Wenn etwas nicht funktioniert, wird immer erst mal der Schuldige gesucht und dann sucht man Begründungen. Dabei ist viel Falsches verbreitet worden. Ich will mal versuchen, das aufzudröseln.
Die “Warn-SMS” ist keine SMS. Es wäre nicht möglich, allen Handys eine SMS schnell genug zuzustellen. Das würde Tage dauern. Stattdessen benutzt man einen Cell Broadcast. Cell steht für die Basisstation und Broadcast steht für “an alle”. Die Nachricht wird ohne Zieladresse mehrfach ausgeliefert. Man stelle sich eine Rufer auf einem Turm vor.
Jedes Handy, das der Basisstation zuhört, bekommt die Nachrichten. Egal welcher Vertrag und welcher Provider. Ein Handy mit Telekom-SIM kann auch Cell Broadcasts von Vodafone-Stationen empfangen. Ich weiß es nicht, aber es könnte sein, dass man gar keine SIM braucht.
Die Warnungen gestern wurden mit der allerhöchsten Warnstufe ausgesendet. Es spielt also keine Rolle, ob “Test Warnungen” aktiviert war.
Wenn das Handy die Warnung empfängt, entscheidet die Software, was nun zu tun ist. Eigentlich soll es bei dieser Warnstufe so viel Lärm wie möglich machen, auch wenn es stummgeschaltet ist. Aber das entscheidet letzten Endes die Software des Handys.
Man kann Cell Broadcasts komplett abschalten. Dann werden die Nachrichten ignoriert.
Jetzt wird es spannend. Cell Broadcasts wurden weltweit eingesetzt. Ich habe schon mehrfach solche Nachrichten in San Francisco als Erdbebenwarnung erhalten. Und die kommen bis zu 30 Sekunden, bevor es rappelt. Da es verschiedene Warnungen gibt, werden die mit einem Code versehen. Und der war zunächst dreistellig. Dann wurde (in Deutschland?) eine technische Richtlinie beschlossen, die vierstellige Codes vorschreibt, und das können die alten Handys nicht. Was da gestern rausging, weiß ich nicht.
Wer ein modernes Handy hat und Cell Broadcasts aktiviert hat, aber trotzdem keine Warnung bekommen hat, der hat nichts falsch gemacht. Es liegt höchstwahrscheinlich daran, dass Basisstationen nicht erreichbar waren und deshalb nichts ausgesendet haben. Und das bedeutet Arbeit für die Provider.
3778 Leute haben sich an einer Blitzumfrage beteiligt. Dazu gab es jede Menge Drukos (Drunterkommentare). So eine Resonanz hatte ich bei Twitter nie. (Da keine Nachkommastellen ausgewiesen werden, liegt die Summe nicht bei 100.)
Wir haben übrigens gestern auf drei iPhones ebenfalls keine Warnungen erhalten. Noch läuft das nicht rund.
Alles in einer Fototasche: Gimbal-Kamera, Screen Mount und Kabel. Vorbildich.
Diese Woche bekam ich eine Mail von der OBSBOT-Agentur, die einen Sale vor Weihnachten ankündigte. Da ich ungern Dinge empfehle, die ich nicht selbst getestet habe, bat ich um ein Muster der OBSBOT Tiny 4k zum Testen. Das hat mich heute den ganzen Tag beschäftigt, denn es gab vieles zu entdecken. Und mit meinen beiden Favoriten Logitech BRIO und Jabra Panacast 20 zu vergleichen. Dabei kam heraus, dass alle drei ihre Stärken haben und dass man sich für seinen Anwendungszweck die richtige aussuchen kann.
Die Obsbot-Kamera überzeugt durch einen mechanischen Gimbal. Die Kamera kann in drei verschiedenen Konfigurationen immer das Bild mitziehen, wenn man sich davor bewegt. Das ist wichtig, wenn man nicht stocksteif vor dem Schreibtisch sitzt, sondern sich bewegen will. In Grenzen kann das die Panacast auch, und die Grenzen sind durch den Rahmen des ungezoomten Sensors gesetzt. Obsbot aber dreht sich und folgt dem Motiv. Man kann also aufstehen und zu einer Tafel gehen. Oder man kann Bewegungsabläufe vorführen. Der Gimbal lässt sich durch eine Geste steuern: Hebt man die Hand und zeigt die Handfläche, dann bleibt der Gimbal stehen. Ein zweites Handzeichen versetzt ihn wieder in Bewegung. Zeigt man mit Daumen und Zeigefinger ein L an, dann zoomt die Kamera heran oder wieder heraus. Das gelingt nicht auf Anhieb, aber ein LED-Band unter dem Objektiv schaltet von grün auf blau, wenn die Kamera eine Geste erkennt. Nach wenigen Versuchen funktioniert das dann sicher.
