No, I did not block my friend Andreas. I (presumably) did something much worse.
During the night from May 23rd to 24th, around 900 followers disappeared from my Mastodon profile. Did I say something that upset 900 people in one night? Unlikely. My assumption was that I was blocked by an instance or that we had been de-federated. The second option was unlikely since the follower count on @heiseonline@social.heise.de had not dropped. It was only me.
I turned to an analysis tool at and quickly found out my connection to mastodon.social was severed. The 900 followers from the largest Mastodon instance were missing. Every single connection was missing.
It took me a while to notice that there were no posts from mastodon.social coming in. My assumption was that I had been banned from this instance and that was surely going to be an honest mistake.
A message from Eugen Rochko, developer of Mastodon and admin of the largest Mastodon instance explained that this did not happen on his server but originated from social.heise.de. The only logical conclusion was that I had blocked the mastodon.social domain.
And this led me to the discovery of the Mastodon weapon of mass destruction. If you go to any profile on a remote server, open the context menu, every single option in that menu is reversible. You can mute and unmute, block and unblock the user, you can report him to his instance admin. And then, if you scroll one more entry down to block domain, you drop the bomb. Two things happen:
You drop every single person from that instance from your followers, with no way to recover.
Your instance sends a remove request to the other server. That server goes through its database and drops you from the follow list of all your followers on that instance. No recovery option.
Boom. All gone. No more social connections. Irreversibly gone forever.
Works as designed. And the design is broken. I have never seen anything like this before. Not in 40 years of working in IT. It is a f’up on the level of putting “securely wipe this disk” next to “put this file into trash”.
PS: In deutscher Sprache ist die Bombe noch besser versteckt. Verstecken?
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Selten habe ich bei einem Produkt binnen eines Tages meine Meinung komplett gedreht, und zwar gleich zweimal. So ungewöhnlich sind die Voyager Free 60 von Poly.
Zur Einordnung: Poly gehört nun HP, zuvor war es ein Zusammenschluss von Polycom und Plantronics, dem legendären Headset-Hersteller. Die Produkte werden vor allem in Business-Bereich eingesetzt und die Palette reicht von Headsets über Videobars, Konferenzsysteme bis zur Enterprise-Software.
TWS (True Wireless Stereo) sind für den Einsatz mit Teams, Zoom & Co ein schwieriges Thema. Viele nutzen einfach AirPods und ähnliche Produkte, die mit den Softphones und Meetingsystemen nur schlecht zusammen gehen. Zu schlecht ist die Tonaufnahme (“Es hat sich noch keiner beschwert”), Komfortfunktionen fehlen. So kann man am PC selten bis gar nicht muten, ohne auf den Bildschirm zu tippen.
Die Free 60 sind erst das dritte TWS-Produkt mit Microsoft Teams-Zertifizierung, das ich teste. Die anderen beiden waren die Logitech Zone True Wireless und die Jabra Evolve2 Buds. Wie bei Jabra hat auch Poly den USB-Adapter in das Case integriert, bei Logitech benötigt man ein weiteres Etui. Wozu dient der Adapter, den es in USB-A oder USB-C gibt? Er macht das Headset unabhängig von der konkreten Bluetooth-Implementierung im PC, und ergänzt Call Control (Annehmen, Auflegen) und bei Teams die Interaktion direkt mit der Software. PC-seitig erscheinen die TWS wie ein verkabeltes Headset, was in manchem restriktiven Business-Umfeld hilfreich ist.
Die Free 60 kommunizieren mit drei verschiedenen Quellen und das ist ungewöhnlich. Erstens kann man sie per Bluetooth 5.3 mit zwei Endgeräten gleichzeitig verbinden, zweitens kommt der USB-Adapter zum Einsatz und drittens kann man das Case mit einem Kabel direkt mit einer Audio-Quelle verbinden. Das heißt, man kann von einem analogen 3.5mm-Ausgang in das Case und vor dort per Bluetooth an die TWS streamen. Das ist sehr nützlich, wenn man zum Beispiel im Flugzeug das Entertainment-System verbinden will oder geschwind einen Fernseher. Twelve South verkauft mit AirFly ein ähnliches Produkt. Hier ist es eingebaut. Wie man auf dem ersten Foto oben sehen kann, hat der Stecker nur drei Kontakte (L,R,Ground) und taugt deshalb nur für die Stereo-Übertragung, nicht aber für den bidirektionalen Headset-Betrieb.
