Apple is using a new voice codec with AirPods

Call quality over Bluetooth can be terrible depending on the codec being used in the HFP (Hands Free Profile). That is why AirPods might sound acceptable on an iPhone but terrible on a PC. It is also one of the reasons for vendors of business headsets recommend using their dongles with PCs, besides integration into softphones. Listen to these two samples:

Low quality Bluetooth codec CVSD
High quality Bluetooth codec mSBC

When I started helping people sound reasonable on Audio Social Networks like Clubhouse, we quickly addressed this issue. Marco Pfeiffer wrote a piece titled “Apple implemented the biggest improvement to bluetooth audio since 2009” which talks about improvements for the AirPods 3 which might also apply to AirPods Max and AirPods Pro. This is what the new Apple codec sounds like:

New Apple codec AAC-ELD

This is an encoding done from an existing recording. It does not take the placement of microphones at your ear into account. Real calls will never sound like this because the voice pickup itself is lacking.

I do not have AirPods 3, but I can test with AirPods Max and AirPods Pro. My AirPods Max sound OK’ish, but the AirPods Pro seem to be partially broken by now. I got mine at the product launch and they make all kinds of weird noises when I put my fingers on the left one. They also report they no longer fit my ears.

Recording myself with AirPods Max
Recording myself with the AirPods Pro
Recording myself with Jabra Evolve2 75

I don’t think that the Jabra sounds any worse, without having access to the Apple codec. In any case, do yourself a favor and record yourself on your PC, Mac or smartphone in a place you usually talk with others. You may be surprised, in a bad way.

Marshall Motif A.N.C im Langzeittest

Was ist das Wichtigste an Earbuds? Dass sie gut passen. Jede Überlegung zum Klang wird schnell irrelevant, wenn die Dinger in den Ohren weh tun oder leicht rausfallen. Auf die Dauer ebenfalls wichtig ist die Handhabung. Und hier trumpfen die Marshall Motif A.N.C bei mir richtig auf. Dieser kleine geriffelte Stiel ist einfach super. Und er führt dazu, dass ich die Marshall immer wieder hernehme, wenn ich mal die dicken AirPods Max nicht aufsetzen mag.

Drei Mikros hat jeder beiden Earbuds. Eins horcht ins Ohr, eins nach hinten und das im Stiel noch vorne. Zusammen sorgen sie für eine mäßige Geräuschunterdrückung und für eine noch mäßigere Sprachaufnahme in Telefonaten. Aber das zählt alles nicht, wenn ich mich irgendwo hinlümmeln will. Das Case geht leicht auf und zu, ohne zu knallen, die Earbuds lassen sich leicht rausnehmen und verstauen. Alles ist griffig und funktioniert. Ab und zu lade ich das Case per USB-C auf. Theoretisch geht auch Qi, aber das ist fummeliger als das Kabel, das sowieso auf meinem Schreibtisch liegt. Warum fummeliger? Weil man das Case sehr genau platzieren muss, damit es tatsächlich lädt.

Ich finde sie mit 199 Euro zu teuer für das, was sie alles nicht können. Paradoxerweise nutze ich sie trotzdem sehr oft. Und das ist mir dann doch eine Erwähnung wert.

Surface Laptop Studio startet in Deutschland

Microsoft meldet:

Surface Laptop Studio ist mehr als ein gewöhnlicher Laptop: Tippen, Streamen oder Skizzieren – je nach Anwendungsbereich lässt sich das leistungsstarke Gerät in verschiedene Modi bringen. Ab heute können Kund*innen Surface Laptop Studio vorbestellen und ab dem 22. Februar 2022 ist es verfügbar. Privatanwender*innen erhalten das Device ab einem Preis von 1.699 Euro (UVP, inkl. MwSt.) im Microsoft Store und bei Surface Fachhändlern. Geschäftskunden können sich an autorisierte Reseller wenden.

Laptop Studio ist eine ungewöhnliche Maschine, die nicht meinem Einsatzprofil entspricht: So wie das von mir präferierte Surface Pro kann man auf dem Display kommod zeichnen, aber zugleich hat der Laptop im zurückgesetzten “Keller” Platz für mehr Grafikleistung. Vorgestellt wurde das Gerät schon vor vier Monaten, war aber in Deutschland bisher noch nicht verfügbar.

RightSight 2 für Logitech Rally Bars

Die Pandemie hat Home-Office normalisiert und viele Menschen haben erstmals die Kameras an ihren Laptops produktiv genutzt oder eine Webcam für den Monitor angeschafft. Man setzt sich selbst in Szene und sieht alle anderen wie in einem Diakasten.

