iPhone & Co Software aktualisieren

Apple schreibt:

Mit iOS 15.4 kann man ab sofort bequem verifizierbare Informationen zur COVID-19-Impfung in Apple Wallet und in der Health App speichern.

— Health unterstützt ab sofort das digitale COVID-Zertifikat der EU und ermöglicht es somit, überprüfbare Versionen von COVID-19-Impfungen, -Laborergebnissen und -Genesungsnachweisen zu laden und zu sichern. Falls gewünscht, können Nutzer:innen diese Gesundheitsdaten mit Drittanbieter-Apps teilen – der Datenschutz ist dabei stets gewährleistet. 
— Darüber hinaus unterstützt COVID-19-Impfkarten in Apple Wallet nun das Format des digitalen COVID-Zertifikats der EU. Einmal in der Wallet App hinzugefügt, können Nutzer:innen ihre Impfkarte jederzeit einsehen und vorzeigen. Eine dritte Person kann eine kompatible Verifizierungs-App verwenden, um den Eintrag zu überprüfen.

Alle Gesundheitsdaten werden auf dem Gerät gespeichert und mit iPhone Code, Touch ID oder Face ID verschlüsselt, wenn sie in der Health App hinterlegt werden.Die vollständigen Details der Impfkarte werden erst angezeigt, wenn man sich per Face ID, Touch ID oder Code authentifiziert.

Eine detaillierte Anleitung zum Vorgang ist zu finden unter: https://support.apple.com/de-de/HT212752

Viel wichtiger: Das iPhone lässt sich nun per Face ID entsperren, ohne die Maske abzunehmen. Bisher ging das nur, wenn man auch eine Apple Watch hatte.

tvOS, watchOS, iPadOS, alles neu …

Ein paar Gedanken zum Apple Event

Ich fange heute mal hinten an:

Endlich ein Apple Display, das zwar teuer, aber bezahlbar ist. 1749 Euro inklusive Standfuß ist eine andere Ansage als das dreimal so teure XDR Display. Auf so etwas haben ganz viele Apple User gewartet. Das Mac Studio Display wird zum MacBook genauso gekauft wie zu Mac Mini und Mac Studio. 1 Thunderbolt, 3 USB-Ports, 12 MP Kamera, 3 Mikrofone, 6 Lautsprecher. Das passt. Für “schlanke” 460 Euro mehr gibt es einen höhenverstellbaren Fuß. Naja.

Für mich ist der 27″ iMac damit erst mal tot. Mac Mini plus Studio Display leisten das gleiche und sind auch besser in Zukunft umbaubar.

Mac Studio ist der neue Mac Pro. Schneller, kleiner und besser. Mit 2.299 Euro für die M1 Max-Version ist er außerhalb dessen, was mich interessiert. Mit M1 Ultra, was man auch als zwei M1 Max ansehen kann, kostet er das Doppelte (4599 Euro). Mit allem was geht, kommt man noch mal auf den doppelten Preis (9199 Euro). Die Leistungsdaten dieser Prozessoren machen mich schwindelig. Der Preis auch. Und das ist noch nicht alles. Einer kleinen Bemerkung entnehme ich, “on another day” wird es auch noch einen neuen Mac Pro geben.

Der Rest war vorhersehbar:

iPhone 13 und 13 Pro in grün, iPhone SE mit aktuellem A15 Prozessor und 5G, iPad Air springt von A14 auf M1-Prozessoren, bekommt die 12 Megapixel Centerstage-Kamera und wahlweise 5G. Die 64 GB-Version für 679 Euro kann man wohl vergessen. Damit sind bei 256 GB nun 849 Euro und 1019 Euro für die 5G-Version fällig.

Was mir aufgefallen ist: Bis auf die Chip-Leute und den Chef alles Frauen als Presenter. Die im Einspieler für den neuen Prozessor vorgestellten Programmierer und Designer waren ebenfalls alle weiblich. #internationalwomensday

Was micht enttäuscht hat: Kein Wort zu Russland & Ukraine. Blauer Pulli und gelbes Watchband beim Chef war mir zu wenig.

Jetstreaming new machines

I have a rather good feeling of how fast a machine is when I first try it, but I still like to run a browser benchmark to see if I am right. Since I know dozens of JetStream2 results, this benchmark gives me a good indication if my assessment was right. Everything above 100k feels fast to me, and everything beyond 200k very fast.

