Microsoft sagt, ich muss nur Windows-C drücken, um Copilot zu nutzen. Das funktioniert aber nicht, weil es in der EU anscheinend noch nicht aktiviert ist.
Aber es ist nicht schwierig, das selbst nachzurüsten. Voraussetzung: Windows 11 22H2 mit aktuellem Update. Dann einfach einen Shortcut anlegen mit diesem Inhalt:
microsoft-edge://?ux=copilot&tcp=1&source=taskbar
Shortcut irgendwo hinlegen und fertig ist der Copilot.
Recently I ranted about software updates for Lenovo Android gear. Maybe I should have done that earlier, because the Tab P12 Pro has received an upgrade to Android 13. That is good enough for me. There are usually 4 security updates per year, so it’s currently on the August patch level, but I expect another one before the year is out. Google will update its suite independent from Lenovo.
Wärmepumpen sind beliebt, auch wenn die Bildzeitung lange Stimmung dagegen gemacht hat. Oh Wunder, auf einmal gibt es die Volks-Wärmepumpe. Auf der IAA in München gab es vor allem Elektroautos zu sehen. Citroën stellte gerade den ë-C3 mit 320 km Reichweite ab 23.300 Euro vor.
Andreas Linde, der Autor dieses Beitrags, ist Software-Entwickler, -Architekt und Produktmensch. Er hat das EEBUS-Protokoll als Open Source implementiert und unterstützt Unternehmen mit Consulting und Training im Bereich Energiemanagement.
Das ist keine Werbung. Ich freue mich, dass ich Andreas überreden konnte, diesen und weitere Beiträge zum Thema zu schreiben.
Doch ermöglichen unsere Stromnetze die weitere Verbreitung überhaupt? Der Strom kommt ja nicht einfach aus der Steckdose, sondern muss vom Erzeuger zum Verbrauchern transportiert werden, z.b. der Windstrom aus Norddeutschland in den Süden, werden weitere Hochspannungsleitungen benötigt. Außerdem muss der Strom auch lokal über das Ortsnetz zum Verbraucher gelangen können.
Aktuell haben Wärmepumpenbesitzer die Möglichkeit, günstigere Wärmestromtarife zu nutzen. Der Netzbetreiber erhält hier jedoch die Möglichkeit, die Wärmepumpe zeitweise komplett abschalten zu können. Möchte man eine Wallbox installieren, sind diese bis zu einer Leistung von 11kW Leistung “nur” anmeldepflichtig, mit größerer Leistung jedoch genehmigungspflichtig. Je nach Netzausbau im Ortsnetz kann es hier aber auch Ausnahmen geben und selbst Wallboxen mit 11 kW Leistung werden nicht zugelassen. Abschaltungen sind jedoch nicht beliebt und eine Wallbox mit der benötigten Leistung nicht installieren zu können, hilft nicht bei der Akzeptanz und Verbreitung.
Der Einsatz von Smart-Meter-Gateways (SMGWs) soll hier Verbesserung für die Netzbetreiber und den Endkunden bringen. In anderen europäischen Ländern, z.b. Italien, sind SMGWs schon recht verbreitet und übermitteln regelmäßig, nicht in Echtzeit, die aktuellen Zählerdaten, Verbrauch und Einspeisung, an den Netzbetreiber. Mit diesen Daten wird der Netzbetreiber in die Lage versetzt, genau zu sehen, wo im Ortsnetz wieviel Strom verbraucht und eingespeist wird und kann somit Problemstellen genauer identifizieren. Zusätzlich entfällt das regelmäßige manuelle Ablesen und Übermittlung der Zählerstände für die Stromrechnung.
In Deutschland will man mit §14a EnWG einen Schritt weiter gehen. So sollen die Zählerdaten minütlich übermittelt werden um eine genauere und schnellere Analyse von Problemen zu ermöglichen. Darüber hinaus wird der Netzbetreiber aber auch die Möglichkeit erhalten, im Ortsnetz gezielte Maßnahmen ergreifen zu können, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Dazu erlaubt das SMGW dahinterliegende Verbraucher (Wärmepumpen, Wallboxen, Klimaanlagen und Batteriespeicher) in der maximalen Leistung zu “dimmen”. Jedes dieser Geräte darf nur im notwendigen Umfang (Intensität und Dauer) bis auf eine Leistungsuntergrenze von 4,2 kW eingeschränkt werden.