Das Home-Office wird bleiben, aber viele werden sich auch wieder im Büro treffen und damit steigen die Anforderungen an Meetingräume. Hybride Meetings verschaffen einer eigenen Gerätekategorie Aufwind: Videobars für unterschiedlich große Meetingräume. Einer der cleveren Lösungen ist die Logitech Rally Bar, die zwei Kameras hat. Eine behält den Überblick, die andere fokussiert auf die im Raum anwesenden Teilnehmern. Die Weitwinkelkamera wird bisher nur für die Steuerung der Hauptkamera und generell für die Überwachung des Raums genutzt. So erkennt die Rally Bar, wenn weitere Menschen in den Raum treten, ohne mit der Hauptkamera suchen zu müssen.

Ein Software-Update bringt nun das zweite Kamerabild mit in Meetings, damit die Hauptkamera auf den aktuell Sprechenden zoomen kann. Im sogenannten Speaker View wird das Bild des ganzen Raums in das Bild des Sprechers eingeblendet (Beispiel). Das soll die im Home-Office Arbeitenden besser in das Meeting einzubinden, weil man nicht nur den Sprechenden, sondern auch den ganzen Raum sehen kann.

RightSight 2 ist in CollabOS 1.5 enthalten, das nur als Betaversion verfügbar ist.

Apple Heart and Movement Study

Neue Erkenntnisse aus der Apple Heart and Movement Study: In einer neuen vorläufigen Analyse von Aktivitätsdaten aus der Apple Heart and Movement Study haben Forscher des Brigham and Women’s Hospital in Zusammenarbeit mit der American Heart Association und Apple herausgefunden, dass die Studienteilnehmer:innen nach der Analyse von mehr als 18 Millionen Trainingseinheiten, die während der Pandemie mit der Apple Watch aufgezeichnet wurden, ihre Aktivitätsminuten am häufigsten durch Gehen, Radfahren und Laufen erreicht haben. Sie fanden auch heraus, dass Teilnehmer:innen im Alter von 65 Jahren und älter tatsächlich eher als jüngere Teilnehmer:innen auf Kurs blieben und ihr Ziel von mindestens 150 Minuten Aktivität pro Woche erreichten. 

Apple hat heute eine neue Studie vorgestellt, in der Forscher Daten von der Apple Watch ausgewertet haben. Ich finde die Ergebnisse nicht überraschend, weil ich als alter Sack auch darauf baue, meine täglichen Ziele zu erreichen, statt Höchstleistungen manchmal zu erbringen.

Deshalb kommt auch das Fitness+ Programm, das Apple mir gerne für 10 Euro im Monat oder 80 Euro im Jahr anbieten will, für mich nicht in Frage. Ich achte nur darauf, dass ich mich genug bewege (30 Minuten Exercise), genug Kalorien verbrauche (600) und regelmäßig aufstehe. 2500 Tage werde ich voraussichtlich in 70 Tagen erreichen. Darüber hinaus ist das einfach eine tolle Uhr mit eingebautem Smartphone und einigen Sicherheitsfunktionen (Notruf, Sturzerkennung, Herzrhythmus-Überwachung).

Die Challenges interessieren mich nicht mehr. Die sind entweder derart einfach wie die beiden da unten, oder nicht zu erreichen, wenn man eine gleichmäßige Leistung abliefert.

Goodbye Teams, hello Discord

A couple of years ago, I created a forum on the ginlo messenger, motivated by two things: give the messenger a push, because my friend Stefan Rubner worked there, and secondly because I wanted to have a place for readers on my site to discuss amongst themselves. I called it vowe’s magic flying circus and it quickly was referred to as the circus.

The circus has been moving a lot, and each time we lost the dead wood. People who had signed up but were not really interested in contributing. If you do not actively contribute, you will lose interest in even reading it. We moved to Microsoft Kaizala, then Telegram, then Signal, and two years ago to Microsoft Teams. I am happy that we moved away from Telegram which has become a dumpster fire.

Teams has proven to be too much overhead for our small operation. You really need to be a Microsoft ship with AAD (Azure Active Directory) to make this work. This is a SNAFU of Microsoft Accounts, AAD Accounts, and everything in-between. I had hopes for the private edition in Windows 11, but that has proven to be utterly useless. It’s closer to Skype than Teams, but not interoperable with Skype. Since I am an active Skype user, something had to give. From my daily use of Skype I know that Skype chat is useless with a few dozen people. I started looking elsewhere.

Two days ago, I started creating two alternative solutions, one built on Keybase.io (yes, it’s more than a directory) and the other one on Discord. And it quickly became obvious that Discord is the better solution.

New firmware for Poly Voyager 4320 and Jabra Elite 7 Pro

Both Poly and Jabra have released new firmware this week.