Alle drei Kameras liefern ein einwandfreies Bild. Die Brio belichtet dabei heller als die beiden anderen. Das sieht zwar sehr klar aus, aber birgt auch die Gefahr, dass Konturen unscharf werden. Sowohl Panacast als auch Obsbot liefern ein etwas dunkleres Bild. Das lässt sich selbstverständlich anpassen.
Alle drei Kameras lassen sich mittels eines Winkels auf einem Monitor oder mit einem Stativgewinde montieren. Perfekt gelöst ist das bei der Panacast, die auch einen Privacy Shutter hat. Die Obsbot-Kamera wirkt auf dem Bildschirm sehr kopflastig. Anstatt eines Privacy Shutters blickt sie einfach senkrecht nach unten auf den eigenen Gimbal, wenn sie abgeschaltet ist. Die Brio hat nur einen aufsteckbaren Privacy Shutter, den man ohnehin nicht verwenden möchte, weil sie als einzige Kamera des Trios die automatische Anmeldung mit Windows Hello beherrscht.
Obsbot auf dem Screen MountLogitech BrioJabra Panacast 20Brio und Panacast fühlen sich wohler auf dem BildschirmrandBrio und Obsbot bei Nacht
Besonders ausdrucksstark war das Bild der Obsbot-Kamera bei Nacht. Da wirkte die Brio zu ausgewaschen und traf auch die Farbtemperatur nicht so gut. Bei der Obsbot dagegen lässt sich der Autofocus und die Belichtung auf das Gesicht festnageln. Das führt zu der besten Abbildung des Trios. Guter Kontrast und gute Schärfe zeigen mehr Charakter als das weichere und beschönigende Bild der Brio. Die Panacast liegt hier zwischen den beiden Konkurrenten.
Große Irritation: Warum zwei Kabel? Nur bei USB 2 notwendig.
Etwas irritiert war zu Anfang, weil der Gimbal zwei Anschlüsse hat: einen runden für Strom und einen USB-C für Daten. Ein Blick auf den Waschzettel sorgte für Aufklärung. Das Stromkabel braucht man nur für den Fall, dass ein USB-2-Port nicht genug Strom liefert. Der ist ja nur mit 500 mA standardisiert. Ab 1 A geht es der Kamera gut und ich habe sie nur mit einem USB-C Port betrieben. Dieses Kabel hat USB-C an beiden Enden. Dazu gibt es einen Stecker, der auf USB-A konvertiert.
Alle drei Kameras haben zwei Mikrofone und ich habe drei Soundaufnahmen angefertigt:
Obsbot Tiny 4k: Laute Aufnahme, die zum Clippen neigtLogitech Brio: Deutlich dünner, aber verständlichJabra Panacast 20: Klingt verarbeitet, dafür aber ohne Hall
Wer kann nun was?
Logitech Brio 4k ist ideal, wenn man eine hohe Auflösung, ein helles Bild und Windows Hello will. Die Kamera bleibt am besten stets auf dem Monitor wohnen.
Jabra Panacast 20 ist ideal, wenn man eine robuste und perfekt verarbeitete Kamera mitnehmen will. Sie wählt automatisch den richtigen Bildausschnitt, führt das Kabel nach unten weg und hat den Screen Mount eingebaut. Kabel und Kamera werden in einem flachen Etui sicher transportiert.
Obsbot Tiny 4k ist perfekt, wenn man vor der Kamera in Bewegung bleiben will. Ich würde sie auf einem Stativ montieren.