Ist ein Netzbereich zu wenigstens 20 % mit SMGWs ausgerüstet, jedoch spätestens ab 2029, muss eine netzorientierte Steuerung erfolgen. Diese Reduzierungen müssen dabei geeignet und objektiv erforderlich sein. Wenn es z.b. ausreicht an einem Anschluss die Leistung auf 8kW zu begrenzen, darf auch nur das gemacht werden. Ist der Verbreitungsgrad von SMGW in einem Netzbereich kleiner, ist eine präventive Steuerung möglich. Hierbei darf die Reduzierung jedoch maximal 2 Stunden pro Tag dauern und ist maximal für 24 Monate ab der ersten Reduzierung in einem Netzbereich erlaubt. Jede dieser Reduzierungen muss dem Endkunden sichtbar gemacht und auch für 2 Jahre protokolliert werden.
Der Endkunde kann die Installation eines SMGWs nicht verweigern. Ist wenigstens ein steuerbares Gerät installiert, bekommt der Endkunde eine Vergütung von mindestens 80 € / Jahr für die Bereitstellung der Steuerbarkeit. Zusätzlich darf diesem Endkunden der Betrieb eines solchen Gerätes auch nicht mehr verweigert werden.
Seit dem 27.05.2023 läuft der agile Rollout der SMGWs für Verbraucher ≤ 100 MWh / Jahr und Erzeuger ≤ 25 kW installierter Leistung. Agil bedeutet hier, dass installierte SMGWs noch nicht alle Funktionen verfügbar haben müssen, sofern diese per Update nachrüstbar sind. Und dass es dem Netzbetreiber frei steht, mit dem Rollout zu beginnen. Ab 2025 startet der Pflichtrollout für die Netzbetreiber für Verbraucher von 6-100 MWh / Jahr und Erzeuger von 7-100 kW installierter Leistung. Bis 2029 müssen 50 % und bis 2031 95 % der entsprechenden Anschlüsse mit SMGWs ausgerüstet sein. Kleinere Anlagen können auf Veranlassung des Messstellenbetreibers oder ab 2025 auf Wunsch der Endkunden teilnehmen. Für noch größere Verbraucher und Erzeuger startet der Pflichtrollout 2028.
Für die Gerätehersteller heisst es ihre Geräte fit zu machen. Momentan scheint das EEBUS Protokoll zur Kommunikation zwischen den Geräten den meisten Zuspruch zu finden und damit eine standardisierte Schnittstelle bieten. Wie diese Kommunikation funktioniert, möchte ich in einem späteren Beitrag schildern.
Gregory Zuckerman – A Shot to Save the World: The Remarkable Race and Ground-Breaking Science Behind the Covid-19 Vaccines (English Edition), ab 12,31 €
Vier Mobilitätsmärchen hat uns das Verkehrsministerium, zunächst unter CSU und nun FDP, aufgetischt.
Saubere Diesel: Wie das geendet ist, wissen wir.
Plug-in-Hybride: Teuer und kompliziert, wurden als Dienstwagen steuerlich subventioniert und doch nur mit Sprit betankt.
E-Fuels: Aufwändig, teuer und mit lachhaftem Wirkungsgrad.
Wasserstoff: Zu wertvoll zum Verbrennen.
Warum werden diese Märchen propagiert? Weil sie den Treibstoffhändlern dienen. Und die haben ausreichende Gewinne, sich die Propaganda und letztendlich die Politik zu kaufen.
Verbrennen fördert den Klimawandel. Wir müssen damit aufhören und wir werden damit aufhören. Und weil wir mit dem Wandel so zögern und zaudern, geht damit eine der Schlüsselbranchen in Deutschland zugrunde.
Die deutschen Hersteller haben heute schon keine Produkte mehr, die sich die eigenen Arbeiter kaufen könnten. Und im chinesischen Automarkt stürzen sie jetzt verdient ab.
Ein sofort umsetzbares Tempolimit von 120 wird bis aufs Messer bekämpft. Das würde sofort den Spritverbrauch massiv senken und PS-Monster unattraktiv machen. Schlecht für die Treibstoffhändler, gut fürs Klima. Und vor allem: Gut für die Menschen.
Legend is a word thrown around far too often. But if there was ever an artist the word “legend” applies to, it would be Smokey Robinson. The iconic songwriter, producer and vocalist was not only a key architect of the Motown sound, but also R&B and soul music as a whole. His uncanny ability to craft tender and catchy romantic tunes has served as a model for songwriters that followed in the decades since he began his career.
This man is 83 and he obviously has had a lot of work done. And I was really happy to hear him once again.
Bisher war Logitech bei mir immer das Omega-Huhn unter den Business-Headsets, weil der Zone Wireless furchtbar unbequem war. Die Ohrmuscheln ließen sich nicht ausreichend bewegen. Die Form folgte nicht der Funktion.