The Lenovo IdeaPad Duet 5 Chromebook (SD 7c gen2) felt slow to me and a benchmark of 72k showed that I was right. The Lenovo Tab P12 Pro (SD 870) felt slightly faster and in fact it is with a benchmark of 86k. The new Motorola Edge 30 Pro is powered by the SD 8 gen 1 and quite a lot faster.

Just for perspective, my Surface Pro 8 (i7) clocks in at 190k, so did the Surface Laptop Studio (i7), both with the latest Edge version. The iPhone 13 Pro (A15) comes in at 215k and the mighty iPad Pro (M1) at 245k, both with Safari.

Apple Music & 3D Sound

Letzte Woche habe ich mich mit Jochen Schmidt-Hambrock anlässlich der Premiere seiner neuen EP Kind of Class… Ish über Dolby Atmos bei Musikproduktionen unterhalten. Jochen ist sehr enthusiastisch über die Möglichkeit, Musikinstrumente räumlich anzuordnen statt auf einer Bühne, die bei Kopfhörern mitten durch den Kopf geht. Auf der anderen Seite ist das für den Toningenieur auch eine neue Herausforderung, die er erst mal meistern muss. Jochen erzählte von immer neuen Anläufen, bis er zu einem guten Ergebnis kam. Das kann man aktuell auf Apple Music in Atmos, auf Spotify aber nur in Stereo hören.

Apple schickt nun heute eine Presseinformation über ein Gespräch zwischen Zane Lowe und Giles Martin raus, das sich mit der Neuabmischung des Beatles-Alben “1” und “Strawberry Fields Forever” in Dolby Atmos beschäftigt. Kurzzusammenfassung: Die Beatles waren schon immer am technischen Fortschritt interessiert und Paul & Ringo sind es immer noch. Es ist dabei eine ziemliche Herausforderung, Klassiker zu modernisieren und dabei den Character zu erhalten. Ich fand das besonders markant bei “Yesterday”. Die ursprüngliche Stereo-Abmischung nutze ich gerne, um Stereo zu demonstrieren, oder auch nur zum Test, ob alles richtig angeschlossen ist. Die Gitarre ist anfangs nur auf dem rechten Kanal zu hören, die Streicher nur von links. Ganz anders die 3D-Aufnahme, speziell wenn man Head Tracking bei den AirPods aktiviert hat.

Ich bin sehr fasziniert von solchen Aufnahmen, befürchte aber, dass das an den meisten Menschen spurlos vorbeigeht.

AirPods statt AirPods Pro

Nach wenigen Tagen steht fest, dass mir die AirPods der dritten Generation besser passen als die ersten beiden. Verglichen mit den AirPods Pro sind sie angenehmer, weil man sie leichter einsetzen kann und man sich nicht mit den eher klebrigen Silikon-Inserts beschäftigen muss.

Das ist eine höchst individuelle Entscheidung. Ohrstecker müssen passen und hier gibt nichts nach, höchstens das Ohr. Ich kann sie stundenlang tragen, ich kann sogar darauf schlafen. Sie sind derart bequem, dass ich nur dann sicher bin, sie noch drin zu haben, wenn ich Musik höre.

Ein kleines Zuckerl: Das Case wird auf dem MagSafe Charger zentriert und hält bombenfest.

Alle AirPods in einem gemeinsamen Test

Ich habe eine erhebliche Bildungslücke geschlossen und nun auch die neuesten AirPods der dritten Generation getestet. Auch diese AirPods sind one-size-fits-all und das ist ein schwieriges Unterfangen. Mir passen sie perfekt, aber ich kenne auch Menschen, denen fallen sie aus den Ohren. Das muss man tatsächlich selbst testen, weil Apple auch nur 95% der Ohren berücksichtigen kann und nicht alle.

Die ersten AirPods hatten schon das Kunststück vollbracht, bei den meisten Menschen perfekt zu passen. Das liegt vor allem an der konischen Form, die unterschiedlich tief im Ohr sitzen kann. Bei größeren Gehörgängen tiefer, bei kleineren weniger tief. Die AirPods 3 sind nun etwas kompakter und organischer geformt. Bei mir sitzen sie weniger tief im Ohr und sind darum auf Anhieb bequemer. Vor allem aber haben sie auf Anhieb einen Rumms produziert, den ich sonst nur von den AirPods Pro kenne. Zugleich gehen sie leichter rein und raus als die AirPods Pro und sind deshalb nun mein Favorit. Sie übernehmen den Spatial Sound vom Pro-Modell, aber nicht die aktive Geräuschunterdrückung oder den Transparenzmodus.