Die Earbuds sind verglichen mit AirPods Pro recht groß, das heißt sie stehen weiter aus den Ohren und der Stiel ist länger. Darauf ordnet Poly ein Mikrofonarray mit jeweils drei Mikrofonen an: Eins zeigt nach vorne, zwei weitere findet man hinter dem Metallgitter. Die Gitter sind so gestaltet, dass sie Windgeräusche vermeiden; sie werden von einem Algorithmus unterstützt. Poly nennt das Windsmart und Poly-Kunden kennen das schon vom legendären Voyager 5200.
Die Free 60 haben ein adaptives ANC und einen Transparent-Modus, der entweder alle Nebengeräusche oder bevorzugt Stimmen durchlassen soll. Über die Wirksamkeit habe ich mir noch keine endgültige Meinung gebildet. Was ich aber mit Bestimmtheit sagen kann: Die Free 60 sitzen angenehm in den Ohren und vermitteln nicht das Gefühl, das Ohr sei mit einem Pfropfen verschlossen. Statt den üblichen eher halbkugelförmigen Silikon-Passtücken nutzt Poly hier eine Trichterform, ähnlich wie zuvor bei dem ebenfalls sehr angenehmen Voyager 6200. Drei Größen liefert Poly mit, ich habe die größte gewählt. Das ist eine dringende Empfehlung: Immer alle Größen durchprobieren und dabei durchaus auch unterschiedliche links und rechts nutzen. Einen Test, ob die Earbuds passen, liefert Poly nicht, aber man merkt das an der Basswiedergabe. Zu wenig Bass, eine Nummer größer. Das kann eine große Fummelei sein, aber hier sind die Öffnungen oval, so dass sich die Adapter durch Drehen leicht lösen lassen.
Mein Sample wurde mit dem großen Case mit Display und Transmitter geliefert. Das hat einen erheblichen Nachteil: Es ist einfach riesig und definitiv nicht für die Hosentasche geeignet. Allerdings wird der Business-User ohnehin einen Laptop mit Tasche mit sich führen, so dass ich auf dem großen Case nicht zu sehr rumreiten will. Das Touch-Display hat einfach zu viele Vorteile. Es zeigt den Ladestatus von Case und Earbuds an, es kann die Medienwiedergabe und die Lautstärke steuern und die verschiedenen ANC/Transparenz-Modi wechseln.
Darüber hinaus kann man dort auch die Bluetooth-Verbindungen managen, neue Geräte hinzufügen oder Audio-Quellen wechseln. Das Case wird per Qi-Lader induktiv geladen. Alternativ schließt man ein USB-C-Kabel an. Die andere Seite des Kabels ist entweder USB-A oder USB-C, abhängig davon, ob man den BT-700 Adapter mit USB-A oder USB-C mit erworben hat.
Die Earbuds haben jeweils einen Button und ein Touchfeld. Mit dem Button schaltet man die Anrufsteuerung, die Medienwiedergabe oder die Mutefunktion. Das Touchfeld dient der Lautstärkesteuerung, kann aber auch umprogrammiert werden auf ANC/Transparency oder Mute. Beide Earbuds haben die gleiche Einstellung und lassen sich auch einzeln nutzen, während der andere nachgeladen wird.
Ich habe gut einen Monat auf die Lieferung gewartet, weil Poly noch nicht ausreichend Samples hatte. Ich war deshalb voller Vorfreude und dann sehr schnell ernüchtert. Das riesige Case und die schlechte Klangqualität enttäuschten mich. Dann aber habe ich die Silikon-Stücke gewechselt und auf einmal war der Klang wirklich überzeugend, klar und kraftvoll. Voreingestellt war ein basslastiges Profil, dass ich auf neutral umgestellt habe. Das Case ist nicht kleiner geworden, aber ich sehe mittlerweile die Vorteile.