Die Nachfolger aber haben das alles auf den Kopf gestellt. Ein weniger maskulines Design ist wunderbar bequem und das Headset hat drei Funktionen, die ich so nicht kannte:
Der USB-Receiver stellt die Verbindung sehr aggressiv her, sollte sie verloren gehen. Damit entfällt ein typischer Fehler: Windows sieht ein Audio Device, das aber nicht funktioniert, weil nicht verbunden.
Das Headset kann störende Geräusche auch im empfangenen Audio-Signal entfernen. Teams und Co können das auch, aber hier wird das Signal im Headset verarbeitet und funktioniert deshalb mit jeder Software.
Beim Zone Wireless 2 sind nicht nur die Ohrpolster austauschbar sondern auch der Akku, ohne dass man löten müsste. Um das zu probieren, habe ich das Headset selbst zerlegt. Und ich habe es auch wieder zusammen bekommen. 🙂
Wenn jemand Standard-Bausteine oder Bodenplatten übrig hat, nehme ich die gerne. Vier Farben: Weiß, grau, schwarz und rot. Hier habe ich einen kleinen Ständer gebaut, mit dessen Hilfe das iPhone nachts den Standby-Screen anzeigt. Geht von selbst aus und lässt sich durch Antippen einschalten. Bei meinem iPhone 14 Pro reicht winken.
Nach der Mastodon-Welle im Herbst 2022 ist nun Bluesky das neue Ziel der Twitterati, die sich bei X nicht mehr wohlfühlen und zu einem neuen Netz streben.
Ich habe dazu was für heise online aufgeschrieben.
München, den 12.10.2023 – Urban Armor Gear (UAG), Hersteller von hochwertigen und hochsicheren Schutzhüllen und Zubehör für mobile Geräte, hat heute seine B2B-Produktserie „Workflow“ für den deutschsprachigen Markt vorgestellt. Neu im Sortiment sind iPhone-Hüllen für den Einsatz im medizinischen und operativen Umfeld, sowie dazu passende Wechsel Akkus und Ladestationen.
Die UAG Workflow-Lösungen wurden von Grund auf für den professionellen gewerblichen Einsatz entwickelt. Mit integriertem Wechsel Akku und Ladezubehör sorgen sie dafür, dass Arbeitsgeräte ohne Ausfallzeit rund um die Uhr einsatzbereit sind.
Das zentrale Element sind dabei die Workflow Battery Cases, die es in zwei Ausführungen gibt. Ganz in Weiß präsentieren sich die Healthcare Cases, die für den Einsatz in medizinischen Umgebungen entwickelt sind. Das robuste Material der Hüllen ist antimikrobiell und kann mit medizinischem Alkohol desinfiziert werden, um optimalen Schutz für Patienten und Personal zu gewährleisten. Für den Einsatz im operativen Bereich, wie zum Beispiel in Lagerhäusern, Logistikunternehmen oder im Transportwesen hat UAG die schwarzen Workflow rugged Battery Cases entwickelt, um maximalen Schutz der eingesetzten Geräte garantieren.
Gemeinsam ist den Hüllen eine abnehmbare Handschlaufe, 12ft MIL-STD Fallschutz sowie ein austauschbarer 3.000 mAh-Akku, der die Geräte mit zusätzlicher Lebensenergie versorgt.
12ft sind 3,65m, das ist schon ein sehr deutlicher Fall. Ich habe die Produkte nicht selbst in der Hand gehabt, aber man erkennt auf Anhieb, dass es sehr klobige und dicke Cases sind. Interessant ist auch die Kombination mit Wechselakku. Das alles hat seinen Preis:
Workflow-Schutzhülle 160 Eur, Angebotspreis 145 EurWorfklow Charge Cradle für ein Case und einen Wechselakku 80 EuroWorkflow 5X Case Charge Station 170 Eur
Kleine Tasturen haben weniger Tasten, aber meistens die gleichen Funktionen. Die sind jedoch nicht gleich offensichtlich. Oben sieht man die beiden Tastaturen, die wir verwenden: Mein Favorit Logitech MX Keys Mini und MX Keys. Die mit rot markierten Tasten gibt es nicht auf der kleinen Tastatur, aber man kann die Cursor-Tasten mit der fn-Taste modifizieren. Dann schicken sie die gleichen Scan-Codes wie die fehlenden Tasten.
Machmal gibt es sogar doppelte Belegungen. Die Tastatur in meinem ThinkPad Z13 hat rechts oben Tasten für Pos1 und Ende, statt derer man auch modifizierte Cursor-Tasten nutzen kann.