This is new for the Poly Voyager 4320:

• Poly has collaborated with Intel to optimize the Poly headset to meet the Intel® Engineered for Evo™ accessories program requirements for Bluetooth headsets
• Fixed issues that prevented music from resuming or switching between devices correctly

More >

This is new for the Jabra Elite 7 Pro:

• New feature: Multipoint support
• New feature: certified for Google Assistant – option to select Google assistant via Jabra Sound+ on Android devices*
• Updated: MyFit feature
• Updated: connectivity performance
• Performance and stability improvements

More >

The Voyager 5200 UC is safe now

This Plantronics Voyager 5200 UC is a one-of-a-kind headset. It wraps around your ear, has a long microphone boom and a voice isolation which stands above everything else. You can be standing next to a jackhammer in six Beaufort, and you will still be perfectly understandable. It’s light and comfortable and can be worn outside without drawing too much attention.

However, there was a problem. In recent years it stopped working if exposed to too much noise and your voice would sound like rubbish until you restarted the headset. It was a hardware issue, not a software one, which we quickly found out when we started comparing different devices on the same software.

Here is the good news: Poly has changed the hardware and I can once again recommend this device. If your in-warranty headset has this problem, it’s now time to engage with Poly support to get it replaced. It’s also safe to buy new ones. How do you know, you have a new model? Check the DATE CODE on the packaging. If it says FEB-22 or newer, you are safe. These codes are always three months in the future. A FEB-22 device was manufactured in November 2021. Post-dating the code allows Poly to be generous with warranty claims.

More >

Schnelle Meetings

Kennt fast jeder: “Ich muss in den nächsten Call” ist ein maximaler Stressfaktor. Keine Pause und man ist doch stets zu spät in einem anderen Meeting, das nicht rechtzeitig beginnen kann, weil noch ein paar Leute fehlen.

Das kann man ändern. Meetings dürfen nur 50 oder 25 Minuten dauern anstatt einer oder einer halben Stunde. Das kann jede gescheite Kalender-Software als Standardeinstellung. Es gibt jede Menge anderer Tipps, wie man Meetings verbessern kann, aber das ist der Wichtigste.

Meetings mit Pausen im Google Calendar

Wer das schon macht, kann noch einen drauflegen. Immer um 5 nach beginnen und um 5 vor aufhören.

Wir müssen mal über Kabel reden

In den Köpfen hat sich ein Denkmuster festgesetzt, das so aussieht: “Wir machen überall einen USB-C Stecker dran und alles wird gut.” Dabei vergisst man schnell, dass “passt” nicht etwa “funktioniert” heißt.

Beispiel gefällig? Ein iPad Pro mit M1-Prozessor hat einen Thunderbolt-Port mit USB-C. Im Karton liegt ein Kabel mit zwei USB-C Steckern und ein Netzteil. Mit dem Kabel lädt das iPad Pro wunderbar auf. Steckt man das gleiche Kabel in den USB-C Port eines Monitors, lädt es ebenfalls. Und sonst passiert wahrscheinlich … nichts. Warum? Weil das ein USB 2.0 Kabel ist. 480 Mbit/s reichen nicht für ein 4k Display.

Noch ein Beispiel: Die Logitech BRIO ist meiner Ansicht nach die beste Webcam, die man kaufen kann. Sie hat hinten eine USB-C Buchse. Tauscht man das mitgelieferte, etwas steife Kabel gegen ein anderes USB-C Kabel, löst die Kamera auf einmal nur noch 720p statt 4k auf. Warum? Weil man ebenfalls wieder ein USB-C Kabel mit zu geringem Datendurchsatz benutzt hat.

Noch eins: Man kauft sich ein neues Pixel 6 und schließt es an eines der vielen USB-C Kabel an, die man schon hat. Aber es lädt nicht. Warum? Weil das Kabel kein USB PD unterstützt, oder das Netzteil nicht das passende PD Profil kennt.

Nur weil etwas gleich aussieht, heißt es nicht, dass es auch gleich funktioniert. Wer auf dem Segelboot schon mal Diesel in den daneben liegenden Wassertank gefüllt hat, der hat die Lektion für’s Leben gelernt.

Man könnte jetzt dafür plädieren, nur noch Thunderbolt 4 Kabel zu kaufen. Da wird man dann anders kalt erwischt. Die gibt es nämlich nur bis ca. 80 cm Länge, damit da auch 40 Gbit/s durchgehen. Das ist für ein Ladekabel wahrscheinlich viel zu kurz. Man braucht mindestens einen weiteren Typ: 2 m lang, mit 10 Gbit/s und 100 Watt.

Liebe Juristen und Politiker, beschließt bitte keinen Steckerzwang. Das ist viel zu kurz gedacht. Das ist nicht mal ein Plädoyer für Lightning. Der macht nämliche ebenfalls nur USB 2.0.

Das ist Stand heute. Die Technik schreitet voran.