Apple AirPods 2, AirPods 3, AirPods Pro

Ich habe auch diesmal Probeaufnahmen meiner eigenen Stimme gemacht, allerdings unter besseren Bedingungen als beim letzten Mal. Ich saß in meinem Büro, sehr harte Oberflächen, aber keine fremde Geräuschquelle. Alle Aufnahmen mit dem iPhone mit Just Press Record mit Standardeinstellungen. Das sind die drei oben abgebildeten AirPods.

Apple AirPods 2. Generation
Apple AirPods 3. Generation
Apple AirPods Pro

Der Vollständigkeit halber habe ich auch noch die AirPods Max aufgenommen, auch wenn man die wohl weniger zum Telefonieren tragen würde.

Apple AirPods Max

Der eigentliche Geheimtipp sind die EarPods. Das sind die kabelgebundenen Kopfhörer mit Lightning-Stecker, die vom iPhone 7 bis iPhone 11 mitgeliefert wurde. Macht mal eine Expedition in die Grabbelkiste. Gut möglich, dass Ihr die noch unbeschadet habt. Die älteren Modelle mit 3.5mm-Audiostecker kann man in den Laptop stecken.

Apple EarPods Lightning

Wie klinge ich eigentlich selbst?

Der Klang von Kopfhörern ist gut einzuschätzen. Man hört sich Musik an, die man kennt und vergleicht. Je mehr Details man hört, desto besser wird die Musik reproduziert. Manchmal hört man Instrumente in vertrauter Musik auch zum ersten Mal, wenn der Kopfhörer mehr leistet als alle vorher.

Viel schwieriger ist die Einschätzung, wie gut die eigene Stimme aufgezeichnet wird. Fragt man “wie klinge ich eigentlich” bekommt man meistens nur höfliche Antworten, die nicht weiterbringen. Und da gibt es himmelweite Unterschiede. Schlechter Klang macht müde, das kennt mittlerweile jeder von den Online-Meetings. Dabei geben sich die Software-Hersteller bereits größte Mühe, unangenehme Geräusche zu unterdrücken.

Shure MV7, mein Clubhouse-Mikrofon mit Marshall Major IV

Jedes Headset-Mikron klingt anders. Deshalb habe ich mal eine Reihenaufnahme gemacht und präsentiere Euch die Ergebnisse. Um den Test realistisch zu machen, nehme ich nicht in Totenstille auf, sondern spiele von einem HomePod diese Geräusche zu. Damit Ihr meine Stimme wirklich kennt, nehme ich erst einmal diesen ganzen Text mit meinem Shure MV7 auf. Das ist das Mikrofon, das ich in Clubhouse verwende. Wenn Ihr Euch die Samples anhört, solltet Ihr einen Kopfhörer tragen.

Shure MV7

Ich will zunächst mit den kabellosen Earbuds beginnen, die so beliebt sind, aber keinen ganzen Tag mit Videokonferenzen durchhalten.

Apple AirPods 2
Apple AirPods 3
Apple AirPods Pro
Jabra Elite 7 Pro
Nothing ear (1)

Nun folgen die Profi-Geräte, die mit den Ausnahmen Cisco 730, Epos Adapt 660 und Microsoft Surface Headphones 2 einen Mikrofonarm haben.

Cisco 730
Epos Adapt 560
Epos Adapt 660
Jabra Evolve2 65
Jabra Evolve2 75
Logitech Zone Wireless
Microsoft Surface Headphones 2
Poly Voyager 4320
Poly Voyager 5200
Poly Voyager Focus 2

Außer Konkurrenz der Apple AirPods Max, das beste Pferd im Stall, wenn es um Musik oder Videos geht. Dazu der Poly Sync 20, ein Konferenzlautsprecher, der bei mir den Jabra Speak 750 verdrängt hat. Last but not least, der V-Moda BoomPro, ein Mikrofonarm, der sich in Headsets mit abnehmbarem Kabel einstecken lässt. Ich nehme den Marshall Major IV, der mit Bluetooth sagenhafte 80 Stunden Musik spielt.