Auslöser des Tests war eine Mitteilung über eine Preisreduktion um bis zu 34%, befristet bis zum 18. Dezember:
Wie jedes Jahr das erste Weihnachtsgeschenk von sirius-net. Und ich freue mich da ganz doll drauf, weil es immer voll ins Schwarze trifft. Dieses Jahr: Warme Kuschelsocken. Danke!
CUPERTINO, CALIFORNIA Apple today announced Apple Music Sing, an exciting new feature that allows users to sing along to their favorite songs with adjustable vocals1 and real-time lyrics. Apple Music Sing offers multiple lyric views to help fans take the lead, perform duets, sing backup, and more — all integrated within Apple Music’s unparalleled lyrics experience. Coupled with an ever-expanding catalog that features tens of millions of the world’s most singable songs, Apple Music Sing makes it fun and easy for anyone to participate, however and wherever they choose.
This happens on your device. You need an iPhone 11 or newer.
Apple Music Sing will be available later this month to Apple Music subscribers worldwide, and can be enjoyed on iPhone, iPad, and the new Apple TV 4K.
Microsoft has removed a setting from the system settings that would allow you to change the scroll direction on the mouse wheel. The default is now to roll the window over the document, while Apple has long ago set the default to scroll the document itself. Windows has the old way, Apple the new way. Some people prefer the old way, some the new way. But you need to able to set it.
Your only option is to change one parameter in the Windows Registry, which of course requires admin privileges. Two steps:
Find the HID device path in device manager.
Set FlipFlopWheel from 0 (Windows) to 1 (Mac) in regedit and reboot.
If you have a Logitech mouse you can set the scroll direction in Options+.
Heute fand ich zufällig ein Update für LogiTune und nun ist Litra Beam unterstützt. Sehr schön, dann jetzt ist alles unter einem Dach: Brio, Zone True Wireless und Litra Beam.
Damit kann ich den Logitech G Hub wieder entfernen, der sich ja eigentlich an Gamer wendet. Bleiben noch Options+ für Tastatur und Maus und LogiTune für Audio/Video/Licht.
Each year, Pantone selects a specific color as their color of the year. You can see this color for 2022 here. In 2023 it will be Viva Magenta. And Motorola is making one of their flagship, the edge 30 fusion, in this color. In Germany and Austria, it will shortly be available for 600 Eur.
Zur CES 2022 kündigte Lenovo zwei neue ThinkPad Z13/Z16 an, die mit vielen gewohnten ThinkPad-Designs brachen und dazu noch den von mir seit 20 Jahren nicht mehr genutzten TrackPoint weniger betonten. Und ich fand die Geräte schlicht scheußlich. Der Deckel war mit “veganem Leder” bezogen und von einem messingfarbenen Rahmen umgeben.
Dabei hatte ich übersehen, dass es diesen ThinkPad auch in grau oder in schwarz gibt. Nachdem sich Marco positiv über ein Testgerät geäußert hatte, habe ich dann diese Woche noch einmal genauer hingesehen und ein ThinkPad Z13 Gen 1 (21D20029GE) bestellt. Ausgepackt, eingeschaltet, und rumms: Editor-refuses-to-give-it-back Award.
Ich habe sofort beschlossen, mein geliebtes X1 Yoga gen 7 zurückzugeben. Dabei ist der Z13 der totale Gegenentwurf zum Y1 Yoga. Der Bildschirm lässt sich nur bis 135 Grad aufklappen. Immerhin hat er einen Touchscreen und funktioniert auch mit meinem Lenovo Active Pen 2. Für eine Unterschrift reicht es also in jedem Fall.
ThinkPad Z13 (oben) und X1 Yoga (unten)
Ich muss also Tablet-Nutzung aufgeben und habe eine ganz Menge Ports weniger. Da ich ein Dock habe und auch mit den beiden Thunderbolt Ports des Surface Pro gut auskomme, sind das für mich keine Nachteile. Dafür bekomme ich ein wesentlich kompakteres Gerät. Weil der Deckel hinter die Basis klappt, scheint der Bildschirm beinahe randlos zu sein.
Die Trackpoint-Tasten sind nur noch virtuell auf dem Trackpad.