Handschriftliche Notizen in einem importierten Epub
Kindle Scribe wird kontinuierlich weiterentwickelt. Das gefällt mir. Gestern teilte Amazon mit:
Ab sofort können Kindle Scribe-Kund:innen ihre handschriftlichen Haftnotizen in Büchern in der Kindle-App auf iOS anzeigen. Damit sind nun alle Notizen und Hervorhebungen in einem Buch in der App abrufbar. Die Funktion wird Anfang 2024 auch für die Kindle-App auf Android ausgerollt.
In Kürze wird Amazon zudem Mehrfachauswahl- und Massenaktionen für Notizbücher hinzufügen. Diese erleichtern es Kund:innen, ihre Notizbuchseiten zu verwalten und zu organisieren. Sie können in der Notizbuchübersicht beliebig viele Seiten auswählen, um sie zu verschieben, hinzuzufügen, zu löschen, zu exportieren oder in Text umzuwandeln und um sie an sich selbst oder ihre Kontakte zu senden.
Ich habe brandeins abonniert und lade jede neue Ausgabe als PDF und ePub herunter. PDF geht auf’s iPad, ePub über amazon.de/sendtokindle auf Kindle. Auf PDFs kann ich im iPad direkt kritzeln, bei den ePubs aber hängt Kindle Notizzettel an, die je nach Schriftgröße mitfließen. Diese Notizzettel synchronisiert die Amazon Cloud. Handschriftliche Notizen ließen sich bisher nur auf dem Kindle Scribe anschauen, in Zukunft auch in den Apps für zunächst iOS, später Android.
Die Apple AirPods Pro der zweiten Generation (mit Lightning oder USB-C Case) haben eine wunderbare Geräuschunterdrückung und den besten Transparenzmodus aller TWS. In diesem Modus hört man so, als ob man keine Stopfen in den Ohren hat. Man kann sie sogar ähnlich einem Hörgerät verstärken lassen und das eigene Hörvermögen verbessern.
Für Euch getestet: Das funktioniert auch in viel zu lauten Live-Events. Die AirPods Pro 2 reduzieren nämlich im Transparenzmodus zu laute Geräusche. Wenn es zu laut wird, unterdrückt ANC schädliche Pegel. Verblüffender Effekt: Man hört besser und weniger laut.
Also im nächsten Konzert auch mal probieren. AirPods rein, Transparenz ein.
Ergonomie ist wichtig. Das haben wir letztes Jahr gemerkt, als die Chefin Schmerzen im rechten Arm hatte. Zu viel und zu lange täglich gearbeitet. Den Durchbruch brachte nicht ein anderer Stuhl, eine andere Sitzhaltung sondern ausgerechnet eine andere Maus: Die Logitech Lift, später die Logitech MX Vertical. (Lift ist besser für kleine Hände, MX Vertical für Langfinger.)
Jetzt kommt zu der Maus eine Tastatur. Entweder als Logitech Wave Keys oder als Logitech Wave Keys for Business. Ausstattung und Listenpreis sind gleich, aber die Business-Version lässt sich mit Logitech Sync zentral verwalten und mit Firmware bespielen. Auch die Vertriebsschiene unterscheidet sich.
Tastaturen sind Gewöhnungssache. Verschiebt man nur eine Taste, dann findet man sie nicht mehr blind. Das hat sich beim Wechsel auf die neue Tastatur vor allem bei den Cursor-Tasten und in der unteren Reihe bemerkbar gemacht. Insgesamt ist die Wave Keys schmaler, weil die Cursortasten nicht mehr zwischen Buchstaben und Nummernblock liegen. Das soll den Weg zur Maus verkürzen.
Logitech hat ein eigenes Ergo-Lab, in dem Designs erprobt und gemessen werden. So nähern sich Technik, Design und Ergonomie in mehreren Schritten an, bis das Produkt fertig ist. Man erkennt von oben, wie die Hände nicht mehr angewinkelt werden müssen, um alle zehn Finger aufzulegen. Im seitlichen Profil sieht man, dass auch die Höhe der Tasten variiert, um kurze Weg zu ermöglichen. Die Handgelenke legt man auf eine eigene Auflage, damit man den Arm nicht hochhalten muss.
Je nach Sitz- oder Stehhöhe kann man auch den Anstellwinkel der Tastatur durch zwei Klappfüße erhöhen. Im Bild sieht man die Liebe zum Detail. So haben die Klappfüße noch einmal eigene Gummipuffer.