Apple AirPods Max
Poly Sync 20
V-Moda BoomPro

Wenn es auf die Audioqualität wirklich ankommt, etwa bei Podcast-Aufzeichnungen, kann man eigentlich nur ein Mikrofon wie das Shure oder das V-Moda empfehlen.

Marshall Major IV mit V-Moda BoomPro

Nachtrag: Auf besonderen Wunsch von Armin lege ich mal noch das Beyerdynamic DT297 dazu. Das ist der Goldstandard bei den Podcastern. Es hat ein Kondensator-Mikrofon, das eine Speisespannung von einem Interface braucht. Ich verwende hier ein Zoom PodTrak P4.

Beyerdynamic DT297 mit Zoom PodTrak P4

An diesem Interface lassen sich vier Mikrofone und vier Kopfhörer gleichzeitig anschließen, damit auch mein Shure MV7 . Zwei der Kanäle kann man stattdessen auch mit Computer oder Smartphone verwenden und entfernte Teilnehmer mit aufnehmen.

Beyerdynamic DT297 mit Zoom PodTrak P4, iPad Pro per USB-C und iPhone per TRRS

[Die Links unter den Samples zeigen auf Amazon. Wenn Ihr ein Headset dort erwerbt, erhalte ich einen Zuschuss, der Euch nichts kostet. Es zählt nur, was am gleichen Tag gekauft wird.]

This will one day kill my Apple Music subscription

I have switched from Spotify to Apple Music six years ago. I am happy with their service. But this attempt to upsell is driving me out.

I am the only user of Apple Music in my household. I only listen on one device. But do as much as picking up your headphones, it will start playing and kill the music on your other device trying to upsell to a family plan. Remove the dust from a HomePod. BOOM. Put your iPhone in your pocket. BOOM. Tell Siri to switch off the light. “Now playing …”. BOOM.

This. Happens. Every. Single. Fucking. Day.

Dieser HomePod poppt

Mehrmals am Tag macht dieser HomePod laut POPP und ich scheine nicht der Einzige zu sein, der das beobachtet. Bei Reddit ist ein Video verlinkt, wo jemand einen Hardware-Defekt nahelegt, aber ich bin mir da nicht so sicher, weil ich einen der Popp-Laute regelmäßig um 00:29 höre. Das legt einen Software-Event nahe. Habt Ihr sowas auch?

Update: Die Sache ist eskaliert. Der HomePod angefangen, mehrere Sekunden Lärm zu machen. Ich habe ihn nun ganz abgeschaltet.

Die AirPods Pro sind zurück

Apple hat die beiden AirPods getauscht und sie mit dem alten Case zurückgeschickt. Außerhalb der Garantie wohlgemerkt! Nun passen Sie wieder und verschließen die Ohren korrekt. Kein Fiepen, keine komischen Geräusche, alles wieder paletti.

Im letzten Jahr habe ich auf Clubhouse viele Leute mit AirPods Pro zuhören müssen und bin zum Schluss gekommen, dass sie zwar super zum Hören sind, aber nicht so sehr zum Sprechen. Mit den ganz frischen AirPods Pro habe ich nun noch mal eine Vergleichsaufnahme gemacht.

AirPods Pro mit Tippgeräuschen
Evolve2 75 mit Tippgeräuschen
Voyager 4320 mit Tippgeräuschen

An meiner Einschätzung hat sich nichts geändert. Die AirPods Pro sind benachteiligt, weil die Mikrofone am Ohr und nicht am Mund sind. Das kann nicht so gut funktionieren wie ein Mikrofonarm. Außerdem bestätigt sich wieder, dass Jabra bei mir einen wärmeren Ton abliefern als die eher technisch klingenden Voyager.

Man kann den Ton allerdings mit einer iOS15-Funkion massiv verbessern. Über das Thema Voice Isolation habe ich schon geschrieben. Diese Funktion kann man nur auswählen, wenn man in einem Gespräch ist und nicht stumm geschaltet ist. Ganz dicke Empfehlung.

Auch wenn Poly mächtig aufholt, sind die Evolve2 65 und Evolve2 75 meine Lieblingskonferenz-Headsets.