Wie immer will ich auch noch ein Sample der Sprachaufnahme liefern:
Poly Voyager Free 60+ UCJabra Evolve2 Buds
Die Vergleichsaufnahme mit den Jabra zeigt, dass das Free 60 auch mein leichtes Lispeln mit aufzeichnet. Das schreibe ich der Tatsache zu, dass das Free 60 einen kleinen Mikrofonarm hat, während die Evolve2 Buds komplett im Ohr verschwinden.
Interessant ist vielleicht auch eine Aufnahme mit meiner Referenz, dem Jabra Evolve2 65. Die beiden ersten Aufnahmen sind übrigens gekürzt, weil ich beobachtet habe, dass die Headsets nach dem Einschalten immer ein paar Sekunden brauchen, bis sie sich eingepegelt haben. In der folgenden Aufnahme ist der Vorspann drin.
On Wednesday, Google detailed the evolution of its Bard conversational AI assistant, including PaLM 2 and expanded availability. The list of 180 supported countries and territories excludes Canada and all of the European Union’s (EU) 27 member states. As the world grapples with how to juggle the explosive growth of generative AI chatbots alongside user privacy, there’s suspicion that the EU’s General Data Protection Regulation (GDPR) is at the center of the omission.
Bisher hat sich Google nicht erklärt. Aber ich denke, sie haben aktuell keine Lust auf die Scherereien, die OpenAI hatte. Die Karawane wird auch ohne uns weiterziehen.
Ich erinnere mich mit Schaudern an ein Projekt aus den 80er-Jahren, das eine museumsreife Telefonanlage mit Hubdrehwählern durch eine (damals) moderne Anlage mit Komfortmerkmalen ersetzen sollte. Statt mehrerer Räume voll Elektromechanik ein kühlschrankgroßes Computergehäuse. Eigentlich ganz einfach, wenn da nicht der Personalrat gewesen wäre. “Rückruf bei besetzt”? Geht nicht, weil man damit den Mitarbeiter überwachen könnte. “Anruf in Abwesenheit”? Geht auch nicht, selbe Begründung. Heute würde man sagen “Datenschutz”.
Wir hatten einen erfahrenen Projektleiter, der stoisch alle Bedenken einsammelte und protokollierte. Dann wurde die Anlage so weit verdummt, bis alle Bedenken ausgeräumt waren. Und dann wurde umgestellt.
Nun musste sich jeder einzelne Mitarbeiter seine Komfortmerkmale durch umständliche Konfigurationsmenüs wieder aktivieren. Technische Hilfskräfte unterstützten die Älteren.
Vierzig Jahre später gehöre ich nun zu den Älteren.
Letztes Jahr haben wir zwei “moderne Messeinheiten” statt unserer mechanischen Zähler für Haushaltsstrom und Wärmepumpe bekommen. (Nebenbemerkung: Wärmepumpen sind super, egal was Euch die Wahrer der guten alten Heizkessel erzählen.) Diese modernen Messeinheiten können genau das, was die mechanischen konnten. Man sieht lediglich den aufgelaufenen Verbrauch in kWh. Alle Komfortmerkmale sind abgeschaltet und verschlossen. Ihr ahnt es: Schützenswerte Daten.
Wie kommt man nun an diese PIN? Man registriert sich im Portal des Netzbetreibers (Email und Passwort, dessen Regeln Stück für Stück nachgeschoben werden: “mindestens eine Zahl” etc.) Dann klickt man auf den Link in der Bestätigungsmail, registriert seine Zähler anhand der aufgedruckten Seriennummern, und dann wartet man, bis die Post ein paar Tage später einen Brief mit Freischaltcodes liefert. Nicht mit den PINs!
Zurück im Portal schaltet man nun die Zähler frei und kann dort die PINs einsehen. Hurra. Hurra? Nein, die moderne Messeinheit hat gar keine Tastatur, keine USB-Schnittstelle, keine App, kein WLAN, kein Bluetooth, kein Ethernet. Nur eine Photodiode, die man mit einer Taschenlampe anleuchtet.