Was mir noch beim Testen aufgefallen ist: Die Tasten haben einen großen Hub und scheinen in der Luft zu schweben. Das führt dazu, dass die Tastatur keine Krümmel fängt. Man pustet sie einfach unten raus oder stellt die Tastatur kurz auf die Längsseite. Weil es um die Tasten keinen weiteren Rand gibt, rutschen Fremdkörper einfach raus.
Wie die Logitech Lfft Vertical Mouse muss auch die Wave Keys nicht aufgeladen werden, sondern wird über gewöhnliche AA-Batterien betrieben, die Jahre halten. Verzichten muss man dabei aber auf eine Tastaturbeleuchtung.
Das Batteriefach hat auch Platz für den Logi Bolt Adapter, den es nur in USB-A gibt.
Zur Verfügbarkeit schreibt Logitech:
Wave Keys ist ab dem 13. Oktober in den Farben Grafit und Weiß unter www.logitech.com und im Einzelhandel zu einem Preis von 79,99 Euro (UVP) erhältlich. Die Variante in Rosa wird in ausgewählten Regionen ab Frühjahr 2024 erhältlich sein. Wave Keys for Business in der Farbe Grafit erscheint im November 2023 unter www.logitech.com und bei autorisierten Händlern.
Logitech Wave Keys in graphit oder weiß knapp 80 Eur
Ich glaube, man kauft nur einen Hybrid. Danach geht es entweder in die Zukunft oder man fällt wieder zurück in die Vergangenheit. Man merkt, wie kraftvoll Elektrofahrzeuge sind, aber man erlebt auch eine kleine Reichweite von 30-70 km.
Bei uns gab es nach dem Hybrid einen Stromer und es wird nie wieder ein Verbrenner ins Haus kommen. Witzig sind die Reaktionen. Jeder, absolut jeder fragt als erstes nach der Reichweite. Und das ist tatsächlich komplett irrelevant. „Aber ich habe keine Garage und muss auf der Straße parken!“ Nema problema, wir laden auch nicht zu Hause.
Was man da oben in der Spiegelung links sieht, ist ein Schnelllader bei Aldi-Süd. Das Kabel hängt dran wie bei einer Zapfsäule. Apple Watch an das Lesegerät halten (oder halt Kredit- oder Girokarte) und das Kabel ins Auto stecken. Schon geht‘s los.
Nach dem Einkauf wieder die Uhr ans Lesegerät, das Kabel wird entsperrt und man hängt es zurück. Das fühlt sich an wie tanken, das Kabel ist auch genauso dick, weil flüssigkeitsgekühlt.
20 kWh haben wir während eines kurzen Einkaufs geladen, ein normaler Einkauf dauert etwas länger und dann sind wir schon über 85%. Mit dem Strom für 7,73 € kommen wir ca 140 km weit. Dafür kriegt man 4 Liter Benzin.
In der Praxis lädt man Elektroautos „nebenbei“. Also beim Einkaufen, wenn man eine Garage hat auch zu Hause. Seltener wird man das Fahrzeug an einer Ladesäule parken. Und wenn man lange Strecken fährt, dann geht man an einen Schnelllader von EnBW, Ionity (teuer) oder Tesla. Unser Stromer lädt mit 50 kW langsam und das passt für uns, weil wir nie weit reisen. Üblich sind mittlerweile 150 kW und mehr. Damit fährt man auch 1000 km und macht nur die ohnehin nötigen Pausen. Pipi machen, Kaffee trinken und schon geht‘s weiter.
EnBW haben wir getestet. Da muss man bei den neueren Ladern nur das Kabel ins Auto stecken. Hat man das Fahrzeug einmal per App bekannt gemacht, dann wird es in Zukunft automatisch auch an anderen Standorten erkannt, so wie Teslas bei den Superchargern. Wir müssen den Supercharger mit einer App freischalten. Teslas werden übrigens hinten links geladen und so sind auch die Parkplätze angelegt, mit einem sehr kurzen Kabel am Supercharger. Das hat Konfliktpotential, weil wir das Kabel rechts einstecken und damit zwei Charger blockieren. Es sei denn, man erwischt den Charger ganz rechts und hat daneben einen freien Platz.
Die Informationen über Verfügbarkeit und Preise sind mittlerweile sehr gut. Nervig ist die Kleinstaaterei mit Ladekarten und Tarifen. Das erinnert an alte Handyverträge und Preselection-Tarife. Das muss sich noch dahin entwickeln, wo Tankstellen schon längst sind: Jedes Zahlungsmittel, gleicher Preis für alle.
Demnächst schreibt ein Wallbox-Entwickler noch was zum Laden zu Hause. Da gibt es spannende Entwicklungen.