPhone

When we started connecting professional audio equipment with iPhones to support musicians on Clubhouse, we had to resort to devices like the iRig 2 to break out the return channel and to lower the signal from line-in to microphone levels. When we got support for USB devices in Clubhouse, there was still the issue with reliably connecting them to iPhones.

Many sound devices are powered through their USB ports. While I can connect a Shure MV88+ to an iPhone, the Shure MV7 requires additional power. This can be supplied via the Apple Lightning to USB 3 Camera Adapter. The name is a little bit misleading because iPhone would initially only download photos and videos from cameras through this adapter. Today, you can attach all kinds of USB equipment, including professional audio equipment.

Apple Lightning USB 3 Camera Adapter with Lightning and USB-A cables

There are two differences between the Apple Lightning to USB Camera Adapter and the Apple Lightning to USB 3 Camera Adapter. The newer adapter supports USB 3 speeds and powers the devices with an additional Lightning cable. I recommend connecting a 12 W (5 V * 2.4 A) power supply instead of a USB C PD power supply since that tries to switch to 9 V which is unsupported by many USB devices.

Apple USB Camera Adapter and Apple USB 3 Camera Adapter

[Vielen Dank, Roman!]

Apple traut sich (noch) nicht

Seit ich das iPad Pro mit Tastatur und Trackpad als Laptop nutze, wünsche ich mir eine bessere Unterstützung dieses Modus. Mit iPadOS 16 geht Apple endlich einige kleine Schritte in diese Richtung, aber traut sich bisher noch nicht so richtig.

Normalerweise gebe ich nicht den Beta-Depp, aber dieses Jahr habe ich wie versprochen, sofort die erste Beta von iPadOS 16 installiert. Vor allem interessiert mich Stage Manager, den neuen Fenstermanager für iPad Air und iPad Pro mit M1 Chip. Und der überzeugt mich noch nicht.

Klare Vorteile: Fullscreen ist nicht mehr Pflicht. Man sieht links die letzten vier Apps oder App Groups, unten die Leiste mit den angehefteten Icons und kann direkt neue Fenster neben oder über bereits geöffnete schieben. Fenster lassen sich nur stufenweise verkleinern/vergrößern. Man kann sie nicht über den Rand oder an den Rand schieben, so dass man stets viel Platz verliert. Wenn man rechts unten den kleinen Viertelkreis greift, kann man das Fenster auch zum Vollbild ziehen und aus diesem auch wieder zurück, aber ich kenne noch keine Shortcuts, das mit der Tastatur zu machen. Es fehlen einfach die Window Controls von Windows oder macOS, bzw. sie sind zu gut versteckt. Sie erscheinen erst, wenn man auf die drei Punkte tippt.

iPhone Apps bleiben weiterhin Fullscreen, man kann also nicht mehrere von ihnen nebeneinander auf dem Bildschirm anordnen. Das ist sehr enttäuschend. Positiv ist, dass man nun den Bildschirm in drei Stufen zoomen kann und damit mehr Inhalt anzeigen kann.

Das ist die erste Dev Beta und damit haben wir noch einen weiten Weg vor uns. Die erste Public Beta erscheint erst nächsten Monat und bis dahin können noch viele Funktionen dazukommen. Ich freue mich, dass Apple sich in die richtige Richtung bewegt. Aber aktuell fühlt sich das noch an wie Klavierspielen mit Stäbchen.

A few thoughts on the Apple WWDC22 event

This was the first Apple in-person event after more than two years, and it was held outside on the Apple Park campus, with press seating in the cafeteria, where the invited guests watched the same show, you can watch from the comfort of your sofa. This is usually followed by access to new devices in a hands-on area and small group briefings.

An in-person non-live event is a first.

The presentation was like drinking from a fire hose with tons of details, starting off with a presentation of a new iPhone lock screen. Yay. I spare you all the details and jump right into the important stuff.

  • Apple launched a new generation of silicon. M2 takes the M1 and lifts it up even higher. No M2 Pro, M2 Max or M2 Ultra, yet.
  • The first two devices to get the M2 is a brand-new MacBook Air and the 13″ MacBook Pro (old design with large bezels). 14″ and 16″ MacBook Pro keep the faster variants of the M1 chip. The new MacBook Air is a sexy beast. This is the MacBook I would want.
  • iPadOS on M1 iPads (current Air and Pro models) get a new window manager and full support for external displays. They also get access to virtual memory, which enables “real” applications on the iPad Pro. You can have four overlapping windows on the primary and another four on an external display. Bottom line: The M1 iPads are even sexier.

These are the three biggies. There is a ton of evolution, interesting new apps, iPhone as web cam in macOS etc. What I can say today is that I will run to install iPad OS first beta as it becomes available next month, bugs be damned. Everything else can wait.