Und dort morst man sich dann durch das Menü. Erste Hürde: Die PIN. Ohne genaue Erklärung haben wir fünf Anläufe gebraucht. Und ich verrate Euch was. Ganz am Ende des Menüs könnt ihr die PIN-Abfrage abschalten. Das gilt bis zum Neustart des Zählers wegen Stromunterbrechung. Dann dürft ihr das alles nochmal machen.
Nun können wir also den aktuellen Stromverbrauch sehen und mal schauen, was der Wäschetrockner so braucht, wenn man ihn einschaltet. Das sollten wir aber nicht sehen, denn das sind “schützenswerte Daten”.
Starting Tuesday, May 23, Final Cut Pro and Logic Pro for iPad will each be available on the App Store for $4.99 (US) per month or $49 (US)per year with a one-month free trial.8 Final Cut Pro is compatible with M1 chip iPad models or later, and Logic Pro will be available on A12 Bionic chip iPad models or later. Final Cut Pro for iPad and Logic Pro for iPad require iPadOS 16.4.
Lots of Final Cut Pro features require an M2-powered iPad Pro.
Gestern in der FAS, ein Interview mit Cihan Celik, Oberarzt in Darmstadt über seine Erfahrungen bei den Rettungsmaßnahmen in der Türkei. Und wieder einmal ist mir aufgefallen, wie weit Deutschland bei allem hinterherhinkt. Statt in Technik zu investieren, beschäftigen wir Heerscharen von Juristen und bilden uns ein, dass der Datenschutz schon für Datensicherheit sorgt. Datenverlust, streng nach DSGVO natürlich.
Es ist eigentlich egal, wo man hinschaut. Ob NRW keine Abituraufgaben verteilen kann, dafür aber Daten verliert. Ob Volkswagen auch nach Jahren immer mehr den Anschluss bei der Software verliert (OTA = Over the Autohaus?), elektronisches Rezept, Krankmeldung, es ist alles ein Murks.
In der Schweiz gibt’s unter dem Berg 5G, aber wer nach Deutschland reist, landet in der Wüste
Neulich wurden hier neue Stromzähler eingebaut. Die kann zwar niemand aus der Ferne ablesen, aber dafür kann man den Momentverbrauch auch nicht ablesen, wenn man direkt davorsteht. Dafür braucht man eine PIN, die man nur bekommt, wenn man eine Nummer anruft und dort seine Zählernummer vorliest. Dann wartet man, bis einem die Nummer in einem Brief zugestellt wird. Sie ahnen es: Der Datenschutz. Zwei Wochen reichen übrigens nicht. Vielleicht hätte man eine Faxnummer hinterlassen sollen.
Was wir noch gut können: Zu dicke und zu teure Automobile bauen, die fossile Brennstoffe in CO2 und Wärme umwandeln. Und Menschen gegen sinnvolle Maßnahmen aufwiegeln.
In an unprompted Tuesday email, Musk wrote: “So is NPR going to start posting on Twitter again, or should we reassign @NPR to another company?”
Das ist eine Drohung, direkt aus dem Lehrbuch der Don Corleone School of Business: “Einen schönen kleinen Laden hast du da. Wäre doch schade, wenn was passiert.”
Ich denke, die Nachricht kommt an: Mache keine Geschäfte mit Elon.
Microsoft’s dual-screen foldable smartphone has seemingly been abandoned. At least, that’s how it looks on the outside. The last major software update the Surface Duo received was in October 2022, when the company delivered Android 12L. Since then, movement on new features and bug fixes has pretty much ground to a halt.
A major OS update often comes with a couple of months of bug fixing afterward to iron out any new issues that may have popped up with all the new changes that a major OS release brings. That’s not the case with Android 12L on the Surface Duo. Microsoft pushed out this update and has fixed just one bug since.
Restructuring the hardware division has consequences.