Der ThinkPad Z16 ist im Prinzip gleich aufgebaut. Ich brauche so einen riesigen Rechner nicht, aber so schaut er aus:
Auf diesem PR-Bild von Lenovo sieht man auch das sehr eckige Design, das sich bis in die Tastatur fortsetzt. Auch diese Tasten haben den typischen Smile Shape mit abgerundeter Unterseite, aber er ist weniger ausgeprägt. Ebenfalls eine Herausforderung für Menschen mit ThinkPad-Vergangenheit: Die Tastenreihenfolge ist Strg-Fn-Win-Alt und nicht Fn-Strg-Win-Alt. Ich mag das. Wer es nicht mag, kann es über Vantage umschalten. Und hat dann halt die falsche Beschriftung. Vielleicht kann man sogar die Kappen tauschen? Ich werde es nicht probieren, denn mir gefällt das so besser.
Im Video heißt es auch, das Gerät habe zwei Thunderbolt-Ports. Das ist richtig und falsch. Richtig ist die Leistung, falsch ist der Name. Der gehört nämlich Intel und dieses ThinkPad hat einen AMD Ryzen 7 PRO 6850U mit integrierter Radeon 680 M Grafik. Die Leistung im JetStream2 Browser Benchmark ist mit der aktuellen Edge-Version entsprechend ordentlich.
Also eine tolle Kiste und meine erste mit AMD. Ich bin gespannt, wie wir uns vertragen werden.
So sieht die New Page von Edge aus, wie Microsoft sich das bei Windows Home vorstellt. Man kann diese Seite nicht abstellen, sondern man kann sie nur “konfigurieren”. Es gibt einen Registry-Eintrag und eine Group Policy, um eine leere Seite zu erzwingen.
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Edge]
"NewTabPageLocation"="about:blank"
Aber das funktioniert nicht. Warum nicht?
This policy is available only on Windows instances that are joined to a Microsoft Active Directory domain, Windows 10 Pro or Enterprise instances that enrolled for device management, or macOS instances that are that are managed via MDM or joined to a domain via MCX.
Windows Home Nutzer sind also in jedem Fall gelackmeiert. Aber auch ein Rechner mit Windows Pro erlaubt diese Verbesserung nicht. Was man gerade noch so schafft, steckt in diesem Registry Key:
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Edge]
"NewTabPageContentEnabled"=dword:00000000
"NewTabPageLocation"="about:blank"
Das Hintergrundbild gefällt mir. Deshalb bleibt es drin. Was mir nicht gefällt, ist das Bing-Eingabefeld (Ich nutze DuckDuckGo) und die naseweisen Notifications, von denen man aktuell keine sieht.
Windows Pro kann man jedoch vormachen, dass es in einem Device Management steckt. Das geht mit diesen Registry Keys:
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Enrollments\FFFFFFFF-FFFF-FFFF-FFFF-FFFFFFFFFFFF]
"EnrollmentState"=dword:00000001
"EnrollmentType"=dword:00000000
"IsFederated"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Provisioning\OMADM\Accounts\FFFFFFFF-FFFF-FFFF-FFFF-FFFFFFFFFFFF]
"Flags"=dword:00d6fb7f
"AcctUId"="0x000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000"
"RoamingCount"=dword:00000000
"SslClientCertReference"="MY;User;0000000000000000000000000000000000000000"
"ProtoVer"="1.2"
Und schon haben wir in Microsoft Edge auf Microsoft Windows 11 Pro eine leere Seite. Der Lenovo ThinkPad Z13 kam mit Windows 11 Pro und da kann ich das jetzt so genießen:
Warum der Handstand? Wenn ich den Browser öffne, habe ich meistens bereits irgendwas im Kopf und will das nicht durch das ersetzen, was Microsoft mir aufdrängt. Focus is everything.
Ole hat eine andere Lösung vorgeschlagen. Wenn schon Inhalt, dann wenigstens ein schöner: New Tab with MoMA.
Ich gebe mir relativ viel Mühe, die Sprachqualität und die Nebengeräuschunterdrückung bei Kopfhörer-Tests zu berücksichtigen. Beim iPhone ist das allerdings gar nicht mehr so relevant. Wer beispielsweise mit AirPods telefonieren will, der sollte mal während des Anrufs das Control Center öffnen. Dort findet man eine Einstellung für den Mikrofonmodus. Wählt man dort die Voice Isolation aus, dann drückt das iPhone alles andere einfach weg. Das ist verblüffend effektiv.