The big no-show was mixed reality. Every pundit who pretended to know something has been pushing mixed reality, but the silence was deafening. It proves once again that you just wait for Apple to announce things and avoid talking about things they might announce.

Still waiting for the Mac Pro or a large iMac. And any, any plans for audio gear.

WWDC: Ich wünsch mir was

Nein, ich kann nicht voraussehen, was Apple nächste Woche vorstellt. Aber ich kann fast garantieren, dass ich zuallererst mein iPad Pro M1 auf die erste verfügbare Beta von iPadOS updaten werden. Warum? Weil die aktuelle Software so viel vermissen lässt, dass jede Verbesserung hilft. iPhone ist für mich “mission critical”, da kann ich nichts riskieren, aber iPad Pro ist ein Beta-Kandidat.

Ich habe einen großen, einen mittleren und einen kleinen Wunsch:

  1. Der große Wunsch heißt Multitasking. Damit meine ich nicht die vorhandene Fähigkeit, den Bildschirm zu teilen, sondern die Fähigkeit, eine Anwendung in den Hintergrund zu legen, ohne dass sie aufhört zu arbeiten. Warum muss ich ein App Fenster anschauen, weil die App ein Video rendert?
  2. Der mittlere Wunsch heißt Finder. Das ist der Desktop und die Dateiverwaltung von macOS. Ich breche mir jedes Mal die Flügel, wenn ich Dateien organisieren will.
  3. Der kleine Wunsch ist Audio Routing. Ich will die Ausgabe einer App in eine andere App routen können. Pipifax in Windows oder macOS, unmöglich für das iPad Pro.

Mein Surface Pro 8 ist von der Hardware her dem iPad Pro in etwa ebenbürtig. Es hat sogar zwei statt einem Thunderbolt-Port und dazu den Surface Dock Connector. Und nicht zuletzt ist auch die Webcam an der richtigen, langen Seite.

Windows dagegen fliegt Kreise um iPadOS. Support für externe Kameras und Mikros, komplettes Multitasking und Audio Routing, Multi-Monitor-Support, usw. usf.

Bei einfachen Autoren-Workloads wie Text schreiben, Mails beantworten, Instant Messaging, Social Media, Bilder bearbeiten etc. hat das iPad Pro genug Software-Power. Aber alles, was ein bisschen komplizierter wird, lässt mich dann doch wieder zu einem “richtigen” Computer greifen. Und das liegt ausschließlich an iPadOS.

Es ist an der Zeit, dass Apple den iPad Pro ernst nimmt.

Apple aktualisiert Deutschland-Karte

Es ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass Apple ein großes Update für Apple Maps angekündigt hat. Aber das ist nicht nur eine neue App-Version sondern erfordert neues Kartenmaterial. Nachdem nun seit geraumer Zeit Apple-Messfahrzeuge durch Deutschland gekurvt sind, gibt es ab heute für München ein Update mit Fußgänger-Routen, mit “Streetview”, neuen 3D-Modellen etc. Ich schreibe München, weil das die Vorzeigestadt ist, so wie es San Francisco für USA war. Was man dann tatsächlich zu sehen bekommt, wird sich mit der Zeit entwickeln. Augmented Reality Fußgängerrouten etwa gibt es aktuell für Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München und nur ab dem A12 Bionic, also iPhone Xs und neuer.

Das Thema Datenschutz bei Karten-Apps finde ich spannend. Dazu Apple im Wortlaut:

Apple nimmt den Schutz persönlicher Daten ernst und auch in Karten steht der Datenschutz im Mittelpunkt. Bei Karten ist keine Anmeldung erforderlich und die App ist in keiner Weise mit einer Apple ID verknüpft. Personalisierte Features, wie beispielsweise das Vorschlagen der Abfahrtszeit für den nächsten Termin, werden mit Hilfe von On-Device Intelligenz erstellt. Alle Daten, die Karten während der Nutzung der App sammelt, wie beispielsweise Suchbegriffe, Navigationsrouten und Verkehrsinformationen, werden mit zufälligen Kennungen verknüpft, die ständig zurückgesetzt werden, um das sicherste, bestmögliche Erlebnis zu gewährleisten und Karten zu verbessern. Karten geht sogar noch weiter, um den Standort von Nutzer:innen auf Apple Servern zu verbergen, wenn es mit Hilfe eines als „Fuzzing“ bezeichneten Prozesses nach einem Standort sucht. Karten wandelt den genauen Ort bei einer Suche nach 24 Stunden in einen weniger genauen Ort um und speichert weder einen Suchverlauf noch den Standortverlauf von Nutzer:innen.

Ich freue mich über das Update, weil mir kein Google Maps auf das Telefon kommt.