Matter wird als Smarthome-Plattform der Zukunft gehandelt. Matter-kompatible Geräte verschiedener Hersteller sollen sich in in einem Smarthome gemeinsam nutzen lassen, ohne sich auf eine Plattform (Apple HomeKit, Google Home, Samsung Smartthings etc.) festzulegen. Das will ich nun ausprobieren.
Eve implementiert Matter-over-Thread, d.h. es benutzt Thread als Transport. Ein solches Thread-Netzwerk habe ich bereits. Es besteht aus zahlreichen Eve-Produkten und Apple Homepod mini sowie HomePod 2. Dauerhaft mit Strom versorgte Geräte dienen als Thread Router, batteriebetriebene Geräte sind Endpunkte in diesem Mesh Network. Einer der Router ist der Border-Router, der Thread mit dem IP-Netzwerk verbindet. Das funktioniert alles mit HomeKit einwandfrei.
Apple hat nun Matter-Support in HomeKit aufgenommen, so dass man Matter-Geräte in gleicher Weise registriert wie vorher HomeKit-Geräte. Mein Eve Energy hat statt des HomeKit-QR-Codes einen von Matter und das funktioniert tadellos.
Exkurs Firmware-Update: Wenn man HomeKit-kompatible Geräte durch ein Software-Update Matter-kompatibel macht, dann verliert der HomeKit-Code seine Gültigkeit. Stattdessen bekommt man einen neuen Matter-Code, den man sorgsam aufbewahren muss. Darum zögere ich noch.
Nur bei einem Reset des Eve Energy bin ich in eine Falle gelaufen. Das Gerät war zwar in HomeKit gelöscht und auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, aber es ließ sich in HomeKit nicht neu aufnehmen. Ich vermutete einen Defekt, aber das iPhone hatte das Gerät noch in den Settings als bekannt gespeichert. Erst als ich es dort entfernte, funktionierte die Neuaufnahme wie am Schnürchen.
Jetzt kommt mein Verständnisproblem. Um dieses Eve Energy nun auch mit Amazon Alexa bekannt zu machen, benötige ich eine Steuerzentrale, Matter Controller genannt. Eve erklärt, was ich benötige:
Möchtest du dein Eve-Gerät mit einer weiteren Plattform verbinden, brauchst du auch für diese eine passende Steuerzentrale mit Matter-Unterstützung. Letztere reicht aus – denn Thread stellt in deinem Zuhause ja schon die erste Plattform bereit.
In der folgenden Auflistung finde ich dann mein Echo Studio als geeignetes Gerät. Und jetzt stehe ich verloren im Wald. Was muss ich tun? In Alexa ein neues Matter-Gerät hinzufügen? Dazu müsste ich den Eve Energy in den Pairing Mode versetzen.
Man geht in HomeKit zu den Einstellungen des Matter-Gerätes, scrollt ganz herunter und findet dort “Turn On Pairing Mode”. Dann öffnet sich ein Dialog mit einem 11-stelligen Setup-Code.
Nun wechselt man in die Alexa-App, fügt dort ein Matter-Gerät hinzu und gibt dort diesen Code ein (statt den QR-Code zu scannen). Der Echo sucht nun das Matter-Gerät, was ein wenig dauert. Das ist zweimal schiefgegangen, beim dritten Mal hat es aber funktioniert. Nun ist der Eve Energy nicht nur in HomeKit zu finden, sondern zusätzlich in Alexa. Anders als bei der üblichen Integration über Alexa Skills, funktioniert die Steuerung lokal. Selbstredend wird auch der Status in HomeKit und Alexa mitgeführt. Schaltet man den Eve Energy in HomeKit auf an, dann erscheint er auch in Alexa als angeschaltet.
Das Verfahren ist ein bisschen mühselig, aber wenn man seine Matter-Geräte in Alexa noch einmal zusätzlich einbinden will, dann ist das durchaus möglich. Bei Matter-over-Thread ist kein neuer Border Router notwendig, weil Thread bereits auf der anderen Plattform mit dem lokalen Netzwerk verbunden ist.