Die Einstellung wird nur während eines Calls sichtbar. Einmal eingestellt, merkt sich das iPhone den Modus aber.
Ähnliche Funktionen gibt es mittlerweile auch in Teams & Co. Die Headsets werden immer besser, die Konferenzsoftware aber auch.
Nachtrag: Das geht erst ab iPhone XS oder XR und iOS 15 oder neuer. Auch beim Mac gibt es diese Voice Isolation, dort kenne ich die Voraussetzungen nicht. Es funktioniert auch nicht mit allen Apps, aber allen, die ich für Calls benutze. Prominentes Gegenbeispiel: Die einfache Telefon App von iOS.
Ich bin ein Apple-User, aber kein in der Wolle gefärbter. Ich liebe das iPhone, die Watch und das iPad Pro. Aber statt des Macs verwende ich Windows PCs, meist von Microsoft als Surface Pro oder von Lenovo, als ThinkPad. Würde es ein MacBook mit Touchscreen geben, dann hätte ich vielleicht ein MacBook Air.
Auch Android behalte ich gerne im Blick. So schleppe ich ständig ein vivo X80 Pro mit mir herum und dieses Jahr ein Android Tablet, mit dem ich absolut nicht gerechnet habe. Das Lenovo Tab P12 Pro ist ein eher teures Android Tablet. Gestartet mit einem Listenpreis von 799 Eur, mittlerweile aber mit 649 Eur viel interessanter geworden. Es ist eine sehr freche Kopie des iPad Pro. Der Bildschirm im 16:10 Format mit 12.6″ Diagonale ist ein wenig breiter, aber weniger hoch als das iPad-Pendant. Es löst 2560×1600 Punkte auf, das iPad Pro im 4:3 Format 2732×2048. Das iPad weiß nicht so recht, was es sein will: Die Kamera ist an der Schmalseite, die Aufschrift auf der Rückseite spricht für das Hochformat, während die Magic Keyboards ein Querformat vorschreiben. Beim Lenovo ist die Orientierung klar: Man will es in jedem Fall im Querformat nutzen. Die Selfie-Kamera ist an der Längsseite, der Stift wird magnetisch an der Rückseite gehalten und geladen.
Wenig bis gar nicht genutzt: Die Kameras
Von der Leistung her kann das Lenovo-Gerät mit einem SD870 nicht mit dem Apple-Prozessor mithalten. Auch die Speicherausstattung mit 6 GB RAM und 128 GB Memory ist gering. Bei meiner Nutzung merkt man davon schlicht gar nichts. Dieses Tab P12 Pro war nämlich 2022 mein Fernseher. Das iPad steckte dauerhaft im Magic Keyboard, das Lenovo-Tablet war immer als Display dabei. Mit Lenovo Freestyle war es ein Zweitdisplay am Surface Pro und auf sich allein gestellt der Abspieler für alle Mediatheken von Arte bis Netflix. Den im Preis eingeschlossenen Precision Pen 3 habe ich deshalb nur wenig genutzt.,
EntertainmentHome Screen
Ursprünglich hatte das Geräte Android 11 vorinstalliert, wurde dann aber auf Android 12 aktualisiert. Es gibt bereits eine Android 13 Beta, die ich nicht getestet habe. Die Lenovo-Erweiterungen sind erfreulich spärlich, ich nutze davon so gut wie nichts. Kalender und Mail kommen per Outlook, als Browser verwende ich Brave, Notizen stecken in OneNote. Das muss alles Cross-Platform und mit iOS und Windows synchronisieren. Die 128 GB habe ich bisher nicht ausgeschöpft und ich könnte den Speicher preiswert mit SD-Karten erweitern.
Ich könnte sicherlich noch sehr viel mehr aus diesem wunderbaren Gerät herauskitzeln, aber auch so hat mich das P12 Pro mit seinem wunderbaren Display erfreut. Wenn man vorwiegend Filme schaut, ist das 16:10 Format viel handlicher als 4:3 des iPads und man spürt das geringere Gewicht deutlich.
• Updated: Improved speaker audio performance • Updated: Improved microphone audio performance • Updated: Improved volume steps for music and media • Fixed: connection dropped in rare scenarios with certain Android devices • Performance and stability improvements