Will man Matter-Geräte in nur einer Plattform einsetzen, dann entfällt dieses komplizierte Verfahren. Amazon bietet mit dem Echo der vierten Generation eine Steuerzentrale an, die auch als Thread Border Router fungiert. Man scannt bei der Inbetriebnahme einfach den QR Code des Eve Energy und schon ist das Matter-Gerät bekannt. Das geht exakt so, wie man den Eve Energy auch mit einem HomePod mini verbinden würde. Jeder weitere Energy erweitert dann das Mesh Network und macht das System immer stabiler.
Der Betrieb in zwei verschiedenen Plattformen ist nur deshalb so mühselig, weil sich der QR Code nur einmal verwenden lässt. Deshalb existiert dieser Mechanismus, für das neue Pairing einen neuen, temporären Code zu erzeugen.
Amazon bietet darüber hinaus auch ein “frustrationsfreies Setup” (FFS) an. Dabei wird der Energy bereits beim Einkauf mit dem Amazon-Konto verbunden und muss zu Hause nur noch eingeschaltet werden. Das kennt man auch von Amazon Kindle.
Seit einer Woche im Einsatz hat sich der Jabra Speak2 75 rundum bewährt. Das ist das Top-Gerät aus der neuen Speak2-Reihe und löst den Speak 750 ab. Das Design ist grundsätzlich sehr ähnlich: Ein kreisrunder Teller mit LEDs und berührungssensitiven Tastenfeldern, die man nicht ertasten kann. Der Speak 750 hatte mehr Lametta, das neue Design ist eher zurückhaltend. Auf der Unterseite gab es beim Speak 750 einen ausklappbaren Kickstand und eine Garage für den Bluetooth-Dongle. Beim Speak2 75 findet man dort nur noch ein Beschriftungsfeld. Der Dongle wird in der Filztasche sicher verstaut, wenn man ihn überhaupt jemals aus dem Rechner herausnimmt.
Links der Speak 750, rechts der Speak2 75
Wie bei den Headsets benötigt man den Bluetooth Dongle nur zur Integration von Teams oder Softphones für das Call Handling über Bluetooth. Das gibt der Bluetooth-Stack des Betriebssystems nicht her. Bei Microsoft Teams kommt noch die reservierte Teams-Taste dazu, mit dem sich der Teams Desktop Client in den Vordergrund zaubern lässt.
Wenn man diese Integration nicht benötigt, kann man den Speak2 75 auch über den normalen Bluetooth-Stack des Betriebssystems verbinden. So oder so kann das Gerät zwei Verbindungen gleichzeitig halten, etwa zu Computer und Smartphone.
Auch der neue Speaker hat das Lade-und Datenkabel fest verbunden. Es verschwindet im Kreis aufgewickelt in einer Rille auf der Unterseite. Das Kabel endet in einem USB-C-Stecker und hat einen unverlierbaren USB-A-Konverter. So passt es in alte und neue Schnittstellen. In der Zukunft wird man den Konverter wohl irgendwann einfach abschneiden. Das Ende des Kabels hält so oder so bombig, wenn es eingerollt ist.
Die Akku-Laufzeit von bis zu 32 Stunden habe ich nie ausgeschöpft, weil ich den Speaker normalerweise einfach mit dem USB-Kabel direkt mit dem PC verbinde.
Als besondere Innovation preist Jabra eine Überwachung der Sprachqualität an. Der LED-Ring soll nicht nur zwischen Rot (muted) und Grün (live) wechseln, sondern auch in Orange anzeigen, wenn die Mikrofone keine ausreichende Qualität aufnehmen können. Es ist mir nicht gelungen, diesen Zustand zu simulieren. Egal wie leise ich gesprochen habe, egal wie weit ich micht entfernt habe, stets blieb die Anzeige grün.
Was hat sich jetzt substanziell zwischen Speak und Speak2 geändert? Die Aufnahme-Qualität ist nun sehr viel besser geworden. Die alten Speak-Pucks waren mittlerweile hinter die Konkurrenz zurückgefallen. Ich habe stets den Poly Sync 20 vorgezogen, weil der Speak 750 nur über ein rundum aufnehmendes Mikrofon verfügt. Der Speak2 75 hat nun ein Array von vier Mikrofonen, das gezielt einzelne Stimmen aus dem Raum picken kann. Der Unterschied ist frappierend:
Speak2 75Speak 750
Die gleiche Aufnahmeleistung schaffen auch die beiden preiswerteren Modelle aus der gleichen Reihe. Der Speak2 55 hat eine geringere Akkulaufzeit, einen kleineren Lautsprecher und verzichtet auf den LED-Ring. Wer kein Bluetooth verwenden kann oder darf, kann den Speak2 40 nur direkt per Kabel verbinden. Der Preisunterschied zwischen den beiden Modellen ist so gering, dass ich stets zum 55er greifen würde, um die Bluetooth-Option zu behalten.
Lohnt sich der Aufpreis für den Speak2 75, der ja beinahe das Doppelte kostet? Meiner Ansicht nach nicht, wenn man die Geräte bestimmungsgemäß als Freisprecheinrichtung nutzt. Das teurere Modell spielt seine Vorteile nur aus, wenn man darüber auch Musik hören möchte.
Auch wenn das Kabel mittlerweile an USB-A und USB-C passt, gibt es dennoch unterschiedliche SKUs für diese beiden Schnittstellen, weil der USB-Dongle Link 380 in zwei verschiedenen Versionen kommt. Dazu unterscheidet man zwei verschiedene Versionen mit und ohne Teams-Unterstützung. Hier würde ich mich im Zweifelsfall für die Version “mit” entscheiden, weil man dadurch keine Nachteile in Kauf nehmen muss.
Daumen hoch: Diese Geräte funktionieren wunderbar und sind für mich wieder ebenbürtig mit der Sync-Reihe von Poly.
Ich hatte noch niemals einen ThinkPad, mit dem ich so viel Geduld haben musste wie mit dem Z13. Bisher waren ThinkPads stets perfekt, fast schon langweilig. Aber mit dem Z13 war das anders. Viele kleine Problemchen, die mich zu dem Schluss führten, AMD zu meiden und auf Intel zu setzen. Das war unfair, wie ich mittlerweile weiß.
So richtig fertig ist er erst seit dem BIOS Update 1.55 vom Ende März. Nun habe ich keine harten Bugs mehr, etwa dass die Tastatur nach dem Aufwachen aus dem Ruhemodus inaktiv war. Der wichtige Schritt war, einmal alle BIOS Settings mit F9 auf Standardwerte zu setzen. Das habe ich erst diese Woche gemacht und nehme das zum Anlass, den Erfolg zu feiern.
Es gibt nur noch eine Nickeligkeit: Manchmal reagiert der Screen nicht auf die erste Berührung. Das lässt sich vermeiden, indem man ihn einmal für zwei Sekunden irgendwo berührt, ich vermute zum Potentialausgleich. Danach funktioniert er top. Ich weiß, dass viele Menschen ihren Laptop-Screen nie anfassen würden. Das ist bei spiegelnden Displays tatsächlich wichtig. Beim matten Screen des Z13 gilt das nicht. Es gibt viele Dinge, die man mit mehreren Fingern einfacher schneller hinbekommt als mit dem Trackpad.
Der Z13 ist mit einem Apple MacBook Air vergleichbar: Leicht, reduziert mit nur zwei 40 Gbit/s schnellen USB-C Ports, minimale Bildschirmränder, großes Trackpad und perfekte Tastatur. Und teuer. Deshalb waren die anfänglichen Qualitätsprobleme so ärgerlich. In wenigen Monaten erscheint die zweite Generation und ich denke, die wird besser laufen.
Erfreuliche Entwicklung: Mittlerweile taugt die eingebaute Webcam, so dass ich auf eine externe verzichten kann. Selbst die eingebauten Mikrofone kann ich problemlos für ein Web-Meeting benutzen.
Ich erwarte, dass dieser Laptop für lange Zeit mein Favorit bleibt.
Today we announced that we’re scaling back our org by over 50% and saying goodbye to many talented, dedicated teammates in the process. We’re deeply sorry to be doing this, and we would not be making this change if we didn’t feel it was absolutely necessary.